Archiv für 2012



RENDER bei der WebScience 2012

Vom 22. bis zum 24. Juni fand die WebScience 2012 in Evanston, etwa zwölf Meilen nördlich von Chicago, statt. Zu der seit 2009 jährlich stattfindenden Konferenz treffen sich Wissenschaftler, um die junge Disziplin WebScience voran zu bringen. WebScience verbindet Theorien und Methoden aus Informatik, Psychologie und Sozialwissenschaft, um die Datenschätze zu analysieren, die beispielsweise durch Facebook, Twitter und Wikipedia entstehen.

Unsere Einreichung mit dem Titel „A Knowledge Diversity Dashboard for Wikipedia“ wurde angenommen und in Form eines Posters präsentiert. Das Poster stellt das RENDER Toolkit vor, eine Sammlung von Analyse-Werkzeugen auf dem Wikimedia Toolserver.

Diejenigen, die mit wissenschaftlichen Konferenzen vertraut sind, können diesen Abschnitt überspringen. Für alle anderen: Wissenschaftliche Konferenzen bestehen aus unterschiedlichen Formaten. Es gibt Keynotes und Panels, Paper Sessions und Poster Sessions. Wir waren auf der Poster Session vertreten, wobei in diesem Fall insgesamt etwa 50 Poster in zwei Phasen präsentiert wurden. Dieses Format ist interaktiv: Man stellt das eigene Poster vor, um mit Interessenten an Hand der Darstellung einzelne Aspekte zu diskutieren, Anregungen einzuholen und die Arbeit der Fachkollegen kennen zu lernen. So konnten zahlreiche Rückmeldungen zu unseren Analysen und zum Toolkit gesammelt werden.

Abschließend eine persönliche Bemerkung: Besonders beeindruckend war die Closing Keynote vom Luis von Ahn. Er stellte reCaptcha und Duolingo vor. Von Ahn gelingt es, zwei Anliegen, die auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben, auf sehr gewinnbringende Weise zu verbinden: reCaptcha ermittelt, ob ein Mensch oder ein Skript eine Webseite besucht und verbessert zugleich automatische Texterkennung, Duolingo verknüpft das Lernen einer Fremdsprache mit der Crowdsourcing-Übersetzung von Texten aus dem Web. Genial!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (18 Bewertungen, Durchschnitt: 5.00 von 5)
Loading...Loading...

Monatsbericht Juni 2012

POLITIK UND GESELLSCHAFT

ACTA-Broschüre veröffentlicht

Zusammen mit iRights.info hat Wikimedia Deutschland eine Broschüre zu ACTA herausgegeben. Ziel der Veröffentlichung ist, die Entstehungsgeschichte von ACTA umfangreich darzustellen und über die Probleme aufzuklären. Erfreulicher Weise haben alle beteiligten Ausschüsse des EU-Parlaments die Ablehnung von ACTA empfohlen. Es ist jedoch zu befürchten, dass die problematischen Regelungen aus ACTA jetzt in andere Gesetzesvorhaben wie die Änderungen zur IPRED-Richtlinie eingebracht werden.

Unterausschuss Neue Medien: Gespräch über Open Data

Eine Premiere für Wikimedia Deutschland war die Einladung des Unterausschusses Neue Medien des Deutschen Bundestages, an einem Gespräch über Open Data (offene Dateien) am 25. Juni als Sachverständige teilzunehmen. In Vorbereitung auf dieses Gespräch haben wir eine schriftliche Stellungnahme verfasst und veröffentlicht. Der Verlauf dieses Gesprächs war aus unserer Sicht sehr positiv, unter den Sachverständigen herrschte Konsens über die Notwendigkeit von Open Data-Initiativen und ihren gesellschaftlichen Nutzen. Wir haben in einem weiteren Blogposting unsere ersten Eindrücke von dieser Sitzung aufgeschrieben.

Leistungsschutzrecht für Presseverlage

Mit der Veröffentlichung eines Referentenentwurfs zur Einführung eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage hat eine seit drei Jahren (von Fachkreisen abgesehen) unbeachtete Debatte ihren Sprung ans Licht einer etwas breiteren Öffentlichkeit geschafft. Wir berichteten im Juni darüber und teilen die Ansicht und Befürchtung der meisten Analysen, dass es sich hier um ein handwerklich problematisches Gesetz ohne Nutzen, dafür mit Schaden für die davon Betroffenen handelt. Ebenfalls müssen wir nach dem gegenwärtigen Stand davon ausgehen, dass auch Projekte wie Wikipedia von einem solchen Presseverlegerleistungsschutzrecht negativ betroffen sein werden.

Berliner Open Data Day im Roten Rathaus

Am 6. Juni fand der 2. Berliner Open Data Day statt, diesmal auf Einladung der Senatskanzlei im Roten Rathaus. Sebastian Sooth bereitete den Tag mit vor und moderierte neben der Werkschau den Workshop “Offene Daten und was jetzt?” mit Jens Best (Open Data Network), Anke Domscheit-Berg (Government 2.0 – Netzwerk Deutschland), Maik Farthmann (INIT AG), Lydia Pintscher (Wikidata) und Prof. Uwe Ulbrich (FU-Messdatennetzwerk). Auch an den gemeinsamen Handlungsempfehlungen zum Umgang mit OpenData, die auf der Veranstaltung veröffentlicht wurde, haben wir mitgearbeitet.

GLAM

Nach einem Monat Tätigkeit können erste Ergebnisse im Programm Wikipedian in Residence vorgezeigt werden. Am 2. Juni präsentierte sich Wikipedia mit ihren Schwesterprojekten den ca. 500 Besuchern der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin: einmal mit dem Wikimedian in Residence Daniel Mietchen im Museum für Naturkunde und mit dem Wikipedian in Residence Marcus Cyron am Deutschen Archäologischen Institut (DAI). Am DAI-Stand konnten die Besucher live die Autorenarbeit weltweit auf einer Leinwand visualisiert verfolgen. Sie konnten selber unter Anleitung der anwesenden Wikipedianer erste Gehversuche in der freien Enzyklpädie unternehmen oder sich in Gesprächen über die Arbeit des Wikipedian in Residence informieren. Letzteres nahmen vor allem Mitarbeiter des DAI wahr. Zum anderen wurden die Vorbereitungen für den ersten gemeinsamen Workshop abgeschlossen, der am 4. Juli für Mitarbeiter des DAI in Berlin stattfinden wird. Auf dem Workshop geht es um die wichtigsten Regeln beim Editieren von Artikeln in der Wikipedia und um allgemeine Hinweise zu den anderen Wikimedia-Projekten.

Die internationale Homepage von Wiki Loves Monuments 2012 wurde Anfang Juni der Öffentlichkeit präsentiert und wird seither regelmäßig unter Mitarbeit von Freiwilligen aus der ganzen Welt redigiert. Parallel wurde eine gemeinsame Kommunikationsstrategie des Wettbewerbes vereinbart, die Anfang Juli auf die Projektseite eingestellt wird.

