Archiv für die ‘Allgemein’ Kategorie



Mode und Macht: GLAM on Tour zu Gast in Europas erster Fabrik

Vor 220 Jahren im Stil des Spätbarock gebaut: Das Herrenhaus Cromford, Foto: H005, CC0

Das LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford in Ratingen lädt Ehrenamtliche der Wikimedia-Projekte herzlich vom 10.-12. Juni 2016 zu einer GLAM on Tour-Veranstaltung ein.

Bei der Textilfabrik handelt es sich um die erste Fabrik auf dem europäischen Festland und eine der ältesten erhaltenen Industrieanlagen in Deutschland. Anlässlich der neuen Sonderausstellung „Die Macht der Mode. Zwischen Kaiserreich, Weltkrieg und Republik“ kann ein Wochenende lang an Wikipedia-Artikeln gearbeitet und für Commons fotografiert werden.

Thematisch sind sowohl die Geschichte des bedeutenden Standorts als auch die Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlicher Entwicklung und Entwicklung der Mode und Bekleidung zu Beginn des 20. Jahrhunderts besonders interessant. Es sind noch Plätze frei, Interessierte sind herzlich eingeladen. Alle Infos sind auf der Projektseite zu finden. Weiterlesen »

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Wie Sie sehen, sehen Sie nichts

… und warum Sie nichts sehen, das werden Sie gleich sehen. Dieser alte Spruch passt seit dem gestrigen „Tag des ‚geistigen Eigentums‘“ ganz besonders gut in dieses Blog, denn das Manuskript zum berühmten Tagebuch der Anne Frank wurde gestern wieder ins Netz gestellt, ist aber nur aus Polen direkt abrufbar. Dadurch soll demonstriert werden, wie sehr Europa eine echte Vereinheitlichung der urheberrechtlichen Schutzdauer nötig hat.

Initiatorin der Aktion, deren Hashtag #ReadAnneFrank lautet, ist die Communia Association, eine kleine NGO, die sich als europapolitische Füsprecherin der „digitalen Public Domain“ versteht, also als Streiterin für all die im Netz zu findenden gemeinfreien Werke und gegen alle Versuche, diese Werke, die Gemeingut sind oder sein sollten, rechtlich oder faktisch zu monopolisieren. Ob und inwieweit Anne Franks berühmte Aufzeichnungen aus dem Amsterdamer Hinterhaus inzwischen Gemeingut sind, darüber wird gerade heftig gestritten.

Der rechtliche Hintergrund ist, dass urheberrechtliche Schutzfristen üblicherweise am Ende eines Jahres auslaufen. Darum gehen stets zum 1. Januar weitere Werke der Literatur, Kunst und Wissenschaft in den rechtefreien Zustand (in die Public Domain) über, werden also gemeinfrei. Die Länge der Schutzfristen ist in ganz Europa durch die sogenannte Schutzdauerrichtlinie 2006/116/EG auf 70 Jahre ab dem Ende des Jahres festgelegt worden, in dem die längstlebende Urheberin bzw. der längstlebende Urheber des jeweiligen Werkes gestorben ist.

Eigentlich sollte daher doch alles ganz einfach sein, was die Berechnung des Übergangs der Werke in die Public Domain angeht, jedenfalls solange man die Sterbedaten der am Werk beteiligten Menschen kennt. Anne Frank wurde 1945 im KZ Bergen-Belsen ermordet, ihre Aufzeichnungen könnten daher mit dem Beginn von 2016 frei von rechtlichen Einschränkungen und damit frei nutzbar für alle geworden sein. In der Praxis sieht es jedoch zumindest bei denjenigen Werken deutlich komplizierter aus, die zu Lebzeiten ihrer Autoren nie veröffentlicht worden waren – wozu auch das Tagebuch der Anne Frank gehört.

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Wahre Schätze: Landesmuseum Württemberg lädt ein zu GLAM on Tour

Das Landesmuseum im Alten Schloss Stuttgart. Foto: Veit Mueller, [CC-BY-SA 3.0]

Aktive der Wikipedia und des freien Medienarchivs Wikimedia Commons sind vom 3.-5. Juni 2016 herzlich im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart eingeladen. Anlässlich der neuen Schausammlung „Wahre Schätze. Antike – Kelten – Kunstkammer“ kann ein Wochenende lang an Artikeln gearbeitet werden. Dafür wird aus der Präsenzbibliothek des Museums Literatur zur Verfügung gestellt. Drei Sonderführungen geben Gelegenheit für Fotoarbeit; die KuratorInnen freuen sich danach auf Fragen und Gespräche.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts GLAM on Tour statt, bei dem Ehrenamtliche auf lokaler Ebene gemeinsam mit Kulturinstitutionen und mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland Schreibwerkstätten („edit-a-thons„), Fotoexkursionen, Sonderführungen und Vorträge zu Ausstellungen organisieren.

