Archiv für die ‘Allgemein’ Kategorie



Danke! – Erfolgreicher Abschluss der Spendenkampagne 2012

Heute endet die diesjährige Spendenkampagne in der deutschsprachigen Wikipedia. Mit über 230.000 Spenden haben Wikipedia-Leser seit dem Kampagnenstart Mitte November ihre Unterstützung für Wikipedia und die Idee des Freien Wissens gezeigt. Das Spendenziel von 5,2 Millionen Euro ist erreicht. Wir haben eine Pressemitteilung zum erfolgreichen Abschluss veröffentlicht, in der Zahlen und weitere Fakten rund um die Kampagne zu finden sind.

Das Maß an Unterstützung, das Spender uns jedes Jahr im Laufe der Herbstkampagne zukommen lassen, ist beeindruckend. In den vergangenen Wochen wurden die rund 160.000 Spenden aus dem letzten Jahr noch einmal deutlich übertroffen. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 waren es noch etwas mehr als 70.000 Spenden. Mit dem Ende des aktuellen Spendenaufrufs haben also mehr als dreimal so viele Menschen zur Kampagne beigetragen.

Einen guten Einblick in das, was unsere Spender zur Unterstützung bewegt, bot während der Kampagne der Wikimedia-Spendenticker. Weil man ganzjährig spenden kann, zeigt er sowohl vor als auch nach dem jährlichen Aufruf in der Wikipedia kurze Kommentare von Spendern an. In der Zeit der Aufrufe verzeichneten wir aber eine regelrechte Flut an Kommentaren. Viele von Ihnen betonten den Nutzen, den Menschen jeden Tag aus Wikipedia ziehen. Wiederkehrende Motive sind auch, dass Menschen mit ihrer Spende zur Verbreitung Freien Wissens aktiv beitragen und die Unabhängigkeit der Wikimedia-Projekte wahren wollen. Häufig wird auch kommentiert, die Ehrenamtlichkeit und die Abhängigkeit von Spenden sei den Lesern vor dem Aufruf gar nicht bekannt gewesen.

Auf alle diese Punkte haben Ehrenamtliche der Wikimedia-Projekte, Leser, Spender und Mitarbeiter von Wikimedia Deutschland in ihren persönlichen Aufrufen für die Spendenkampagne hingewiesen. Diese Botschaften zur Unterstützung waren ein zentraler Bestandteil der Kampagne und ihres Erfolgs. In diesem Jahr konnten wir so viele Aufrufe wie noch nie zuvor schalten – vom 20-jährigen Wikipedianer, der über seine Schulzeit schrieb, über Wikidata-Programmierer, bis zum 86-Jährigen mit knapp 20.000 Wikipedia-Bearbeitungen. An alle Beteiligten geht ein herzlicher Dank! Nicht zuletzt die Kommentare im Spendenticker haben gezeigt, dass tausende Wikipedia-Leser von diesen Geschichten beeindruckt waren und jetzt mehr über Wikipedia wissen.

Ein ausführlicher Rückblick auf die Spendenkampagne wird in den nächsten Wochen folgen.

 

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“Hast du gefunden, wonach du suchtest?” – Ein Wikipedia-Tool für Leser

Ende Juli diesen Jahres wurde in Washington auf der Wikimania, der grossen jährlichen Konferenz der Wikimedia-Bewegung, das sogenannte Article Feedback Tool vorgestellt. Dahinter verbarg sich ein kleines Zusatzprogramm zur Wikipedia in Gestalt eines unscheinbaren kleinen Kastens am Ende des Artikels. Er gibt Wikipedia-Lesern die Möglichkeit, den von ihnen gerade gelesenen Artikel positiv, neutral oder auch negativ zu bewerten und die Bewertung um einen individuellen Kommentar zu ergänzen. Einfach und schnell, ohne Umwege über komplizierte Diskussionsseiten.

