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Archiv für die ‘Freiwillige’ Kategorie



Verstärkung fürs Team

Cornelia Trefflich und Phillip Wilke, Foto: Michael Jahn,

Obwohl es schon wirklich eng ist in der Wikimedia Geschäftsstelle in Schöneberg, sind im Februar zwei neue Mitarbeiter hinzu gekommen. Unmögliches wird möglich gemacht – und so rückt man zusammen, improvisiert, stellt hier und da noch Tische, Stühle und Computer auf! Die, gefühlt exponentiell wachsende Arbeit, muss ja gemacht werden. Die zwei Neuen, das sind Cornelia Trefflich und Phillip Wilke. Heute möchten sie sich kurz vorstellen:

 

Cornelia, gerne auch Conny, mag keine Dreien in Altersangaben, ist in Halle (Saale) geboren und hat Englisch, Spanisch und Kulturwissenschaften in Leipzig studiert.

Ich unterstütze den Bereich Bildung & Wissen bei der Restrukturierung. Die Programme ‘Silberwissen’, ‘Wikipedia macht Schule’ und das Hochschulprogramm verfügen über ein gemeinsames Referentennetzwerk und sollen auch inhaltlich enger verknüpft werden. Deswegen übernehme ich gerade jede Menge Koordinationsaufgaben und maile und telefoniere viel mit engagierten Freiwilligen und Referenten. Damit kenne ich mich durch meine Arbeit beim ICJA Freiwilligenaustausch weltweit schließlich aus. Mich reizt besonders die Zusammenarbeit mit hoch motivierten Menschen mit ganz verschiedenen Hintergründen, die sich alle für die Idee des freien Wissens begeistern und einsetzen. Ich freue mich schon darauf, viele engagierte Referenten auf dem im März stattfindenden Camp kennen zu lernen.

 

Phillip, Jahrgang 1983, gebürtiger Hannoveraner, dessen Namen fast jeder erst mal falsch schreibt.

An der TU Berlin habe ich Geschichte und Kommunikationswissenschaften studiert. Ich bin neu im Team PR- und Öffentlichkeitsarbeit und arbeite gemeinsam mit Catrin und Michael. Gerade die projektbezogene Pressearbeit werde ich in Zukunft verstärken. Deswegen werde ich auch viel mit Nicole zusammen arbeiten und ihr immer Mal wieder eine helfende Hand reichen. Viele Baustellen also, aber Kopf-Wirrwarr bin ich durch meine Tätigkeiten bei verschiedenen Medien und Verlagen sowie der ehrenamtlichen Pressearbeit beim Kongress atoms&bits ja bereits gewohnt. Schon vorher habe ich die Wikipedia zur täglichen Recherche genutzt. Die Idee des freien Wissens nun hauptberuflich voranzutreiben und publik machen zu dürfen, ist für mich eine große Ehre und anspornende Aufgabe zugleich.

So, dann gehen wir mal Kaffee trinken und das Mate-Lager plündern. Im Anschluss wird wieder gearbeitet. Versprochen!

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Countdown – Noch eine Woche: Jetzt Lieblingsartikel und -projekte für den Zedler-Preis vorschlagen!

Am 31. Januar endet die Vorschlagsfrist für Artikel und Projekte, die für den diesjährigen Zedler-Preis für Freies Wissen nominiert werden können.

Bisher sind in den drei Kategorien Wikipedia-Artikel des Jahres, Community-Projekt des Jahres und externes Projekt/Wissensprojekt sehr viele und schöne Vorschläge gemacht worden, jeweils 30 bis 40 pro Bereich. Das ist toll, es ist aber noch Platz für mehr!

Nominiert euch – Nominiert eure Favoriten

Es haben auch weniger bekannte Projekte und Artikel eine Chance, und niemand sollte sich zieren, nicht auch sein eigenes Projekt vorzuschlagen. Ausdrücklich erlauben – bzw. erwünschen! – wir auch Selbstnominierungen.

