Geschrieben von Catrin Schoneville



Neues Mitglied im Transparency Beirat

Ein höchstmöglicher Anspruch an Transparenz verbindet Wikimedia Deutschland schon lange mit den Themen der Transparency International. Bereits seit einigen Jahres ist Wikimedia Deutschland Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft. Umso größer die Freude, dass Pavel Richter – als Vorstand des Vereins – im Januar zum Beiratsmitglied ernannt wurde.

Der im Jahr 2004 gegründete Beirat von Transparency Deutschland hat derzeit 17 Mitglieder; Die Mitglieder des Beirats sollen den Dritten Sektor, unter anderem Universitäten, Gewerkschaften und Medien repräsentieren. Vorsitzende ist seit 14. September 2011 Barbara Stolterfoht.

Pavel Richter: “Ich freue mich über die Ernennung zum Beirat und sehe viele großartige Möglichkeiten des Austauschs mit anderen Mitgliedern von Transparency International. Natürlich bin ich auch neugierig auf die Aufgaben und hoffe, ich kann den Beirat unterstützen, Akteure aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zur Schaffung von Transparenz zusammen zu bringen.”

Transparency International Deutschland e.V. (kurz: “Transparency Deutschland”) arbeitet gemeinnützig und ist politisch unabhängig. Transparency Deutschlands Grundprinzipien sind Integrität, Verantwortlichkeit, Transparenz und Partizipation der Zivilgesellschaft.

Pavel Richter: “Transparency Deutschland arbeitet nicht konfrontativ, sondern sucht Koalitionen mit Regierungen, Verwaltungen und Politikern, mit der Wirtschaft und mit Gruppen der Zivilgesellschaft, die eine transparente, werteorientierte, zivile demokratische Politikkultur vertreten. Genau hier sehe ich auch Wikimedia, denn Demokratie bedeutet gleiche Zugangsmöglichkeiten zu politischen Entscheidungen und setzt den gleichen und freien Zugang zu Informationen voraus. Hierfür setzt sich auch die internationale Wikimedia-Bewegung ein.”

Wir sind sehr gespannt auf die Zusammenarbeit!

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In Kürze: Aus den Medien

Heute kam eine Anfrage von der TagesWebschau zu dem Thema Wikipedia-Design. Anlass war der Entwurf wikipediaredefined.com  Wir haben schnell im Büro einen kurzen Aufsager von Pavel Richter produziert und dem ARD zugeschickt. Der Beitrag (ab Minute 1:15)  ist seit 18.00 online. Leider ist das Statement nur gekürzt wiedergegeben. Da die schöne Pointe von Pavel am Ende der “Zensur” durch den öffentlich-rechtlichen Sender zum Opfer gefallen ist, haben wir das vollständige Statement (insgesamt 38 Sekunden!) auf Vimeo hochgeladen.

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Monatsbericht Juli 2012

POLITIK UND GESELLSCHAFT

Vernetzungsarbeit auf der Wikimania

Bei der Wikimania 2012 in Washington D.C. wurde der Arbeitsbereich Politik & Gesellschaft durch Barbara Fischer und Jan Engelmann vertreten. Während Barbara die Gelegenheit zu intensivem Erfahrungsaustausch über die Zusammenarbeit mit Kultureinrichtungen nutzte, diskutierte Jan im Nachgang seines Vortrags zu Lobbyingstrategien die Möglichkeiten einer besser vernetzten Interessenvertretung seitens der Wikimedia-Community. Analog zu den Motiven für den Aufbau der Wikimedia Chapter Association gibt es hinsichtlich der politischen Arbeit das spürbare Bedürfnis nach besserer Koordination und gegenseitiger Informationsübermittlung – insbesondere bei den europäischen Länderorganisationen.

Lizenz vonnöten: Springer Images

Vor einigen Wochen fiel Bloggern und Wikimedianern auf, dass in einem Bildarchiv des wissenschaftlichen Springer-Verlages eine Reihe von Bildern aus Wikimedia Commons ohne hinreichende Lizenzinformationen verwendet wurden. Wikimedia Deutschland hat (via Twitter) Springer frühzeitig Hilfe angeboten und nach Absprache mit der Wikimedia Foundation, gemeinsam mit Daniel Mietchen, haben wir nun einen ersten Kontakt mit Verlagsmanagern, die um eine schnelle und lizenzkonforme Lösung des Problems bemüht sind. Dieser Fall ist für Wikimedia Deutschland darum so spannend, weil es im Kern um eine Sache geht, die allseits erwünscht ist: die Nachnutzung von Inhalten außerhalb von Wikimedia-Projektseiten – dann allerdings zu den Bedingungen der verwendeten Lizenzen.

Urheberrechtskommission im Bayerischen Landtag

Vermittelt durch Wikipedianer des Bayerischen Landtagsprojektes zur Ablichtung aller Abgeordneter erhielt Wikimedia Deutschland eine Einladung zur Teilnahme an der abschließenden Sitzung der Urheberrechtskommission der Grünen Landtagsfraktion in Bayern. Wenngleich Urheberrecht weitestgehend ein Thema der Bundesgesetzgebung ist: Die Kommission war ein ganz hervorragendes Modell, unterschiedliche Akteure an einen Tisch zu bekommen und über den Änderungsbedarf des aktuellen Systems zu reden.

Wikipedian in Residence beginnt bei Stiftung Stadtmuseum Berlin

Mit der Kooperationsvereinbarung zwischen Wikimedia Deutschland und der Stiftung Stadtmuseum Berlin wird möglicherweise noch dezidierter als im Deutschen Archäologischen Institut auf Nachhaltigkeit gezielt. Der Einsatz eines Wikipedian in Residence soll eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen einer Kultureinrichtung und den verschiedenen Wikimedia-Projekten auf den Weg bringen. Im Berliner Stadtmuseum planen wir eine dauerhafte Anlaufstelle für Wikipedianer, die Material für ihre Artikel aus dem Stadtmuseum benötigen. Zudem verknüpft sich auch hier, über zwei Schulprojekte im Stadtmuseum, der sogenannte GLAM-Bereich (für Galleries, Libraries, Archives and Museums) mit dem Arbeitsbereich Bildung und Wissen.

BILDUNG UND WISSEN

Das Thema Bildung zog sich auf der Wikimania in Washington wie ein roter Faden durch den Aufenthalt der Mitarbeiter des Bereichs, die vor Ort waren. Vom kleinen Bildungstreffen bis zum großen Meetup gab es viele Bekanntschaften und internationale Ideen und Diskussion. Mehr dazu in Elly Köpfs Blogbeitrag. Auch die Gewinnung von Neuautoren war ein wichtiges Thema. Es wurden viele Werkzeuge vorgestellt, mit denen das Editieren für Neulinge einfacher werden kann. Details sind im passenden Bericht zusammengetragen. Wunsch aller Teilnehmer war, sich international besser zum Thema Wikipedia und Bildung zu vernetzen. Zu diesem Zweck hat sich gleich eine Gruppe gefunden, die nun beginnt, ein Bildungsportal der Wikimedia-Organisationen in der ganzen Welt aufzubauen.

Editierworkshops

Die Anfragen zu Editierworkshops werden mehr, was uns sehr freut. In diesem Monat konnte der zweite Termin der Workshopreihe mit dem FrauenComputerZentrumBerlin fortgesetzt werden. Eine Schulung drei neuer Referentinnen mit Einführung in die Wikipedia-Arbeit und in die Kommunikation innerhalb des Projekts fand am Monatsende in Berlin statt. Weitere Editierworkshops mit den Themenschwerpunkten Film, Technik und Kunst sind in Planung.

Silberwissen

Das Programm Silberwissen freut sich über die steigende Nachfrage nach Herbstkursen zur Autorengewinnung. Für eine langfristige Zusammenarbeit konnten zudem neue Partner gewonnen werden: Zwei interessante neue Ansätze versprechen Kooperationen mit dem Trägerverein des Museumsdorfes Düppel e.V. und dem Unperfekthaus in Essen. Die Zusammenarbeit mit dem Trägerverein des Museumsdorfes Düppel wird im Oktober/November beginnen. Der Verein kann auf langjährige Erfahrung in experimenteller Archäologie mit diversen Veröffentlichungen verweisen.

Das Unperfekthaus möchte „Bilderstifter“ gewinnen und verstärkt auf dem freien Medienarchiv Wikimedia Commons arbeiten.

Schule

Besonders im Programm Wikipedia macht Schule macht sich die Ferienpause bemerkbar. Wir nutzen die Zeit, um weiter mit unserem Kooperationspartner “Klicksafe” an Materialien für Lehrer zu arbeiten. Involviert in diese Bemühungen ist auch die Wikipedia-AG, welche in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Kultusministerium und Wikimedia Deutschland ins Leben gerufen wurde. Ziel des Pilotprojektes ist es, Lehrer an fünf Schulen in Niedersachsen zur aktiven Auseinandersetzung mit Wikipedia im Unterricht aufzufordern. Mehr dazu im Blogbeitrag zur Wikipedia AG.

Ebenfalls in Niedersachsen konnte Wikimedia Deutschland zum Ende des Schuljahres eine sehr schöne Aktion an einer Haupt- und Realschule unterstützen, in der ein Lehrer selbst eine “Wikipedia-Projektwoche” durchführte. Die Schüler haben im Rahmen dieser Woche selbst an dem Artikel ihrer Stadt gearbeitet und diesen ergänzt.

COMMUNITY-BEZIEHUNGEN / FREIWILLIGENFÖRDERUNG

Die Förderung und Unterstützung neuer ehrenamtlicher Wikipedia-Helfer war ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsrepräsentanten auf der Wikimania 2012. Vom Article Feedback Tool über die Kommunikation mit Neulingen bis hin zum Gender Gap in der Wikipedia, alles war vertreten und führte zu spannenden Diskussionen auf internationaler Ebene.