BILDUNG UND WISSEN

Im Bereich Bildung und Wissen rückt die Frage der Autorengewinnung und die damit einhergehende aktive Vermittlung von Wissen immer mehr in den Fokus. Nach zwei erfolgreichen Editierworkshops mit Schülern fanden im Juni nun die ersten Workshops speziell mit weiblichen Teilnehmern statt (gemeinsam mit Frau und Beruf e.V. und dem Frauen Computer Zentrum Berlin (FCZB)). Der erste Workshop ist auch im Blog von Wikimedia Deutschland dokumentiert. Der Workshop mit “Frau und Beruf” motivierte einige Frauen direkt zur Mitarbeit und brachte weitere konkrete Absprachen für September mit sich. Auch die Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit e.V. in Bielefeld und Berlin brachte eine Vielfalt an Ideen für Initiativen und Netzwerke zur Gewinnung von Autorinnen mit sich. Aktuell laufen die Planungen für das zweite Referenten-Camp im September, zu dem sich auch eine Reihe neuer (männlicher und weiblicher) Referenten angemeldet haben.

Silberwissen

Projektmanagerin Elvira Schmidt nahm an drei Workshops im Rahmen des Programms Silberwissen teil und beriet mit den jeweiligen Partnern (Chronisten Potsdam-Mittelmark, VHS Bonn in Kooperation mit dem Seniorenbüro „Rat und Tat“ e.V. und der Seniorenuniversität Hannover) über die Weiterführung des Engagements, teilweise mit Terminen in diesem Jahr. Die Auswertung des Mailings der Deutschen Senioren Liga (DSL ) ergab, dass die Zusammenarbeit mit Einrichtungen in kleineren Städten nicht weiter fokussiert wird. Als positiv haben sich Kooperationen mit Seniorenakademien gezeigt. Ein erster Workshop, eine Fortsetzung der Kurse mit der Deutschen Gesellschaft für Post-und Telekommunikationsgeschichte (DGPT), hat in der Geschäftstelle stattgefunden. Ein Ergebnis: längerfristige Zusammenarbeit ist gewünscht.

Elvira Schmidt hielt Vorträge beim Verein ANIMATA über das Programm Silberwissen und das Ziel der Autorengewinnung in Königs Wusterhausen. Beide Themen stießen auf großes Interesse. Die Teilnehmerinnen meldeten Bedarf nach Infomaterial zum Selbstlernen an. Einen zweiten Bericht im Blog gab es daher im Bereich Bildung und Wissen zum aktuellen Stand und den Ergebnissen im Programm Silberwissen.

Schule

In diesem Monat fanden zwei Lehrerfortbildungen im Programm Wikipedia macht Schule statt. Eine davon, im Rahmen des Schulentwicklungstags Schleswig-Holstein, erfreute sich großer Resonanz. Auch das Thema Open Educational Resources (freie Lehrmaterialien) beschäftigte das Team Bildung und Wissen. Inhalte der Lehrerworkshops wurden auf Wikiversity eingestellt. Damit einher geht ein Aufruf für eine Weiterentwicklung der Plattform und ein Kooperationsgespräch mit dem ZUM-Wiki. Einiges ist hier bereits im Umbruch. Das freut uns sehr! Wer Interesse hat, sich hieran zu beteiligen, der wende sich gerne an uns.

Hochschulprogramm

Das Feedback der ersten Runde des Hochschulprogramms wird derzeit eingeholt. Ein Auswertungstreffen mit den Hochschuldozenten ist in Kassel für den 03.08.2012 geplant. Auch die Planungen für das Wintersemester laufen bereits an. Bei Interesse gerne uns direkt anschreiben.

COMMUNITY-BEZIEHUNGEN / FREIWILLIGENFÖRDERUNG

Zedler-Preis für Freies Wissen 2012

Für die Zedler-Preisverleihung am 1. Juli 2012 wurden im letzten Monat intensive Vorbereitungen abgeschlossen. Es wurden Einladungen, Logos, Banner, Urkunden und Pokale entworfen, alle Nominierten, Jurymitglieder und viele Freunde Freien Wissens wurden zur Verleihung eingeladen und die Veranstaltung selber wurde konzipiert. Es musste unter anderem sicher gestellt werden, dass die Zedler-Verleihung gut an das Programm der Wikipedia Academy anschließt und dass alle Preisträger angemessen gewürdigt werden. Von 17 nominierten Artikeln und Projekten wurden letztendlich fünf (drei Preise, zwei Sonderpreise) mit dem Zedler-Preis ausgezeichnet. Im aktuellen Blogbeitrag erfahrt Ihr mehr.

WikiWomenCamp 2012

Rückblickend auf zwei internationale Veranstaltungen haben Anja Ebersbach (Präsidium Wikimedia Deutschland) und Nathalie Köpff Berichte veröffentlicht. Ihre Erfahrungen, Eindrücke und Erkenntnisse vom ersten WikiWomenCamp sowie WikiGénero könnt Ihr bei uns im Blog nachlesen: WikiWomenCamp und WikiGénero.

Redaktions-Treffen

Im Juni trafen sich, von Wikimedia Deutschland finanziell unterstützt, Freiwillige der Redaktion Biologie in der deutschen Wikipedia-Sprachversion. Parallel fand ein kleineres Treffen in Lehnstedt (Thüringen) statt. Die ebenfalls von Wikimedia Deutschland finanziell geförderte  Redaktion Chemie diskutierte am 8. Juni in Dresden über verschiedene Themen ihres Bereichs und die Möglichkeiten zur Förderung der Artikelqualität. Dabei stellten auch einige Studenten des Wikipedianers kompetente Beiträge zur Artikelverbesserung, besonders im Bereich der Formelschemata, vor.

AdminConvention

Vom 1.-3. Juni trafen sich im Sachsen-Anhaltinischen Hedersleben etwa dreißig Administratoren der deutschsprachigen Wikipedia sowie von Wikibooks und Wikisource zur ersten AdminConvention. Wikimedia Deutschland unterstützte die AdminCon finanziell und organisatorisch. In einem ehemaligen Kloster wurde ein Wochenende lang konzentriert und konstruktiv über Rolle und Selbstverständnis der Administratoren, Hilfe für Neuadmins und Konfliktbearbeitung diskutiert – ein wesentlicher Punkt für Einstieg und Verweildauer von Neuautoren. Diese und viele andere Fragen wurden mit viel Engagement diskutiert. Die Teilnehmer waren sich einig, dass diese AdminConvention wiederholt werden sollte. Wikimedia Deutschland steht auch zur Unterstützung eines Folgetreffens gern bereit.

Förderprogramme

Alle Kameras des Technikpools waren im Juni an unterschiedlichsten Orten im Dauereinsatz und haben hochwertige Inhalte für die Wikimedia-Projekte generiert. Für das Fotografieren bei der Einkleidung der deutschen Teilnehmer der Olympischen Spiele wurde ein Make-Up-Koffer angeschafft. Den Auftakt des diesjährigen Fotowettbewerbs Wiki Loves Monuments gab ein durch Wikimedia Deutschland finanziell unterstützter Stand bei 48 Stunden Neukölln, der viel Interesse bei den Besuchern erzeugte und vielfältige Kontakte ermöglichte.

Community-Projektbudget

Der neugewählte Community-Projektbudget-Ausschuss traf sich am 16. Juni in der Wikimedia Deutschland-Geschäftsstelle in Berlin, um die nächste Ausschreibungsrunde vorzubereiten. Zur Beratung von Antragsstellern wird es dieses Mal zwei Workshop-Termine geben.
Die meisten bewilligten CPB-Projekte aus der 2. Förderrunde haben inzwischen ihre Arbeit aufgenommen, aus der 1. Förderrunde sind drei Projekte beendet.