Wichtigste Voraussetzung für eine Auszeichnung ist, dass die Vorschläge einen Beitrag für Freien Wissens leisten. Freies Wissen bedeutet für uns dabei, dass Werke oder Arbeiten frei zugänglich sind und von jedem, zu jedem beliebigen Zweck, frei angewandt, kopiert, verbreitet und/oder modifiziert werden können. Diese Freiheit lässt sich z. B. mit der Creative Commons Lizenz CC-BY-SA ausdrücken, die auch für alle Wikimedia- und Wikipedia-Inhalte verwendet wird.

Neben dem Vorschlag samt Namen und Link zum Projekt/Artikel sollte auch eine Begründung angegeben werden, was den Vorschlag so besonders macht und warum genau dieser eine Auszeichnung erhalten soll. Alternativ zum Vorschlag direkt auf der Projektseite bieten wir auch ein Formular an, das ihr auch ohne Kenntnisse der Wikisyntax bedienen könnt. Anonyme Einreichungen sind ebenfalls gestattet.

Also los, wir sind gespannt auf eure Favoriten! Wer oder was hat euch im letzten Jahr am meisten begeistert, inspiriert, überzeugt oder überrascht?

Juroren und Partner – wen möchtet ihr hier sehen?

Neben den inhaltlichen Vorschlägen werden auch noch Kandidaten für die externen Juroren sowie Partner und Schirmherren für den Zedler-Preis gesucht. Auch hier freuen wir uns über weitere Ideen.

Alle Fragen rund um den Zedler-Preis beantworte ich gerne auf der Diskussionseite oder per Mail an nicole.ebber@wikimedia.de. Ich freue mich auf Anregungen und Feedback und besonders darüber, wenn ihr euren Freunden, Kolleginnen, Nachbarn und Sozialen Netzwerken vom Zedler-Preis erzählt.

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Zedler-Preis: Wikipedianer-Jury gewählt

Mit dem Zedler-Preis für Freies Wissen zeichnet Wikimedia Deutschland Personen, Gruppen oder Projekte aus, die sich 2011 ganz besonders für Freies Wissen engagiert haben. Der Preis würdigt die unermüdliche, ehrenamtliche Arbeit für Freies Wissen. Wir möchten damit zum einen die Wikipedia- und Wikimedia-Community ehren, aber gleichzeitig auch die Aufmerksamkeit auf andere Initiativen lenken, die sich für unsere Mission zur Verbreitung, Sammlung und Erstellung Freien Wissens einsetzen.

Freies Wissen bedeutet für uns dabei, dass Werke oder Arbeiten frei zugänglich sind und von jedem, zu jedem beliebigen Zweck, frei angewandt, kopiert, verbreitet und/oder modifiziert werden können. Diese Freiheit lässt sich z.B. mit der Creative Commons Lizenz CC-BY-SA ausdrücken, die auch für alle Wikimedia- und Wikipedia-Inhalte verwendet wird. Aktionen wie WissensWert oder Gespräche mit interessierten Akteuren und Organisationen zeigen immer wieder, dass für mehr Akzeptanz und Bekanntheit dieses Konzeptes noch viel Arbeit nötig ist. Der Zedler-Preis soll mit der Vorstellung der Kandidaten und Gewinner zur Nachahmung des Einsatzes für Freies Wissen anregen und alte und neue Zielgruppen für unser Anliegen aktivieren.

Jurywahl der Wikipedianer

Letzte Woche endete die Jurywahl, nun haben alle Kandidaten die Wahl angenommen und wir freuen uns über so viele kompetente, engagierte Jury-Mitglieder. Herzliche Glückwünsche gehen an:

Jury in Kategorie I: Wikipedia-Artikel des Jahres

Jury in Kategorie II: Community-Projekt des Jahres

Jury in Kategorie III. Projekt des Jahres, extern

Externe Jury und Partner

Wir sammeln weiterhin Vorschläge für die externen Juroren und sprechen potentielle Partner an. Gesucht werden Organisationen, die Jurymitglieder stellen oder Preise in den Wettbewerb geben, Medienpartner sind, uns bei der Bewerbung des Wettbewerbes unterstützen und Kontakte zu einer bisher wenig erschlossenen Zielgruppe herstellen. Durch die Schirmherrschaft einer bekannten Persönlichkeit möchten wir mediale und positive Aufmerksamkeit auf Wikipedia und Wikimedia als Inbegriff des Freien Wissens lenken.