Zedler-Preis für Freies Wissen 2012

Am 1. Juli verlieh Wikimedia Deutschland zum ersten Mal den Zedler-Preis für Freies Wissen. Der Preis wurde geschaffen, um ehrenamtliches Engagement für Freies Wissen noch mehr und öffentlichkeitswirksam zu würdigen. Gewinner des Preises sind der Artikel zur Nuklearkatastrophe von Fukushima, das österreichisches Portal Denkmallisten und das VroniPlag Wiki. Sonderpreise erhielten der Artikel Pizzakarton sowie die Blume der Woche. Zur festlichen Verleihung im Berliner SUPERMARKT erschienen mehr als 150 Gäste. Mehr zur Verleihung im Blogbeitrag und in der Videoaufzeichnung. Ansprechpartnerin ist Nicole Ebber.

Redaktionstreffen

Bereits zum zweiten Mal traf sich die ehrenamtliche Wikipedia-Redaktion Physik, dieses Jahr im Physikzentrum Bad Honnef. Das erstmals stattfindende Redaktionstreffen der Ägyptologen am Rande der Ständigen Ägyptologenkonferenz war mit acht Teilnehmern nicht so gut besucht wie erhofft, da es nicht Teil des offiziellen Programms war. Wikimedia Deutschland sieht dennoch einen guten Start für mögliche weitere Treffen.

Förderprogramme

Im Monat Juli wurden sechs Literaturstipendien vergeben. Zwei eLitstip-Zugänge zu allafrica.com wurden um ein Jahr verlängert.

Nach monatelanger Vorbereitung wurden im Juli alle Mitglieder des Bayerischen Landtages von über einem Dutzend engagierter Wikipedianer fotografiert. Vier Fotostationen, finanziell gefördert von Wikimedia Deutschland, konnten die Politiker durchlaufen, um am Schluss gemeinsam mit den Fotografen ein Porträt auszuwählen. Außerdem erhielten die Wikipedianer Zugang zu Fraktionssitzungen, zum Prinz-Carl-Palais, der Bayerischen Staatsbibliothek und der Staatskanzlei. Eine Auswahl der Ergebnisse ist unter Wikipedia:Landtagsprojekt/Bayern/Ergebnisse abrufbar.

Die Ehrenamtlichen mit den Benutzernamen Gnu1742 und Peter Weis wurden von schottischen Wikipedianern und Open-Street-Map-Aktivisten eingeladen, einen Fotoworkshop in Edinburgh zu leiten und sie bei Projektplanungen zu unterstützen. Die Zusammenarbeit mit Wikimedia UK hat den Projekten viele neue Aktive gebracht und einige technische Aha-Erlebnisse ausgelöst. Die Projektseite ist in der englischsprachigen Wikipedia beschrieben.

Frauen in der Wikipedia

Zu Beginn des Julis stand der Besuch von Sarah Stierch an, Community Fellow der Wikimedia Foundation, die anlässlich der Wikipedia Academy eine Eröffnungsrede zum Projekt Teahouse hielt, einem Portal das neue Autorinnen und Autoren der englischen Sprachversion von Wikipedia in Empfang nimmt und Fragen rund um das Editieren beantwortet. Zusammen mit Sarah Stierch haben Communitymitglieder sowie Mitarbeiter der Wikimedia-Geschäftsstelle Ideen gesammelt, wie der Anteil weiblicher Autoren erhöht werden kann. Erste Ergebnisse sind im rückblickenden Blogbeitrag nachzulesen.

Auch die Wikimania stand im Zeichen der Frage, wie mehr Frauen für die Wikipedia gewonnen werden können. Verschiedene Sessions setzten sich mit dem Thema Gender Gap auseinander. Wie wichtig das dem Organisationsteam war, zeigte auch die Eröffnungsrede von Mary Gardiner (Ada Initiative), welche sich mit Aspekten der Vielfalt in Wikipedia auseinandersetzte.

Auf der Wikimania waren auch Teilnehmer des WikiWomenCamp vor Ort. Nathalie Köpff, Stipendiatin des WikiWomenCamps, hat diesen Monat Interviews mit einigen Teilnehmerinnen veröffentlicht. Wie nun die individuelle Wikipedia-Geschichte aussieht, welche Chancen Wikipedia bietet, aber auch welchen Herausforderungen sie sich stellen muss, darüber geben die Wikipedianerinnen Auskunft. Bei Fragen zum Gender Gap und Autorinnengewinnung steht Julia Kloppenburg unter julia.kloppenburg@wikimedia.de gerne zur Verfügung.

Community-Projektbudget

Am 18. Juli startete die aktuelle Runde der Antragseinreichung zum Community-Projektbudget. Noch bis zum 24. August können Interessenten ihre Idee anmelden, bis zum 7. September muss dann der ausgefüllte vollständige Antrag vorliegen. Sebastian Sooth ist in der Geschäftsstelle Ansprachpartner bei Fragen dazu: sebastian.sooth@wikimedia.de. Auf der WikiConvention 2012 in Dornbirn wird es außerdem einen Workshop für interessierte Antragsteller geben.

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

RENDER

Im Forschungsprojekt RENDER arbeitete das Team im Juli an den Prototypen der Unterstützungswerkzeuge, besonders auch in Vorbereitung der Wikimania. Dort wurde der aktuelle Status des Projekts präsentiert. Außerdem diskutierten die Teilnehmer über mögliche Erweiterungen, die technische Umsetzbarkeit bzw. Möglichkeiten der Nutzung für einzelne Themengebiete und Redaktionen.

Bis Ende September – das Ende des 2. Projektjahres – wollen wir einen präsentablen und für erste Testergruppen verfügbaren Zustand erreicht haben. Fragen und Anregungen bitte gerne an render@wikimedia.de!

Wikipedia Academy 2012

Vom 29. Juni bis 1. Juli war Wikimedia Deutschland Gastgeber der Wikipedia Academy. Unter dem Titel “Research and Free Knowledge” haben wir gemeinsam mit der Freien Universität Berlin und dem Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft zum ersten Mal eine internationale Konferenz für Wikipedia-Forscher veranstaltet. Das neue Konzept lockte etwa 90 Forscherinnen und Forscher nach Berlin, in den beiden Eröffnungsreden (von Benjamin Mako Hill und Sarah Stierch), den Paper Sessions, Diskussionsrunden sowie beim Speedgeeking oder den Lightning Talks diskutierten sie Wikipedia, Freies Wissen und Freie Kultur. Das Programm ist auf der Veranstaltungswebseite ausführlich (Papers, Slides und Videos) dokumentiert.

Wikidata

Die Entwicklung von Wikidata schreitet schnell voran, wie man im Demosystem sehen kann. Im Juli war ein Teil des Teams auf der Wikimania, um Wikidata in drei Vorträgen vorzustellen und in einer Diskussionsrunde einen bunten Fragenmix rund um das Projekt zusammen mit Pavel Richter und Erik Möller zu beantworten. Das Interesse an Wikidata ist groß. Die Veranstaltungen waren alle sehr gut besucht und natürlich gab es zusätzlich viele nützliche Gespräche außerhalb der geplanten Veranstaltungen. Die erste Phase von Wikidata (Zentralisierung von Interwiki-Links) soll bald in der ersten Wikipedia-Sprachversion getestet werden. Hierfür hat sich die ungarische Community bereiterklärt. Weitere Sprachversionen werden folgen, sobald die Tests erfolgreich abgeschlossen sind. Ein weiterer Höhepunkt auf der Wikimania war die Bekanntgabe des Gewinnerlogos für Wikidata. In den Wochen vor der Konferenz hatten wir dazu aufgerufen, Logovorschläge einzureichen und dann das zukünftige Logo zu wählen. Der Gewinnervorschlag wurde von Arun Ganesh erstellt, der glücklicherweise anwesend war und so gleich ein wenig zur Entstehung seines Logos erzählen konnte.

Neben der Wikimania war Wikidata auch noch auf anderen Veranstaltungen vertreten, zum Beispiel in München, Essen, New York City und Bangalore. Wer bisher nicht an einer der Einführungsveranstaltungen zu Wikidata teilnehmen konnte, dem sei Folge 44 vom Pentacast Podcast ans Herz gelegt.

PR-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Pressemitteilungen

Im Juli veröffentlichte Wikimedia Deutschland zwei Pressemitteilungen. Die erste erfolgte Anfang des Monats als Nachberichterstattung über den Zedler-Preis 2012 und dessen Gewinner. Die zweite erschien zum Start des Pilotprojekts Wikipedia AG in Niedersachsen. Hintergrundinformationen dazu auch im Vereinsblog.

Bereits im Juni sprachen wir Pressevertreter in Deutschland und Überseekorrespondenten für die Berichterstattung zur Wikimania in Washington, D.C. an. In den Tagen bis zur Eröffnung der weltgrößten Konferenz rund um Wikipedia und deren Schwesterprojekte koordinierte Catrin Schoneville in Berlin und vor Ort Treffen mit Medienvertretern. Ziel war es, mittels der Presse die Menschen hinter der ehrenamtlichen Arbeit sichtbar zu machen und der breiten Öffentlichkeit das Prinzip Wikipedia zu vermitteln. Daraus resultierten zahlreiche Berichte in deutschsprachigen und internationalen Zeitungen (online, Print) wie auch im Radio. Eine Auswahl ist im Pressespiegel von Wikimedia Deutschland zu finden. Erfreulicher Effekt der Aufmerksamkeit: Durch die Wikimania-Berichterstattung ergaben sich im Nachhinein weitere Interviewfragen, insbesondere zum Thema weiblicher Autoren in Wikipedia.

