Archiv für die ‘Allgemein’ Kategorie



Geförderte Projekte aus den Communitys im Oktober 2014

Geförderte Projekte aus den Communitys im Oktober 2014

Ambitionierte Freiwillige entwickeln und realisieren fortdauernd Ideen und Projekte zur Schaffung freier Inhalte. Bei einem Teil dieser Aktivitäten ist es Wikimedia Deutschland möglich, ihnen finanzielle und organisatorische Unterstützung zukommen zu lassen. Alleine bei den von WMDE geförderten Projekten sind die Communitys allerdings dermaßen aktiv, dass eine ausreichende Würdigung all ihrer Tätigkeiten den Umfang des Monatsberichts von Wikimedia Deutschland sprengen würde. Wir stellen daher, ergänzend zum Monatsbericht, an dieser Stelle jene Projekte vor, die im Oktober 2014 dank dem Engagement von Freiwilligen und mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland stattgefunden haben.

Fotoprojekte

Begegnung auf dem Israel National Trail. Foto: Jotpe, CC-BY-SA 4.0

Ein außergewöhnliches Fotoprojekt wurde in den Monaten September und Oktober von dem Openstreetmap-Mapper und Wikianer Jotpe durchgeführt. Etwa 450 Kilometer wanderte er  entlang dem Fernwanderweg Israel National Trail. Mit im Gepäck war eine Kamera aus dem Wikimedia-Technikpool. So darf man sich auf viele spannende georeferenzierte Bilder von Land und Leuten freuen.

Linus Torvalds auf der LinuxCon Europe 2014 in Düsseldorf. Foto: Krd, CC-BY-SA 3.0

Vom 13. bis 17. Oktober war Benutzer:Krd mit einem Objektiv aus dem Wikimedia-Technikpool auf LinuxCon und Linux Plumbers Conference. Er brachte sehr gute Aufnahmen der Referenten mit, unter anderem von dem Programmierer Linus Torvalds. Benutzer:2eight besuchte vom 17. bis 19. Oktober das DTM Saisonfinale in Hockenheim, um freie Fotos der Rennserien DTM, FIA F3 European Championship, Porsche Carrera Cup, Volkswagen Scirocco R Cup und von Personen im wie Fahrer und Teamchefs zu schießen.

Community-Räume, Community-Veranstaltungen

Der Monat begann am 1. Oktober mit dem regelmäßigen Women Edit-Treffen im Berliner Community-Raum.

Begrüßungsveranstaltung WikiCon 2014. Foto: Romaine, CC-0

Mit beinahe 230 Teilnehmenden war die WikiCon die größte Veranstaltung der deutschsprachigen Community im Jahr 2014 und mit Sicherheit das Highlight der zahlreichen regionalen und überregionalen Community-Treffen. Die von einem ehrenamtlichen Team bis ins Detail hervorragend organisierte Konferenz, fand vom 3. bis 5. Oktober in Köln statt. Ermöglicht wurde die Veranstaltung auch dank der fast 60 Referentinnen und Referenten und ebenso vielen Helferinnen und Helfern. Die besten Wiki-Projekte des Jahres wurden auf der feierlichen Abendveranstaltung auf einer Schifffahrt auf dem Rhein ausgezeichnet. Auch der Wikipedianische Salon war mit seiner 6. Ausgabe, diesmal zum Thema “Konflikte”, mit dabei und sendete live von der Konferenz. Die Aufzeichnung kann hier angesehen werden. Das Programm bot neben etlichen Workshops und Vorträgen auch Exkursionen, beispielsweise zum Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum des Historischen Archivs der Stadt Köln und Führungen über die Dächer des Kölner Doms.

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OER – wie geht es richtig?

Mit “Best Practice OER” laden Wikimedia Deutschland und die Technologiestiftung Berlin zu einer zweiteiligen Veranstaltungsreihe zu Freien Bildungsmaterialien. Am 22. Okober geht es um OER-Praxis, am 5. November um Policy Making.

