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Geschrieben von Alice Wiegand



Wikipedia ist Millionär

Gestern überschritt die deutschsprachige Wikipedia einen Meilenstein ihrer Geschichte: Die 1.000.000-Artikel-Marke wurde geknackt. Gegen 11:32 Uhr setzte ein Wettstreit um die besten Plätze ein, innerhalb weniger Minuten wurden mehr als 300 neue Artikel eingestellt. Gekürt wurde – nicht unumstritten – der Artikel zu Ernie Wasson, einem amerikanischen Botaniker und Gartenbauwissenschaftler.

Wir gratulieren der Wikipedia und allen Freiwilligen, die an diesem beachtlichen Wachstum mitgewirkt haben. Mehr als 1.000.000 Artikel sind eine eindrucksvolle Leistung. Bei aller ernstzunehmenden Kritik ist dies eine gute Gelegenheit, auch einmal inne zu halten und das, was bereits geschaffen wurde, mit Stolz zu betrachten. Wir freuen uns mit euch über diesen Meilenstein und auf die weitere Entwicklung des Projekts, das wir auch weiterhin mit besten Kräften unterstützen.

Eine spürbare Ruhepause nach einem solchen Erfolg gönnt sich Wikipedia nicht. Während der 1.000.000ste Artikel von Löschung bedroht war und in kurzer Zeit ausgebaut, mit Belegen versehen und bebildert wurde, entstanden zahlreiche weitere Artikel und andere wurden verbessert.

Lasst uns so weitermachen und auf die nächste runde Zahl hinarbeiten: gemeinsam, qualitätsbewusst und konstruktiv.

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Position des Vorstands zur laufenden Diskussion über Relevanzkriterien

Die derzeitige Diskussion, ausgelöst durch die Löschung  des Artikels “Missbrauchsopfer gegen Internetsperren” (MOGIS) in der Wikipedia, wurde von Beginn an an vielen Stellen ausgetragen. In unterschiedlichen Blogs, weniger in der Wikipedia, auf dem Blog und in der Mailingliste von Wikimedia-Deutschland. Nach dem Start der diesjährigen Fundraising-Kampagne der Wikimedia-Foundation wurden neben Themen, die sich mit Strukturen und Prozessen innerhalb der Wikipedia auseinandersetzen, zunehmend die Rolle des Vereins und seine Möglichkeiten zur Unterstützung in Frage gestellt. Diese Diskussionen sind nicht am Vorstand vorbeigegangen und werden und wurden von uns verfolgt. Einzelne Vorstandsmitglieder haben sich in die Diskussionen eingebracht. Nun möchten wir als Vorstand und auch als Wikipedianer unsere Position darlegen.

Wikipedia
Wikipedia ist eins der Projekte, die uns besonders am Herzen liegen und wir freuen uns, dass diese Verbundenheit offensichtlich auch bei vielen anderen Menschen vorhanden ist. Sie alle machen sich, ebenso wie wir, die Vereinsmitglieder und die Wikipedianer, Gedanken, wie Wikipedia besser werden kann. Das möchten wir ausdrücklich jetzt und weiterhin unterstützen.

Ort der Diskussion
Es scheint, als ob diese Diskussion überwiegend außerhalb der Wikipedia geführt wird. Möglicherweise fehlt es in der Wikipedia oder überhaupt an einer geeigneten Plattform, die die interne Sicht der Wikipedianer ebenso berücksichtigen kann, wie die externe Sicht, Kritikern und Befürwortern Raum lässt und sowohl kleine Diskussionrunden als auch große öffentliche Podien vorsieht. Dies ist bedauerlich, führt es doch dazu, dass die Diskussionen zerfasern und die Stimmen einzelner Betroffener nicht ausreichend berücksichtigt werden können.

Art der Diskussion
Leider ist der Tonfall etlicher Diskussionbeiträge weit aggressiver, als bei jeder Auseinandersetzung über das Thema in einem persönlichen Gespräch. Verbreitung falscher Tatsachen, Beschimpfungen und Bedrohungen sind keine konstruktive Art, seine Meinung zu vertreten. Mit Argumenten allerdings, die sachlich vorgebracht werden und den Diskussionpartnern die Möglichkeit zur weiterführenden Erwiderung geben, setzen wir uns sowohl innerhalb als auch außerhalb der Wikipedia gerne auseinander.