Wikimedium

Die Planung für die neue Wikimedium wurde abgeschlossen. Um den Produktionsprozess der Zeitung zu optimieren, fand erstmalig eine Redaktionskonferenz mit Verantwortlichen aus allen Bereichen statt. Der Redaktionsschluss ist der 15. August. Veröffentlicht wird Ausgabe 3/12 Mitte September. Zur Verbesserung der Distribution wurden deutschlandweit Co-working Spaces angeschrieben. Über 50 davon gaben positive Rückmeldung.

Informationsmaterial

Es gibt eine Neuauflage des Wikipedia-Spickzettels, der die wichtigsten Eingabebefehle der Wikisyntax auflistet. Die aktualisierte Version ist gestalterisch überarbeitet und enthält nun auch allgemeine Tipps zum Arbeiten in der freien Enzyklopädie. Auch das Wikipedia-Einmaleins wurde nachbestellt und bei dieser Gelegenheit leicht überarbeitet. Videos des Berlin Hackathon, der Wikipedia-Academy und der Verleihung des Zedler-Preises wurden auf unsere Kanäle bei YouTube und vimeo hochgeladen. Ein Blick lohnt sich!

FUNDRAISING

Der Juli stand ganz im Zeichen des Novembers. Genauer: die Vorbereitungen für die diesjährigen Spendenkampagne haben begonnen. Im Rahmen einer eintägigen Klausur Anfang Juli hat das Fundraising-Team die letzte Kampagne rekapituliert und einen Fahrplan erstellt, der die eine oder andere Neuigkeit beinhaltet. Insbesondere die technischen Vorrausetzungen und die Frage, wie wir mehr persönliche Aufrufe aus Deutschland veröffentlichen können, standen im Mittelpunkt. Aber auch inhaltliche Stoßrichtungen während der Kampagne wurden diskutiert. Fest steht auf jeden Fall, dass wir auf Unterstützung angewiesen sind: Wir suchen immer noch nach Menschen, die für Freies Wissen brennen und die bereit sind, mit Hilfe ihrer Geschichte die vielen Leser von Wikipedia zu begeistern. Bei Interesse, meldet euch bei Till Mletzko unter till.mletzko@wikimedia.de.

Parallel haben wir Ende Juli ein Mailing mit der neuen Wikimedium an 4.000 Spender versendet. Es ist der mit Abstand größte Postversand, den wir bisher gemacht haben, abgesehen vom Versand der Zuwendungsbescheide. Da die Wikimedium mittlerweile auch als E-Paper erhältlich ist, haben wir auch erstmals eine E-Mail an ca. 4.000 Spender verschickt. Im Rahmen eines Vergleichs wollen wir herausfinden, ob die digitale Version genauso gut angenommen wird wie die Printausgabe der Vereinszeitung. Übrigens: Durch den letzten Versand – der Zuwendungsbescheide – wurden mittlerweile rund 850 neue Mitglieder gewonnen. Interessantes liefert unsere Auswertung dieses Versands: 84% der neuen Mitglieder sind Fördermitglieder. Auch hinsichtlich der Geschlechterverteilung gibt es Unterschiede. Mit knapp 7% weiblichen aktiven Mitgliedern gegenüber 15% Frauen unter den neuen Fördermitgliedern tendieren unsere Unterstützerinnen eher zu einer Fördermitgliedschaft.

Interessante Termine im August

  • WikiSym 27.-29. August, Linz, Österreich
  • WikiConvention 31. August bis 2. September an der Fachhochschule in Dornbirn
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Wikimania und die Medien

Fotograf: Helpameout
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en

Nach einigen Tagen Urlaub steht noch ein Überblick der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen der Wikimania aus. Die ersten Ergebnisse sind bereits in unserem Pressespiegel zusammengestellt. Hier handelt es sich um eine Auswahl und keine vollständige Aufstellung. Einige Berichte sind (noch) nicht erschienen oder es wurden Themen auf der Wikimania angestoßen, die in der Nachbereitung zu Berichten führen werden. Dazu zählen vor allem unsere Themenschwerpunkte Wikidata, Diversität und Autorengewinnung sowie Bildungsprogramme. Auch zu den GLAM-Aktivitäten und den ersten Wikipedians in Residence (letzter Blogbeitrag dazu) stehen noch Beiträge in Tagesspiegel und Die Zeit an.

Im Vorfeld zur Wikimania habe ich Korrespondenten deutschsprachiger Medien (Print, Online, TV und Hörfunk) und internationale Nachrichtenagenturen kontaktiert und über das jährliche Treffen der Wikimedia-Bewegung und die Teilnahme von Wikimedia Deutschland informiert. Hieraus resultierten zahlreiche Berichte in internationalen Medien (von Gulf Times bis The Hindu) und einige deutschsprachige Meldungen. Zum Start der Wikimania fand eine Pressekonferenz statt und danach bis einschließlich Samstag war ich hauptsächlich damit beschäftigt, mit Journalisten Hintergrundgespräche zu führen und Interviews mit Wikipedianern, Board-Mitgliedern oder unserem Vorstand Pavel Richter zu koordinieren. Leider ist wenig ‘Bewegtbild’ dabei herausgekommen. Lediglich ein TV-Beitrag lief bei der Deutschen Welle – aber der liegt uns noch nicht vor.

Recht spontan und gut fand ich daher die Initiative einiger Stipendiaten (darunter Olaf Kosinsky, Manuel Schneider, Holger Motzkau und Ralf Roletschek) , die sich sagten: Wenn das Fernsehen nicht zu uns kommt, dann gehen wir eben dahin! Der Überraschungsbesuch bei ZDF und ORF kam richtig gut an und die Wikipedianer hatten viel Spaß mit den Fernsehprofis. Impressionen dazu von Ralf Roletschek. Nach fast 4 Jahren, die ich bereits für WMDE arbeite, bin ich immer noch und immer wieder beeindruckt von so viel ehrenamtlichem Engagement, Ideen und guten Initiativen. Danke dafür. Und danke für die vielen überraschenden Momente, die ich mit Euch erlebe (oh, wie pathetisch – na ja, komme gerade aus Amerika).

Insgesamt ist die Wikimania ein guter Aufhänger für die Öffentlichkeitsarbeit auch wenn sie nicht im eigenen Land stattfindet. Die Konferenz bietet die Möglichkeit viele Projekte und Programme bekannt zu machen. Besonders hat mich gefreut, dass wir das Thema Autorengewinnung und Diversität gezielt kommuniziert und platziert haben. Die beigefügte Grafik stellt die (vorläufige) Themenverteilung in den deutschsprachigen Medien dar.

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Ein besonderer Ort für eine Rede

Fotograf: Rock drum
Lizenz: CC-BY-SA 3.0

Nachdem die Eröffnungszeremonie in der Library of Congress bereits kurz beschrieben wurde, möchte ich gern in Ergänzung zu den ersten hier im Blog beschriebenen Eindrücken die Rede von Pavel veröffentlichen.

Die Library of Congress ist ein überwältigender Ort – die Bilder sprechen für sich. Noch überwältigender ist es, in einer der bedeutendsten und größten Bibliotheken der Welt eine Rede vor Hunderten Wikipedianern und geladenen Gästen aus aller Welt zu halten. Der Wermutstropfen: Die Akkustik war so schlecht, dass die Rede nur mit viel Mühe zu verstehen war….und selbst dann, haben sicherlich viele kaum hören können, was Pavel Richter zum Verhältnis zwischen der World Digital Library und Wikipedia zu sagen hatte:

Wow, what a place. I am sure I speak fore very Wikipedian in this room when I say thank you for having us here, at the Library of Congress.

When I was asked to speak about the values the World Digital Library and Wikimedia share, and that I would have just 5 minutes for it, I thought to myself: That is impossible! So let me focus on some key aspects:

The Library of Congress was build as a place to gather, to share and to produce knowledge and make it accessible to everyone. Similar places have been build around the world for thousands of years, to further the progress of knowledge and
creativity. Wikipedia would not be possible without such places.

On the website of the World Digital Library, it says:

The basic idea was to create an Internet-based, easily-accessible collection of the world’s cultural riches that would tell the stories and highlight the achievements of all countries and cultures, thereby promoting cross-cultural awareness and understanding.

You do not have to change a single world to describe Wikipedia!

The World Digital Library and Wikipedia are both places that are not bound by physical boundaries, making it even easier to participate in the production and the exchange of knowledge. Yet, for the same end, we use different means: The World Digital Library pursues its mission by making available cultural treasures, in the form of images, maps, or documents.

Wikipedia is an encyclopedia, and therefor a summary of knowledge, written by the very same people that use it. And since Jimmy Wales started Wikipedia – just 11 years ago – hundreds of millions of people got access to knowledge they never had before.

The mission of the World Digital Library is to promote international and intercultural understanding; it provides information to everyone on the internet; and and so does Wikipedia. But Wikipedia is more than just a website, it is the result of international and intercultural collaboration.

We are doing the same thing, for the same reasons, for the same people in the same medium, so we should be doing it together.

Cooperation with cultural institutions such as Galleries, Libraries, Archives and Museums is an important part of the Wikimedia movement. Worldwide, Wikipedia volunteers engage with local partners to work together to produce open-access, freely-reusable content for the public. Wikipedians in Residence are working side by side with researchers and scientists in cultural and scientific institutions, acting both as advisers within and as spokespersons for “their” museum, their archive or their library.

Wikipedia and its community can bring skills, experience and abilities to such cooperation, which could not be found anyplace else. These examples show how the curating role of institutions changes in the information age. The future lies within the cooperation of established institutions and Wikipedia with its global community. Together they form a model of what has been termed “open authority”.