Bild von Libby Levi , CC-BY-SA 2.0 via Flickr

Über Open Educational Resources wird viel diskutiert, nicht zuletzt im Rahmen der OER-Konferenz. Doch viele Diskussionen finden auf eher abstrakter Ebene statt. In der zweiteiligen Veranstaltungsreihe “Best Practice OER” steht daher das konkrete Tun im Vordergrund. Die Reihe ist eine Kooperation zwischen der Technologiestiftung Berlin (TSB) und Wikimedia Deutschland.

Am 22. Oktober steht die Diskussion unter der Überschrift “OER-Praxis”. Im Format einer Talkrunde berichten die Teilnehmenden über ihre persönlichen Erfahrungen, Fehler und Erfolge im Erstellen von Freien Bildungsmaterialien. Auf dem Podium diskutieren:

Am 5. November diskutieren wir dann “Policy Making”. Wie können Politik und Institutionen mit OER umgehen? Welche Ansätze gibt es? Was sind die Schwierigkeiten einer konkreten Umsetzung? Diese Fragen diskutieren:

Auch wer nicht vor Ort dabei sein kann, kann mitmachen: Die Diskussionen werden über die entsprechenden Veranstaltungsseiten der TSB live gestreamt und können aktiv per Chat mitgestaltet werden (hier OER-Praxis, hier Policy Making).

  • Wann: 22. Oktober und 5. November, jeweils 19:00 bis 20:30 Uhr
  • Wo: Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23-24, 10963 Berlin
  • Eintritt: Frei
  • Anmeldung: Bis zwei Tage vor der Veranstaltung per E-Mail an seitz(at)technologiestiftung-berlin.de
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Digitale Kompetenzen die Vierte: Algorithmus is watching for you – Droht die »Filter Bubble«?

Am 27. Oktober widmen wir uns wieder denDigitale Kompetenzen”. In den bisherigen Veranstaltungen diskutierten Expertinnen und Experten über das Datenschutzbewusstsein, den Begriff der Digital Natives und die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt, dieses Mal steht das Thema Filteralgorithmen auf dem Programm.

Broschüre zur Veranstaltungsreihe herunterladen

Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir uns kritisch mit der sogenannten “Filter Bubble” auseinandersetzen. Mit einem nie dagewesenen Zugang zu Informationen jeder Art ist das Internet heute das Alltagsmedium schlechthin. Gerade Social Media-Kanäle wie Facebook und Twitter sind für viele zur wichtigsten Informationsquelle geworden. Diese Kanäle zeigen uns allerdings häufig nur einen bestimmten Ausschnitt des Meinungsspektrums – und zwar denjenigen, der unsere eigenen Meinungen bestätigt. Was die Algorithmen zu uns durchlassen, hängt vor allem damit zusammen, wem wir folgen, mit wem wir befreundet sind und welche Webseiten wir besuchen. Droht dadurch eine zersplitterte Wahrnehmung der gesellschaftlichen Realität? Braucht es eine Regulierung oder zumindest eine Offenlegung der Filteralgorithmen? Und wie können wir als Nutzer selbst die „Filter Bubble“ zumindest teilweise zum Zerplatzen bringen?

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Wir suchen: 10 Präsidiumsmitglieder (m/w)

Wikimedia Deutschland e.V. sucht ab dem 29.11.2014

 

10 Mitglieder für das ehrenamtliche Kontroll- und Leitungsgremium des Vereins
(Präsidium)

 

