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Archiv für die ‘Freies Wissen’ Kategorie



WissensWert-Interview bei FluxFM

Gestern war ich zu Gast im Studio von FluxFM, um dort mit Winson in der Morningshow am Nachmittag über unseren Wettbewerb WissensWert zu plaudern. Der Sender hat uns erfreulicherweise ausdrücklich gestattet, die beiden Interviewteile unter CC-BY-SA zu veröffentlichen.


Teil 1 by FluxFM [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons


Teil 2 by FluxFM [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Am 12. November wurde ich von Lili Masuhr auf TRACKBACK bei Fritz ebenfalls zu WissensWert interviewt. Der Podcast steht unter der unfreien CC-NC-ND-Lizenz, so dass wir hier nur einen Link zum Angebot setzen können: TRB 254: Generation Facebook, WissensWert, Zoe Leela, Hurra.

Viel Spaß beim Hören und Weitersagen! :)

Und: Ihr habt noch bis Donnerstag, 24.11.2011, 23:59:59 Zeit, eure Ideen bei uns einzureichen und 5000 Euro für eure Projekte zu erhalten. Viel Erfolg!

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WissensWert 2011: Herzchenbonus, Publikumspreis und Verlängerung!

Schon wieder was neues zu WissensWert: Am Montag fand eine Vorbesprechung mit einigen Jurymitgliedern statt und wir haben zwei schöne Ergänzungen zum laufenden Wettbewerb ersonnen.

Herzchenbonus

Bei der Bewertung sind zwei Dimensionen von besonderer Bedeutung: Impact für Freies Wissen und die Community sowie die Umsetzbarkeit der Projekte. Die Bewertung erfolgt anhand von vier Fragen, für die insgesamt 30 Punkte vergeben werden können und die sich an den vorgegebenen Bewertungskriterien orientieren. Wir möchten uns aber nicht nur an einer strikten Bewertungsmatrix orientieren, sondern den Juroren auch ermöglichen, ihre Leidenschaft auszudrücken. Damit hier weiche Faktoren Berücksichtigung finden, vergibt die Jury einen Herzchenbonus für ihre vier Favoriten: Das jeweilige Lieblingsprojekt erhält 20 Punkte, das zweitliebste 15, dann 10 und dann 5 Punkte.

Publikumspreis

In diesem Jahr haben wir uns – gemeinsam mit der Jury – einen Publikumspreis einfallen lassen: Öffentlichkeit und Community küren ihr Lieblingsprojekt und dieses erhält von uns 2.000 Euro extra für die Umsetzung der Idee. Der Einreicher, der die meisten Leute begeistert, bekommt damit die Chance, seine Idee noch schöner und wirkungsvoller zu machen. Dieser Publikumspreis ist unabhängig von der Entscheidung der Jury. Er wird auch für Projekte zur Verfügung gestellt, die nicht unter den von der Jury ausgewählten Gewinnern des Wettbewerbes sind.

Selbstverständlich darf dieser Bonus nur den Förderrichtlinien entsprechend eingesetzt werden. Die Jury behält sich vor, Teilnehmer bei offensichtlicher Manipulation zu disqualifizieren. Automatisch rückt dann das zweitbeste Projekt nach.

Ihr dürft also bald eure Lieblingsidee liken (oder pluseinsen, wie immer ihr das nennen mögt ;)).

Verlängerung!

Aufgrund dieser Neuigkeiten legen wir noch eine Woche drauf und verlängern die Einreichungsfrist bis zum 24. November 2011. So habt ihr mehr Zeit, eure Ideen auszuformulieren und euch zu überlegen, wofür ihr den Publikumspreis einsetzen würdet. Wir sind gespannt!

Mitmachen!

Ausführliche Informationen und Teilnahmebedingungen findet ihr auf der Webseite. Für alle Fragen zu WissensWert erreicht ihr mich per Mail an nicole.ebber@wikimedia.de.

Wir zählen bei der Bekanntmachung unseres Wettbewerbes übrigens auf Eure Unterstützung: Erzählt Euren Freundinnen, Kollegen, Musen, Wirten und Partnerinnen von der tollen Möglichkeit dieser Förderung. Damit das Ganze auch hübsch wird, haben wir ein paar Banner zum Einbinden auf Eure Wikis, Blogs und Social Networks gebastelt. Danke!