And in this monument to knowledge which is the Library of Congress, hundreds and hundreds of Wikipedians from around the world came together tonight – and you are a perfect fit for this place. The personal involvement and a deep  understanding is what drives us, what we all have in common and what we stand for. For we all share the same idea, the same passion and the same mission: to transform information into knowledge, to make it available to every person on the planet.

Thank you.

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Monatsbericht Juni 2012

POLITIK UND GESELLSCHAFT

ACTA-Broschüre veröffentlicht

Zusammen mit iRights.info hat Wikimedia Deutschland eine Broschüre zu ACTA herausgegeben. Ziel der Veröffentlichung ist, die Entstehungsgeschichte von ACTA umfangreich darzustellen und über die Probleme aufzuklären. Erfreulicher Weise haben alle beteiligten Ausschüsse des EU-Parlaments die Ablehnung von ACTA empfohlen. Es ist jedoch zu befürchten, dass die problematischen Regelungen aus ACTA jetzt in andere Gesetzesvorhaben wie die Änderungen zur IPRED-Richtlinie eingebracht werden.

Unterausschuss Neue Medien: Gespräch über Open Data

Eine Premiere für Wikimedia Deutschland war die Einladung des Unterausschusses Neue Medien des Deutschen Bundestages, an einem Gespräch über Open Data (offene Dateien) am 25. Juni als Sachverständige teilzunehmen. In Vorbereitung auf dieses Gespräch haben wir eine schriftliche Stellungnahme verfasst und veröffentlicht. Der Verlauf dieses Gesprächs war aus unserer Sicht sehr positiv, unter den Sachverständigen herrschte Konsens über die Notwendigkeit von Open Data-Initiativen und ihren gesellschaftlichen Nutzen. Wir haben in einem weiteren Blogposting unsere ersten Eindrücke von dieser Sitzung aufgeschrieben.

Leistungsschutzrecht für Presseverlage

Mit der Veröffentlichung eines Referentenentwurfs zur Einführung eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage hat eine seit drei Jahren (von Fachkreisen abgesehen) unbeachtete Debatte ihren Sprung ans Licht einer etwas breiteren Öffentlichkeit geschafft. Wir berichteten im Juni darüber und teilen die Ansicht und Befürchtung der meisten Analysen, dass es sich hier um ein handwerklich problematisches Gesetz ohne Nutzen, dafür mit Schaden für die davon Betroffenen handelt. Ebenfalls müssen wir nach dem gegenwärtigen Stand davon ausgehen, dass auch Projekte wie Wikipedia von einem solchen Presseverlegerleistungsschutzrecht negativ betroffen sein werden.

Berliner Open Data Day im Roten Rathaus

Am 6. Juni fand der 2. Berliner Open Data Day statt, diesmal auf Einladung der Senatskanzlei im Roten Rathaus. Sebastian Sooth bereitete den Tag mit vor und moderierte neben der Werkschau den Workshop “Offene Daten und was jetzt?” mit Jens Best (Open Data Network), Anke Domscheit-Berg (Government 2.0 – Netzwerk Deutschland), Maik Farthmann (INIT AG), Lydia Pintscher (Wikidata) und Prof. Uwe Ulbrich (FU-Messdatennetzwerk). Auch an den gemeinsamen Handlungsempfehlungen zum Umgang mit OpenData, die auf der Veranstaltung veröffentlicht wurde, haben wir mitgearbeitet.

GLAM

Nach einem Monat Tätigkeit können erste Ergebnisse im Programm Wikipedian in Residence vorgezeigt werden. Am 2. Juni präsentierte sich Wikipedia mit ihren Schwesterprojekten den ca. 500 Besuchern der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin: einmal mit dem Wikimedian in Residence Daniel Mietchen im Museum für Naturkunde und mit dem Wikipedian in Residence Marcus Cyron am Deutschen Archäologischen Institut (DAI). Am DAI-Stand konnten die Besucher live die Autorenarbeit weltweit auf einer Leinwand visualisiert verfolgen. Sie konnten selber unter Anleitung der anwesenden Wikipedianer erste Gehversuche in der freien Enzyklpädie unternehmen oder sich in Gesprächen über die Arbeit des Wikipedian in Residence informieren. Letzteres nahmen vor allem Mitarbeiter des DAI wahr. Zum anderen wurden die Vorbereitungen für den ersten gemeinsamen Workshop abgeschlossen, der am 4. Juli für Mitarbeiter des DAI in Berlin stattfinden wird. Auf dem Workshop geht es um die wichtigsten Regeln beim Editieren von Artikeln in der Wikipedia und um allgemeine Hinweise zu den anderen Wikimedia-Projekten.

Die internationale Homepage von Wiki Loves Monuments 2012 wurde Anfang Juni der Öffentlichkeit präsentiert und wird seither regelmäßig unter Mitarbeit von Freiwilligen aus der ganzen Welt redigiert. Parallel wurde eine gemeinsame Kommunikationsstrategie des Wettbewerbes vereinbart, die Anfang Juli auf die Projektseite eingestellt wird.

BILDUNG UND WISSEN

Im Bereich Bildung und Wissen rückt die Frage der Autorengewinnung und die damit einhergehende aktive Vermittlung von Wissen immer mehr in den Fokus. Nach zwei erfolgreichen Editierworkshops mit Schülern fanden im Juni nun die ersten Workshops speziell mit weiblichen Teilnehmern statt (gemeinsam mit Frau und Beruf e.V. und dem Frauen Computer Zentrum Berlin (FCZB)). Der erste Workshop ist auch im Blog von Wikimedia Deutschland dokumentiert. Der Workshop mit “Frau und Beruf” motivierte einige Frauen direkt zur Mitarbeit und brachte weitere konkrete Absprachen für September mit sich. Auch die Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit e.V. in Bielefeld und Berlin brachte eine Vielfalt an Ideen für Initiativen und Netzwerke zur Gewinnung von Autorinnen mit sich. Aktuell laufen die Planungen für das zweite Referenten-Camp im September, zu dem sich auch eine Reihe neuer (männlicher und weiblicher) Referenten angemeldet haben.

Silberwissen

Projektmanagerin Elvira Schmidt nahm an drei Workshops im Rahmen des Programms Silberwissen teil und beriet mit den jeweiligen Partnern (Chronisten Potsdam-Mittelmark, VHS Bonn in Kooperation mit dem Seniorenbüro „Rat und Tat“ e.V. und der Seniorenuniversität Hannover) über die Weiterführung des Engagements, teilweise mit Terminen in diesem Jahr. Die Auswertung des Mailings der Deutschen Senioren Liga (DSL ) ergab, dass die Zusammenarbeit mit Einrichtungen in kleineren Städten nicht weiter fokussiert wird. Als positiv haben sich Kooperationen mit Seniorenakademien gezeigt. Ein erster Workshop, eine Fortsetzung der Kurse mit der Deutschen Gesellschaft für Post-und Telekommunikationsgeschichte (DGPT), hat in der Geschäftstelle stattgefunden. Ein Ergebnis: längerfristige Zusammenarbeit ist gewünscht.

Elvira Schmidt hielt Vorträge beim Verein ANIMATA über das Programm Silberwissen und das Ziel der Autorengewinnung in Königs Wusterhausen. Beide Themen stießen auf großes Interesse. Die Teilnehmerinnen meldeten Bedarf nach Infomaterial zum Selbstlernen an. Einen zweiten Bericht im Blog gab es daher im Bereich Bildung und Wissen zum aktuellen Stand und den Ergebnissen im Programm Silberwissen.

Schule

In diesem Monat fanden zwei Lehrerfortbildungen im Programm Wikipedia macht Schule statt. Eine davon, im Rahmen des Schulentwicklungstags Schleswig-Holstein, erfreute sich großer Resonanz. Auch das Thema Open Educational Resources (freie Lehrmaterialien) beschäftigte das Team Bildung und Wissen. Inhalte der Lehrerworkshops wurden auf Wikiversity eingestellt. Damit einher geht ein Aufruf für eine Weiterentwicklung der Plattform und ein Kooperationsgespräch mit dem ZUM-Wiki. Einiges ist hier bereits im Umbruch. Das freut uns sehr! Wer Interesse hat, sich hieran zu beteiligen, der wende sich gerne an uns.

Hochschulprogramm

Das Feedback der ersten Runde des Hochschulprogramms wird derzeit eingeholt. Ein Auswertungstreffen mit den Hochschuldozenten ist in Kassel für den 03.08.2012 geplant. Auch die Planungen für das Wintersemester laufen bereits an. Bei Interesse gerne uns direkt anschreiben.

COMMUNITY-BEZIEHUNGEN / FREIWILLIGENFÖRDERUNG

Zedler-Preis für Freies Wissen 2012

Für die Zedler-Preisverleihung am 1. Juli 2012 wurden im letzten Monat intensive Vorbereitungen abgeschlossen. Es wurden Einladungen, Logos, Banner, Urkunden und Pokale entworfen, alle Nominierten, Jurymitglieder und viele Freunde Freien Wissens wurden zur Verleihung eingeladen und die Veranstaltung selber wurde konzipiert. Es musste unter anderem sicher gestellt werden, dass die Zedler-Verleihung gut an das Programm der Wikipedia Academy anschließt und dass alle Preisträger angemessen gewürdigt werden. Von 17 nominierten Artikeln und Projekten wurden letztendlich fünf (drei Preise, zwei Sonderpreise) mit dem Zedler-Preis ausgezeichnet. Im aktuellen Blogbeitrag erfahrt Ihr mehr.

WikiWomenCamp 2012

Rückblickend auf zwei internationale Veranstaltungen haben Anja Ebersbach (Präsidium Wikimedia Deutschland) und Nathalie Köpff Berichte veröffentlicht. Ihre Erfahrungen, Eindrücke und Erkenntnisse vom ersten WikiWomenCamp sowie WikiGénero könnt Ihr bei uns im Blog nachlesen: WikiWomenCamp und WikiGénero.