CommunitySpace

Auch im Juni fanden im CommunitySpace in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland verschiedene Treffen von Arbeitsgruppen rund um Freies Wissen statt. Freundinnen und Freunde des Freien Wissens, die sich im CommunitySpace treffen wollen, können sich gerne an Sebastian Sooth wenden.

Toolserver

Für die in Amsterdam stehenden Server wurden im Juni einige Hardwareupgrades (RAM, Verkabelungen, Switches) installiert. Auf dem Berlin Hackathon haben Sebastian Sooth und Marlen Caemmerer mit Nutzern des Toolservers und den Wikilabs-Entwicklern über die Möglichkeiten gesprochen, die Wikilabs in Zukunft auch für Toolserverentwickler bieten wird.

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

RENDER

Im Forschungsprojekt RENDER wurde im Juni weiter am Toolkit gearbeitet. Wir erweiterten die Seite um einen Download-Bereich, in dem Datensets, die im Rahmen des Projekts entstehen, zum Herunterladen bereit stehen. Außerdem besprach das RENDER-Team beim Treffen mit Entwicklern der Wikimedia Foundation im Vorfeld des Berlin Hackathons das Projekt und den aktuellen Entwicklungsstand. Wer mehr darüber nachlesen sowie die Präsentationsfolien einsehen möchte, findet im Meta-Wiki weitere Informationen.

Seit dem 15.6. unterstützt Johannes Kroll als Software-Entwickler das Team bei der Umsetzung der Supporting Tools. Erste Ergebnisse planen wir auf der Wikimania zu präsentieren. Gerrit Holz präsentierte außerdem auf der WebScience2012 das RENDER-Toolkit.

Wikipedia Academy 2012

Nicole Ebber, Angelika Adam, Maria Rößler und Denis Barthel bereiteten im Juni die Wikipedia Academy (29. Juni bis 1. Juli 2012) vor. Gemeinsam mit dem Organisationskomitee war es an ihnen, das Programm zu gestalten, die angenommenen Papers und Poster ins Programm zu integrieren, sie auf der Website zu veröffentlichen (Vorschau dazu im Wikimedia Research Newsletter) und weitere Speaker zu gewinnen. Den beiden Keynotes von Sarah Stierch und Benjamin Mako Hill wurde ein eigener Blogbeitrag gewidmet. Neben der inhaltlichen Arbeit standen außerdem die üblichen logistischen Herausforderungen wie ausreichendes und stabiles WLAN, Strom und Essen, Anreise und Unterkunft der Präsentierenden, Gestalten der Zeitpläne und Teilnehmerinformationen, Bewerbung, Koordinierung von Verantwortlichkeiten und unzähliger E-Mails sowie die Pflege der Webseite auf dem Programm.

Wikidata

Das Wikidata-Team hat im Juni weiter an der Fertigstellung der ersten Projektphase gearbeitet. Dabei geht es darum, Interwiki-Links zentral in Wikidata zu speichern, anstatt sie in allen Sprachen in allen Artikeln im Wikitext zu wiederholen. Zur Wikimania wird es eine voll funktionsfähige Demo geben. Bis dahin gibt es weiterhin das Demosystem zum Testen. Zum besseren Verständnis wurde eine einfachere Version des Datenmodels veröffentlicht sowie eine überarbeitete Version des Storyboards zum Verlinken zwischen Wikipedia und Wikidata.

Anfang des Monats nahm das Team am MediaWiki-Hackathon teil und tauschte sich zu vielen Themen mit anderen Entwicklern aus. Außerdem war Lydia Pintscher auf der AdminCon, dem Berlin Open Data Day und hat Diskussionsrunden zu Wikidata in Dresden und Köln veranstaltet.

Als neues Wikimedia-Projekt braucht Wikidata natürlich auch ein Logo. Die Suche danach hat mit einem Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen begonnen. In den nächsten Tagen wird dann eine Wahl starten, um zu entscheiden, welches Logo es werden soll.

Wikidata wird großen Einfluss auf die Wikipedia haben. Projektleiter Denny Vrandečić hat errechnet, wie groß der Anteil der Interwiki-Links an den Inhalten der einzelnen Wikipedias ist.
Da es noch viele weitere Entwicklungsmöglichkeiten für Wikidata nach dem ersten Jahr Entwicklungszeit gibt, haben wir uns entschlossen, eine Einreichung für die Knight News Challenge zu machen. Das Ziel des Vorschlags ist es, Wikidata zu einem allgemeinen, persistenten, zentralen Repositorium für Bezeichner im ganzen Web werden zu lassen.

Berlin Hackathon 2012

Anfang Juni luden Wikimedia Deutschland und die Wikimedia Foundation gemeinsam zum Hackathon Berlin 2012 ein. Es sollten Erfahrungen ausgetauscht, an Verbesserungen und Erweiterungen der MediaWiki-Software gearbeitet und Gespräche über die neuen Technologien und Projekte geführt werden.

Es war außerdem das erste Mal, dass Wikimedia Deutschland Hand in Hand mit der Wikimedia Foundation eine solche Konferenz auf die Beine stellte. WMDE und WMF haben nicht nur die notwendigen finanziellen Mittel gemeinsam aufgebracht, sondern auch die Logistik und Betreuung der Teilnehmer zusammen übernommen. Eine anregende neue Erfahrung, auf die wir in Zukunft gerne aufbauen und derartig konstruktive Zusammenarbeit intensivieren möchten. Ausführlicher Rückblick im Blog von Wikimedia Deutschland und bei der Wikimedia Foundation.

PR-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Pressemitteilungen

Im Juni ging fast wöchentlich eine Pressemitteilung über den Medienverteiler. Auftakt war die Vorstellung des Wikipedian in Residence (WiR), denn Wikipedia-Autor Marcus Cyron begann am 1. Juni als einer der ersten deutschen WiR seine sechsmonatige Anstellung beim Deutschen Archäologischen Institut. Am 14. Juni 2012 wurde der Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums zum Leistungsschutzrecht für Presseverlage veröffentlicht. Einen Tag darauf veröffentlichten wir dazu eine Pressemitteilung. In der zweiten Woche ging eine Pressemitteilung zur Wikimania heraus.Weiter ging es mit der Öffentlichkeitsarbeit für den Zedler-Preis für Freies Wissen. Zahlreiche Blogbeiträge – insgesamt über 30 – begleiteten unsere Themen im Juni.

Der Presseverteiler wurde im Juni grundlegend umstrukturiert, um eine gezieltere Ansprache für Pressemitteilungen zu ermöglichen. Insgesamt wurden mehr als 900 Kontakte überarbeitet.

Wikimedium

Die zweite Ausgabe des Jahres 2012 ist nun erschienen. Groß war die Teilnahme der Community an der Ausgabe. Dafür möchten wir uns bedanken. Diesmal erscheint die Wikimedium nicht nur gedruckt auf Zeitungspapier und als PDF, sondern auch als E-Paper. Um die Meinung der Wikimedium-Leser einzufangen, haben wir zudem eine Online-Umfrage erstellt. Über Teilnahme würden wir uns freuen.

Wie immer freuen wir uns über Ideen, Anregungen und Tipps für die nächste Ausgabe! Bitte schreibt Eure Vorschläge direkt in die Wikipedia-Projektseite oder sendet eine Email an redaktion@wikimedium.de. Nächster Redaktionsschluss ist am 14. August. Die dritte Ausgabe der Vereinszeitung erscheint Mitte September.