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WissensWert – Berichte aus den Projekten IV

Vor drei Wochen haben wir die zweite Runde unseres Ideenwettbewerbes WissensWert gestartet. Noch bis zum 17. November habt ihr Zeit, eure Anträge für die Förderung einzureichen und bis zu 5.000 Euro Unterstützung zu erhalten. Als Anregung für neue Bewerber eignen sich auch die Projekte, die im letzten Jahr zu den Gewinnern zählten. Wir berichten regelmäßig über deren Fortschritt, hier kommt nun der vierte Teil.

Die Betreuung und Begleitung der Projekte haben verschiedene Mitarbeiter bei uns übernommen, sie stehen den Projektpartnern als Ansprechpartner bei allen Fragen und Wünschen zur Verfügung und unterstützen bei der Bekanntmachung der Projekte und Ergebnisse. Diese Dokumentation soll dabei für die Projektpartner keine lästige Pflicht sein, sondern die Chance, ihr Projekt einer größeren Zielgruppe und Öffentlichkeit vorzustellen, neue Kontakte im Bereich Freies Wissen zu knüpfen und darüber Anregungen zur erfolgreichen Umsetzung ihrer Projekte erhalten.

1 Freies Wissen als Hörbarer Podcast

Projektpartnerin: Tabitha Hammer
Begleitung bei Wikimedia: Catrin Schoneville
Status: Das Projekt ist abgeschlossen. Tabitha hat das Studio fertig eingerichtet und in Betrieb genommen. Das Tonstudio ist übrigens mobil und kann für die Erstellung freier Inhalte ausgeliehen werden. Tabitha freut sich über Anfragen und Kontakt, egal ob ihr das Studio in Köln oder die mobile Version bei euch vor Ort benutzen möchtet.

8 Links to free and open – das Verzeichnis freier Projekte.

Projektpartner: Jan-Christoph Borchardt
Begleitung bei Wikimedia: Mathias Schindler
Status: Das Projekt Libre Projects befindet sich bereits in der Umsetzung. Ein Blick auf die hübsche Webseite lohnt sich, mittlerweile listet sie 143 freie Webdienste und Alternativen auf. Geordnet sind sie nach den Kategorien Social, Tools, News, Travel, Games, Multimedia, Knowledge, Text, Audio, Video, Graphics, Publishing, Development, Science und Organization.

40 Luftbilder für OpenStreetMap

Projektpartner: Marc Gehling
Begleitung bei Wikimedia: Boris Marinov
Status: Das Projekt befindet sich in der Umsetzung. Marc schreibt:

Die Bilder stehen jetzt drei Monate bereit. In der Community wird die gute Auflösung und Lagegenauigkeit der Bilder geschätzt. Inzwischen sind 100.000 Änderungen in der OpenStreetMap-Datenbank gemacht worden. Drei OSM-Stammtische haben sich gemeldet und werden einen eigenen Bildserver für die lokale Community betreiben. Daneben laufen erste Tests für einen Luftbild-Proxy, der ein leichtere Nutzung der Bilder erlauben würde.

48 Motivationsfilm für Creative Commons

Projektpartner: Amadeus Wittwer
Begleitung bei Wikimedia: Catrin Schoneville
Status: Das Projekt ist abgeschlossen, der Film wurde veröffentlicht. Mehr dazu im Blogpost: WissensWert-Gewinner veröffentlichen Motivationsfilm für Creative Commons.

59 Barrierefreies Onlineportal für Karten- und Routing-Services

Projektpartnerin: Annette Thurow
Begleitung bei Wikimedia: Nicole Ebber
Status:Das Projekt soll nun in Kooperation und durch weitere Förderung von der Universität Paderborn umgesetzt werden, das Fördergeld wird dann zur Anstellung eines Werkstudenten eingesetzt.

60 WikiStories – Einblicke von Zeitzeugen

Projektpartner: Werner Jansen, Ahmet Emre Acar
Begleitung bei Wikimedia: Sebastian Sooth
Status: Das Projektteam hat Prototypen für die Präsentation der Videos entwickelt und bereitet weiterhin die technische Umsetzung vor.