Zu diesem Zeitpunkt war das Tool bereits über ein halbes Jahr in der englischsprachigen Wikipedia im Einsatz und hatte spannende Ergebnisse gezeigt. Angelika Adam und Denis Barthel von Wikimedia Deutschland stellten in einem ersten Bericht den Aktiven der deutschsprachigen Wikipedia-Community das Tool vor und tatsächlich löste der Bericht erstes Interesse bei einigen Wikipedianern aus. In den folgenden Wochen fand sich eine kleine Gruppe zusammen, die den Einsatz als Pilotprojekt auch in der deutschsprachigen Wikipedia erörterte. Von nun an wurden Dokumentations- und Hilfeseiten übersetzt, Software eingedeutscht und für den Start konfiguriert, Artikellisten aufgebaut, Moderationssysteme diskutiert und nicht zuletzt nach intensiver Diskussion auch eine Umfrage zur Umsetzung einer Pilotphase durchgeführt. So gewann Ende Oktober dann die Initiative abschliessend an Fahrt, als bemerkenswert produktive und harmonische Zusammenarbeit zahlreicher Wikipedianer, begleitet von Wikimedia Deutschland und der Wikimedia Foundation.

Zum heutigen Tag wurde das Artikel-Feedback-Tool für alle Leser der deutschen Wikipedia angeschaltet. Zuvor war es für rund eineinhalb Wochen nur intern sichtbar, eine Zeit, während der vor allem kleinere Fehler behoben wurden. Rund 15.000 Artikel der deutschsprachigen Wikipedia werden ab jetzt für 4 Monate mit dem charakteristischen Kasten für Rückmeldungen versehen sein. Neben den drei vollständigen Themenbereichen “Säugetiere”, “Schach” und “Heavy Metal” wird in rund 1500 von Wikipedia-Autoren selbst ausgesuchten sowie in 1500 per Zufall ausgewählten Artikeln das Tool aktiviert. Allen Lesern wird so ermöglicht, unkompliziert Rückmeldung zu einzelnen Artikeln zu geben – die Studien aus der englischsprachigen Wikipedia zeigen inzwischen sogar, dass man sich nicht nur zu Artikeln äußert, sondern auch mehr als zuvor aktiv an der Bearbeitung beteiligt. Wer es einmal ausprobieren möchte, schaue im Wikipedia-Artikel zum Gießener Studentendoppelgrab.

Noch ist das Artikel-Feedback-Tool ein experimentelles Feature. Unverhofftes kann geschehen, Neues wird kommen. Bereits jetzt ist absehbar, dass im Januar eine neue, weiter verbesserte Version zu erwarten ist. Im Mai wird die Community dann abschließend entscheiden, ob das Artikel-Feedback-Tool dauerhaft und für alle Wikipedia-Artikel bereitgestellt werden soll. Bis dahin ist Gelegenheit für alle Wikipedia-Leser, diese neue Möglichkeit zu nutzen und quasi im Vorbeigehen einen Beitrag zur Verbesserung ihrer Wikipedia zu leisten.

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Wikimedia:Woche 50/2012

Die Wikimedia:Woche ist die wöchentliche Zusammenfassung von aktuellen Nachrichten aus der internationalen Wikimedia-Bewegung. Der gemeinschaftliche Mailing-Newsletter von Freiwilligen und Wikimedia Deutschland wird immer donnerstags in Wikipedia, auf der Mailingliste des Vereins und auch hier im Blog veröffentlicht.

Interessierte sind herzlich eingeladen, bei der Zusammenstellung von interessanten Links und Themen mitzumachen. Bis zum jeweils folgenden Donnerstag wird hier gesammelt.

Viel Spaß beim Lesen!

 

= Wikimedia:Woche (50/2012) =

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in Wikipedia entnommen werden.

Foundation und Organisationen

Weiterlesen »

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Wikimedia Commons erreicht Meilenstein von 15.000.000 freien Mediendateien

Peter Weis hat diesen Beitrag im Blog der Foundation gepostet und mit seiner und der freundlichen Erlaubnis der CC-BY-SA übernehmen wir den deutschsprachigen Text hier bei uns. Vielen Dank!

Tropical Depression Seventeen-W on August 14, 1996 (PD)

Am 4. Dezember hat Wikimedia Commons, das freie Medienarchiv, den Meilenstein von 15 Millionen Mediendateien erreicht. Der fünfzehnmillionste Upload zeigt ein Bild des tropischen Tiefdruckgebietes Seventeen-W, Teil eines tropischen Wirbelsturms, der sich in der Pazifischen Taifunsaison 1996entwickelte.

Die Aufnahme stammt von der United States National Oceanic and Atmospheric Administration, der Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten. Das gemeinfreie Bild wurde von User:Supportstorm hochgeladen, der seit 2009 auf verschiedenen Wikimedia Projekten mitwirkt. Supportstorm trägt hauptsächlich zu Wikimedia Commons und zur englischen Wikipedia bei und hat sich auf tropische Wirbelstürme spezialisiert.