Redaktions-Treffen

Im Juni trafen sich, von Wikimedia Deutschland finanziell unterstützt, Freiwillige der Redaktion Biologie in der deutschen Wikipedia-Sprachversion. Parallel fand ein kleineres Treffen in Lehnstedt (Thüringen) statt. Die ebenfalls von Wikimedia Deutschland finanziell geförderte  Redaktion Chemie diskutierte am 8. Juni in Dresden über verschiedene Themen ihres Bereichs und die Möglichkeiten zur Förderung der Artikelqualität. Dabei stellten auch einige Studenten des Wikipedianers kompetente Beiträge zur Artikelverbesserung, besonders im Bereich der Formelschemata, vor.

AdminConvention

Vom 1.-3. Juni trafen sich im Sachsen-Anhaltinischen Hedersleben etwa dreißig Administratoren der deutschsprachigen Wikipedia sowie von Wikibooks und Wikisource zur ersten AdminConvention. Wikimedia Deutschland unterstützte die AdminCon finanziell und organisatorisch. In einem ehemaligen Kloster wurde ein Wochenende lang konzentriert und konstruktiv über Rolle und Selbstverständnis der Administratoren, Hilfe für Neuadmins und Konfliktbearbeitung diskutiert – ein wesentlicher Punkt für Einstieg und Verweildauer von Neuautoren. Diese und viele andere Fragen wurden mit viel Engagement diskutiert. Die Teilnehmer waren sich einig, dass diese AdminConvention wiederholt werden sollte. Wikimedia Deutschland steht auch zur Unterstützung eines Folgetreffens gern bereit.

Förderprogramme

Alle Kameras des Technikpools waren im Juni an unterschiedlichsten Orten im Dauereinsatz und haben hochwertige Inhalte für die Wikimedia-Projekte generiert. Für das Fotografieren bei der Einkleidung der deutschen Teilnehmer der Olympischen Spiele wurde ein Make-Up-Koffer angeschafft. Den Auftakt des diesjährigen Fotowettbewerbs Wiki Loves Monuments gab ein durch Wikimedia Deutschland finanziell unterstützter Stand bei 48 Stunden Neukölln, der viel Interesse bei den Besuchern erzeugte und vielfältige Kontakte ermöglichte.

Community-Projektbudget

Der neugewählte Community-Projektbudget-Ausschuss traf sich am 16. Juni in der Wikimedia Deutschland-Geschäftsstelle in Berlin, um die nächste Ausschreibungsrunde vorzubereiten. Zur Beratung von Antragsstellern wird es dieses Mal zwei Workshop-Termine geben.
Die meisten bewilligten CPB-Projekte aus der 2. Förderrunde haben inzwischen ihre Arbeit aufgenommen, aus der 1. Förderrunde sind drei Projekte beendet.

CommunitySpace

Auch im Juni fanden im CommunitySpace in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland verschiedene Treffen von Arbeitsgruppen rund um Freies Wissen statt. Freundinnen und Freunde des Freien Wissens, die sich im CommunitySpace treffen wollen, können sich gerne an Sebastian Sooth wenden.

Toolserver

Für die in Amsterdam stehenden Server wurden im Juni einige Hardwareupgrades (RAM, Verkabelungen, Switches) installiert. Auf dem Berlin Hackathon haben Sebastian Sooth und Marlen Caemmerer mit Nutzern des Toolservers und den Wikilabs-Entwicklern über die Möglichkeiten gesprochen, die Wikilabs in Zukunft auch für Toolserverentwickler bieten wird.

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

RENDER

Im Forschungsprojekt RENDER wurde im Juni weiter am Toolkit gearbeitet. Wir erweiterten die Seite um einen Download-Bereich, in dem Datensets, die im Rahmen des Projekts entstehen, zum Herunterladen bereit stehen. Außerdem besprach das RENDER-Team beim Treffen mit Entwicklern der Wikimedia Foundation im Vorfeld des Berlin Hackathons das Projekt und den aktuellen Entwicklungsstand. Wer mehr darüber nachlesen sowie die Präsentationsfolien einsehen möchte, findet im Meta-Wiki weitere Informationen.

Seit dem 15.6. unterstützt Johannes Kroll als Software-Entwickler das Team bei der Umsetzung der Supporting Tools. Erste Ergebnisse planen wir auf der Wikimania zu präsentieren. Gerrit Holz präsentierte außerdem auf der WebScience2012 das RENDER-Toolkit.

Wikipedia Academy 2012

Nicole Ebber, Angelika Adam, Maria Rößler und Denis Barthel bereiteten im Juni die Wikipedia Academy (29. Juni bis 1. Juli 2012) vor. Gemeinsam mit dem Organisationskomitee war es an ihnen, das Programm zu gestalten, die angenommenen Papers und Poster ins Programm zu integrieren, sie auf der Website zu veröffentlichen (Vorschau dazu im Wikimedia Research Newsletter) und weitere Speaker zu gewinnen. Den beiden Keynotes von Sarah Stierch und Benjamin Mako Hill wurde ein eigener Blogbeitrag gewidmet. Neben der inhaltlichen Arbeit standen außerdem die üblichen logistischen Herausforderungen wie ausreichendes und stabiles WLAN, Strom und Essen, Anreise und Unterkunft der Präsentierenden, Gestalten der Zeitpläne und Teilnehmerinformationen, Bewerbung, Koordinierung von Verantwortlichkeiten und unzähliger E-Mails sowie die Pflege der Webseite auf dem Programm.

Wikidata

Das Wikidata-Team hat im Juni weiter an der Fertigstellung der ersten Projektphase gearbeitet. Dabei geht es darum, Interwiki-Links zentral in Wikidata zu speichern, anstatt sie in allen Sprachen in allen Artikeln im Wikitext zu wiederholen. Zur Wikimania wird es eine voll funktionsfähige Demo geben. Bis dahin gibt es weiterhin das Demosystem zum Testen. Zum besseren Verständnis wurde eine einfachere Version des Datenmodels veröffentlicht sowie eine überarbeitete Version des Storyboards zum Verlinken zwischen Wikipedia und Wikidata.

Anfang des Monats nahm das Team am MediaWiki-Hackathon teil und tauschte sich zu vielen Themen mit anderen Entwicklern aus. Außerdem war Lydia Pintscher auf der AdminCon, dem Berlin Open Data Day und hat Diskussionsrunden zu Wikidata in Dresden und Köln veranstaltet.

Als neues Wikimedia-Projekt braucht Wikidata natürlich auch ein Logo. Die Suche danach hat mit einem Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen begonnen. In den nächsten Tagen wird dann eine Wahl starten, um zu entscheiden, welches Logo es werden soll.

Wikidata wird großen Einfluss auf die Wikipedia haben. Projektleiter Denny Vrandečić hat errechnet, wie groß der Anteil der Interwiki-Links an den Inhalten der einzelnen Wikipedias ist.
Da es noch viele weitere Entwicklungsmöglichkeiten für Wikidata nach dem ersten Jahr Entwicklungszeit gibt, haben wir uns entschlossen, eine Einreichung für die Knight News Challenge zu machen. Das Ziel des Vorschlags ist es, Wikidata zu einem allgemeinen, persistenten, zentralen Repositorium für Bezeichner im ganzen Web werden zu lassen.

Berlin Hackathon 2012

Anfang Juni luden Wikimedia Deutschland und die Wikimedia Foundation gemeinsam zum Hackathon Berlin 2012 ein. Es sollten Erfahrungen ausgetauscht, an Verbesserungen und Erweiterungen der MediaWiki-Software gearbeitet und Gespräche über die neuen Technologien und Projekte geführt werden.

Es war außerdem das erste Mal, dass Wikimedia Deutschland Hand in Hand mit der Wikimedia Foundation eine solche Konferenz auf die Beine stellte. WMDE und WMF haben nicht nur die notwendigen finanziellen Mittel gemeinsam aufgebracht, sondern auch die Logistik und Betreuung der Teilnehmer zusammen übernommen. Eine anregende neue Erfahrung, auf die wir in Zukunft gerne aufbauen und derartig konstruktive Zusammenarbeit intensivieren möchten. Ausführlicher Rückblick im Blog von Wikimedia Deutschland und bei der Wikimedia Foundation.

PR-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Pressemitteilungen

Im Juni ging fast wöchentlich eine Pressemitteilung über den Medienverteiler. Auftakt war die Vorstellung des Wikipedian in Residence (WiR), denn Wikipedia-Autor Marcus Cyron begann am 1. Juni als einer der ersten deutschen WiR seine sechsmonatige Anstellung beim Deutschen Archäologischen Institut. Am 14. Juni 2012 wurde der Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums zum Leistungsschutzrecht für Presseverlage veröffentlicht. Einen Tag darauf veröffentlichten wir dazu eine Pressemitteilung. In der zweiten Woche ging eine Pressemitteilung zur Wikimania heraus.Weiter ging es mit der Öffentlichkeitsarbeit für den Zedler-Preis für Freies Wissen. Zahlreiche Blogbeiträge – insgesamt über 30 – begleiteten unsere Themen im Juni.

Der Presseverteiler wurde im Juni grundlegend umstrukturiert, um eine gezieltere Ansprache für Pressemitteilungen zu ermöglichen. Insgesamt wurden mehr als 900 Kontakte überarbeitet.

Wikimedium

Die zweite Ausgabe des Jahres 2012 ist nun erschienen. Groß war die Teilnahme der Community an der Ausgabe. Dafür möchten wir uns bedanken. Diesmal erscheint die Wikimedium nicht nur gedruckt auf Zeitungspapier und als PDF, sondern auch als E-Paper. Um die Meinung der Wikimedium-Leser einzufangen, haben wir zudem eine Online-Umfrage erstellt. Über Teilnahme würden wir uns freuen.