Informationsmaterial

Die Wikimania findet vom 12.-14. Juli in Washington statt und animiert zur Internationalität: Im Juni wurde sowohl der Flyer zum RENDER-Projekt ins Englische übersetzt als auch eine englische Version des Tätigkeitberichts 2011 veröffentlicht. Daneben entstanden ein Programm der Wikimania-Veranstaltungen von Wikimedia Deutschland und ein neuer Flyer zu Wikidata. In Kooperation mit der Community wurde ein Flyer zu Wiki Loves Monuments 2012 produziert sowie Infomaterialien zum Zedler-Preis für Freies Wissen und zur Wikipedia Academy 2012 erstellt. Verschiedene weitere Materialien und Give-aways wurden nachbestellt. Eine überarbeitete Version des Wikipedia-Spickzettels steht in den Startlöchern. Auf Wikimedia Deutschlands Webseite findet sich eine Übersicht unseres Informationsmaterials. Materialien können über press-de@wikimedia.org bestellt werden.

FUNDRAISING

Spannend, konstruktiv, kritisch  – so verlief die Diskussion der Teilnehmer der ersten Fokusgruppe aus deutschen Spendern über Wikipedia und unsere Spendenkampagne. Im Juni hatten wir in Zusammenarbeit mit der Wikimedia Foundation zu diesem Gruppeninterview eingeladen, an dem zehn unserer Spender teilnahmen. Das Treffen diente der Vorbereitung der kommenden Herbstkampagne und sollte wichtige Erkenntnisse über die Wahrnehmung und Einschätzung unserer Kampagne liefern. Durchgeführt wurde die kleine Studie durch das Marktforschungsinstitut I+E Berlin Market Research. In deren Büroräumen leitete ein Psychologe des Instituts die  gemeinsame Diskussion über Wikipedia, Spenden, Banner und Aufrufe, die ausgesprochen produktiv verlief. Einen ausführlichen Blogbeitrag zur Fokusgruppe mit einigen ersten Ergebnissen findet ihr hier.

Im Rahmen der Vorbereitung auf die nächste Spendenkampagne haben wir uns in diesem Monat darauf konzentriert, unsere neu eingeführte Datenbank zu konsolidieren. Beispiel Mehrfachspender: Die Datenbank muss erkennen, dass es sich um identische Personen handelt und die Zahlungen einem Datensatz zuordnen. Dies mag simpel klingen, ist im Einzelfall aber komplex. Zahlendreher in der Kontoverbindung, fehlende Hausnummern, Schreibfehler – schon ist für die Technik nicht mehr eindeutig klar, ob es sich um die gleiche Person handelt, obwohl  99% der Informationen identisch sind. Hier muss menschliche Urteilskraft entscheiden. Angesichts von 160.000 Einzelspenden allein während der letzten Spendenkampagne wird klar, wie viele Sonderfälle manuell zu bearbeiten sind, um die Datenbasis auf einen gesicherten Stand zu setzen.

Die zusammen mit den Zuwendungsbescheinigungen versandten Aufnahmeanträge erbrachten bis einschließlich Mai einen Rücklauf von 854 Anträgen. Die Aufnahme dieser Mitglieder (immerhin eine Steigerung von 50% auf die Anzahl der Mitglieder bis dahin) und der Versand der Begrüßungsschreiben erfolgte erstmalig aus unserer Datenbank VEWA.

Interessante Termine im Juli

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Bewertungen, Durchschnitt: 5.00 von 5)
Loading...Loading...

Zedler-Preis 2012: Wir gratulieren den Gewinnern!

Gestern hat Wikimedia Deutschland zum ersten Mal den Zedler-Preis für Freies Wissen verliehen. Mehr als 150 Gäste kamen über den roten Teppich zur feierlichen Verleihung in den SUPERMARKT. Darunter die Stellvertreter der nominierten Artikel und Projekte, die Mitglieder der Jury und Wikipedianer, die an der Neuausrichtung des Zedler-Konzeptes mitgewirkt hatten (Video zur Preisverleihung).

Foto: Raimond Spekking CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons
Foto: Raimond Spekking CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons

Die Gewinner

Wikipedia Artikel des Jahres: Nuklearkatastrophe von Fukushima

Pünktlich um 14:30 Uhr trat unser Vorstand Pavel Richter auf die Bühne, um dem Publikum zunächst die Idee hinter diesem neuen Preis vorzustellen und dann weiter durch das Programm zu führen. Er erklärte: “Die ehrenamtlichen Wikipedia-Autoren zu unterstützen, ist eine zentrale Aufgabe für Wikimedia Deutschland. Allerdings freut es mich besonders, dass wir mit dem Zedler-Preis auch externe Projekte auszeichnen. Wikimedia Deutschland will, als die Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens, auf Menschen und Ideen aufmerksam machen, die den kostenlosen Zugang zu Wissen verbessern und die freie Weiternutzung vorantreiben.” Nach ihm übernahm Laudatorin Aileen Oeberst das Mikrofon und präsentierte Nominierte und Gewinner der Kategorie I. Der Artikel zur Nuklearkatastrophe von Fukushima, der die Ereignisse um die Unfallserie im japanischen Atomkraftwerk zusammen fasst, hatte die Jury am meisten überzeugt. Aileen Öberst arbeitet am Leibniz-Institut für Wissensmedien und ist Mitautorin der Studie Collaborative knowledge construction under highly uncertain circumstances: The case of Fukushima in Wikipedia, die sie auch bei der Wikipedia-Academy vorgestellt hat. Aus der Laudatio:

Foto: Raimond Spekking CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons

Die Jury hat den Artikel zum Sieger gekürt, weil der ausführlich und umsichtig recherchierte Text unter Verwertung unzähliger, auch internationaler und auch japanisch-sprachiger Quellen eigenständig, umfassend und verlässlich die Katastrophe in Fukushima für den Leser nachzeichnet.

Der Artikel, der unmittelbar nach dem Unglück erstellt wurde und bis heute noch immer wieder ergänzt und fortgeschrieben wird, bietet eine fast minutiöse Chronologie der Ereignisse und hat es dennoch gleichzeitig geschafft, dieses Wissen immer wieder zu integrieren über die Tagesaktualität hinweg einen detaillierten Überblicksartikel zu kreieren.

Daneben ist herauszustellen, dass der Artikel neben dem ausführlichen Hergang auch die wirtschaftlichen, politischen und globalen Auswirkungen bis heute skizziert. Und das in einer sehr neutralen Art und Weise.

Der Artikel steht damit in den Augen der Jury prototypisch für den Anspruch der Wikipedia, ein breites Publikum zeitnah, umfassend und sachlich zu informieren. Er macht sich die Möglichkeiten, die Wikipedia als Medium bietet, in exzellenter Weise zunutze und die Jury ist überzeugt, dass der Artikel nicht nur für die interessierte Allgemeinheit, sondern auch für Journalisten und Fachleute im vergangenen Jahr eines der wichtigsten Informationsmedien für einen Überblick und Einstieg in die Thematik geboten hat.

Stellvertretend für den Hauptautoren PM3 und seinen Mitautoren Trigonomie nahm Achim Raschka den Preis entgegen und verlas in seinem Namen die Dankesrede. Als Gewinn erhält er einen Übersetzungsservice für japanische Fachtexte zum Thema des Artikels.