599 Tage sind seit dem letzten Meilenstein von 10 Millionen Mediendateien vergangen, der am 15. April 2011 erreicht wurde. Zu verdanken ist der erneute Erfolg der Community von Wikimedia Commons, die in einer Vielzahl von Projekten, Prozessen und Verhandlungen die öffentliche Verfügbarkeit von gemeinfreien und frei-lizenzierten Mediendateien steigert. In den letzten zwei Jahren hat eine zunehmende Anzahl von kulturellen Institutionen (GLAM) und anderen Organisationen Inhalte zur Verfügung gestellt, die ansonsten nicht zugänglich wären. In zwei Ausgaben des “Wiki Loves Monuments”-Fotowettbewerbs wurden zudem über 500.000 Bilder hochgeladen. Darüber hinaus erleichtern die konstanten technischen Verbesserungen – wie der im Mai 2011 eingeführte UploadWizard und die neue HTML5 Video Software – die Beiträge von jetzigen und zukünftigen Mitwirkenden und ermuntern sie dazu, sich verstärkt den Formaten Audio und Video zuzuwenden.

Dank gebührt den zehntausenden Mitwirkenden, die geholfen haben diesen Meilenstein zu erreichen. 480 Millionen Besucher, die die Wikimedia Projekte in mehr als 280 Sprachen aufrufen sind ein guter Grund weitere 15 Millionen Mediendateien hochzuladen. Lasst uns gemeinsam an diesem Ziel arbeiten.

Foto: “17W Aug 14 1996 0124Z” by The National Oceanic and Atmospheric Administration, in the public domain, from Wikimedia Commons.

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Creative Commons wird 10 Jahre alt und wir feiern mit!

Creative Commons hat Geburtstag! Seit 10 Jahren gibt es die freien Lizenzen, wo wären wir nur heute ohne sie? 10 Jahre – wow! – das ist lange her und muss gebührend gefeiert werden. Wir gratulieren ganz herzlich, heute hier virtuell und am Samstag bei der großen Party in Berlin nochmal persönlich. Happy Birthday! \o/

Am 8. Dezember 2012 lädt Creative Commons Deutschland CC-Enthusiasten und Fans Freien Wissens zu einer großen Feier nach Berlin ein. Ab 20 Uhr geht es im neuen Homebase-Club (Nähe Alexanderplatz) los mit Kurzvorträgen und Interviews darüber, wie Creative-Commons-Lizenzen in vielen unterschiedlichen Bereichen dazu beigetragen haben, eine Kultur des Teilens von Wissen zu ermöglichen. Anschließend gibt es Creative-Commons-lizenzierte Musik von Kraftfuttermischwerk und Peter Withoutfield von den Blogrebellen zu hören und tanzen.

Im Dezember 2002 wurde die erste Version der Creative-Commons-Lizenzen von der gleichnamigen US-Organisation veröffentlicht. 10 Jahre sind vergangen und heute sind diese Lizenzen aus dem freien Internet nicht mehr wegzudenken. Unzähligen freie Projekte – darunter auch die Wikipedia – nutzen die Lizenzen, um Nutzern ihrer Inhalte von vornherein bestimmte Freiheiten einzuräumen. Das Programm für Samstag liest sich wie das Who-is-who des Freien Wissens in Deutschland:

  • Was ist Creative Commons? John Weitzmann über Geschichte und Organisationsstruktur
  • Leonhard Dobusch über “Unnützes (historisches) Wissen” aus der Entstehung
  • Till Jaeger über “Wie kamen die Lizenzen nach Deutschland?”
  • Pavel Richter, Vorstand von Wikimedia Deutschland über die Nutzung von CC durch die Wikipedia-Community
  • Julia Kloiber über OpenData
  • Cecilia Palmer über Mode
  • Christine Watty (DRadio/Breitband) über Kuration von CC-Musik und Nutzung im Radio
  • Philip Steffan über Maker-Culture
  • Constanze Kurz über Open Access
  • Thorsten Schilling über den Einsatz von CC bei der Bundeszentrale für politische Bildung
  • Mario Sixtus über den Elektrischen Reporter beim ZDF
  • Henrik Moltke über CC in Dänemark und die Dokumentation “Good Copy, bad Copy”
  • Michelle Thorne über CC-Einsatz bei Mozilla
  • Markus Heidmeier über Offene Bildungsmaterialien

Für die Gäste vor Ort gibt es außerdem etwas Freibier (wie in Freibier!) und eine große Torte; ein Livestream wird die Feierlichkeiten in die Wohnzimmer der Daheimgebliebenen übertragen. CC bittet um eine Spende am Einlass, um die Kosten der Party refinanzieren zu können.