63 Public Domain Projekt

Projektpartner: Carl Flisch, Philippe Perreaux
Begleitung bei Wikimedia: Denis Barthel
Status:Angekommen! Nach fast einem halben Jahr ist er nun aus Japan eingetroffen, der handgefertigte Laserplattenspieler für das Schweizer Public-Domain-Projekt. Das PD-Projekt ist eins der letzten Projekte des WissensWert 2010, das die Arbeit aufnimmt und startet auch gleich durch: Der Plattenspieler wurde nicht nur auf das liebesvollste entpackt, wie man im “Unpacking Video” sehen kann, sondern auch gleich genutzt – die Stücke, die man im “Soundtrack” hört, sind die ersten Digitalisate des Projekts. Ihnen wird in der kommenden Zeit noch viel weiteres Material auf die Commons folgen und somit natürlich von großem Nutzen für Wikipedia und Co sein.

Unpacking video from pdproject on Vimeo.

68 WikiQuest – kooperatives Lernen mit freien Inhalten

Projektpartner: Andreas Bietenbeck
Begleitung bei Wikimedia: Daniel Kinzler
Status:Das Projekte befindet sich noch nicht in der Umsetzung.

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GLAM in der Wikipedia

Irgendwie begann es im Herbst 2007 mit der Zusammenarbeit von Wikimedia Deutschland mit dem Bundesarchiv. Die Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Wikipedia beziehungsweise den Mitarbeitern der Wikipedia wurde auf eine neue Ebene gehoben. und das Schöne – dabei profitierte nicht nur die Wikipedia. Weitere Projekte folgten, so mit der Deutschen Fotothek oder dem Tropenmuseum Amsterdam. In anderen Ländern ging man andere Wege. So wurde im Juni 2010 der Australier Liam Wyatt “Wikipedian in Residence”, also wikipedianischer Mitarbeiter des British Museum in London. Seitdem konnten diverse weitere Projekte durchgeführt werden, insbesondere sind sicher Zusammenarbeiten mit dem Château de Versailles, der British Library, dem Israel Museum, Jerusalem, dem Museum of Modern Art oder der Smithsonian Institution zu nennen. Mittlerweile wurden Projekte unter dem Label “GLAM” auf drei Kontinenten durchgeführt. GLAM steht dabei für “Galleries”, “Libraries”, “Archives” und “Museums”.

Im DACH-Raum, Deutschland, Österreich und der Schweiz, hinken wir der internationalen Entwicklung mittlerweile etwas hinterher. Um diesem Umstand etwas aktiver entgegen zu treten, gibt es seit gestern in der deutschsprachigen Wikipedia ein GLAM-Projekt, das neben den Vereinen Wikimedia Deutschland, Wikimedia Österreich und Wikimedia CH als zentraler Anlaufpunkt sowohl für Interessierte in den Projekten wie auch für Interessierte aus Museen, Archiven und so weiter dienen soll. Packen wir es zusammen an!

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Workshops und Sue Gardner auf der Mitgliederversammlung

Am Wochenende vom 19./20. November 2011 findet in Hannover die 9. Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland statt. Der erste Tag konzentriert sich dabei auf die vereinsinternen Themen Wirtschaftsplan 2012, Wahlen und Anträge. Dieser Teil ist nur für Mitglieder.

Am zweiten Tag stehen die Wikimedia-Projekte klar im Fokus. Alle, die sich für Freies Wissen interessieren und zur Wikipedia, Commons und den weiteren Wikimeida-Projekten beitragen oder beitragen möchten, sind herzlich eingeladen. Es wird zu verschiedenen Themen Workshops geben, darunter welche zum „Lizenzdickicht auf Commons”, „Die Geschäftsstelle stellt sich vor”, das „Life, the Universe and Everything” und vieles mehr.

Für den Nachmittag des zweiten Tages wird Sue Gardner, die Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation, für eine ausführliche Diskussion mit der deutschen Wikimedia-Community zur Verfügung stehen. Neben dem brennende Thema Bildfilter und die Beziehung zwischen der Wikimedia Foundation und der deutschen Wikipedia-Community stehen auch der Rückgang an aktiven Autoren in der Wikipedia und warum es so wenige Frauen unter den Autoren gibt auf der Themenliste.

Veranstaltungsdetails

Ort: Buhmann-Schule, Prinzenstr. 2, 30159 Hannover, http://www.buhmann.de

Ablauf

  • 10:00 bis 12:00 Uhr: Workshops
  • 12:00 bis 13:00 Uhr: Mittagessen mit Sue Gardner und weiteren Mitarbeitern der Wikimedia Foundation
  • 13:00 bis 15:00 Uhr: Fragen & Antworten mit Sue Gardner zum Bildfilter, Autoren-Schwund und Frauen-Förderung

Es wird auf jeden Fall eine Simultanübersetzung Deutsch – Englisch – Deutsch geben, so dass jeder an der Diskussion teilnehmen kann. Weiterhin wird es einen Live-Stream über das Internet geben, wobei hier eine Simultanübersetzung nicht garantiert werden kann.