Editier-Workshop in der Stuttgarter Stadtbibliothek am Mailänder Platz. Foto: Rudolf Simon, [CC-BY-SA 3.0]

Premiere: Wikipedia-Workshop für Vereinsmitglieder

Erstmals werden anlässlich der GLAM on Tour-Station auch Vereinsmitglieder von Wikimedia Deutschland aus dem Raum Stuttgart eingeladen. Ein langjähriger Wikipedianer führt zunächst bei einem Vortrag in die Wikipedia-Basics ein, danach können die Teilnehmenden selbst mit Unterstützung von „alten Wikipedia-Hasen“ einen Account anlegen und erste eigene Editier-Schritte machen. Die regelmäßig stattfindenden Wikipedia-Einführungskurse in Stuttgart bieten Gelegenheit, diese Kenntnisse weiter zu vertiefen und gemeinsam mit anderen an Artikeln zu arbeiten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

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Auf zum Mond, Wikipedia!

Es überrascht nicht, dass es einen Wikipedia-Artikel über den Mond gibt. Es gibt sogar einen eigenen über Mond-Landungen. Eigentlich sind es sogar 32 Artikel, weil das Thema in über 32 Sprachcommunitys der Wikipedia einzeln beschrieben worden ist. Was den einen oder anderen hingegen durchaus überraschen mag, ist, dass es mehr Artikel über angezweifelte Mondlandungen gibt als über stattgefundene. 32 gegenüber 39. Liebes „Wissen der Welt“, was soll man nun damit anfangen?

Die Erde geht über dem Mond auf. Wikipedia kann diesen Blickwinkel bald einnehmen. (Bild: public domain)

Vielleicht, dass man selbst mitmachen muss, um Dinge ganz genau wissen zu können. Als Wikipedia vor 15 Jahren online ging, bezweifelten viele Menschen, dass eine frei bearbeitbare Enzyklopädie zu irgendetwas Gutem führen könne. Anderen war das egal – sie fingen einfach an zu (be-)arbeiten. Das Ergebnis ist bekannt: Noch nie in der Geschichte der Menschheit war so viel gesammeltes Wissen frei zugänglich und verfügbar wie jetzt. Heutzutage ist es für die meisten Leute nur noch schwer vorstellbar, nicht jederzeit und an jedem Ort Wikipedia zu Rat ziehen zu können. Wer demnächst volljährig wird, hat nie eine Welt ohne Wikipedia gesehen.

Ok, aber wie ist das jetzt mit den Mond-Landungen? Da ist das mit dem „selbst Mitmachen“ doch eine ganz andere Nummer als einfach den Bearbeiten-Knopf eines Wikipedia-Artikels zu drücken, richtig?

Falsch! Es ist buchstäblich genauso einfach: Klicke auf diesen Link zum Meta-Wiki, und schon kannst du mitdiskutieren, wie Wikipedia auf den Mond kommt. Das ist kein verspäteter Aprilscherz, sondern ein Geburtstagsgeschenk an all diejenigen, die schon einmal Wikipedia verbessert haben. Zum Jubiläum „15 Jahre Wikipedia“ haben wir die Chance, tatsächlich einen Teil der Wikipedia einer privaten Mondmission mitzugeben. Und das kam so:

Der Weltraum… Fragen über Fragen!

Einer der letzten Teilnehmer im internationalen Wettbewerb Google Lunar XPRIZE ist ein Team aus Berlin, die „Part-Time Scientists“. Die Aufgabe: in privater Mission einen Rover sicher auf der Oberfläche des Mondes zu landen, auf der er 500 Meter fahren und Fotos zur Erde zurückschicken soll. Die Part-Time Scientists sind seit 2007 dabei und befinden sich jetzt in der finalen Phase ihrer Planungen. Nun konnten sie auch intensiver darüber nachdenken, was sie ihrem Rover neben wissenschaftlichen Experimenten eigentlich an Gepäck mitgeben können. Eine Sache kam ihnen sofort in den Sinn: Wikipedia!

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Writing a bachelor’s thesis at Wikimedia Deutschland e.V.

Wie es ist, bei Wikimedia Deutschland im Bereich Software-Entwicklung Bachelorandin zu sein, erzählt uns Charlie Kritschmar in diesem Gastbeitrag auf Englisch. Charlie berichtet davon, wie sie zu ihrem Thema im Bereich User-Interface-Design fand, der Arbeitsatmosphäre und wie aus all dem eine Arbeit zum Editieren auf Wikidata von der Wikipedia aus wurde. Die Arbeit wird in den nächsten Tagen auch auf Wikimedia Commons veröffentlicht werden. Wie bei vielen guten Geschichten gibt es am Ende von Charlies Bericht auch noch ein Happy End. Willkommen, Charlie!