Wikimedia Deutschland ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Förderung Freien Wissens einsetzt. Wir unterstützen Projekte zur Erstellung, Förderung und Verbreitung freier Inhalte. Eines der bedeutendsten Projekte ist Wikipedia, die freie Online-Enzyklopädie. 2004 gegründet, hat der Verein einen rasanten Wachstumsprozess durchlaufen und umfasst heute über 12 000 Mitglieder und eine hauptamtliche Geschäftsstelle mit mehr als 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Im Jahre seines 10-jährigen Bestehens steht unser Verein vor wichtigen Weichenstellungen: Im Februar 2014 wurde eine neue Strategie verabschiedet, die es nun mit Leben zu füllen gilt. Zeitgleich werden die Strukturen des Vereins in einem Governance Review einer Prüfung unterzogen und ein neuer geschäftsführender Vorstand gesucht. In all diesen Prozessen wird dem Präsidium eine tragende Rolle zukommen. Das Präsidium ist das ehrenamtliche Leitungs- und Kontrollgremium des Vereins. Jedes aktive Mitglied kann kandidieren. Für die Neuwahlen des Präsidiums auf der 15. Mitgliederversammlung am 29. November 2014 in Berlin werden engagierte Vereinsmitglieder gesucht, die Verantwortung für die weitere Entwicklung des Vereins übernehmen möchten und sich hierfür zur Wahl stellen.

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Podcast „Source Code Berlin“: Hacks and the City zum Mitnehmen

 

Der Podcast für Coder, die sich dafür interessieren, was an Open Source Code in Berlin passiert. Grafik von Sven Sedivy (CC-BY-SA 4.0).

Die Szene um Open Source und die Menschen, die Code schreiben, ist innovativ und mobil. Es gibt gerade in Berlin sehr viele Projekte und Möglichkeiten, zusammen zu arbeiten. So viele, dass es schwer ist, einen Überblick zu bekommen. Der Podcaster Mark Fonseca Rendeiro, vielen bekannt auch als @bicyclemark, führt Interviews zum Thema und stellt einen Audio-Podcast zusammen.

Die Webseite des Projekts mit den Episoden zum Download und zum Abonnieren findet sich unter sourcecode.berlin. Der Audio-Inhalt der ersten Folge ist auch auf Wikimedia Commons zu finden.

Zweiwöchentlich sollen neue Episoden veröffentlicht werden, die sich mit Themen rund um Source Code und Open Source in Berlin beschäftigen. Das heutige Berlin ist ein Magnet für interessante Ideen aus aller Welt geworden. Die erste Episode will einleitend einen breiteren Blick einnehmen und schauen, ob es dafür auch schon historische Bezüge gibt, die Berlin schon früher zu einem Platz der Offenheit und Zusammenarbeit gemacht haben. Aber auch ein Interview mit der Projektmanagerin von Wikidata, Lydia Pintscher, erzählt über die Begeisterung und Vielschichtigkeit von Open Source.

Die kommenden Episoden werden wir Hackerspaces und andere Orte besuchen, an denen Co-Working schon alltäglich ist. Es wird auch gezeigt, wie JavaScript das Internet beeinflusst – weit entfernt von ein paar animierten Schneeflocken. Aber auch andere, teilweise vielleicht etwas versteckte Orte, sollen vorgestellt werden und Codern ganz praktische Tipps geben, was Berlin zu bieten hat. Sei es eine gute Currywurst oder welche Schritte bei einem Umzug in die “Silicon Allee” zu beachten sind.

Da die gebräuchliche Sprache unter Programmiererinnen und Programmierern englisch ist und Berlin immer mehr als internationale Stadt lebt, wird auch der Podcast Source Code Berlin auf englisch veröffentlicht. Wikimedia Deutschland produziert diesen Podcast, um Codern zu helfen, den Source Code von Berlin besser kennenzulernen und Open Content zu entwickeln.

 

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Offen ≠ Offen

Am Montag den 15. September 2014 fand auf dem Ausstellungsschiff “MS Wissenschaft“ in Wien die Veranstaltung “Wissenschaft und Freies Wissen – Fortschrittsmotor und Gemeingut der Informationsgesellschaft” statt. Wikimedia Österreich,Wikimedia Deutschland, Wikimedia Schweiz, die Open Knowledge Foundation Österreich und die Open Knowledge Foundation Deutschland luden gemeinsam zur Diskussion über (mehr) Offenheit in der Wissenschaft ein. Gefördert wurde die Veranstaltung vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF).