Um auch allen, die nicht vor Ort in Hannover sein können, die Möglichkeit zu geben, sich mit Fragen an der Diskussion zu beteiligen, haben wir in der Wikipedia einen Bereich eingerichtet um Fragen zu sammeln.

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Hückeswagen: Geocaching im Dienst für Freies Wissen

Norbert Bangert aus Hückeswagen hat uns freundlicherweise diesen Bericht von der Geocaching-Aktion vom vergangenen Wochenende zur Verfügung gestellt. In Hückeswagen wird der NRW-Tag 2013 stattfinden. In Zusammenarbeit mit Wikimedia Deutschland und der deutschsprachigen Community plant die Gemeinde, dort ein Navigationssystem für Sehenswürdigkeiten anzubieten, das sich aus der deutschsprachigen Wikipedia speist.

Zunächst eine kurze Erklärung, was Geocaching überhaupt ist, zitiert aus – na? – Wikipedia.

Geocaching (von griechisch γη, geo „Erde“ und englisch cache „geheimes Lager“ (gesprochen: ['dʒiːoʊ̯kæʃɪŋ], in Deutschland zumeist ['geːokɛʃɪŋ])), auch GPS-Schnitzeljagd genannt, ist eine Art elektronische Schatzsuche oder Schnitzeljagd. Die Verstecke („Geocaches“, kurz „Caches“) werden anhand geografischer Koordinaten im World Wide Web veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. Mit genauen Landkarten ist auch die Suche ohne GPS-Empfänger möglich.

Ein Geocache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie verschiedene kleine Tauschgegenstände befinden. Jeder Besucher trägt sich in das Logbuch ein, um seine erfolgreiche Suche zu dokumentieren. Anschließend wird der Geocache wieder an der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden wurde. Der Fund wird im Internet auf der zugehörigen Seite vermerkt und gegebenenfalls durch Fotos ergänzt. So können auch andere Personen – insbesondere der Verstecker oder „Owner“ (englisch „Eigentümer“) – die Geschehnisse rund um den Geocache verfolgen.

Baudenkmal Marktstraße Hückeswagen. Foto: Norbert Bangert CC-BY-SA-3.0 via Wikimedia Commons

„Wann wurde dieses Haus gebaut?“ „Seit wann und warum überhaupt steht das Denkmal auf dem Bahnhofsplatz?“ So oder ähnlich lauten die Fragen von Menschen, die mehr wissen wollen über die Stadt, in der sie wohnen. Helfen kann ein guter Stadtführer oder seit einigen Jahren auch Wikipedia. Hatten zur Entstehungszeit der Online-Enzyklopädie nur die größeren Städte ausführliche Artikel, gibt es mittlerweile für fast jede Gemeinde eine informative Beschreibung. Doch damit nicht genug: Denkmalfreunde in der Wikipedia haben sich zum Ziel gesetzt, jedes eingetragene Denkmal in Text oder Bildform für den Internetnutzer zugänglich zu machen. Ein Beispiel hierfür ist der Fotowettbewerb „Wiki loves momuments“ im September 2011.

Eine andere Idee hatte jüngst der Wikipedia-Benutzer Norbert Bangert aus Hückeswagen. Nachdem Wikimedia Deutschland e.V.– Verein zur Förderung Freien Wissens einen Kooperationsvertrag mit der Stadt Hückeswagen anlässlich des NRW-Tags 2013 unterzeichnet hatte, machten sich die Beteiligten auf die Suche nach Projekten, die bereits vor dem Stichtag in zwei Jahren Werbung für die Idee hinter der Wikipedia machen könnten. Eine davon konnte am Sonntag, 23. Oktober realisiert werden. Gemeinsam mit der Kolpingsfamilie Hückeswagen, dem Verein Bergische Zeitgeschichte (BZG) und der Werbeagentur Liedholz organisierte er eine Geocaching-Aktion, bei der die 15 Teilnehmer speziell die Hückeswagener Denkmäler anlaufen sollten. Natürlich bleiben die Stationen und selbstverständlich auch der Cache geheim, soll dieser doch bis zum NRW-Tag und auch darüber hinaus Bestand haben und Geocacher aus der Region in die Schloss-Stadt locken.