Community-Projekt des Jahres: Wikipediaportal österreichische Denkmallisten

Foto: Raimond Spekking CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons

Die Vorstellung der Kategorie II übernahm Juror Martin Haase, ehemaliges Vorstandsmitglied des Chaos Computer Club und von Wikimedia Deutschland und Grimme-Online-Preisträger für sein Blog neusprech.org. Hier wurde das Wikipediaportal österreichische Denkmallisten ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit österreichischen Behörden konnte eine umfassende Liste der Denkmäler des Landes für Wikipedia und das freie Medienarchiv Wikimedia Commons dokumentiert werden. Für das Gewinnerprojekt waren nicht nur die drei WikipedianerInnen Hubertl, Ailura und Geiserich77 aus Österreich angereist, sondern auch Dr. Renate Holzschuh Hofer vom österreichischen Bundesdenkmalamt. Gemeinsam nahmen sie den Preis entgegen und hoben in der Dankesrede besonders die gute Zusammenarbeit zwischen Wikipedianern und der Behörde hervor. Als Gewinn erhalten sie eine Ballonfahrt über einen österreischen Ort ihrer Wahl, damit sie ihre schönen Denkmäler auch einmal von oben betrachten und fotografieren können.

Externes Wissensprojekt des Jahres: VroniPlag Wiki

Foto: Raimond Spekking CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons

Für die Laudatio in Kategorie III konnten wir Jurymitglied John Hendrik Weitzmann von Creative Commons Deuschland und rights.info gewinnen. Hier machte das VroniPlag Wiki das Rennen, das es sich zur Aufgabe gemacht hatte, “Promotionsbetrug insbesondere von Politikern auf die Schliche zu kommen und für die Redlichkeit im Wissenschaftsbetrieb einzutreten“.

[…]Somit bleibt die Frage – ist die nicht bekannte Motivation der zum Teil eben anonymen Mitarbeiter von größerer Bedeutung als die offensichtlichen Fehler der wissenschaftlichen Qualifikanten? Die Jury kam zum Urteil: nein. Nicht der Bote der schlechten Nachricht sollte bestraft werden. Nicht die Finder der Plagiate haben diese zustande gebracht.

Für die Jury war am Ende klar, dass VroniPlag von allen auszeichnungswürdigen Projekten, und alle heute hier nominierten Projekte sind wirklich gut, 2011 den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen hat. Es war in der öffentlichen Wahrnehmung am präsentesten, es widmete sich einem wichtigen Thema und geht dieses seinen Kritikern zum Trotz auf angemessene und faire Weise an.

Tim Bartel und Gerhard Dannemann übernahmen stellvertretend für die vielen Mitwirkenden den Preis. Als Gewinn erfüllen wir ihnen einen Wunsch (Software, Technik, Dienstleistung), der sie bei ihrer weiteren Arbeit unterstützt.

Sonderpreise: Pizzakarton und Blume der Woche

Für den Artikel Pizzakarton erhielten die beiden Hauptautoren Southpark und Salino01 einen Sonderpreis: Neben der Auszeichnung haben wir ihnen je eine Kisten mit Zutaten für eine leckere Pizza überreicht. Das Projekt Blume der Woche, mit dem Benutzer Ephraim33 anderen Benutzern einen virtuellen Blumengruß als Dankeschön für ihren Einsatz im Projekt und für ihre Hilfsbereitschaft anderen Nutzern gegenüber schickt, erhielt ebenfalls einen Sonderpreis. Dafür spendieren wir ihm eine Blumenpatenschaft für die Heidenelke im botanischen Garten in Frankfurt.

Foto: Raimond Spekking CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons
Foto: Raimond Spekking CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons

Wir gratulieren!

Allen Gewinnerinnen und Gewinnern einen herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für euer herausragendes Engagement für Freies Wissen! Den Nominierten gratulieren wir ebenfalls herzlich, denn auch ihre Projekte und Artikel tragen viel dazu bei, den kostenlosen Zugang zu Wissen zu verbessern und die freie Weiternutzung vorantreiben.

Danke!

Ein herzliches Dankeschön geht an alle ehrenamtlichen Wikipedia-Aktiven, die gemeinsam mit uns das Konzept der Verleihung entworfen und ihre Lieblingsartikel- und projekte als potentielle Preisträger vorgeschlagen haben. Nach diesem Motto sollen auch zukünftige Veranstaltungen durch weitere Anregungen und Vorschläge wachsen. Der Zedler-Preis ist offen für weitere Kategorien, um in den nächsten Jahren noch mehr Engagement im Bereich frei nutzbarer Daten, Informationsangebote oder Initiativen auszuzeichnen: Communitys außerhalb der Wikimedia-Bewegung sollen einen festen Platz im Spektrum des Zedler-Preises für Freies Wissen erhalten.

Ebenso herzlich danken wir der Jury für ihre unschätzbare Arbeit und die Unterstützung bei der Verleihung. Ein besonderer Dank gebührt auch dem Team vom SUPERMARKT, das uns bei den Vorbereitungen und auch beim gesamten Ablauf der Verleihung ausgezeichnet unterstützt hat. Frank Schubert mit der Wiki loves Monuments Fotoausstellung und Chrstian Grasse mit der CC-Musikinstallation Hypermusic haben ebenfalls dazu beigetragen, dass wir unseren Gäste eine so schönen Veranstaltung bieten konnten.

Erste Bilder sind online auf Wikimedia Commons, die Videoaufzeichnungen werden im Laufe der Woche ebenfalls ins Netz gestellt. Unser Medienpartner DRadio Wissen hat außerdem einen Wortbeitrag veröffentlicht.

Fotos von Raimond Spekking auf Wikimedia Commons, lizenziert unter CC-BY-SA

Video-Stream

Die Veranstaltung in voller Länge:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (14 Bewertungen, Durchschnitt: 5.00 von 5)
Loading...Loading...

Zedler-Preis: Die Spannung steigt!

Eine Ähnlichkeit dieser Skizze mit dem Zedler-Preis ist nicht ausgeschlossen

  • Wikipedia Academy und Verleihung des Zedler-Preise
  • 1, Juli 2012, 14:00 Uhr
  • SUPERMARKT, Brunnenstraße 64, 13355 Berlin
  • Eintritt frei!
  • Alle sind herzlich eingeladen!
  • Livestream hier
  • Etwaige nachfolgende Fußballübertragungen sind von der nachmittäglichen Verleihung nicht betroffen.

In drei Tagen geht es los: Am kommenden Sonntag wird der rote Teppich im SUPERMARKT (Brunnenstr. 64) in Berlin-Mitte ausgerollt und die Sektkorken gelockert. Drei Tage Spannung, bis ab 14 Uhr das Geheimnis gelüftet wird: Wer wird die Haupt- und Sonderpreise in den drei Kategorien des Zedler-Preises für Freies Wissen in Empfang nehmen?

 

Um 10:00 Uhr eröffnen wir den Sonntag mit der Keynote von Sarah Stierch “The Visual Experience – Gender and Ways of Seeing Wikimedia.” Wer sich schon ab 11 Uhr ein bisschen warm essen und trinken möchte, ist herzlich eingeladen zum öffentlichen Free Culture Brunch der Wikipedia Academy. Neben einer von Matthias Spielkamp (iRights.info) moderierten Diskussionsrunde (ab 12:30 Uhr) über die sozialen Aspekte Freien Wissens gibt es ein audiovisuelles Erlebnis des Kunstprojekts Hypermusic (von Christian Grasse) und die Ausstellung der besten Bilder des Fotowettbewerbes Wiki loves Monuments 2011 zu bestaunen. Harte Infos treffen auf frei lizenzierte Fahrstuhlmusik 2.0 und feine Fotografie.