Wie immer freuen wir uns über Ideen, Anregungen und Tipps für die nächste Ausgabe! Bitte schreibt Eure Vorschläge direkt in die Wikipedia-Projektseite oder sendet eine Email an redaktion@wikimedium.de. Nächster Redaktionsschluss ist am 14. August. Die dritte Ausgabe der Vereinszeitung erscheint Mitte September.

Informationsmaterial

Die Wikimania findet vom 12.-14. Juli in Washington statt und animiert zur Internationalität: Im Juni wurde sowohl der Flyer zum RENDER-Projekt ins Englische übersetzt als auch eine englische Version des Tätigkeitberichts 2011 veröffentlicht. Daneben entstanden ein Programm der Wikimania-Veranstaltungen von Wikimedia Deutschland und ein neuer Flyer zu Wikidata. In Kooperation mit der Community wurde ein Flyer zu Wiki Loves Monuments 2012 produziert sowie Infomaterialien zum Zedler-Preis für Freies Wissen und zur Wikipedia Academy 2012 erstellt. Verschiedene weitere Materialien und Give-aways wurden nachbestellt. Eine überarbeitete Version des Wikipedia-Spickzettels steht in den Startlöchern. Auf Wikimedia Deutschlands Webseite findet sich eine Übersicht unseres Informationsmaterials. Materialien können über press-de@wikimedia.org bestellt werden.

FUNDRAISING

Spannend, konstruktiv, kritisch  – so verlief die Diskussion der Teilnehmer der ersten Fokusgruppe aus deutschen Spendern über Wikipedia und unsere Spendenkampagne. Im Juni hatten wir in Zusammenarbeit mit der Wikimedia Foundation zu diesem Gruppeninterview eingeladen, an dem zehn unserer Spender teilnahmen. Das Treffen diente der Vorbereitung der kommenden Herbstkampagne und sollte wichtige Erkenntnisse über die Wahrnehmung und Einschätzung unserer Kampagne liefern. Durchgeführt wurde die kleine Studie durch das Marktforschungsinstitut I+E Berlin Market Research. In deren Büroräumen leitete ein Psychologe des Instituts die  gemeinsame Diskussion über Wikipedia, Spenden, Banner und Aufrufe, die ausgesprochen produktiv verlief. Einen ausführlichen Blogbeitrag zur Fokusgruppe mit einigen ersten Ergebnissen findet ihr hier.

Im Rahmen der Vorbereitung auf die nächste Spendenkampagne haben wir uns in diesem Monat darauf konzentriert, unsere neu eingeführte Datenbank zu konsolidieren. Beispiel Mehrfachspender: Die Datenbank muss erkennen, dass es sich um identische Personen handelt und die Zahlungen einem Datensatz zuordnen. Dies mag simpel klingen, ist im Einzelfall aber komplex. Zahlendreher in der Kontoverbindung, fehlende Hausnummern, Schreibfehler – schon ist für die Technik nicht mehr eindeutig klar, ob es sich um die gleiche Person handelt, obwohl  99% der Informationen identisch sind. Hier muss menschliche Urteilskraft entscheiden. Angesichts von 160.000 Einzelspenden allein während der letzten Spendenkampagne wird klar, wie viele Sonderfälle manuell zu bearbeiten sind, um die Datenbasis auf einen gesicherten Stand zu setzen.

Die zusammen mit den Zuwendungsbescheinigungen versandten Aufnahmeanträge erbrachten bis einschließlich Mai einen Rücklauf von 854 Anträgen. Die Aufnahme dieser Mitglieder (immerhin eine Steigerung von 50% auf die Anzahl der Mitglieder bis dahin) und der Versand der Begrüßungsschreiben erfolgte erstmalig aus unserer Datenbank VEWA.

Interessante Termine im Juli

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Monatsbericht Mai 2012

POLITIK UND GESELLSCHAFT

Wahlen in NRW

Der letztlich wenig überraschende Wahlausgang im bevölkerungsreichsten Bundesland hatte für Wikimedia Deutschland zumindest eine kleine Überraschung parat: Die Wahlprüfsteine, die nach dem bewährtem Prinzip zunächst als Beta-Version für die Community veröffentlicht wurden, hatten einen noch besseren Rücklauf als im Falle der Berlin-Wahlen im September 2011. Das ist insofern erstaunlich, als der sehr kurze Wahlkampf viele Ressourcen der beteiligten Akteure gebunden haben dürfte. Neben den bereits im Landtag vertretenen Parteien antworteten auch die Piratenpartei (die man ja mittlerweile zu den Etablierten zählen muss), die Tierschutzpartei, die Partei der Vernunft sowie die Spaßguerilleros von “Die Partei”. Mathias Schindler hat im Blog eine kurze Einschätzung entlang der einzelnen Themenkomplexe vorgenommen.

Copyright Wars neu entflammt

Eingerahmt durch Aufsehen erregende Aktionen im Handelsblatt und der ZEIT, war der Mai ein ausgesprochen ereignisreicher Monat, was die immer unversöhnlicher werdende Urheberrechtsdebatte anging. So nahm Wikimedia Deutschland an Veranstaltungen zu den Themen “Kreatives Schaffen in der digitalen Welt” (Veranstalter: Bundestagsfraktion DIE LINKE) und “Urheberrecht – Freiheit, Eigentum, Vielfalt” (Veranstalter: Medientreffpunkt Mitteldeutschland) sowie dem ersten Urheber-Nutzer-Dialog von iRights.info teil. Am 21. Mai veröffentlichten die SPD und die Piratenpartei Positionspapiere zum Urheberrecht, die Jan Engelmann im Blog kommentiert hat. Am 29. Mai legte dann die DIE LINKE mit ihrem Zehn-Punkte-Papier nach.

Neue Lizenzbroschüre veröffentlicht

Im Rahmen der re:publica in Berlin veröffentlichte Wikimedia Deutschland zusammen mit iRights.info und Creative Commons eine Broschüre mit dem Titel “Freies Wissen dank Creative-Commons-Lizenzen. Folgen, Risiken und Nebenwirkungen der Bedingung nicht-kommerziell – NC”. Autor Paul Klimpel, von 2006 bis 2011 Verwaltungsdirektor der Deutschen Kinemathek, unternimmt darin den Versuch, die zumeist nicht bedachten Folgewirkungen einer restriktiven Lizenzwahl möglichst anschaulich darzustellen. Zielgruppe sind vor allem Einzelpersonen und Institutionen, die noch nicht so tief in der Materie stecken und nach Orientierung im Lizenzdschungel suchen. Die Broschüre kann in gedruckter Form beim Verein bezogen werden. Eine kurze E-Mail an politik@wikimedia.de genügt.

Wikipedian in Residence

Marcus Cyron wird als erster Wikipedian in Residence für das Deutsche Archäologische Institut (DAI) tätig. Das DAI mit Sitz in Berlin ist weltweit eine der ältesten wissenschaftlichen Einrichtungen dieser Art, die noch heute auf der ganzen Welt Grabungen unternimmt und wissenschaftlich auswertet (in Bälde mehr dazu im Blog). Zugleich hat die Stiftung Stadtmuseum Berlin in Zusammenarbeit mit Wikimedia Deutschland eine zweite sogenannte Residency ausgeschrieben. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 15. Juni. Der bzw. die Wikipedian in Residence wird im Rahmen der Ausstellung „BERLINmacher“ seine Arbeit aufnehmen. Mehr dazu in der nächsten Wikimedium.

 

PR-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Pressemitteilungen / Pressearbeit

Die erste von drei Wikimedia-Pressemitteilungen im Mai betraf die Veröffentlichung der Wahlprüfsteine zur Landtagswahl in NRW. Zur Mitte des Monats wurde der gemeinsame Auftritt von Wikimedia Deutschland, Wikimedia Österreich und Wikimedia CH auf dem LinuxTag 2012 kommuniziert. Ende des Monats fand in Abstimmung mit dem Deutschen Archäologischen Institut die offizielle Verkündung des ersten deutschen Wikipedian in Residence am Institut statt. Alle Pressemitteilungen sind auf der Webseite von Wikimedia Deutschland nachzulesen. Ein auszugsweiser Überblick zur Presseresonanz ist dort ebenfalls einsehbar.

Mit der re:publica 2012 und dem schon erwähnten LinuxTag standen zwei Großveranstaltungen im Zentrum der Öffentlichkeitsarbeit des vergangenen Monats. Welcher Ansatz mit der Präsenz des Vereins bei beiden Anlässen verfolgt wurde, lässt sich in eigenen Blogberichten zur re:publica (hier und hier) und zum LinuxTag nachlesen. Besonders auf der re:publica stand dabei im Sinne der Autorenvielfalt das Thema Frauen und Wikipedia auf dem Programm. Die passende Diskussionsrunde ist auch als Videomitschnitt festgehalten.

Wikimedium

Die zweite Ausgabe 2012 unserer kostenlosen Vereinszeitung erscheint Mitte Juni. Im Mai wurden Themen gesammelt und redaktionell wie grafisch aufbereitet. Großer Dank geht an alle Gastautoren, die das Angebot genutzt haben, ihren eigenen Beitrag rund um die Wikimedia-Projekte in der Zeitung zu platzieren. Damit werden nicht nur Abonnenten über die Wunschthemen informiert, sondern auch viele Leser, die mit der Arbeit an Wikipedia und mit Freiem Wissen im Allgemeinen vielleicht gar nicht vertraut sind. Die Wikimedium ist mittlerweile über Bibliotheken und kulturelle Institutionen zunehmend ganz neuem Publikum zugänglich.