Doch warum steht der Geocache im Dienste von freiem Wissen? Alle in der Vorbereitung des Geocachs ermittelten Koordinaten sollen in die Wikipedia übertragen werden. Und nicht nur die: an einigen der Stationen hielten Mitglieder des Vereins Bergische Zeitgeschichte Vorträge zum Denkmal, diese sollen ebenfalls Bestandteil der Enzyklopädie werden. Wikimedia Deutschland stellte für den Aktionstag Infomaterial und Merchandising-Artikel bereit, und so sah man an diesem Tag oftmals Geocacher mit dem Aufdruck „Wissen ist Macht – macht mit“ und hübschen Wikipedia-Bleistiften durch Hückeswagen laufen. Norbert Bangert hofft nun, das durch die Aktion und die parallel laufende Öffentlichkeitsarbeit neue Schreiber für die Wikipedia gefunden werden. So bietet gerade die Liste der Hückeswagener Denkmäler in der Wikipedia einen idealen Ansatzpunkt.

Der Geocache wird in Kürze auch auf der öffentlichen Seite www.geocaching.com veröffentlicht werden. Um das Spiel nicht zu zerstören, werden Infos für Wikipedia Schritt für Schritt einfließen.

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WissensWert 2011: Die Jury stellt sich vor

Letzte Woche haben wir den Ideenwettbewerb WissensWert in die zweite Runde geschickt. Mit dem Wettbewerb unterstützen wir Initiativen und Einzelpersonen dabei, ihre Projektideen zur Sammlung, Erstellung und Verbreitung Freien Wissens in die Tat umzusetzen. Wir stellen bis zu 5.000 Euro zur Verfügung, damit tolle Ideen nicht länger in den Schubladen liegen bleiben müssen. Das besondere an WissensWert ist, dass wir damit nicht nur das Wikipedia- und Wikimedia-Universum ansprechen, sondern uns gezielt auch an andere Akteure der Szene richten: Freundinnen von Creative Commons, Open Data, Freier Netze und Freier Kultur sind genauso angesprochen wie Baustler, OpenStreet- und OpenSeaMapper oder Entwickler Freier Software. Voraussetzung ist immer, dass alle Ergebnisse und Inhalte unter einer Freien Lizenz veröffentlicht werden und dass sich die Projekte mit den Zielen von Wikimedia Deutschland decken. Die Ausschreibung läuft bis zum 17. November 2011, 23:59 Uhr.

Die WissensWert-Jury

Wie im letzten Jahr wird eine Jury die Ideen bewerten und diejenigen auswählen, die durch uns gefördert werden. Wir freuen uns sehr, auch in diesem Jahr ein so vielfältige und kompetente Jury vorstellen zu können:

Daniel Dietrich

Daniel Dietrich, geboren 1973 in Frankfurt am Main, studierte Politikwissenschaft und Medienwissenschaft in Frankfurt und Berlin. Er arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin im Fachbereich Informatik und Gesellschaft zu den Themen IT Sicherheit und Datenschutz. Er ist offizieller Repräsentant der Open Knowledge Foundation in Deutschland. Für diese ist er Projektkoordinator der Open Definition und der Arbeitsgruppe zu Open Government Data. Daniel ist Mitgründer des Open Data Network, eines gemeinnützigen Vereins der sich für die Öffnung von Staat und Verwaltung, für transparentes Regierungs- und Verwaltungshandeln und für die verstärkte Teilhabe und Zusammenarbeit der Bürger mit Staat und Verwaltung einsetzt.

Benutzer:Eschenmoser

Der Wikipedia-Benutzer Eschenmoser wurde 1978 im Saarland geboren, hat Chemie in Heidelberg studiert und danach am Forschungszentrum Karlsruhe im Bereich Radiochemie promoviert. Derzeit forscht er im Bereich Koordinationschemie von Actiniden. Seit Frühjahr 2007 ist er aktiver Wikipedianer und wurde 2009 zum Administrator gewählt.