 

Viele von euch wurden bereits postalisch eingeladen. Leider haben einige die Einladungen erst verspätet erhalten. Dafür möchten wir uns entschuldigen. Selbstverständlich nehmen wir auch jetzt noch Anmeldungen entgegen und auch Kurzentschlossene sind herzlich willkommen, einfach vorbei zu schauen.

 

Wir freuen uns auf ein großes Fest mit und für euch!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen, Durchschnitt: 5.00 von 5)
Loading...Loading...

Wikimedia:Woche 26/2012

Die Wikimedia:Woche ist die wöchentliche Zusammenfassung von aktuellen Nachrichten aus der internationalen Wikimedia-Bewegung. Der gemeinschaftliche Mailing-Newsletter von Freiwilligen und Wikimedia Deutschland wird immer donnerstags in Wikipedia, auf der Mailingliste des Vereins und auch hier im Blog veröffentlicht.

Interessierte sind herzlich eingeladen, bei der Zusammenstellung von interessanten Links und Themen mitzumachen. Bis zum jeweils folgenden Donnerstag wird hier gesammelt.

Viel Spaß beim Lesen!

 

= Wikimedia:Woche (26/2012) =

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in Wikipedia entnommen werden.

 

Foundation und Vereine

CHAPTERS COMMITTEE WIRD AFFILIATIONS COMMITTEE

Wie Bence Damokos, Vorsitzender des Chapters Committees, mitteilt, hat das Chapters Committee Entwürfe für die Anerkennung der neuen Arten von Wikimedia-Organisationen erarbeitet, den “Thematic Organizations” und den “User Groups”. Das Komitee wird zukünftig als Affiliations Committee agieren und neben den nationalen Vereinen auch diese beiden Gruppen auf ihrem Weg zur offiziellen Anerkennung begleiten,

WIKIMEDIA FOUNDATION: QUALITÄTSSICHERUNG

Für die Qualitätssicherung der Wikimedia-Projekte bei der Wikimedia Foundation ist Chris McMahon zuständig. Im Blog der Foundation stellt er seine Arbeit und Zukunftspläne in diesem Bereich vor. Das beinhaltet auch zwei Stellenausschreibungen, um das Team zu verstärken.

WIKIMEDIA FOUNDATION: BOARDBESUCH

Das Kuratorium der Wikimedia Foundation hat einen Beschluss zu Gästen bei Kuratoriumssitzungen gefasst. Demnach können zwei Gäste im Zeitraum eines Jahres jeweils einen Sitzungstermin für ihren Besuch wählen.

WIKIMEDIA CH

Auf der Mitgliederversammlung von Wikimedia CH wurde unter anderem ein neuer Vorstand gewählt.

WIKIMEDIA DEUTSCHLAND: PRÄSIDIUMSSITZUNG

Im Blog von Wikimedia Deutschland wurde ein Rückblick auf die zweite Präsidiumsklausur des Jahres 2012 veröffentlicht. Das Präsidium des Vereins tagte gemeinsam mit Markus Glaser, dem gewählten Ratsmitglied der Wikimedia Chapters Association (WCA). Die Themen der Klausur werden im Blog zusammengefasst, ein Protokoll folgt.

Projekte und Initiativen

WIKIMEDIA COMMONS: BILD DES JAHRES GEWÄHLT

Das Bild des Jahres im freien Medienarchiv Wikimedia Commons ist gewählt. Das Siegermotiv zeigt einen See in Norwegen. Es setzte sich in der Jurybewertung vor dem Selbstporträt einer Astronautin (die Erde im Hintergrund) an Bord der Internationalen Raumstation ISS durch. Alle Platzierungen der Finalrunde und der vorhergehenden Auswahlrunden sind auf Wikimedia Commons einzusehen und zu bestaunen.

REISEFÜHRER-VORSCHLAG AUF DEN WEG GEBRACHT

James Heilman von Wikimedia Canada hat auf Meta-Wiki geschrieben, der offizielle Vorschlag für den neuen Reiseführer als Wikimedia-Schwesterprojekt sei bereits am 27. Mai 2012 an die Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation, Sue Gardner, und an das WMF-Vorstandsmitglied Samuel Klein weitergeleitet worden, also noch vor der Mitgliederversammlung von Wikivoyage am 9. Juni 2012, bei der dem neuen Projekt zugestimmt worden war. Weiter wird über den Namen des neuen Schwesterprojekts diskutiert. Dabei wird nicht ausgeschlossen, dass es verschiedene Namen für die diversen Sprachzweige geben könnte (“Travel” für Englisch und “Wikivoyage” für Deutsch, Italienisch und Französisch). Dabei spielen alte Animositäten aus der früheren Abspaltung von Wikitravel zu Wikivoyage weiter eine große Rolle für die englischsprachige Wikitravel-Community. Als Domain wurde von Samuel Klein travel.wikimedia.org genannt. Das Projekt läuft nun auf Meta-Wiki unter dem Namen “Travel Guide”. Die Community wird weiter beteiligt, und der Vorstand der Wikimedia Foundation wird über den Vorschlag und über dessen Umsetzung entscheiden, gegebenenfalls noch bei der Wikimania 2012 in Washington.

JSTOR-ACCOUNTS ANTE PORTAS – BEWERBUNGEN WEITER MÖGLICH

Steven Walling von der Wikimedia Foundation hat bekanntgegeben, dass die Rechtsabteilung der Stiftung derzeit eine Vereinbarung mit dem Online-Archiv JSTOR über 100 Accounts prüft, die an Wikipedianer verteilt werden können. Möglicherweise kommt es bis zur Wikimania 2012 in Washington noch zum Abschluss. Wer sich um einen Zugang zu JSTOR bewerben möchte, kann das weiterhin in der englischen Wikipedia tun. Derzeit stehen 97 Bewerber auf der Liste. Dort heißt es, die Vergabe werde sich „nach dem Bedarf und nach den Verdiensten“ der Bewerber richten. Wer anderweitig auf das Angebot von JSTOR zugreifen kann, möge von einer Bewerbung absehen. Das Programm ähnelt den Abmachungen, auf deren Grundlage bereits Zugänge zu den Datenbanken Credo Reference und HighBeam Research erteilt worden sind. JSTOR bietet eine Volltextsuche in über 1.400 digitalisierten Zeitschriften aus den Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften an.

AFRIPEDIA

In der Ausgabe 25/2012 der Wikimedia:Woche wurde über das von Wikimedia Frankreich initiierte Programm Afripedia berichtet. In einem ausführlichen Blogbericht der Wikimedia Foundation sind nun Details zu erfahren. Von technischer Seite sollen in Schulen Offline-Netzwerke mit Kiwix-Rechnern eingerichtet werden, über die Wikipedia wie in einem Intranet verfügbar wird. Internetanbindung ist dafür nicht nötig. Um alle Rechner und deren Wikipedia-Versionen zu aktualisieren, muss nur ein einziger Rechner aktualisiert werden.