Preisträger gesucht!

Wer soll eurer Meinung nach einen Zedler-Preis erhalten? Auf der Wikipedia-Projektseite könnt ihr eure Favoriten vorschlagen. Die Liste an Artikeln und Projekten ist schon sehr beeindruckend, bietet aber immernoch Platz für mehr.

Alle aktuellen Informationen zum Zedler-Preis finden sich auf der Projektseite, für weitere Fragen stehe ich euch unter nicole.ebber@wikimedia.de gerne zur Verfügung.

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Post für Dich! Wikimedia vergibt E-Mail-Adressen für Projektmitarbeiter

Wikipedia ist schon eine besondere Veranstaltung: Als fünftpopulärste Website weltweit ist sie eines der reichweitenstärksten Medien in den Weiten des WorldWideWeb. Doch anders als Redakteur von Spiegel, Focus und Co. haben es Wikipedianer, Commons-Fotografen oder Wikinews-Autoren schwer, wenn sie zu hochkarätigen Veranstaltungen akkreditiert werden wollen. Denn meist werden sie als einfache Privatpersonen wahrgenommen.  Doch jetzt ist Abhilfe in Sicht: Für mehrere Projekte hat Wikimedia Deutschland die entsprechenden .de-Domains registriert und ist ab sofort in der Lage, an Projektmitarbeiter E-Mail-Adressen und Visitenkarten zu vergeben. Alle Einzelheiten und die Möglichkeit zur Beantragung findet man unter de.wikipedia.org/wiki/WP:@

 

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“Bildung und Wissen” – ein neuer Bereich stellt sich vor

Im kommenden Jahr wird die Geschäftststelle von Wikimedia Deutschland eine neue Organisationsstruktur erhalten. In loser Folge stellen sich im Blog die neuen Schwerpunkte vor. Den Anfang macht der formal erst mit der neuen Organisationsstruktur neu angelegte Bereich “Bildung und Wissen”.

Inhaltlich ist dieser Schwerpunkt schon deutlich älter, 2006 begann er mit einer Veranstaltung am Hildesheimer Gymnasium Andreanum. Abgehalten durch Vorstände von Wikimedia Deutschland fand hier erstmals ein Aktionstag für Schüler, Lehrer und interessierte Eltern statt. Vorträge und Workshops thematisierten grundlegende Fragen um die noch junge Online-Enzyklopädie hinsichtlich ihrer Verlässlichkeit, ihres korrekten Gebrauchs und des Verständnisses für ihre Besonderheiten.

Aus dieser Premiere wuchs über die Jahre das Schulprojekt Wikipedia macht Schule mit spezifischen Angeboten für Schüler und Lehrer, seit 2010 getragen durch ein Referentennetzwerk aus Wikipedia-Autoren und Medienpädagogen und mit inzwischen weit über 100 Veranstaltungen und mehreren Tausend Teilnehmern. Vor diesem Erfahrungshintergrund steht bei Wikimedia Deutschland derzeit die Entwicklung von freiem Lehrmaterial in Buchform zum Thema “Wikipedia in der Schule” im Fokus (hier kann auf Wikibooks mitgearbeitet werden).

Schulen sind aber nicht die einzigen Adressaten für Bildungsangebote bei Wikimedia Deutschland. Bereits 2008 wurde das Projekt Silberwissen ins Leben gerufen. Hier geht WMDE seit 2010 im Rahmen des europaweit agierenden TAO-Konsortiums (Third-Age-Online) auf ältere Mitbürger mit ihrer Lebenserfahrung und ihrem Wissen zu, um sie als aktive Autoren für Wikipedia zu werben. Neu steht für 2012 das Wikipedia Ambassador Programm auf dem Plan, mit dem das Verfassen von Wikipedia-Artikeln in systematischer Weise an Universitäten eingeführt wird. Und nicht zuletzt werden in Zukunft stärker als bisher zusammen mit dem Bereich “Politik und Gesellschaft” auch bildungspolitische Ziele verfolgt.