Engagement
Das Engagement für Wikipedia und Verein ist freiwillig und unentgeltlich. Lediglich die Mitarbeiter der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland beziehen ein regelmäßiges Gehalt. Vielen Dank an alle Wikipedianer und alle Vereinsmitglieder, die viel Freizeit opfern und geopfert haben, um an diesem großartigen Projekt zu arbeiten. Wir wünschen Euch die Souveränität, aus der Kritik die konstruktiven Ansätze zu erkennen und umzusetzen, aber gleichzeitig unangemessener Meinungsmache standzuhalten. Dabei möchten wir das Engagement von Juliana da Costa José und Ralf Roletschek besonders wertschätzen, die in einer schwierigen Situation die Wogen durch ihre Versuche der Aufklärung glätten konnten, und damit für eine Versachlichung der Diskussion gesorgt haben.

Unser Angebot
Wir möchten die Rahmenbedingungen für weitere Diskussionen aller offenen Punkte schaffen und dabei möglichst viele Ansätze und Meinungen berücksichtigen.

  • Eine FAQ wird kurzfristig viele der aufgeworfenen Fragen zum Verein und der Verwendung der Spendeneinnahmen aufgreifen und beantworten.
  • Wir werden die organisatorischen Zusammenhänge zwischen Wikimedia-Foundation, Wikimedia Deutschland und den anderen Chaptern wie Wikimedia Österreich und Wikimedia CH und den Wikimedia-Projekten darstellen und erläutern.
  • Wir denken, dass eine persönliche Diskussion ein vielversprechender Weg für den Austausch ist und werden eine weitere Podiumsdiskussion vorbereiten. Sie könnte als Diskussionsbasis Kristian Köhntopps Blogeiträge  Communitygift und Communityfix heranziehen, in deren Ansatz, Strukturen in der Community zu ändern, wir viel Potential für die Weiterentwicklung der Wikipedia sehen. Und ja, wir haben die Kritik nach der letzten Podiumsdiskussion gehört und sie wird uns helfen, weitere Veranstaltungen dieser Art besser zu machen.
  • Weitere Möglichkeiten und Plattformen, mit denen wir als Verein persönliche Gespräche und Diskussionen online wie offline unterstützen können, prüfen wir gerade.
  • In den verstreuten Beiträgen zum Thema finden sich viele kreative und ansprechende Ideen und Konzepte. Wir werden versuchen, diese  zu sammeln und an einer Stelle für die weitere Diskussion zur Verfügung zu stellen.

Wikimedia Deutschland unterstützt die Projekte der Wikimedia-Foundation und damit auch die Wikipedia. Darüber hinaus möchten wir auch den vielen Freiwilligen Arbeitsbedingungen schaffen, in denen sie weiterhin motiviert an der Weiterentwicklung der Strukturen und Inhalte der Projekte arbeiten können. Dies möchten wir gemeinsam angehen mit jedem, der sich wie wir konstruktiv einbringen möchte.

Für den Vorstand,
Alice Wiegand

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Adiós Buenos Aires

Die Wikimania 2009 ist vorbei. Der zweite und dritte Tag vergingen wie im Flug.

Neben etlichen Smalltalks und spontanen Meetings gab es natürlich wieder eine Menge interessanter Vorträge. Ting Cheng berichtete über Voraussetzungen für erfolgreiche Kandidaturen für die von der Community gewählten Sitze im Board of Trustees. Die aktuelle Wahl ist gerade erst abgeschlossen, er möchte aber bereits jetzt die Chance nutzen, mögliche Kandidaten für die nächste Wahl in zwei Jahren frühzeitig darüber zu informieren, was auf sie zukommt. Während der Mittagspause sprach Eugene Eric Kim über die Strategieplanung und rief jeden dazu auf, im eigens dafür geschaffenen Wiki seine Ideen und Vorschläge einzubringen. Das kann in jeder Sprache erfolgen, fleißige Übersetzer helfen, die Inhalte allen zugänglich zu machen.

Catrin demonstrierte anhand von Beispielen den Einsatz unterschiedlicher Medien, um Spender anzusprechen und über die Verwendung ihrer Spendengelder zu informieren . Mathias erläuterte die Anatomie der Kooperation mit dem Bundesarchiv und Daniel stellte Wikiword vor, ein Tool, dass es unter anderem möglich macht, unabhängig von Sprachgrenzen nach passenden Bildern zu bestimmten Begriffen zu suchen.