OFFIZIELLE WIKTIONARY-APP FÜR ANDROID

Die Wikimedia-Stiftung hat nach der Wikipedia-App (Januar 2012) nun die zweite offizielle Anwendung im »Google Play Store« veröffentlicht. Mit ihrer Hilfe kann man auf Mobiltelefonen mit dem Open-Source-Betriebssystem Android das freie Online-Wörterbuch Wiktionary in über 150 Sprachen lesen und die Einträge an seine Freunde weiterleiten (z.B. über Facebook oder Twitter). Mit der App lassen sich Aussprache-Beispiele anhören, Seiten als Favoriten speichern und das Wort des Tages abrufen. Ziel der Apps ist es, die Reichweite der Wikimedia-Projekte zu vergrößern.

WIKISANGAMOLSAVAM

In Indien fand Ende April 2012 die erste WikiSangamolsavam-Konferenz für Helfer der Malayalam-Sprachversion von Wikipedia statt. Über 100 Teilnehmer waren vor Ort. Ein Rückblick ist im Blog der Wikimedia Foundation zu lesen.

OPEN DATA IM BUNDESTAG

Pavel Richter, Vorstand von Wikimedia Deutschland, nahm an einer Sitzung des Unterausschusses Neue Medien teil, um über die Bedeutung freier Lizenzen zu sprechen. Wikimedia Deutschland hat aus diesem Anlass eine entsprechende Stellungnahme (“Entwicklung und Stand Open Data-Projekte”) veröffentlicht.

Studien und Statistik

WIKIMEDIA FOUNDATION: RESEARCH NEWSLETTER

Der regelmäßige Überblick wissenschaftlicher Arbeiten zu Wikipedia wird im Blog der Wikimedia Foundation veröffentlicht. In der aktuellen Ausgabe wird unter anderem eine Studie zur Entwicklung von Bearbeitungskonflikten kommentiert: Die Studie kommt demnach zum Ergebnis, dass die meisten Bearbeitungskonflikte (Edit-Wars) zu einem Konsens führen. In den Fällen, wo das nicht gelingt, sei es dem ständigen Zufluss neuer Diskussionsteilnehmer geschuldet. Weitere Themen des Newsletters sind neben einer Vorankündigung der Wikipedia Academy in Berlin beispielsweise Forschungsergebnisse zur Transitivität von Interwikilinks (gegenseitige Verweise zwischen Sprachversionen) sowie eine Sonderausgabe der Open Access-Zeitschrift Digithum zu Wikipedia.

Technik

VISUAL EDITOR

Die Wikimedia Foundation hat eine überarbeitete Version des geplanten WYSIWYG-Editors veröffentlicht und bittet um Rückmeldungen aus der Community der Wikipedia-Bearbeiter. Auf dem Prüfstand stehen Funktionalität und Benutzerführung. Ziel der neuen Benutzeroberfläche ist es, technische Hürden der Bearbeitung von Wikipedia-Artikeln zu senken, indem potenzielle Helfer ohne Kenntnis der sogenannten Wiki-Syntax Inhalte einstellen und ändern können.

WERKZEUG FÜR ARTIKELKOMMENTARE

Article Feedback Tool (AFT), so bezeichnet die Wikimedia Foundation eine Testreihe von Einblendungen, mit deren Hilfe Leser von Wikipedia-Artikeln motiviert werden sollen, Feedback zu Artikeln zu geben und im Idealfall selber Artikel zu bearbeiten. Ein Zwischenbericht ist erschienen, der nahelegt, dass die mittlerweile fünfte Version des AFT auch im größeren Maßstab Leser zu mehr Kommentaren und auch zu eigener Mitarbeit animiert. Details hierzu im Blog der Wikimedia Foundation. Im Juli 2012 soll die Reichweite des Werkzeugs auf zehn Prozent aller englischsprachigen Artikel erhöht werden. Im Herbst 2012 könnte die Komplettabdeckung der englischen Sprachversion folgen.

RENDER

Das Team der Projekts RENDER bei Wikimedia Deutschland wird durch einen neuen Mitarbeiter verstärkt. Eine kurze Einführung zu Johannes Kroll ist im Vereinsblog zu finden. Außerdem steht im Toolkit von RENDER nun ein weiteres Werkzeug bereit: Historische Infobox-Daten aus Wikipedia wurden als Datenset vom RENDER-Projektparter Google Research Zürich verfügbar gemacht.

Termine

ZEDLER-PREIS FÜR FREIES WISSEN 2012

Am Sonntag, den 1. Juli 2012, findet in Berlin ab 14 Uhr die Verleihung des Zedler-Preises 2012 statt. Ort der Veranstaltung ist der SUPERMARKT, Brunnenstraße 64, 13355 Berlin.
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, Durchschnitt: 5.00 von 5)
Loading...Loading...

Google stellt historische Infobox-Daten zur Verfügung

Guillermo Garrido (NLP Group, UNED, Spanien) und Enrique Alfonseca von Google Research Zürich, einem unserer Projektpartner im RENDER-Projekt, haben ein Datenset extrahiert, das alle Attribut-Wert-Paare von Infoboxen in der englischsprachigen Wikipedia-Artikeln seit 2003 enthält.

Das WHAD-Set (Wikipedia Historical Attribute Data) ist auf der Downloadseite im RENDER-Toolkit abrufbar. Das 5,5 GB große Datenset steht unter der Lizenz CC-BY-SA und ist als Trainingsdatenmenge für Forscher im Bereich überwachtes maschinelles Lernen besonders interessant.

Ausführlichere Informationen zum WHAD-Datenset finden sich auf Enrique Alfonsecas Webseite.

Wir freuen uns besonders auf Enriques Teilnahme an der Wikipedia Academy. Seine Arbeiten zum WHAD-Datenset stellt er am Samstag während der Paper Session III: Analyzing Wikipedia Article Data vor.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, Durchschnitt: 5.00 von 5)
Loading...Loading...

Bericht zur zweiten Präsidiumsklausur


Präsidium und Vorstand bei der Klausur.
Urheber: Dirk Franke, Lizenziert unter CC-BY-SA 3.0
→ weitere Bilder

Letztes Wochenende trafen sich Präsidium, Vorstand sowie das frisch gewählte WCA-Ratsmitglied Markus Glaser zur zweiten Klausur in diesem Jahr. Die Tagesordnung (einmalige Anmeldung erforderlich) war mit wichtigen Themen gefüllt: dazu gehörten die laufenden Diskussionen über die Art und Weise, wie die international gesammelten Spenden zukünftig weltweit verteilt werden sollen, die Wahl eines neuen Stellvertretenden Vorsitzenden, der Aufbau der Wikimedia Chapters Association, die Vorbereitung der Vorstandsbewertung, der dritten Runde des Community-Projektbudgets, der Überarbeitung des Kompass 2020, Diskussionen zur Vergabe von Stipendien, dem Bericht vom WikiWomenCamp oder der politischen Positionierung des Vereins.