Prof. Dr. Björn Brembs, Prof. Dr. Sarah Spiekermann , Dr. Carl-Christian Buhr und Dr. Wolfgang Eppenschwandtner (v.l.n.r.), Foto von Christopher Schwarzkopf, CC-BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Gut viereinhalb Monate ist es her, dass die MS Wissenschaft sich von Berlin aus zu ihrer Tour durch Deutschland und Österreich aufmachte. An Bord: Unser Exponat  “Das Wikipedia-Prinzip: Freie Daten, Freies Wissen”, das wir gemeinsam mit der Open Knowledge Foundation entwickelt haben. Bevor die Reise des Schiffes am 28. September in Forchheim zu Ende ging, wurde es kurz vor Schluss nochmal richtig spannend, als die MS Wissenschaft in Wien festmachte und sich 60 Teilnehmende aus Wissenschaft, Politik und Wikiversum an Bord einfanden, um über die Öffnung von Wissenschaft zu diskutieren. Das Podium war mit Prof. Dr. Sarah Spiekermann (Wirtschaftsuniversität Wien), Dr. Carl-Christian Buhr (Digitale Agenda bei der Europäischen Kommission), Prof. Dr. Björn Brembs (Universität Regensburg), Gille Dubochet (Science Europe) und Dr. Wolfgang Eppenschwandtner (Initiative for Science in Europe) prominent und, was die Meinung zu Open Science anbelangt, durchaus divers besetzt.

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60 Möglichkeiten, um Wikipedia-Neulingen zu helfen

von Lodewijk Gelauff im englischsprachigen Original hier zu finden

 

Diskussion im „Wikimania Discussion Room“
(by Deror_avi, cc-by-sa 3.0, via Wikimedia Commons)

Diesen August hatten Iolanda Pensa und ich die Ehre, im „Wikimania Discussion Room“ eine Diskussion zu dem Thema „Neue Benutzer und Benutzerinnnen willkommen heißen und langfristig binden“ zu führen. Diese Diskussion war als Brainstorming-Session angesetzt und war eine der lohnenswerten Erfahrungen während der Wikimania. Der Schwerpunkt der Sitzung lag auf Ideen und Möglichkeiten, wie wir als Community dazu beitragen können, das Engagement von Neulingen zu fördern und langfristig sicherzustellen. Ich hoffe, dass einige unserer Ideen als Inspirationsquelle dienen werden.
Die Diskussion am Runden Tisch fand während der Wikimania statt. Alle waren willkommen, eine Expertengruppe gab es nicht und der Vorbereitungsaufwand war ziemlich gering. Das Ziel der Diskussion war es, 30 Möglichkeiten zu identifizieren, um Neulinge zur Beteiligung an Wikimedia-Projekten zu motivieren und ihr Engagement aufrechtzuerhalten, wobei die Ideen und deren Umsetzung weder von der Wikimedia Foundation – oder angeschlossenen Organisationen – noch vom Entwicklerteam abhängig sein sollten. Ich freue mich sehr, verkünden zu dürfen, dass wir 60 Wege zur Unterstützung neuer Benutzerinnen und Benutzer gefunden haben. Und obwohl sich einige der Ideen hier und da etwas überschneiden, ist das ein sehr beachtliches Ergebnis. Am Ende der Diskussionsrunde baten wir alle TeilnehmerInnen sich zu verpflichten, im nächsten Monat einige der 60 Maßnahmen zur Unterstützung neuer BenutzerInnen persönlich zu implementieren.