Über Ideen für die nächste Ausgabe freut sich das Team der Wikimedium jederzeit! Anregungen bitte über die Wikipedia-Projektseite oder über redaktion@wikimedium.de.

Informationsmaterial

Speziell im Hinblick auf die Präsenz des Vereins auf dem LinuxTag in Berlin wurde die Palette an Informationsmaterialien auf den neuesten Stand gebracht. Zur Verteilung auf der Messe wurde ein eigener Projektflyer für RENDER produziert, der aber natürlich auch zur allgemeinen Verbreitung zur Verfügung steht. Für den verstärkten Auftritt auf Veranstaltungen wurden außerdem noch Give-aways wie Bleistifte und Stoffbeutel sowie einige Roll-ups nachbestellt.

 

BILDUNG UND WISSEN

Der Monat begann mit einer Session auf der re:publica zum Thema “cc:Bildung – Freie Inhalte im Bildungsbereich”. Gemeinsam mit Guido Brombach und Daniel Seitz diskutierte das Team Bildung und Wissen über Freie Lizenzen, deren Chance für die offene Bildungsarbeit und über die Schwierigkeiten in der Nutzung.

Das Motto “Mitmachen!” steht im Mittelpunkt des Bereichs Bildung und Wissen. Dabei geht es explizit auch darum, Menschen zu unterstützen, die sich nicht in den Programmen zu Schule, Hochschulen oder dem Silberwissen zugehörig fühlen. Im Mai konnten nun erste Autorenworkshops durchgeführt werden, die sich nicht an eine der bisherigen Zielgruppen wendeten: So wurde an der TU-Darmstadt wurde im Rahmen des Wirk-Camps ein dreitägiger Workshop realisiert, in dem intensiv an Artikeln für gemeinnützige Organisationen gearbeitet wurde. Das Fazit der Organisatorin zum Schluss: “Es herrschte eine tolle, produktive Arbeitsatmosphäre und seit dem Wochenende spreche ich über fast nichts anderes.”

Wer Lust hat in einem Workshop bei den ersten Schritten unterstützt zu werden, wende sich gerne an bildung@wikimedia.de!

Silberwissen

In der Zeit vom 22. bis 25. Mai trafen sich die Projektpartner des TAO-Projektes in Ulm. Für das Teilprojekt Silberwissen bleiben die Schwerpunkte weiterhin: Gewinnung verlässlicher Partner, Stabilisierung und gegebenenfalls Ausweitung von Workshops zur Autorengewinnung.

Im Mai konnten durch die Präsenz auf dem 5. Europatag (Bonn) mit dem Thema “Europäisches Jahr des aktiven Alterns” Interessente für einen anschließenden Workshop gewonnen werden. Außerdem fanden vier weitere Veranstaltungen im Rahmen von Silberwissen statt. Zudem erreichten Wikimedia Deutschland erfreulicherweise bereits eine Reihe von Anfragen zu Workshops, die im Herbst 2012 stattfinden werden.

Wikipedia macht Schule

Über den Besuch von Fachtagungen im Lehrerbereich gibt es einen ausführlichen Mai-Rückblick in einem bereits veröffentlichten Blogbeitrag. Besonders spannend waren in diesem Zusammenhang zwei Piloten, die im gleichen Zeitraum zur Materialentwicklung für Lehrer durchgeführt wurden: Drei Informatik-Schulklassen aus Hamburg und Bremen haben mit Referenten des Schulprojekts gemeinsam Artikel editiert, um der Frage nachzugehen, ob ein Lehrer mit Schülern in der Wikipedia arbeiten kann oder nicht. Das Ergebnis: In allen Klassen waren die Schüler engagiert dabei und gingen mit Spaß an die Bearbeitung der Artikel. Dreh- und Angelpunkt des Erfolgs war aber wiederum die enge Zusammenarbeit mit den Lehrern.

Hochschulprogramm

Die Artikelarbeit im Hochschulprogramm wird weiter in enger Abstimmung mit den Dozenten und den Wikipedia-Referenten begleitet. Besonders interessant ist die Spannbreite der Artikel, die nun erkennbar wird: Von dem Themenschwerpunkt Geschichte und historische Bauten in Marburg bis hin zur Archäologie in Halle-Wittenberg, finden ganz verschiedene Schwerpunkte ihren Platz.

Nun beginnt bereits die Planung und Vorbereitung des nächsten Semesters. Wer Interesse hat, sich am nächsten Semester zu beteiligen, der kann das Team von Bildung und Wissen über hochschule@wikimedia.de kontaktieren und sich auf der Wikipedia-Seite über das Programm informieren.

 

COMMUNITY-BEZIEHUNGEN / FREIWILLIGENFÖRDERUNG

Zedler-Preis 2012

Die Nominierten stehen fest. Die Jurys haben alle Vorschläge bewertet und sich in den Kategorien “Bester Wikipedia-Artikel”, “Bestes Community-Projekt” und “Bestes externes Wissensprojekt” auf jeweils fünf Kandidaten geeinigt. Nicole Ebber und Phillip Wilke haben die Nominierten benachrichtigt und im Blog sowie auf der Projektseite bekanntgegeben. Die Verleihung des Zedler-Preises für Freies Wissen findet im Rahmen der Wikipedia Academy am 1. Juli im Supermarkt in der Brunnenstraße 64 in Berlin statt.

WikiWomenCamp 2012

Vom 23. bis 26. Mai fand das WikiWomenCamp in Buenos Aires, Argentinien statt. Über Wikimedia Deutschland waren zwei Teilnehmerinnen vor Ort. Die Veranstaltung wurde von Freiwilligen organisiert, im Open-Space-Format durchgeführt und widmete sich hauptsächlich dem Thema Gender Gap in Wikipedia. Gleich im Anschluss, am 27. Mai, fand dann die eintägige Konferenz WikiGénero zum gleichen Thema statt, auf der sowohl Frauen aus dem Wikimedia-Umfeld als auch Frauen aus der Wissenschaft über Ursachen und Lösungsansätze sprachen. Ausführlichere Berichte zu den Veranstaltungen folgen bald im Blog.

Projekt-Treffen

Unterstützt von Wikimedia Deutschland traf sich am 5. und 6. Mai in Nürnberg das deutschsprachige Wikimedia-Support-Team, also jene Wikipedianer, die Anfragen an info-de@wikimedia.org ehrenamtlich beantworten. Das kann alles vom Hinweis auf Rechtschreibfehler, über Bildfreigaben, bis hin zur Klageandrohung und der Mitteilung von Todesfällen sein. Entsprechend umfassend war auch das Arbeitsprogramm: zahlreiche Spezialfälle bei Bildfreigaben, internationale Entwicklungen in der Wikimedia-Bewegung oder auch Rechtsfragen und interne Prozesse des Teams.

Eine Woche darauf, vom 12.-13. Mai, fand in Frankfurt/Main das zweite Treffen zur Vandalismusbekämpfung in Wikipedia statt. Auf dem Workshop wurde neben theoretischen und technischen Fragen auch diskutiert, wie gegen mutwilligen Vandalismus von Artikeln vorgegangen werden kann, ohne dabei Neulinge zu verschrecken, die unabsichtlich fehlerhafte Bearbeitungen vornehmen. Details zu den Ergebnissen finden sich in einem eigenen Blogbeitrag.

Breiten Raum in der Arbeit des Teams Community nahm im Mai auch die Planung zahlreicher kommender Events ein, zum Beispiel der AdminConvention und regionaler Wikimedia-Foren zu Wikidata und anderen Themen.

Förderprogramme

Das internationale Förderprogramm, das Wikimedia Deutschland und die Wikimedia Foundation gemeinsam anbieten, trug bislang den Namen “Participation Grants”. Aus rechtlichen Gründen wurde es nun in “Participation Support” umbenannt und ist aus der “Grants-Sphäre” in einen eigenen Namensraum im Meta-Wiki umgezogen. Zweck des Programms ist es, die Teilnahme an externen Veranstaltungen zu ermöglichen (nicht Wikimedia), wo beispielsweise Unterstützer und Neuautoren geworben und relevante Kontakte geknüpft werden können.

 

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

RENDER

Im Mai fand das quartalsmäßige RENDER-Projekttreffen in Madrid statt. Dort wurden der Stand aller Projektpartner und die nächsten Aufgaben besprochen. Das Team bei Wikimedia Deutschland arbeitet kontinuierlich am RENDER Toolkit, das auf dem Wikimedia Toolserver zum Testen auf Herz und Nieren bereitsteht. Anregungen gerne an render@wikimedia.de oder an Angelika Adam direkt! Wer mehr wissen will, findet außerdem Details auf der Informationsseite von RENDER.

In den kommenden Monaten sollen die Prototypen der Unterstützungswerkzeuge bereitgestellt und deren Nutzen getestet und erweitert werden. Dazu erfolgten im Mai umfassende konzeptionelle Planungen zur Funktionalität, der notwendigen Infrastruktur und den Möglichkeiten der Zugänglichkeit zu den berechneten Analyse-Ergebnissen. Diese grundlegenden Details wurden ausführlicher im Vorfeld des Berlin Hackathons besprochen.

Wikipedia Academy 2012

Der Reviewprozess der über 30 eingereichten Papiere wurde mit grandioser Unterstützung des Akademischen Programm-Komitees abgeschlossen. Wikimedia Deutschland hat die Liste der als Papier oder Poster akzeptierten Einreichungen veröffentlicht und alle Autoren informiert. Das vorläufige Programm ist online, die Registrierung eröffnet: Bis zum 15. Juni können sich alle wissenschaftlich Interessierten noch anmelden. Nähere Informationen im entsprechenden Blogbeitrag. Alle Fragen beantwortet das Academy-Team, bestehend aus Nicole Ebber, Angelika Adam, Denis Barthel und Maria Rößler.