All diese Aufgaben waren hausintern bisher bei verschiedenen Personen und Ressorts angesiedelt, nach dem Wachstum der letzten Jahre war es nun Zeit für eine Konsolidierung. Mit der bereits auf der Mitgliederversammlung vorgestellten Neugliederung des Vereins zum 1. Januar 2012 werden alle Bildungsprogramme in Zukunft in einem Bereich “Bildung und Wissen” zusammengefasst. So können Gelegenheiten zur Zusammenarbeit in Zukunft besser genutzt und verschiedene Programme inhaltlich enger aufeinander abgestimmt werden.

Von besonderer Bedeutung ist dabei das Referentennetzwerk. Um der zunehmenden Zahl der Anfragen für Veranstaltungen gerecht zu werden, soll es für Schulprojekt, Silberwissen und Ambassador-Programm gleichermaßen zur Verfügung stehen. Die bisher direkt von den Bildungsinstitutionen honorierten Referenten werden den Verein nun als freie Mitarbeiter in allen Projekten intensiv unterstützen, sowohl im Bereich der Autorengewinnung wie auch bei der Vermittlung von Wikipedia und Freiem Wissen.

Verantwortet wird der neue Bereich von Denis Barthel und Elly Köpf, Elvira Schmidt ist als Projektleiterin Ansprechpartnerin für das Projekt Silberwissen. Unterstützt wird der Bereich von Merle von Wittich als Werkstudentin, noch gesucht wird eine Projektassistenz, die den neuen Bereich bei den Herausforderungen des kommenden Jahres begleitet und mitgestaltet.

Wir freuen uns auf diese und kommende Projekte und darauf, Wikipedia und Freies Wissen im Kontext “Bildung und Wissen” zu unterstützen.

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Ausblick und Aufruf: Der neue Zedler-Preis für Freies Wissen

Schon im Mai berichteten wir von den Überlegungen, das alte Konzept der Zedler-Medaille zu begraben. Wir verabschieden uns nun offiziell vom Zedler-Artikelwettbewerb, der ursprünglich dazu geschaffen wurde, Wissenschaftler zur Mitarbeit an Wikipedia zu bewegen. Dieses Konzept wurde leider nie so erfolgreich, wie wir zu Anfang gehofft hatten. Wissenschaftler und Akademiker steigen an ganz anderen Stellen und über andere Themen in Wikipedia ein, unser Artikelwettbewerb konnte für sie keine bedeutenden Anreize bieten.

Gemeinsam mit der Wikipedia-Community haben wir in den letzten Monaten evaluiert, diskutiert und an einem neuen Konzept gearbeitet. Wir freuen uns sehr, dieses heute der Öffentlichkeit zu präsentieren: Aus der Zedler-Medaille wird der neue Zedler-Preis für Freies Wissen!

Der Zedler-Preis für Freies Wissen

Mit dem Zedler-Preis zeichnen wir Personen, Gruppen oder Projekte aus, die sich im letzten Jahr ganz besonders für Freies Wissen engagiert haben. Damit schafft Wikimedia Deutschland den ersten Preis im deutschsprachigen Raum, der die unermüdliche, ehrenamtliche Arbeit für Freies Wissen würdigt. Wir möchten damit zum einen die Wikipedia- und Wikimedia-Community ehren, aber gleichzeitig auch die Aufmerksamkeit auf andere Initiativen lenken, die sich für unsere Mission zur Verbreitung, Sammlung und Erstellung Freien Wissens einsetzen. Außerdem hoffen wir, mit der Vorstellung der Kandidaten und Gewinner zur Nachahmung des Einsatzes für Freies Wissen anzuregen und möchten alte und neue Zielgruppen für unser Anliegen aktivieren.

Freies Wissen bedeutet für uns dabei, dass Werke oder Arbeiten frei zugänglich sind und von jedem, zu jedem beliebigen Zweck, frei angewandt, kopiert, verbreitet und/oder modifiziert werden können. Diese Freiheit lässt sich z.B. mit der Creative Commons Lizenz CC-BY-SA ausdrücken, die auch für alle Wikimedia- und Wikipedia-Inhalte verwendet wird.

Der Zedler-Preis wird in seinem ersten Jahr in drei verschiedenen Kategorien vergeben. In den Folgejahren soll der Radius der Auszeichnung erweitert werden und neue Kategorien und Zielgruppen hinzukommen.