Das Organisationsteam hat hier Großes geleistet, die Bereitstellung von Videos und anderen Materialien lief beeindruckend schnell und problemlos, die Verpflegung war gut und der Ablauf der Konferenz sehr gut geplant. Vielen Dank, es war eindrucksvolle Konferenz und eine tolle Zeit.

Wirklich unerwartete Erkenntnis der letzten 2 Tage: Wikimedianer können tanzen und tun das auch.

Adiós Buenos Aires, hola Gdańsk.

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Hola aus Buenos Aires

Während ich das hier schreibe, beginnt gerade der zweite Tag der Wikimania in Buenos Aires. Erste Erkenntnis des gestrigen Tages: Die Zeit ist wirklich knapp hier, daher nur ein kurzer Überblick. Tagsüber ist es schwer, sich für einzelne Vorträge zu entscheiden, es gibt so viele interessante Beiträge und Themen auf der Agenda. Für die, die nicht dabei sein können, wird unter http://stream.wikimedia.org.ar/ ein Live-Stram angeboten. Und dazwischen bleibt auch kaum Luft, denn die Verabredungen für die Mittagspausen oder zum Abendessen sind längst im Voraus getroffen oder werden spontan organisiert.

Neben Pavel sind auch Catrin, Daniel und Mathias, Sebastian und ich hier. Sebastian und Mathias nahmen gestern an einer Diskussionsrunde über Erfahrungen und Ausblicke bei der Zusammenarbeit mit lokalen kulturellen Organisationen teil, Daniel hielt einen Vortrag über die Möglichkeiten und Weiterentwicklung des Toolservers. Catrin und Pavel sprachen mit einer Journalistin des Deutschlandfunks – der Link auf den Beitrag folgt, sobald er uns bekannt ist. Die Mittagspause nutzen die anwesenden Vertreter der unterschiedlichen Chapter für ein kurzes spontanes Meeting, bei dem es vor allem um die noch unbeantwortete Frage ging, ob es gemeinsame Kriterien gibt, durch die sich ein Chapter definiert.

Die aus meiner Sicht interessantesten Beiträge gestern waren der Vortrag von Jennifer Riggs (Video), in dem sie sehr interessante Vergleiche zum Aufbau anderer überwiegend durch freiwilliges Engagement gestalteter Organisationen zog und eine von Lodewijk Gelauff geleitete offene Diskussionsrunde über mögliche Themen und Schwerpunkte für Lobbying auf EU-Ebene.

Zweite Erkenntnis des ersten Tages: Man könnte glauben, In Buenos Aires ernährt man sich nur von Fleisch und Süßwaren. Die Steaks sind “whow“, die Kuchen auch.

Jimmy Wales spricht, der zweite Tag beginnt. Hasta mañana.

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Nach der Grünbuch-Stellungnahme ist noch nicht Schluss

v.l.n.r.: Marco Swart, Alice Wiegand, Christophe Henner, Bence Damokos, Paweł Drozd, Marco Chiesa

Wie Philipp im letzten Jahr berichtete,  gab Wikimedia Deutschland eine Stellungnahme zum
Grünbuch der EU-Kommission zum Urheberrecht in der Wissenswirtschaft ab.

Initiiert durch Wikimedia Niederlande folgten 5 weitere europäische Wikimedia-Chapter (Frankreich, Polen, Ungarn, Italien, Tschechien) diesem Beispiel. Die insgesamt über 350 Stellungnahmen zum Grünbuch können auf der offiziellen Seite eingesehen werden.

Um unser Engagement nicht nach den ersten Stellungnahmen versiegen zu lassen und eine Basis für die weitere Debatte zu bilden, haben sich die beteiligten Wikimedia Chapter (Tschechien konnt leider nicht teilnehmen) am vergangenen Samstag in der Jugendherberge Jacques Brel in Brüssel getroffen.

Nach der Vorstellung der teilnehmenden Personen und der jeweiligen Stellungnahmen haben wir uns schnell und gerne darauf verständigt, die kommenden Entwicklungen der Grünbuch-Debatte gemeinsam aktiv weiterzuverfolgen und zu begleiten. Wir sehen darin eine gute Möglichkeit, unsere Standpunkte zu den Fragen des Urheberrechts in der wissensbasierten Wirtschaft deutlich zu machen und auf die Notwendigkeit möglichst ungehinderter Zugänge und Nutzungsmöglichkeiten hinzuweisen. Wie wir das konkret angehen, wer dabei welche Aufgabe übernimmt und in welchen Zeiträumen das passieren soll, werden wir in den kommenden Wochen erarbeiten.