Diese Feierei sollten sich Freundinnen und Freunde Freien Wissens nicht entgehen lassen. Kommt alle und feiert mit uns!

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Rückblick auf die 11. Mitgliederversammlung

11. Mitgliederversammlung (Foto von: Brücke-Osteuropa, CC0)

Am Samstag, den 24. November, fand in Berlin die 11. Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland statt. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Vorstellung des Jahresplans 2013 durch Vorstand Pavel Richter und die Präsidiumswahlen. Der Jahresplan wurde durch die Mitglieder in der vorgelegten Fassung angenommen.

Bereits im Vorfeld der Mitgliederversammlung hatte Sebastian Moleski, langjähriger Vorsitzender des Vereins, bekanntgegeben, nicht mehr zur Wiederwahl anzutreten. Sebastian hat die strategische Entwicklung von Wikimedia Deutschland mit viel persönlichem Einsatz und fundiertem Wissen vorangetrieben. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, ihm im Namen des Präsidiums und des Vereins herzlich für seine Arbeit zu danken.

Mein persönlicher Dank geht auch an alle Wähler, die mir ihr Vertrauen als neuer 1. Vorsitzender des Vereins ausgesprochen haben. Als neue Stellvertretende Vorsitzende des Präsidiums wurden Anja Ebersbach und Delphine Ménard gewählt. Das Amt des Schatzmeisters bekleidet künftig Steffen Prößdorf, der bislang als Kassenprüfer von Wikimedia Deutschland tätig war. Als Beisitzer wurden Nikolas Becker, Manuela Kanneberg sowie Martin Rulsch bestätigt. Neu im Präsidium sind Jens Best und Sebastian Wallroth. Beisitzer Sebastian Blumenthal trat nicht wieder zur Wahl an. Als Kassenprüfer neu gewählt wurden außerdem auch Daniel Baur und Olaf Kosinsky, stellvertretend Thomas Goldammer und Holger Motzkau.

Insgesamt gab es leider kaum mehr Kandidaten als Positionen, die von der Mitgliederversammlung per Wahl besetzt werden mussten. Anders ausgedrückt, die Auswahlmöglichkeiten hielten sich in Grenzen. Hoffentlich können wir das in Zukunft ändern: Es ist sehr wichtig, dass mehr Ehrenamtliche Mut fassen und das Spektrum der Kandidaten bei unseren Vereinswahlen erweitern. Was genau die Arbeit im Präsidium ausmacht, ist hier schön zusammengefasst.

Am Tag nach der Mitgliederversammlung hielt das neu gewählte Präsidium in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland seine konstituierende Sitzung mit Vorstand Pavel Richter ab. Bereits im Dezember wird sich das Präsidium erneut treffen, um dann mit der inhaltlichen Arbeit zu beginnen. Dann mehr …

Auf der Vereinswebseite gibt es einen Überblick über das nunmehr zweite Präsidium, inklusive persönlicher E-Mail-Adressen. Kontaktiert uns gerne auch über praesidium@wikimedia.de.

In den nächsten Tag wird das offizielle Protokoll der Mitgliederversammlung mit allen Wahlergebnissen und Entscheidungen zu Anträgen veröffentlicht.

 

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Einladung zum Lesekreis am 29.11.

Die zweite Session unseres Lesekreises findet am Donnerstag, 29.11. um 17:30 bis ca. 19 Uhr, in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland, Obentrautstr. 72, 10963 Berlin statt.

Diesmal sprechen wir über ”As We May Think” von Vannevar Bush, erschienen 1945 im Atlantic Monthly. Den Text kann man hier lesen.

Die dort vorgestellten Ideen sollen Doug Engelbart zur Erfindung der Maus und anderer weitreichender Mensch-Maschinen-Interaktionstechniken angeregt haben. Aber was sagt uns der Text heute? Unter anderem darüber wollen wir reden.