  • I. Wikipedia-Artikel des Jahres: Welcher Wikipedia-Artikel begeisterte 2011 am meisten? Exzellent oder Lesenswert ist hier nicht zwingende Voraussetzung; Qualität ist nicht das einzige Kriterium, es kann auch der repräsentativste, skurrilste oder “wichtigste” Artikel ausgezeichnet werden.
  • II. Community-Projekt des Jahres: Welches Projekt im Wikimedia-Universum hat 2011 am meisten dazu beigetragen, Menschen zu befähigen, direkt oder indirekt Inhalte für die Wikimedia-Projekte zu schaffen. Hier sind Projekte gefragt, bei denen mehrere Leute gezielt zusammen an einer gemeinsamen Sache arbeiten. Denkbar sind z.B. Veranstaltungen, Wettbewerbe, Digitalisierungsprojekte oder Redaktionsaktivitäten, die Wikipedia und den Schwesterprojekten zugute kommen.
  • III. Projekt des Jahres (extern): Diese Kategorie ist zunächst sehr offen gehalten und richtet sich an Projekte außerhalb des Wikimedia-Universums. Wir suchen Projekte, die der Erstellung, Verbesserung und Verbreitung Freien Wissens dienen und die sich z.B. durch Einzigartigkeit, Originalität, Engagement und Wirkung auszeichnen. Kandidaten sind hier z.B. Schulungsprogramme, Aufklärungsarbeit, Entwicklerprojekte oder Veranstaltungen, die nicht direkt mit dem Wikiversum in Verbindung stehen. (Wir suchen außerdem noch einen hübscheren Titel für diese Kategorie. Ideen?)

Teilnahmevoraussetzungen und Bewertungskriterien

Im ersten Jahr gibt es ein paar grundlegende Voraussetzungen, weitere Details werden wir gemeinsam mit den Jurys ausarbeiten:

  • Der Zedler-Preis richtet sich an Projekte und Personen aus dem deutschsprachigen Raum. Zugelassen werden:
    • Beiträge aus den deutschsprachigen Wikipedia/Wikimedia-Projekten
    • Beiträge in deutscher Sprache, die sich sowohl mit den deutschen als auch den internationalen Wikimedia-Projekten beschäftigen können
    • Internationale Beiträge mit deutlicher Auswirkung (auch) auf die deutschsprachigen Projekte
  • Beiträge, die von Wikimedia Deutschland oder der Wikimedia Foundation initiiert oder durchgeführt wurden, können nicht nominiert werden. Projekte, die durch WMDE oder WMF finanziert werden oder denen die Organisationen beratend und auch organisatorisch zur Seite stehen, dürfen selbstverständlich teilnehmen.
  • Die Hauptleistung, ein wichtiger Meilenstein oder der offizielle Abschluss eines Beitrages müssen im Jahr 2011 erbracht worden sein und messbare Ergebnisse vorweisen.
  • Alle Inhalte oder Ergebnisse müssen unter einer Wikipedia-kompatiblen, freien Lizenz (CC-BY-SA oder vergleichbar) stehen.

Vorschläge, Nominierungen und Auswahl der Gewinner

  • 24. November 2011 bis 31. Januar 2012: In einer öffentlichen Vorschlagsrunde werden Beiträge, Projekte oder Personen(-gruppen) für die Kategorien gesammelt. Community und Öffentlichkeit sind eingeladen, hier ihre Lieblingsartikel und -projekte vorzuschlagen. Fremd- und Eigennominierung sind möglich. Die Vorschläge können direkt auf der Vorschlagsseite in Wikipedia eingetragen werden; zusätzlich bieten wir ein einfaches Onlineformular an, damit auch Personen ohne Editierkenntnisse Beiträge vorschlagen können.
  • 1. Februar bis 31. März 2012: Nach Ende der Vorschlagsfrist werden die Beiträge an die Juroren weiter gegeben. Für jede Kategorie gibt es eine eigene Jury. Die Jurys nominieren 3-5 Beiträge/Projekte pro Kategorie und wählen jeweils den ersten Platz. Bei der Preisverleihung werden alle nominierten Projekte kurz vorgestellt und dann der Gewinner bekannt gegeben.
  • Im April oder Mai 2012: Uns schwebt eine glamouröse, moderne Preisverleihung mit festlichem Charakter vor. Am liebsten sähen wir die Verleihung im Rahmen einer größeren Veranstaltung mit dem Fokus auf Freiem Wissen, die wir gemeinsam mit unseren Partnern organisieren.