Das Protokoll der Klausur wird in Kürze veröffentlicht. Vorab aber hier schon einige wichtige Punkte, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Nach dem Rücktritt von Sebastian Wallroth vom Amt des Stellvertretenden Vorsitzenden am 11. Juni 2012 obliegt es dem Präsidium satzungsgemäß, aus seiner Mitte einen Nachfolger für den Rest der Wahlperiode zu wählen. Auf der Klausur wurde die bisherige Beisitzerin Anja Ebersbach in dieses Amt gewählt. An dieser Stelle möchte ich mich auch persönlich noch einmal für Sebastians Arbeit bedanken und ihm alles Gute für seine Zukunft wünschen.
  • Präsidium und WCA-Rat werden zukünftig eng zusammenarbeiten. Hierfür wird Markus Glaser, der von Wikimedia Deutschland in den Rat gewählt wurde, in die interne Kommunikation des Präsidiums eingebunden und auch zu allen Sitzungen eingeladen. Gleichzeitig soll es zukünftig für die internationalen Themen eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus Präsidiumsmitgliedern, dem WCA-Ratsmitglied, Mitarbeitern von Wikimedia Deutschland und Interessierten aus der Community geben.
  • Das Präsidium wird wie in den Vorjahren gemeinsame mit den Mitarbeitern die Arbeit des hauptamtlichen Vorstands bewerten. Die Vorbereitungen dafür laufen jetzt an, mit dem Ziel, die Bewertung bis Ende August abgeschlossen zu haben.
  • Die Überarbeitung des Kompass 2020 geht voran. Im Ressort Politik & Gesellschaft gibt es einen Entwurf für neue strategische Ziele, an denen sich die Arbeit des Vereins in den nächsten Jahren orientieren soll. Die neuen Ideen aus dem Ressort sollen sowohl online im Vereinsforum als auch offline auf einer Städtetour vorgestellt und diskutiert werden.

Wie auch die Sitzungen zuvor, war diese Klausur von großer Konzentriertheit und Konstruktivität geprägt. Vielen Dank an alle Beteiligten für die Vorbereitung und die Teilnahme!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (10 Bewertungen, Durchschnitt: 4.40 von 5)
Loading...Loading...

Linkliste zum Presseverleger-Leistungsschutzrecht, solange es noch erlaubt ist

Am 14. Juni wurde an diversen Stellen im Internet der aktuelle Referentenentwurf für die Einführung eines “Leistungsschutzrechts für Presseverleger” veröffentlicht. Federführend ist hier das Bundesjustizministerium, das bislang selbst noch keinen Entwurf selbst veröffentlicht hat, sondern nur “unter zwei” bestätigt, dass es sich bei der veröffentlichten Version um das interne Papier mit Stand 13. Juni 2012, 13:39 Uhr handelt. In diesen schnelllebigen Zeiten scheint die Minutenangabe tatsächlich gerechtfertigt zu sein.

Damit endet eine fast dreijährige in Fachkreisen geführte Diskussion über ein Leistungsschutzrecht, von dem (mit Ausnahme eines Diskussionspapieres zwischen Gewerkschaft und Verlagen) bis zuletzt unklar war, um welche konkreten Handlungen im Internet es überhaupt gehen soll, die von welchem konkreten Berechtigtenkreis mit welchen Mitteln untersagt werden können soll.

Wir dokumentieren an dieser Stelle alle Reaktionen auf den Referentenentwurf, die wir spannend, lesenswert, informativ oder zumindest aus Vollständigkeitsgründen erwähnenswert halten. Bitte nutzt die Kommentarfunktion, um weitere Links vorzuschlagen. Die von uns gewählte Sortierung ist willkürlich.

Dass die Mehrzahl der von uns verlinkten Beiträge dem Presseverlegerleistungsschutzrecht oder zumindest diesem Referentenentwurf skeptisch oder massiv ablehnend gegenüberstehen, deckt sich durchaus mit der Stimmungslage insgesamt und ist nicht das Resultat einer auf Verzerrung angelegten Auswahl. Besonders stark und teilweise kreativ fiel die Kritik von Bloggern und der “LSR-Szene” aus.

Die Bundesregierung strebt an, einen Gesetzesentwurf für ein Presseverlegerleistungsschutzrecht noch vor der Sommerpause einzubringen, der einzige realistische Termin dafür wäre die Kabinettsrunde am Mittwoch, 4. Juli 2012. Die Tagesordnung für dieses Treffen wird am 2. Juli festgelegt und am 3. Juli der Öffentlichkeit mitgeteilt. Der Bundestag könnte dann direkt nach der Sommerpause mit der Beratung in den Ausschüssen anfangen.

Rechtliche Analysen, Stellungnahmen von Anwälten:

Nachrichtenseiten, Blogs:

 Gewerkschaften, Industrieverbände

Stellungnahmen von Politikern:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Bewertungen, Durchschnitt: 5.00 von 5)
Loading...Loading...

Johannes Kroll verstärkt das RENDER-Team

Johannes Kroll (Foto: Phillip Wilke / CC-BY-SA 3.0)

Seit dem 15.06. verstärkt Johannes Kroll als Software-Entwickler das Team des RENDER-Projekts bei Wikimedia Deutschland. In den kommenden Monaten wird Johannes das Projekt besonders bei der Entwicklung der geplanten Supporting Tools unterstützen. Diese Werkzeuge ermöglichen es Nutzern der Wikipedia, unausgewogen formulierte und nicht-neutrale Artikel zu finden, zu verstehen und zu verbessern.
Johannes arbeitet seit vielen Jahren als freiberuflicher Entwickler und hat bereits für Wikimedia an der Entwicklung für GraphCore und GraphServ gearbeitet. Sein Wissen und seine Expertise auf diesem Gebiet werden für die kommenden Aufgaben eine große Bereicherung sein. Herzlich Willkommen!

Als überzeugter Autodidakt, der sich ständig weiterbilden will und
muss, weiß ich den Zugang zu freiem Wissen besonders zu schätzen. Das
ist ein Grund, warum ich gern für und mit Wikimedia arbeite.”

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (8 Bewertungen, Durchschnitt: 4.63 von 5)
Loading...Loading...

Zedler-Preis 2012: Auszeichnung für Freies Wissen

Eine Blaupause des Zedler-Preises

Die Spannung steigt. Zum krönenden Abschluss der Wikipedia Academy wird am Sonntag, den 1. Juli 2012, der Zedler-Preis für Freies Wissen vergeben. Was es mit dem Preis auf sich hat, erklärt Wikimedia Deutschlands offizielle Pressemitteilung zur Preisverleihung. Nur so viel an dieser Stelle: 100 Einreichungen, 17 Nominierte, 3 Preiskategorien, 2 Sonderpreise und 1 Veranstaltungsort in Berlin, der auf viele, viele Gäste wartet:

  • Sonntag, 1. Juli 2012
    14.00 Uhr – 16.00 Uhr
  • SUPERMARKT
    Brunnenstraße 64
    13355 Berlin

 
Der SUPERMARKT ist ein zur Veranstaltungsfläche umgebauter, nun ja, Supermarkt. Am Sonntag erfahren dort die Nominierten in den Kategorien Wikipedia-Artikel des Jahres, Community-Projekt des Jahres und Externes Wissensprojekt des Jahres, wen die Jury als Gewinner gekürt hat. Dann wird auch die Trophäe des Zedler-Preises enthüllt. Einen Vorgeschmack für Neugierige bietet das Logo, hier oben rechts im Beitrag. Es erinnert nicht von ungefähr an eine Blaupause. Wie allerdings der Zedler-Preis genau aussieht, davon sollte man sich persönlich überzeugen.

Wichtig!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (7 Bewertungen, Durchschnitt: 5.00 von 5)
Loading...Loading...