Paula Marie Hildebrandt

Paula Marie Hildebrandt, geb. 1976 in Berlin, studierte Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen in Berlin, Brighton und Cambridge. Als Projektmanagerin arbeitete sie mehrere Jahre im Bereich Entwicklungszusammenarbeit für die GTZ, Transparency International sowie für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen. Derzeit schreibt sie an ihrer Promotion über die »Kunst öffentlicher Partizipation« an der Bauhaus Universität Weimar. Beruflich war sie zudem Kuratorin im Projekt ÜBER LEBENSKUNST und lehrte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Paula ist Mitbegründerin von 3plusX, repairberlin, sweat&shop und verschiedenen anderen Initiativen.

Delphine Ménard

Delphine Ménard ist Kommunikationsberaterin in den Bereichen Online und interkulturelle Kommunikation und seit 2004 in den Wikimedia-Projekten und der Wikimedia Organisation aktiv. Sie hat 10 Jahre in den Bereichen Events und Marketing als Projektmanagerin gearbeitet und weiß, wie man Projekte erfolgreich umsetzt. Delphine war zwei Jahre Schatzmeisterin von Wikimedia France und steht seit Mai 2010 Wikimedia Deutschland mit ihren internationalen Erfahrungen als Beisitzerin zu Verfügung, wo sie für das Ressort Fundraising zuständig ist.

Linus Neumann

Linus Neumann, geboren 1983, studierte Psychologie an der Berliner Humboldt-Universität, wo er sich auch mit Politikwissenschaften und forensischer Psychiatrie beschäftigte. Er experimentiert als Dozent mit Online-Lehr- und Forschungsmethoden und setzt sich für den OpenAccess-Gedanken ein. Linus Neumann schreibt für das Blog netzpolitik.org, ist Mitglied im Verein Digitale Gesellschaft und arbeitet in Berlin bei einem Unternehmen im Bereich der IT-Sicherheit.

Philipp Otto

Philipp Otto, geb. 1978, hat Jura studiert und arbeitet als Rechtswissenschaftler, Journalist und Berater in Berlin. Bei iRights.info ist er Vorstandsmitglied, Redakteur und verantwortlich für die strategische Ausrichtung und Entwicklung des Projektes. Er konzipierte und realisierte eine Vielzahl an Publikationen wie das Online-Dossier Urheberrecht der Bundeszentrale für politische Bildung oder den von iRights.info und der Heinrich-Böll-Stiftung veröffentlichten Reader Copy.Right.Now! Plädoyers für ein zukunftstaugliches Urheberrecht. Als Mitbegründer der Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht (IGEL) kümmert er sich dort um Vernetzung und Policy. Philipp ist Schwabe, aus Herkunft und Überzeugung.

Katrin Rönicke

Katrin Rönicke, geboren 1982 in Lutherstadt Wittenberg, hat Erziehungswissenschaften studiert und macht derzeit ihren Master in Sozialwissenschaften in Berlin. Sie schreibt seit 2005 vor allem in Internet-Medien und Blogs, wie der Mädchenmannschaft und der feministischen Initiative Frau Lila, wo sie sich für mehr Sichtbarkeit von Frauen in der digitalen Welt einsetzt. Sie ist Mitglied des Frauenrats der Heinrich-Böll-Stiftung und hat das Blog Netzfeminismus.org ins Leben gerufen.

Weitere Fragen?

Wie angekündigt bieten wir heute (Montag, 24. Oktober 2011) Abend um 19 Uhr im IRC-Channel #wikimedia-de einen Chat für interessierte Einreicher an. Am einfachsten ist der Zugang über http://webchat.freenode.net/. Dort gibt man einen selbstgewählten Benutzernamen und den Channel #wikimedia-de ein. Wer einen eigenen IRC-Client besitzt, kann sich damit über Freenode (irc.freenode.org) am Chat beteiligen. Noch keine Erfahrung mit dem Chatten per IRC? Gar kein Problem: Eine kurze Einführung gibt es im Wikipedia-Artikel Wikipedia:Chat!

Alle Fragen zum Wettbewerb nehmen wir außerdem gerne unter ideen@wikimedia.de entgegen. Und selbstverständlich steht die Diskussionsseite in der Wikipedia für öffentliches Feedback offen.

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Wiki Loves Monuments: Die Preisträger des deutschen Wettbewerbs

Am Wochenende tagte die Jury aus Wikipedianern und dem Chefredakteur des Deutschen Architektenblatts, Roland Stimpel, um die Preisträgerinnen und Preisträger des Fotowettbewerbs Wiki Loves Monuments zu bestimmen. Ausgewählt wurden 100 Bilder. Verschiedene Sponsoren und Wikimedia Deutschland ermöglichen es, dass alle platzierten Bilder mit Preisen ausgezeichnet werden können.