Die Jurys

Die Jurys für die drei Kategorien werden mit Community-Mitgliedern und externen Fachleuten besetzt. Die Wikip/medianer werden durch die Community der deutschsprachigen Wikimedia-Projekte gewählt, die Wahl findet in Wikipedia statt. Für die externen Juroren nehmen wir Vorschläge entgegen, wählen daraus Personen aus und kontaktiert diese. Wer sind eure Wunschjuroren? Die Jury soll noch vor Weihnachten feststehen, Vorschläge werden ab sofort gesammelt. Sobald sich die Jurys konstituiert haben, beraten sie mit uns über die Bewertungskriterien.

Partner, Sponsoren und Schirmherren

Auch hier setzen wir auf eure Hilfe: Wir suchen Partner und Sponsoren, die Jurymitglieder stellen und Preise in den Wettbewerb geben, Medienpartner sind, uns bei der Bewerbung des Wettbewerbes unterstützen und Kontakte zu einer bisher wenig erschlossenen Zielgruppe herstellen. Durch die Schirmherrschaft einer bekannten Persönlichkeit möchten wir mediale und positive Aufmerksamkeit auf Wikipedia und Wikimedia als Inbegriff des Freien Wissens lenken. Vorschläge und Ansprache sollten noch vor Weihnachten abgeschlossen sein. Wen würdet ihr gerne als Unterstützer des Zedler-Preises sehen?

Bringt euch ein!

Das Schöne und Neue an dem Preis ist ja, dass so viele Menschen mitmachen können. Für die Vorschläge zu den Artikeln und Projekten des Jahres ist das Fachwissen der Community und der allgemeinen Öffentlichkeit gefragt. Jeder kann sein Lieblingsprojekt vorschlagen, es sind sogar Selbstnominierungen möglich. Auch die Jury wird zu Teilen mit Aktiven aus dem Wikiversum besetzt und die Wahl findet in Wikipedia statt. Wir freuen uns, dass das neue Konzept so viel Beteiligung zulässt und hoffen, dass sich Community und Öffentlichkeit zahlreich einbringen.

Nochmal das Wichtigste in kurz

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GLAM in der Wikipedia

Irgendwie begann es im Herbst 2007 mit der Zusammenarbeit von Wikimedia Deutschland mit dem Bundesarchiv. Die Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Wikipedia beziehungsweise den Mitarbeitern der Wikipedia wurde auf eine neue Ebene gehoben. und das Schöne – dabei profitierte nicht nur die Wikipedia. Weitere Projekte folgten, so mit der Deutschen Fotothek oder dem Tropenmuseum Amsterdam. In anderen Ländern ging man andere Wege. So wurde im Juni 2010 der Australier Liam Wyatt “Wikipedian in Residence”, also wikipedianischer Mitarbeiter des British Museum in London. Seitdem konnten diverse weitere Projekte durchgeführt werden, insbesondere sind sicher Zusammenarbeiten mit dem Château de Versailles, der British Library, dem Israel Museum, Jerusalem, dem Museum of Modern Art oder der Smithsonian Institution zu nennen. Mittlerweile wurden Projekte unter dem Label “GLAM” auf drei Kontinenten durchgeführt. GLAM steht dabei für “Galleries”, “Libraries”, “Archives” und “Museums”.

Im DACH-Raum, Deutschland, Österreich und der Schweiz, hinken wir der internationalen Entwicklung mittlerweile etwas hinterher. Um diesem Umstand etwas aktiver entgegen zu treten, gibt es seit gestern in der deutschsprachigen Wikipedia ein GLAM-Projekt, das neben den Vereinen Wikimedia Deutschland, Wikimedia Österreich und Wikimedia CH als zentraler Anlaufpunkt sowohl für Interessierte in den Projekten wie auch für Interessierte aus Museen, Archiven und so weiter dienen soll. Packen wir es zusammen an!