Und so machen wir das:

  • Wir lesen vorab jeweils einen Text. Es soll dabei weniger um Tagesaktuelles gehen, sondern eher um Grundlagen
  • Jemand stellt den Autor und den Kontext kurz (max. 10 Minuten!) vor. Danach reden wir über den Text, ohne Anleitung oder Moderation.
  • Jeder ist herzlich willkommen, auch wenn man den Text nicht gelesen hat! An der Diskussion sollen sich aber vielleicht nur diejenigen beteiligen, die den Text gelesen haben, da ja nicht ein bestimmtes Thema, sondern ein Textim Mittelpunkt steht
  • Am Ende jedes Treffens einigen wir uns auf den Text für den nächsten Monat und darauf, wer die Autorin vorstellt und den Kontext.

Rückblick: Beim letzten Mal ging es um Kapitel 8 “Cultural Freedom” aus Yochai Benklers “The Wealth of Networks”. Hier gibt es das Protokoll zum Nachlesen.

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Die Spendenkampagne startet.

Foto: Lane Hartwell, CC-BY-SA 3.0

Für viele ist der November einfach nur kalt und grau: Nicht für uns! Jetzt beginnt die heißeste Phase im Jahr. Bereits seit Wochen haben wir im Fundraising auf Hochtouren gearbeitet und nun ist es endlich soweit: Heute beginnt die Spendenkampagne 2012, zu der wir auch eine Pressemitteilung veröffentlicht haben.

Für mehrere Wochen werden wir auf den Wikimedia-Projekten mit persönlichen Aufrufen auf die Notwendigkeit von Spenden hinweisen.

In Vorbereitung der diesjährigen Kampagne haben wir wieder umfangreiche Tests zum Erfolg verschiedener Banner durchgeführt. Die Kombination aus Fakten-Banner und dem Aufruf von Wikipedia-Gründer Jimmy-Wales schnitt am besten ab und bildet den Auftakt der Kampagne. Grundlegend neu ist: Wenn man das Banner anklickt, öffnet es sich elegant, so dass man direkt auf Wikipedia den persönlichen Aufruf lesen kann. Man kann sagen, dass wir näher dran am Leser sind. Keine Überraschung dagegen ist die Farbe des Banners: Grün.

Was wir bereits im letzten Jahr mit Aufrufen verschiedener Menschen begannen, wird dieses Jahr noch präsenter sein: Im Verlauf der Kampagne werden wir ganz unterschiedliche Gesichter und Geschichten der Wikimedia-Communitys schalten. Damit zeigen wir die Vielfalt der Freiwilligen, Leser und Spender mit ihren individuellen Perspektiven auf die größte Enzyklopädie der Welt und unterschiedlichen Motivationen, Freies Wissen zu unterstützen. Freut euch auf spannende Geschichten.

Dass Millionen von Menschen täglich Wikimedia-Projekte nutzen, wissen wir. Warum sie aber spenden und was ihnen Wikipedia bedeutet, erfahren wir durch die Kommentare auf unserem Spendenticker.

Weitere Informationen und aktuelle Berichte veröffentlichen wir wie gewohnt auf unserer Portalseite. Auch in der kommenden Ausgabe unserer Vereinszeitung Wikimedium (erscheint am 24.11.2012) berichten wir über den Fundraiser 2012, unter anderem am Beispiel des Spendenaufrufs von Wikipedia-Fotograf Gerd Seidel.

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“Women edit – Wikipedia and the Web” – ein offenes Netzwerktreffen

Das FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB), Wikimedia Deutschland e.V. und das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. richten gemeinsam ein offenes Netzwerktreffen aus, um netzaffinen Frauen, Wikipedianerinnen und Neueinsteigerinnen die Chance zu bieten, sich offline auszutauschen und kennenzulernen. Angeregt durch unsere gemeinsamen Editierworkshops in diesem Jahr entstand die Idee einen regelmäßigen Austausch zu ermöglichen. Am Mittwoch, den 14. November, findet daher ab 18 Uhr das erste Treffen im FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB) statt. 