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis für das beste Foto jedes Bundeslandes vergeben. Besonders erfreulich ist, dass unter den Gewinnern so viele neue Nutzer zu finden sind, die vor dem 1. September nicht auf Commons angemeldet waren (hier im Beitrag mit Neu! gekennzeichnet).

Und hier sind die ersten 10 Plätze, die gleichzeitig den deutschen Beitrag zum europäischen Wettbewerb darstellen. Die nächstplatzierten Bilder finden sich alle auf der Wikipedia-Projektseite zu Wiki Loves Monuments:

1. Platz und Landessieger Baden-Württemberg: Memorino mit Anhäuser Mauer

2. Platz: Mr Marc (Neu!) mit Halle II des Herschelbads in Mannheim

3. Platz und Landessieger Bayern: Gras-Ober mit Feldkapelle bei Filzbuch, Gemarkung Beuerbach

4. Platz und Landessieger Nordrhein-Westfalen: Wiegels mit Kreuz auf Heilig-Kreuz-Kirche in Gelsenkirchen

5. Platz und Landessieger Berlin: Honigdachs (Neu!) mit Flughafen Berlin-Tempelhof

6. Platz: Carschten mit Egelsbergmühle bei Krefeld

7. Platz und Landessieger Thüringen: Jwaller (Neu!) mit Warttürmchen im Park Hohenrode in Neuhausen

8. Platz: Detpurroc (Neu!) mit Schloss Köpenick

9. Platz: Wiegels mit Garagenanlage in Düsseldorf-Unterbilk

10. Platz und Landessieger Sachsen-Anhalt: Stepro mit Denkmalgeschützte Häuser in der Altstadt von Osterwieck

Einen herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und ein riesengroßes Dankeschön an die Organisatoren des Wettbewerbes – allen voran Elke und Kilian – sowie an die fleißige Jury. Das war wirkliche eine tolle und beeindruckende Aktion!

Bisher haben übrigens auch Schweden, Polen und Portugal ihre Gewinnerbilder veröffentlicht. Und nun sind wir gespannt, wie die europäische Jury entscheidet. Stay tuned!

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WissensWert 2011: Bis zu 5.000 Euro für mutige Projekte


Nach dem schönen Erfolg unseres Experimentes im letzten Jahr öffnen wir heute die zweite Runde des Ideenwettbewerbes WissensWert. Wir stellen ausgewählten Initiativen kurzfristig und unbürokratisch Mittel in Höhe von 500 € bis zu 5.000 € zur Verfügung. Seid mutig und beteiligt Euch an unserem Wettbewerb! Wir können Euch mit einer Fördersumme helfen, aus mutigen Ideen außergewöhnliche Projekte zu machen.

Seid mutig!

Wir fördern wieder Ideen, die mit den Zielen von Wikimedia Deutschland übereinstimmen. Dabei prämieren wir keine Ideen nur der guten Idee wegen, sondern stellen ausgewählten Menschen oder Gruppen Geld zur Verfügung, damit sie ihre Projektideen selber in die Tat umsetzen können. Überrascht uns mit Euren Vorschlägen zur Erstellung, Sammlung und Verbreitung Freien Wissens. Überzeugt uns von Eurem Vorhaben, den Zugang zu Wissen und Bildung zu fördern! Präsentiert uns Eure Projekte zu Freien Inhalten, Freien Lizenzen oder Freier Software.

Macht alle mit!

Alle können mitmachen! Alle, die eine Idee haben, die zu uns passt und nur darauf wartet, von ihr oder ihm in die Tat umgesetzt zu werden. Wir sprechen damit ausdrücklich nicht nur die Wikipedia- und Wikimedia-Community an – Vertreter der Free-Culture-Bewegung, Baustler und Creative-Commons-Fans, Freundinnen von OpenStreetMap, vom offenen Web und offenen Daten, Freier Software und Freien Netzen sind ebenso aufgerufen, ihre Ideen bei uns einzureichen.

Eure Ideen sind uns was wert

Bis zum 17. 24. November 2011 hab Ihr Zeit, Eure überzeugende Projektidee bei uns einzureichen. Neben der offiziellen Jury aus Wikipedianern, Wikimedianern und Vertretern der Bewegung bekommt auch die Öffentlichkeit eine Stimme: Wir werden die Ideen zur öffentlichen Abstimmung auf der Website bereit stellen.