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Workshops und Sue Gardner auf der Mitgliederversammlung

Am Wochenende vom 19./20. November 2011 findet in Hannover die 9. Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland statt. Der erste Tag konzentriert sich dabei auf die vereinsinternen Themen Wirtschaftsplan 2012, Wahlen und Anträge. Dieser Teil ist nur für Mitglieder.

Am zweiten Tag stehen die Wikimedia-Projekte klar im Fokus. Alle, die sich für Freies Wissen interessieren und zur Wikipedia, Commons und den weiteren Wikimeida-Projekten beitragen oder beitragen möchten, sind herzlich eingeladen. Es wird zu verschiedenen Themen Workshops geben, darunter welche zum „Lizenzdickicht auf Commons”, „Die Geschäftsstelle stellt sich vor”, das „Life, the Universe and Everything” und vieles mehr.

Für den Nachmittag des zweiten Tages wird Sue Gardner, die Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation, für eine ausführliche Diskussion mit der deutschen Wikimedia-Community zur Verfügung stehen. Neben dem brennende Thema Bildfilter und die Beziehung zwischen der Wikimedia Foundation und der deutschen Wikipedia-Community stehen auch der Rückgang an aktiven Autoren in der Wikipedia und warum es so wenige Frauen unter den Autoren gibt auf der Themenliste.

Veranstaltungsdetails

Ort: Buhmann-Schule, Prinzenstr. 2, 30159 Hannover, http://www.buhmann.de

Ablauf

  • 10:00 bis 12:00 Uhr: Workshops
  • 12:00 bis 13:00 Uhr: Mittagessen mit Sue Gardner und weiteren Mitarbeitern der Wikimedia Foundation
  • 13:00 bis 15:00 Uhr: Fragen & Antworten mit Sue Gardner zum Bildfilter, Autoren-Schwund und Frauen-Förderung

Es wird auf jeden Fall eine Simultanübersetzung Deutsch – Englisch – Deutsch geben, so dass jeder an der Diskussion teilnehmen kann. Weiterhin wird es einen Live-Stream über das Internet geben, wobei hier eine Simultanübersetzung nicht garantiert werden kann.

Um auch allen, die nicht vor Ort in Hannover sein können, die Möglichkeit zu geben, sich mit Fragen an der Diskussion zu beteiligen, haben wir in der Wikipedia einen Bereich eingerichtet um Fragen zu sammeln.

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Participation Grants – Wikimedia Foundation und WMDE stellen gemeinsames Förderprogramm vor

Was macht ein Wikimedianer aus Bangladesh, wenn er an einer Wikimedia-Konferenz in Indien teilnehmen will und die Reisekosten nicht aus eigener Tasche finanzieren kann? Bis gestern war die Antwort auf diese Frage schwierig, doch seit heute lautet sie: Er beantragt einen “Participation Grant”.

Die Participation Grants sind ein neues Förderinstrument, das die Wikimedia Foundation und Wikimedia Deutschland in den letzten Monaten gemeinsam entwickelt haben. Sie sollen genau solche Wikimedia-Aktiven ansprechen, in deren Heimatländern es bislang kein Wikimedia-Chapter mit ausreichenden Ressourcen gibt. Gefördert werden v.a. Teilnahmen an Workshops, Seminaren und Konferenzen, bei denen ein konkreter Nutzen für die Wikimedia-Projekte zu erwarten ist. Die Abwicklung soll schnell und unbürokratisch erfolgen. Förderentscheidungen und Berichte werden auf dem Meta-Wiki dokumentiert.

In seiner ersten Skype-Sitzung am 26. Oktober bewilligte das Participation Grants Committee die ersten zwei Förderanträge. Nicht zufällig ging es dabei um die Teilnahme zweier Wikipedianer und Mitgründer des jüngst gegründeten Chapters Wikimedia Bangladesh an der Wikimedia Conference India, die vom 18. bis zum 20. November und damit parallel zur Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland in der Millionenmetropole Mumbai stattfinden wird. Das Hauptanliegen der Anträge ist die Weiterentwicklung der bengalischsprachigen Wikipedia. Bengalisch, das Amtsprache in Bangladesh und einigen Bundesstaaten Indiens ist, wird von etwa 230 Millionen Menschen gesprochen. Die bengalische Wikipedia hat jedoch bisher erst 22.000 Artikel. Während auf 100 Deutsch-Sprecher statistisch 1,0636 Wikipedia-Artikel kommen, entfallen auf 100 Bengalisch-Muttersprachler gerade einmal 0,0097 Artikel.