Viele Leute nahmen teil

Die vorgebrachten Ideen waren sehr vielfältig. Die Originalliste der Ideen ist in den Diskussionsnotizen einsehbar (in englischer Sprache). In diesem Post möchte ich gerne eine verkürzte Version dieser Liste mit euch teilen, in der einige Punkte zusammengefasst und weiter ausgeführt sind. Ich möchte alle Erfahrenen dazu ermutigen, sich diese Liste mit den unterschiedlichen Ideen in Ruhe anzuschauen. Und genau wie die Teilnehmenden der Diskussion, möchte ich auch euch darum bitten, mindestens eine dieser Ideen in den kommenden Wochen umzusetzen – und wenn ihr möchtet, dies in einem Kommentar zu diesem Blog-Post bekannt zu geben. Euer Engagement kann andere dazu ermutigen, dasselbe zu tun!

Lodewijk Gelauff, Moderator des „Wikimania Discussion Room“ und Freiwilliger bei Wikimedia Niederlande

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Sag, mein Werk, bist du eine persönliche geistige Schöpfung?

Höhenangst? Foto: Reuschp, CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons

Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Er ist in Deutschland urheberrechtlich geschützt; egal, ob ich es möchte oder nicht. Er ist geschützt, weil es sich um ein geschütztes Sprachwerk nach §2 Urheberrechtsgesetz handelt, er eine persönliche geistige Schöpfung ist und diese Schöpfung individuelle Züge trägt. Ich hätte diesen Text auch anders anfangen lassen können mit dem gleichen Ergebnis. Egal, ob Sie dem Text zustimmen, sachliche Fehler in ihm finden oder an einzelnen Formulierungen herumkritteln können, es ändert nichts daran, dass der Gesetzgeber diesem Text und vor allem seinem Schöpfer einen Schutz zusprach. Und wenn es nicht der Gesetzgeber war, so hat die deutsche Rechtsprechung in den letzten Jahrzehnten eine Reihe von Urteilen hinterlassen, die die Untergrenze des urheberrechtlichen Schutzes abstecken.

Die Konsequenzen des Überspringens dieser Untergrenze, der Schöpfungshöhe, sind klar: Die Verwendung des Textes wird zulässig, sofern ich es als Nutzungsrechteinhaber erlaube, es das Gesetz in einzelnen Ausnahmefällen erlaubt oder mehr als 70 Jahre seit meinem Tod vergangen sind. Wer nicht nach diesen Regeln spielen will, für den hält das Gesetz eine reiche Sammlung zur Disziplinierung bereit.

War dies schon immer so? Gilt das wirklich für alle Texte bis hin zu “Bitte mitbringen: Milch” am WG-Kühlschrank? Was muss ich tun, um Gewissheit über den Status eines Werks zu erlangen? Das fragen wir beim nächsten Termin von “Monsters of Law”, unserer Reihe zu rechtlichen Fragen rund um Freies Wissen.

Mezger, Lukas. Foto: Melanie Brown / Wikimedia Foundation [CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons

Was:  “Von Schöpfungshöhe und Schutztiefe. Ab wann greift das Urheberrecht?”

Wann:  Donnerstag, 25.09., 18 Uhr

Mit:       Lukas Mezger (Benutzer:Gnom)

Wo:      Wikimedia Deutschland e.V., Tempelhofer Ufer 23-24, Berlin

Am 25. September wird der Rechtsanwalt und Enzyklopädist Lukas Mezger (ehemal. legal intern bei der Wikimedia Foundation und Mitglied der Wikipedia-Redaktion Recht) im Rahmen der Reihe “Monsters of Law” in den Räumen von Wikimedia Deutschland Rede und Antwort zum Thema Schöpfungshöhe stehen. Es ist meine dankbare Aufgabe, Euch alle herzlich einzuladen, uns an diesem Tag ab 18 Uhr zu besuchen. Dem Format der Reihe entsprechend wird der Abend aus drei Teilen bestehen, einem Vortrag unseres Referenten, einer Frage- und Diskussionsrunde und einem informelleren Teil mit Getränken. Die Veranstaltung wird für Menschen außerhalb Berlins gestreamt und eine Aufzeichnung später verfügbar gemacht.