Wikidata

In der Arbeit an Interwiki-Links hat das Wikidata-Team in diesem Monat gute Fortschritte gemacht. Es wurde eine Demoversion veröffentlicht, die den aktuellen Stand der Entwicklung zeigt. Im Meta-Wiki wurde außerdem ein Vorschlag präsentiert, der zeigt, wie Sprachlinks in Zukunft aussehen könnten. Und noch ein Entwurf: Er zeigt, wie die Syntax für die Einbindung von Wikidata-Daten aussehen soll und wurde nach vielen Rückmeldungen aus der Community bereits grundlegend überarbeitet.

Mitglieder des Wikidata-Teams stellten das Projekt im Mai auf zahlreichen Veranstaltungen wie beispielsweise dem LinuxTag, der re:publica und der zweiten ESWC Summer School vor. Dazu wurden mehrere Sprechstunden im IRC-Chat abgehalten, um Fragen aus der Community zu beantworten. Am Monatsende stand zudem ein Treffen mit Vertretern der Wikimedia Foundation auf dem Programm, um die bisher geleistete Arbeit vorzustellen und wichtige Entscheidungen zu diskutieren.

Berlin Hackathon 2012

Nicole Ebber und Maria Rößler arbeiteten gemeinsam mit Mitarbeitern der Wikimedia Foundation an der Vorbereitung des Berlin Hackathon 2012. Hier kommen ehrenamtliche MediaWiki-Entwickler mit Angestellten der Wikimedia Foundation und von Wikimedia Deutschland zusammen, um gemeinsam an der Technik hinter den Wikimedia-Projekten zu arbeiten. Teil der Veranstaltung ist ein zweitägiges Treffen eigens für die Diskussion der Wikidata- und RENDER-Projekte.

Erstmalig wurde der Hackathon nicht allein von Wikimedia Deutschland ausgetragen: Wir arbeiteten in der Vorbereitung Hand in Hand mit der Wikimedia Foundation, und beide Organisationen stellten gemeinsam Gelder für die Finanzierung zur Verfügung.

 

FUNDRAISING

Geschafft: Über 800 neue Mitglieder wurden im Monat Mai in den Verein aufgenommen und in unsere Datenbank eingepflegt. Es hat sich wieder herausgestellt, dass der Versand der Zuwendungsbescheinigung eine sehr gute Möglichkeit ist, Spender zu einer Mitgliedschaft zu bewegen.

Alle Neumitglieder werden Anfang Juni begrüßt. Zeitgleich wird ein zweiter größerer Post- und E-Mailversand an bestehende Spender auf den Weg gebracht. Inhalt dieser Mailings werden Wikimedia Deutschlands Tätigkeitsbericht und die letzte Ausgabe der Wikimedium sein. Und wie immer werden diese Versandaktionen ausgewertet und dabei auf ihre Wirkung untersucht.

Im Mai führte das Team Fundraising außerdem ein Interview mit einer Wikimedia-Spenderin für die kommende Spendenkampagne und traf Vorbereitungen für ein Gruppeninterview Anfang Juni. Gemeinsam mit der Wikimedia Foundation wird Wikimedia Deutschland etwa zehn Spender aus Berlin einladen und ausführlich zu ihrer Spendenmotivation befragen. Mit der Durchführung des Gruppeninterviews ist ein Marktforschungsinstitut beauftragt. Das Ziel ist, wertvolle Erkenntnisse für das Fundraising und über unsere Spender zu gewinnen.

 

Interessante Termine im Juni

 

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re:publica 2012 – Rückblick auf drei Tage für Freies Wissen

Wikimedia Deutschland auf der re:publica 2012 (Foto: Raimond Spekking, CC-BY-SA 3.0*; via Wikimedia Commons)

Am Freitag, den 4. Mai, endete die größte deutsche Web-Konferenz mit ihrem dritten Veranstaltungstag. Wie im Vorfeld angekündigt, war Wikimedia Deutschland in diesem Jahr zum ersten Mal mit einem eigenen Stand vor Ort, um über Freies Wissen aufzuklären. Die Idee dieses festen Anlaufpunkts für Neugierige zahlte sich aus. Zwar ist die re:publica traditionell ein Ort, an dem netzaffine Menschen schnell ins Gespräch kommen, aber der Wikimedia-Stand machte den Verein über alle drei Tage für jeden Besucher permanent sichtbar. Der offene Raum mit kleiner Bühne lag mitten in der Haupthalle des Veranstaltungsortes, die Zugang zu den acht Rednerbühnen der re:publica bot. An uns und unseren Themen führte also kaum ein Weg vorbei!

Unser Programm

In den Vorbereitungen zur Veranstaltung ging es uns darum, am Stand mit einem gut ausgelasteten Programm über Ziele des Vereins zu informieren und, natürlich, jederzeit für Fragen und Antworten zur Verfügung zu stehen. Erfahrene Wikipedia-Aktive und Mitarbeiter der Geschäftsstelle riefen in ihren Präsentationen und Diskussionsrunden zum Mitmachen in den Wikimedia-Projekten auf. Wiederkehrende Themen waren unter anderem Partizipation, Wikipedia im Bildungskontext, freie Lizenzen und ihre richtige Anwendung, sowie das neue Großprojekt Wikidata. Rückblicke auf einzelne Veranstaltungen werden noch folgen.

Ein Fazit ließ sich bereits direkt nach der Veranstaltung ziehen: Wir konnten viele Wissenslücken der Gäste rund um Wikipedia und Wikimedia schließen. Die Nachfrage nach unseren mitgebrachten Infomaterialien war groß und die Ehrenamtlichen standen uns mit ihrem Expertenwissen tatkräftig zur Seite. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle Beteiligten!

Gespräche mit der Presse

Der Wikimedia-Stand diente uns insbesondere auch als Forum für Journalisten, um Hintergrundgespräche und Interviews durchzuführen. Es waren Medienvertreter aus aller Welt vor Ort – von Russland bis Österreich wollte man mit uns über unsere Arbeit sprechen. Einige erste Beiträge finden sich bereits im Pressespiegel – weitere werden folgen.

 

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Wikimedia Deutschland auf der re:publica

Auf der re:publica 2012 vom 2. bis 4. Mai präsentiert sich Wikimedia Deutschland erstmalig an allen drei Tagen mit einem eigenen Stand und insgesamt 12 Sessions, um über Freies Wissen aufzuklären. Themen rund um Wikipedia und die Schwesterprojekte der freien Enzyklopädie stehen im Fokus. Warum benötigt Wikipedia mehr weibliche Autoren? Wo liegen die Chancen und Probleme freier Inhalte im Bildungsbereich? Was ist relevant für die Enzyklopädie? Wäre Wikipedia auch ohne Internet möglich?

Am Mittwoch starten wir mit einer Einführung in Wikimedias neuestes Projekt: Wikidata, die freie Wissensdatenbank. Der Donnerstag steht im Zeichen der richtigen Weiternutzung freier Inhalte. Am Freitag werden viele Blicke auf die praktische Arbeit der Menschen hinter Wikipedia geworfen.

Trefft uns auf der re:publica und erfahrt mehr über Freies Wissen! Wir freuen uns auf das Gespräch mit Euch in Halle 3, Stand 12!

Auszüge aus dem Programm

Wikidata – The Next Big Thing
Mi, 2.5.: 14.45 Uhr

Frauen in die Wikipedia!
Mi, 2.5.: 16.00 Uhr

CC:Bildung (freie Inhalte im Bildungsbereich)
Do, 3.5.: 11.15 Uhr

Wenn die Zeit mal wieder knapp ist – Wikimedia Commons für Bildprofis
Fr, 4.5.: 11.15 Uhr

 

Das vollständige Programm für alle Aktivitäten am Wikimedia-Stand bietet noch weitere spannende Themen. Bei Fragen oder Terminabsprachen wendet Euch gerne an catrin.schoneville@wikimedia.de.

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Frühjahrskur für Wikimedium

Wikimedium 01/12

Unseren interessierten und vor allem aufmerksamen Lesern ist es nicht entgangen: Die Wikimedium startet leicht verspätet ins Jahr 2012. Aber es gibt gute Gründe dafür. Um nur den wichtigsten zu nennen: Wir haben mit der ersten Ausgabe 2012 auch Layout und Umfang leicht verändert. Die vier Kernbereiche von Wikimedia Deutschland Freiwilligenförderung, Politik und Gesellschaft, Bildung und Wissen sowie Forschung und Entwicklung haben jetzt je eine Seite, auf der über die Aktivitäten und Projekte berichtet wird. Der Raum für Community-Aktivitäten hat sich erweitert und auch aus dem Präsidium soll in Zukunft regelmäßig ein Beitrag kommen. Wir hoffen, dass wir mit der Überarbeitung des Layouts, der Zuordnung der Themen und dem erweiterten Umfang (2 Seiten mehr) noch lesefreundlicher und besser geworden sind. Die Zeitung wird noch immer von der Druckerei MegaDruck kostenlos gedruckt und wir freuen uns, dass die Auflage bereits auf 7.500 gestiegen ist. Die gedruckte Version kann bei redaktion@wikimedium.de kostenlos bestellt werden und wir statten gern den nächsten Stammtisch oder die nächste Veranstaltungen mit benötigten Exemplaren aus!

Neben den kleinen Veränderungen ist die neue Ausgabe wieder mit vielen spannenden Themen gefüllt und wir bedanken uns herzlich bei allen fleißigen Autoren und Fotografen, die uns bei der Erstellung der Zeitung geholfen haben. Die nächste Ausgabe soll Mitte Juni erscheinen und Themenvorschläge können hier eingetragen werden. Viel Spaß beim Lesen!

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