Bereits vor dem offiziellen Start des Participation Grant-Programms wurde eine erste Förderentscheidung getroffen. Unterstützt wurde die Teilnahme von  [[User:とある白い猫]] an einem Workshop in Amsterdam zur Erkennung von Plagiarismus und Vandalismus. Selbst arbeitet er an einem Tool zur automatisierten Erkennung von Vandalismus in der Wikipedia. Über seine Konferenzteilnahme hat er einen ausführlichen Bericht in englischer Sprache erstellt.

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Zwischen Korrespondenz und Selbstverständnis

Der Tagungsort für den diesjährigen Herbstworkshop des Support-Teams  vom 21. bis zum 23. Oktober 2011 war das Internationale Friedensdorf in Oberhausen. 20 Teilnehmer des deutschsprachigen Support-Teams fanden sich dort am Freitag Abend ein.

Thema im Rahmen dieses Treffens war am Samstag Vormittag ein Korrespondenztraining, das zum Ziel hatte, das Kommunikationsverhalten der OTRS-Mitarbeiter zu verbessern. Anhand von Beispielen analysierte die Expertin für schriftliche Kommunikation in Unternehmen, Gisa Schuh aus Köln, das Korrespondenzverhalten der Support-Team-Mitarbeiter. Es galt, die Korrespondenz mit den sogenannten Kunden (so werden diejenigen genannt, die sich per Mail an das Support-Team wenden) von Floskeln zu befreien, Eskalationen in kritischen Fällen rechtzeitig zu verhindern und die Antwortmails besser zu strukturieren.

Am Nachmittag stand eine Führung durch das Friedensdorf auf dem Programm. Eine Mitarbeiterin der Einrichtung erklärte ausführlich, wie das Friedensdorf arbeitet. Im Laufe der Führung bekamen die Workshopteilnehmer auch spielende Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten der Welt zu Gesicht, die durch schwerste Verletzungen gezeichnet waren. Das Friedensdorf ermöglicht durch Kriegseinwirkung und andere Gewalt verletzten Kinder aus vorwiegend armen Verhältnissen eine medizinische Behandlung in Deutschland, die in den jeweiligen Heimatländern nicht möglich oder bezahlbar ist. Nach diesen durchaus schockierenden Eindrücken wandten sich die Teilnehmer den nächsten Programmpunkten zu.

Für die Neulinge im Team gab es einen Abriss der Geschichte des Support-Teams, eine Einführung in die technische Seite der verwendeten OTRS-Software, sowie Anleitungen zur Bearbeitung von Freigaben. Am Abend fand dann ein gemeinsames Abendessen mit Vertretern des Duisburger Wikipedia-Stammtisches in einem nahegelegenen Restaurant statt. Der Sonntag wurde durch einen Vortrag über das Recht am eigenen Bild eröffnet. Anhand mehrerer Fotos von Politikern, Teilnehmern von Veranstaltungen wie dem Christopher Street Day, Prominenten und berufsgerecht bekleideten Models erörterten die Teilnehmer die Aspekte der Fälle, die ein ausdrückliches Einverständnis der dargestellten Personen erfordert und welche Fälle beispielsweise unter die Panoramafreiheit oder Beiwerk fallen und eine Einverständnis nicht brauchen.

Ein leicht kontrovers diskutiertes Thema war danach das Selbstverständnis des Support-Teams und seiner sogenannten Agents, in dem die Teilnehmer unterschiedliche Auffassungen über das Zugehörigkeitsgefühl, entweder mehr zur Wikipediacommunity oder mehr zur Foundation, äußerten. Das Treffen endete mit einem Ausblick auf die nächsten geplanten Aktivitäten, darunter zwei Workshops im nächsten Jahr und Verbesserungen bei der Einarbeitung neuer Teammitglieder und das alles, wie auch vor einem Jahr in Berlin, in einer ausgesprochen freundlichen Atmosphäre.

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