 

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Wikipedia im Deutschen Bundestag

Foto: Martin Kraft [CC-BY-SA-4.0 oder CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Was bereits mit Erfolg in den deutschen Landesparlamenten und dem Europaparlament Schule machte, wurde in dieser Woche nun auch im Deutschen Bundestag verwirklicht: Fünf Tage lang arbeiteten Fotografen, Autoren und Unterstützer der Wikipedia unter dem Motto Wiki loves parliaments intensiv an einer umfangreichen Erschaffung freier Inhalte zu den 631 derzeit dem Bundestag angehörenden Abgeordneten. Sowohl die Organisation als auch die Durchführung wurde mit ehrenamtlichem und zugleich hoch professionellem Engagement von etwa 40 Wikipedianerinnen und Wikipedianern realisiert. An mehreren Stationen wurden die Politiker erst über die Wikimedia-Projekte und die Vorteile freien Wissen informiert. Danach wurden sie für die Fotos geschminkt und schließlich fotografiert. Zusätzlich entstanden Filmaufnahmen mit kurzen persönlichen Vorstellungen der Abgeordneten. In der Projekt-Redaktion wurden die Bilder direkt vor Ort bearbeitet. So war es möglich, sie sofort online zu stellen und die entsprechenden Wikipedia-Artikel mit dem aktuellen Material zu illustrieren. Gefördert wurde das Projekt durch das Förderprogramm Freies Wissen und unterstützt u.a. durch Fototechnik von Wikimedia Deutschland und Wikimedia Österreich.

Viele Fotos und Videos sind bereits jetzt auf Commons zur Weiternutzung bereit gestellt. Weitere werden in Kürze folgen.

Wikimedia Deutschland bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern für ihr außerordentliches Engagement bei diesem besonderen Projekt!

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Digitale Kompetenzen die dritte: Digitalisierung der Arbeitswelt – Zwischen Kollaboration und Selbstausbeutung

Am 29. September geht die Veranstaltungsreihe “Digitale Kompetenzen” in die dritte Runde. Nachdem wir in den vorangegangen Veranstaltungen über Datenschutzbewusstsein und den Begriff der Digital Natives gesprochen haben, wollen wir uns nun kritisch mit den grundlegenden Veränderungen der Arbeitswelt durch die zunehmende Digitalisierung und den damit verbundenen Folgen auseinandersetzen.

Broschüre zur Veranstaltungsreihe herunterladen

Innovationen innerhalb der Mobiltechnologie und kollaborative Arbeitswerkzeuge vereinfachen die Arbeit und ermöglichen flexible Arbeitszeiten und -orte, wovon besonders Familien profitieren. Die Kehrseite besteht jedoch in einem zunehmenden Zerfließen der Grenze von Arbeit und Privatleben durch ständige Erreichbarkeit. Erst vor kurzem hatte die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles die Prüfung einer “Anti-Stress-Verordnung” auf Bundesebene gefordert, um ArbeitnehmerInnen besser vor psychischen Belastungen schützen zu können. Das Unternehmen Daimler ermöglicht seinen Mitarbeitenden seit August 2014, E-Mails während des Urlaubs löschen zu lassen. Die Veranstaltung möchte sich daher der Frage widmen, wie einschneidend die mit den neuen digitalen Technologien einhergehenden Veränderungen in der Arbeitsorganisation und im Arbeitshandeln sind. Welche Konsequenzen ergeben sich für das Individuum? Öffnen diese Veränderungen Tür und Tor für Dauerstress? Ist es für Arbeitgeber überhaupt sinnvoll, wenn Mitarbeitende nahezu durchgehend arbeiten? Brauchen wir einen digitalen Arbeitsschutz und können kollaborative Arbeitssysteme wie sie Wikipedia nutzt Vorbild für ein neue Art des Zusammenarbeitens sein?

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