So geht’s:

Teilnahmebedingungen, Bewertungskriterien und das Bewerbungsformular findet ihr auf der WissensWert-Seite. Fragen beantworten wir gerne unter ideen@wikimedia.de. Und nun los! Raus aus der Schublade mit der Idee, rein in unser Bewerbungsformular! Wir freuen uns auf zahlreiche tolle Einreichungen.

Sagt’s weiter!

Wir zählen bei der Bekanntmachung unseres Wettbewerbes übrigens auf Eure Unterstützung: Erzählt Euren Freundinnen, Kollegen, Musen, Wirten und Partnerinnen von der tollen Möglichkeit dieser Förderung. Damit das Ganze auch hübsch wird, haben wir ein paar Banner zum Einbinden auf Eure Wikis, Blogs und Social Networks gebastelt. Danke!

Der Nachfragen wegen: Zur Zeit läuft neben WissensWert auch noch die Antragsrunde für das Community-Projektbudget (CPB). WissensWert unterscheidet sich vom CPB vor allem dadurch, das hier Anträge bis zu 5.000 Euro eingereicht werden können; das CPB ist für größere Projekte, die mehr als 5.000 Euro benötigen, eingerichtet. Mit WissensWert sprechen wir außerdem gezielt Menschen und Initiativen außerhalb des Wikimedia-Universums an, während sich das CPB vordringlich an Community-Mitglieder richtet.

Update:Infos zum Publikumspreis, zur Verlängerung und dem Herzchenbonus.

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Bis Freitag, 14.10. 23:59 Uhr Deine Idee fürs Community-Projektbudget vorschlagen

Du hast eine gute Idee zur Förderung Freien Wissens mit besonderem Schwerpunkt auf den Wikimedia-Projekten? Du kannst diese Idee selber oder im Team umsetzen, benötigst aber noch konkrete finanzielle Unterstützung? Dann melde Dich jetzt mit Deiner Idee an und stelle bis Ende Oktober einen Antrag für die zweite Runde im Community-Projektbudget.

Die aktuelle Antragsrunde läuft noch bis Ende Oktober. Um mit Deiner Idee zur Förderung Freien Wissens in den Wikimedia-Projekten in die Auswahlrunde zu kommen, kannst Du Dich bis Freitag, 14.10. 23:59 Uhr in die Antragsliste eintragen lassen. Schicke dazu einfach eine Mail an cpb@wikimedia.de mit einen Projektnamen und Deinem Namen als Antragsteller. Bis zum Freitag, 28.10. 23:59 Uhr hast Du dann Zeit, uns Deinen Antrag zu schicken. Das Antragsmuster und die Förderrichtlinien findest Du auf der CPB-Projektseite. Natürlich bedeutet eine Eintragung in die Antragsliste nicht, dass Du einen Antrag einreichen musst. Allerdings können Anträge, die nicht bis zum 14.10. in der Antragsliste angemeldet wurden, in dieser Runde nicht berücksichtigt werden.

Gefördert werden aus dem Community-Projektbudget Initiativen für Freies Wissen mit Schwerpunkt auf Wikimedia-Projekten, die zur Umsetzung 5000 € und mehr benötigen.

Wiki Loves Monuments Mittelhessen, Fotoflüge, ein Workshop zu bibliographisch-archivalischem Wissen, Filmvorlesungen und ein Projekt zur Entwicklung von Maßnahmen  zur Gewinnung von Frauen als Mitarbeiterinnen für Wikimedia-Projekte sind die Projekte, die in der ersten Runde aus 36 Einreichungen ausgewählt wurden und nun umgesetzt werden. Hier sind die Kurzbeschreibungen, weiterführende Links und die jeweiligen Fördersummen zu finden.

Die Vergabe der Fördergelder wird von einem ehrenamtlichen Ausschuss vorgeschlagen, der – neben dem Schatzmeister des Vereins – zur Hälfte aus Vereinsmitgliedern und zur Hälfte aus der Community gewählt wurde.

Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung: cpb@wikimedia.de oder Olaf Kosinsky (Schatzmeister WMDE und CPB-Ausschuss), Sebastian Sooth (Ansprechpartner in der Geschäftsstelle).

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