Das Treffen klang nach einem gemeinsamen Abendessen mit einem belgischen Bier im gastfreundlichen Hof der Jugendherberge aus. Die Möglichkeit zum Austausch über die interne Organisation der Chapter wurde beim Schopfe gepackt, von den unterschiedlichen Möglichkeiten, Vorstandssitzungen zu realisieren über Mitgliederzahlen bis zu den Spendeneinnahmen reichten die Themen. In dieser lockeren Runde fand sich auch schnell ein Name für die Arbeitsgruppe: ChIP, gebildet aus den Anfangsbuchstaben von Chapters und Intellectual Property.

Herzlichen Dank an Lodewijk Gelauff von Wikimedia Niederlande, der sich um die Planung und Organisation der Veranstaltung gekümmert hat. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

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Orden en masse und Gutes vom Grill

5 Jahre Wikimedia Deutschland feierten wir gemeinsam mit Mitgliedern, Wikipedianern und Freunden am vergangenen Samstag in der Berliner c-base. Bereits am Nachmittag trafen sich ab 14:00 Uhr Interessierte zu Workshops, während die freiwillige Küchen-Crew bereits die Messer wetzte und dem Gemüse an den Kragen ging.

Das Wetter spielte mit, die aus dem Vorstand berufenen Grillatoren konnten (natürlich erst nach fachmännischer Einweisung) mit feinen Sachen vom beeindruckenden Grill Fleisch-, Fisch- und Gemüseliebhaber zufriedenstellen. Reger Austausch am Spreeufer bestimmte die Szene. Nicht nur das leckere Essen, auch vereinsnahe Themen wie der Toolserver, OpenStreetMap, mögliche Foto-Workshops, aber auch das Support-Team oder die Ausheilungsdauer von Bänderdehnungen am Sprunggelenk waren Teil der Tischgespäche. Unterhaltungen so vielfältig wie die Gesprächspartner und doch immer wieder zurückkehrend zur gemeinsamen Idee: Freies Wissen schaffen, fördern und verbreiten.

Am späteren Abend schöpften Henriette und Nolispanmo stilsicher aus dem Vollen und beglückten die Menge mit massig Orden. Jeder Anwesende konnte seinen heimlichen Helden der Wikipedia nominieren, Vereinsorden gab es für Mitarbeiter und Vorstandsmitglieder. Aus den heimlichen Helden wurden so öffentlich ausgezeichnete Ordensträger, die ihren Orden nach kurzer persönlicher Laudatio stolz empfingen. Das machte allen sichtlich Spaß. Es war eine tolle Feier, die auch Dank der tatkräftigen Unterstützung vieler Freiwilliger möglich wurde. Ich freu mich jetzt schon auf’s 10-jährige und hoffe, ihr seid alle dabei.

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Arne Klempert im Board of Trustees

Arne Klempert, Gründungs- und langjähriges Vorstandsmitglied von Wikimedia Deutschland und bis September 2008 Geschäftsführer des Vereins, wurde in das Board of Trustees berufen, den Vorstand der Wikimedia Foundation.

Im Frühjahr 2008 beschloss das Board eine Erweiterung des Gremiums auf zehn Sitze.  Zwei der Sitze sind demnach von den nationalen Sektionen (Chapter) nach einem gemeinsamen Auswahlprozess zu besetzen. Neben Wikimedia Deutschland beteiligten sich 21 weitere Wikimedia Sektionen an der Auswahl und Nominierung. Neben Arne als neuem Mitglied wurde Michael Snow, der bereits seit Ende 2007 Mitglied im Board ist, aufgestellt. Jan-Bart de Vreede, der zweite Vorsitzende des Boards, bestätigte am Freitag auf der Mailingliste der Foundation die Bestellung beider bis Ende Juli 2010.

Herzlichen Glückwunsch zu deiner neuen Aufgabe, Arne!

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Auf ins neue Jahr!