Q920285 – how I found my place in the Wikimedia universe

It’s April 2015 and it’s about time for me to organise a topic for my bachelor’s thesis. I study Internationale Medieninformatik at the HTW Berlin. I was always fascinated by the intersection of humans and computers. Especially the psychological component of this subject and so I started specialising in this direction towards the end of my studies. Thus it was pretty clear to me that my thesis should fit within this scope. But the initial question remained and I still had no topic.

A fellow student and friend, Lucie (who coincidentally works at Wikimedia) pointed me to Lydia, Wikidata’s product manager. So far I have only been a consumer of the Wikimedia projects and had never contributed to any of them, let alone know what Wikidata was and what it does. It was about time to change that. It turns out that Lydia has loads of topics with many different focuses for students writing their thesis and we quickly decided on a topic that would benefit both of us.   

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Sichtbar machen war gestern – gemeinsam Nutzen können ist die Zukunft

Am vergangenen Donnerstag, den 7.4.2016, fand im Plenarsaal des nordrhein-westfälischen Landtages in Düsseldorf eine Anhörung statt, bei der Stellungnahmen sowohl aus der Wikipedia-Community als auch durch Wikimedia Deutschland abgegeben wurden.

Foto: Christian Rickerts, „NRW-Landtag“, CC BY-SA 4.0

Mit ihren teils unterschiedlichen Schwerpunkten gingen sie gemeinsam auf einen Antrag ein, der im Kulturausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags eingebracht worden war und überschrieben ist mit „Den Reichtum unserer Museen in Nordrhein-Westfalen durch Digitalisierung besser sichtbar machen – praxistaugliches Urheberrecht zur Digitalisierung von Museumsbeständen einführen!“ Darin wird der Landtag aufgefordert, sich der Sichtweise anzuschließen, dass eine digitale Präsentation von Museumsbeständen integraler Teil der Aufgabe dieser Institutionen ist, für Wissenstransfer in die Öffentlichkeit zu sorgen. Zudem solle der Landtag feststellen, dass der bloße Wille zur Digitalisierung nicht ausreiche, sondern sie auch finanziert sein muss und nicht zuletzt rechtliche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden müssen. Hierzu zählen laut Antragstext nicht nur übermäßig restriktive bzw. schlecht handhabbare Regelungen des Urheberrechts zu Fotorechten und verwaisten Werken, sondern auch umfassende Fotoverbote auf Basis des Hausrechts der verschiedenen Institutionen. Die Wikipedia wird ausdrücklich als einer der Wege genannt, über die Bürgerinnen und Bürger den Zugang zu Wissen finden können.

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Neues aus der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland: März 2016

Monatlich stellen wir einige Ergebnisse der Arbeit in der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland vor. Die Zusammenstellung erfolgt am Ende des Monats (oder kurz danach) und führt eine Auswahl von fertiggestellten oder neu begonnenen Arbeiten auf.

Bachelor-Arbeiten bei Wikimedia Deutschland

Zum Article Placeholder und zum Thema Editieren von Wikidata von Wikipedia aus haben Lucie Kaffee und Charlie Kritschmar in der Software-Entwicklung von Wikimedia Deutschland ihre Bachelor-Arbeiten fertiggestellt. Die Arbeit zum Article Placeholder ist auch auf Wikimedia Commons zu finden.

Query-Service für Wikidata

Pywikibot  hat jetzt auch eine Unterstützung für SPARQL. An der Oberfläche des Query-Dienstes für Wikidata wurden etliche Verbesserungen vorgenommen, u.a. können jetzt auch Suchergebnisse mit Geo-Koordinaten gleich als Karte dargestellt werden.

Wikimedia Hackathon in Jerusalem

Etliche Entwicklerinnen und Entwickler waren Ende März und Anfang April auf dem Wikimedia Hackathon 2016 in Jerusalem. An anderer Stelle soll zu den Ergebnissen noch mehr berichtet werden, die in einer wunderbaren Umgebung entstanden.

16-04-01-Hackathon-Jerusalem-Hanse-House-WAT 5842.jpg
By Ralf RoletschekOwn work, GFDL 1.2, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47915489

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Gesellschaft Deutscher Chemiker zeichnet eine Wikipedia-Redaktion aus

Der alle zwei Jahre vergebene „Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker für Journalisten und Schriftsteller“ geht in diesem Jahr an die Redaktion Chemie der deutschsprachigen Wikipedia. Ausgezeichnet wird sie dafür, dass es ihr “gelingt, die Chemie einer breiten Öffentlichkeit in informativer und verständlicher Weise näher zu bringen”, so die Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V. (GDCh). Mit rund 31.000 Mitgliedern ist sie die größte wissenschaftliche Gesellschaft im Bereich der Chemie in Deutschland. Sowohl für die Gesellschaft Deutscher Chemiker als auch für die ausgezeichneten Wikipedianerinnen und Wikipedianer ist diese Preisverleihung ein Novum.