Entsprechend dem Motto „Wissen ist Macht. Macht mit!“ möchte sich das Treffen der Wikipedia als Form der gesellschaftlichen Teilhabe annehmen. Die Wissensmacht ist jedoch noch nicht gerecht verteilt: Lediglich 9% der Autorenschaft in der Wikipedia sind Frauen. Damit finden wertvolle Sichtweisen nicht ihren Weg in die Online-Enzyklopädie. Beim Netzwerktreffen werden gemeinsam Wikipedia- Artikel redigiert und editiert, Ideen für neue Beiträge gesammelt und diskutiert. Neben dem Blick ins Wikipedia-Backend ist Raum für allgemeine Webthemen, Genderfragen und technische Inhalte: Wie bewege ich mich im Netz, welchen Namen verwende ich, wie gehe ich mit Konflikten um und welches Wissen ist es wert, kommuniziert zu werden? Was heißt Gender im Netz? Wie eigne ich mir technische Skills an?

Das erste Treffen findet am nächsten Mittwoch, 14. November, 18 Uhr statt, weitere Treffen sind am 12. Dezember 2012, 09. Januar 2013 (jeweils am 2. Mittwoch des Monats).

Es wird ein mit Rechnern und Internetzugang ausgestatteter Raum im FrauenComputerZentrumBerlin (Kreuzberg) genutzt, eigene Laptops sind nicht notwendig. (WLAN ist nicht vorhanden).

Um Anmeldung wird gebeten unter presse@fczb.de

Ansprechpartnerin  im FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB): Alexandra Deak

 

Wer Interesse daran hat ähnliche Netzwerktreffen vor Ort zu organisieren oder sich an weiteren Initiativen rund um das Thema Diversität in der Wikipedia zu engagieren, der ist bei Wikimedia im Bereich “Bildung und Wissen” richtig und kann sich mit Ideen und Anmerkungen auch gerne direkt per Mail an uns wenden.

Für alle Berlinerinnen: Wir freuen uns auf euer Kommen!

 

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Grundlagen lesen – wer macht mit?

Ich stelle immer wieder fest, das zwischen Tagesgeschäft, Planung, Einladungen zu Panels und strategischen Diskussionen die Grundlagen irgendwie zu kurz kommen. Und wer hat denn noch Zeit, zwischen Twitter, Facebook, Google+ und RSS-Reader, längere Texte zu lesen und mit anderen zu diskutieren?

Und genau deshalb gründe ich einen …. Lesekreis! Zu allem, was irgendwie mit “Frei”, “Netz”, “Politik”, “Kultur” zu tun hat.

Hier mal mein Vorschlag:

  • Wir treffen uns einmal im Monat, hier bei uns im Büro, für ca. 1,5 Stunden.
  • Wir lesen vorab jeweils einen Text. Es soll dabei weniger um Tagesaktuelles gehen, sondern eher um Grundlagen
  • Jemand stellt den Autor und den Kontext kurz (max. 10 Minuten!) vor. Danach reden wir über den Text, ohne Anleitung oder Moderation.
  • Jeder ist herzlich willkommen, auch wenn man den Text nicht gelesen hat! An der Diskussion sollen sich aber vielleicht nur diejenigen beteiligen, die den Text gelesen haben, da ja nicht ein bestimmtes Thema, sondern ein Text im Mittelpunkt steht
  • Am Ende jedes Treffens einigen wir uns auf den Text für den nächsten Monat und darauf, wer die Autorin vorstellt und den Kontext.

Einfach, oder? Also: am 14. November 2012 treffen wir uns um 17:30 Uhr in der Obentrautstr. 72 in Berlin (bei Wikimedia klingeln), um über Yochai Benkler, The Wealth of Networks zu sprechen, genauer Kapitel 8 “Cultural Freedom”, S. 273 – 301. Ich stelle Benkler und den Kontext kurz vor, und dann geht es schon los. Getränke und Schnittchen sind vorhanden!

Wer ist dabei? Bitte kurz in den Kommentaren Bescheid geben. Und wir brauchen Vorschläge, was wir beim nächsten Treffen (am 12.12.2012, ebenfalls 17:30 Uhr) lesen!

Update (31.10.2012): Vielleicht übersieht man das ja leicht: Das ganze Buch, aus dem das Kapitel für unser erstes Treffen ist, steht online zur Verfügung. unter einer (fast) Freien Lizenz. Daher bitte einfach auf diesen Link klicken und das entsprechende Kapitel 8 “Cultural Freedom”, S. 273 – 301 sollte leicht zu finden sein.

Und noch eine Bitte, da die Resonanz aktuell noch eher verhalten ist: Bitte twittern, sharen, liken, posten, bloggen oder auch einfach anderen Leuten davon erzählen, was wir da machen. Danke.

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