Auch Wikimedia Deutschland meldet sich zum Jahreswechsel zu zu Wort – aber einen Jahresrückblick wird es nicht geben. Es ist so viel passiert, es gab so viel Bemerkenswertes, dass ich mich einfach auf ein paar Highlights beschränke:

  • die Bilderspende vom Bundesarchiv
  • die bislang höchsten Spendeneinnahmen
  • das wiederbelebte Schulprojekt
  • spannende Pläne und Herausforderungen für das nächste Jahr
  • 10.000 veröffentlichte Werke auf Wikisource
  • All das und noch viel mehr wurde im letzten Jahr verwirklicht durch den unermüdlichen Einsatz von Freiwilligen, die die Idee des Freien Wissens weiterentwickeln und in die Welt tragen. Was für ein tolles Engagement! Herzblut, Herzschmerz, viel Zeit, Sorgfalt und Verbundenheit fließen jeden Tag in die Projekte. Allen, die daran teilhaben, gilt großer Dank und Anerkennung.

    Wikimedia Deutschland wird auch im neuen Jahr dieses Engagement unterstützen. Lasst uns gemeinsam unsere Projekte weiterentwickeln, Ideen erarbeiten, um Freies Wissen weiter zu verbreiten und den unbeschränkten Zugang dazu auch in der Zukunft zu ermöglichen. Wir freuen uns auf eine aufregendes und erfolgreiches neues Jahr und wünschen euch allen Glück, Gesundheit und ein gutes Maß Gelassenheit.

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    Internationaler Tag des Ehrenamts

    Der 5. Dezember ist der “International Volunteer Day“, im Deutschen wird aus ihm der etwas sperrige “internationale Tag des Ehrenamtes“.

    Das hat eine Menge mit Wikipedia zu tun. Unglaublich viele Menschen investieren freiwillig und unentgeltlich unglaublich viel Zeit und Energie in die Wikimedia-Projekte, um gemeinsam einen faszinierend großen Pool freien Wissens zu schaffen.

    Dank an dieser Stelle allen …

    Benutzern, IPs, Autoren, Admins, Bürokraten, Stewards, Vandalenjägern, Vermittlern, Schiedsgerichtlern, Inklusionisten, Exklusionisten, Rechtschreibfehlerfindern, Qualitätsicherern, Mentoren, Supportlern, Entwicklern, Ratgebenden, Urheberrechteerklärern, Urheberrechtsmissbrauchfindern, Typografen, Fotografen, Übersetzern

    … und allen anderen, die sich daran beteiligen, die Projekte weiterzuentwickeln und zu verbessern.

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    Support-Team Workshopt in Berlin

    Am letzten Wochenende trafen sich 12 Mitglieder des Wikipedia:Support-Teams zu einem Workshop in Berlin. Das Support-Team beantwortet allgemeine Mailanfragen zu Wikipedia und den Schwesterprojekten und bearbeitet Text- und Bild-Freigaben.

    Freitagabend trafen sich die Anreisenden von nah und fern in den erst vor kurzem bezogenen Geschäftsräumen von Wikimedia Deutschland, von dort aus ging es in ein indisches Restaurant mit ungewöhnlich mild gewürzten Speisen. In den Räumen des IN-Berlin (vielen Dank dafür) begann der Samstag mit Informationen von Raymond über die Berechtigungsstruktur und die Benutzung der Software, es folgten Hinweise zur Bearbeitung von Text- und Bildfreigaben. Auch während der Mittagspause bei Stullen und Suppe wurde in angenehmer Atmosphäre weiter diskutiert und beratschlagt. Nachmittags widmeten sich die Teilnehmer Fragen der Motivation und Vorgehensweisen bei der Bearbeitung schwieriger Anfragen. Nach einer interessanten Stadtführung zum Thema “Kölsch oder Kindl” wurde der Abend gemeinsam bei einem Italiener beendet. Der Sonntag stand im Zeichen des Austauschs zwischen dem Support-Team und der Wikipedia:Dateiüberprüfung, kurz DÜP. Forrester, einer der Initiatoren der Dateiüberprüfung, berichtete über die Grundlagen und Ziele der Prüfung; gemeinsam diskutierte die Gruppe über Fragen des Persönlichkeits- und Urheberrechts. Wunsch aller Teilnehmer war, die begonnene Abstimmung der Vorgehensweisen auch nach dem Workshop weiterzuführen.

    Sonntag Nachmittag trennten sich die Teilnehmer mit dem guten Vorsatz, im nächsten Jahr drei bis vier ähnliche Workshops mit jeweils einem besonderen Themenschwerpunkt zu organisieren.

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