Wer bekommt den Preis?

Dass wissenschaftliche Neuerungen und Ergänzungen in der Wikipedia regelmäßig eingepflegt werden, ist der Verdienst von zahlreichen ehrenamtlichen Autorinnen und Autoren, die bestehende Artikeln kontinuierlich weiter verbessern. Die Redaktion Chemie ist ein offener Zusammenschluss von ehrenamtlichen Autorinnen und Autoren aus dem Fachbereich Chemie, die gemeinsam die Inhalte des Bereichs pflegen und weiter entwickeln. Die Mitglieder der Redaktion sind über den gesamten deutschsprachigen Raum verstreut. Seit 2007 trifft sich die Redaktion einmal im Jahr persönlich zum Kennenlernen und Austausch. Dabei werden vor allem gemeinsame Projekte geplant und diskutiert. Egal ob gut ausgeleuchtete Bilder von Labor-Instrumenten, chemischen Elementen oder eine einheitliche Darstellung von Strukturformeln – die Redaktion Chemie arbeitet stetig daran, die Qualität der Artikel zu verbessern. Sie hilft auch anderen Autorinnen und Autoren mit ihrem Fachwissen.

Die Artikel des Bereichs werden täglich von zehntausenden Menschen gelesen. Dazu gehören auch viele Schülerinnen und Schüler und Studierende – aber auch Lehrende. Der Artikel “Das Periodensystem” wird täglich im Schnitt 3.600 Mal aufgerufen. Für “Glyphosat” interessieren sich im Schnitt 1.600 Leute pro Tag. Und 1.250 Menschen informieren sich täglich über den Begriff “Cholesterin” in der deutschsprachigen Wikipedia. Diese Beispiele zeigen: Chemie berührt viele unserer Lebensbereiche und viele Artikel führen interdisziplinär Ergebnisse aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. Cholesterin wird etwa auch im Bereich Ernährung und Medizin oft verlinkt und Glyphosat ist als Herbizit-Bestandteil zuletzt durch erhöhte Grenzwerte in zahlreichen deutschen Biersorten in die Schlagzeilen geraten.

Bild: Alchemist-hp (talk) (www.pse-mendelejew.de) – Eigenes Werk, FAL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12387324

Das gab’s noch nie: Ein Grund zum Mit-Feiern!

Die Auszeichnung von der größten und bedeutendsten Chemiker-Vereinigung Deutschlands zeigt, dass die Arbeit der Wikipedia-Community auch in der Wissenschafts-Gemeinschaft wert geschätzt wird. Die Auszeichnung einer Wikipedia-Redaktion ist einmalig in der Geschichte des Preises. Bisher wurden stets Einzelautorinnen und -autoren und nie eine Gemeinschaft ausgezeichnet. Dass mit Wikipedia auch noch ein offenes Community-Projekt ausgezeichnet wurde, bei dem alle mitmachen können, ist ein weiterer Grund zu feiern. Aber auch für die deutschsprachige Wikipedia ist der Preis ein Novum: Es ist das erste Mal, dass für die Arbeit einer Gruppe in der deutschsprachigen Wikipedia eine hohe fachliche Auszeichnung von außerhalb vergeben wird. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. Die Redaktion Chemie plant, das Preisgeld für einen gemeinnützigen Zweck zu spenden.

Übrigens: In der Wikipedia und den thematischen Redaktionen kann jede und jeder mitmachen. Die Redaktion Chemie freut sich über neue Mitglieder. Und auch andere Redaktionen wie etwa „Film und Fernsehen“ oder „Musik“ bieten Hilfestellung für all jene, die mit dazu beitragen wollen das Wissen der Welt für alle frei zugänglich zu machen.

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Wikimedia:Woche 10/2016

In der 10. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2016 gibt es unter anderem Neues zur Interims-Geschäftsführersuche bei der Wikimedia Foundation. Außerdem wurde der erste Entwurf der neuen Strategie der Foundation veröffentlicht, die neue Ausgabe des Wikiversum ist da und der Termin für die 18. Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland steht nun fest. Weiterlesen »

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Wikimedia:Woche 9/2016

In der 9. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2016 steht die Rücktrittsankündigung der Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation Lila Tretikov im Vordergrund. Außerdem veröffentichte die WMF ihren neuen Transparenzbericht und gleich zwei neue Nutzergruppen wurden vom Affiliations Committee anerkannt. Das Protokoll der 4. Präsidiumsklausur von Wikimedia Deutschland ist nun veröffentlicht worden und eine Erweiterung für Wikiversity gewann erfreulicherweise den fOERder Award. Weiterlesen »

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