Archiv für März, 2012



3, 2, 1, Wikidata!

Es ist soweit. Am heutigen Freitag, den 30. März 2012, ist der offizielle Startschuss für Wikidata gefallen. Das erste neue Wikimedia-Projekt seit sechs Jahren wird eine gemeinsame Datenbasis für Artikel in allen Sprachversionen von Wikipedia ermöglichen. Das Entwicklerteam von Wikimedia Deutschland beginnt am Montag, den 2. April, die Arbeit am Großprojekt. Unsere Pressemitteilung mit allen Details zu Wikidata wurde heute in Deutsch und Englisch veröffentlicht und ist auf unserer Webseite zum Nachlesen eingestellt.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts wird es sein, Anregungen der Wikipedia-Community aufzunehmen. Ansprechpartnerin hierfür ist Lydia Pintscher, die sich in einem eigenen Blogposting bereits vorgestellt hat. Weitere Informationen gibt es natürlich auch auf der Projektseite von Wikidata.

Wir freuen uns auf spannende Monate und werden hier regelmäßig über die Entwicklungsschritte berichten.

 

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading ... Loading ...

Wikimedia:Woche 13/2012

Die Wikimedia:Woche ist die wöchentliche Zusammenfassung offzieller Ankündigungen und Hinweise der Wikimedia Foundation und der lokalen Wikimedia-Organisationen. Der gemeinschaftliche Mailing-Newsletter von Freiwilligen und Wikimedia Deutschland wird immer donnerstags auch hier im Blog veröffentlicht.

Interessierte sind herzlich eingeladen, bei der Zusammenstellung von interessanten Links und Themen mitzumachen. Bis zum jeweils folgenden Donnerstag wird im Etherpad der Wikimedia:Woche gesammelt.

Viel Spaß beim Lesen!

 

= Wikimedia:Woche (13/2012) =

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Beitragende: Jürgen Fenn, Anneke Wolf, Catrin Schoneville, Michael Jahn

 

 

Foundation & Vereine

ORGANISATIONSMODELLE INNERHALB DER WIKIMEDIA-BEWEGUNG

Seitens des Kuratoriums der Wikimedia Foundation wurde eine Zusammenfassung des bisherigen Diskussionsstandes zu Organisationsmodellen innerhalb der Wikimedia-Bewegung veröffentlicht. Darin werden vier Typen unterschieden: Länderorganisationen (auch regional), Benutzergruppen, thematisch organisierte Vereinigungen sowie Partnerorganisationen.

WIKIMEDIA FOUNDATION: BERICHTE

Eine Zusammenfassung der Aktivitäten der Wikimedia Foundation im Februar 2012 findet sich in deutscher Sprache auf Meta:

MONATSBERICHTE

Wikimedia Ungarn hat den Monatsbericht für Februar 2012 veröffentlicht.

WIKIMEDIA DEUTSCHLAND

Das Präsidium des Vereins hat im Vereinsforum Vorschläge zur Gestaltung der politischen Arbeit des Vereins veröffentlicht und freut sich über Diskussionsbeiträge. (Anmeldung erforderlich):
Hier noch der Verweis auf das Protokoll der Telefonkonferenz des Präsidiums vom 21.02.2012:

Projekte und Initiativen

WIKIMANIA 2012 – STIPENDIEN

Die Frist für Bewerbungen um Stipendien für die Teilnahme an der Wikimania in Washington, D.C., (12. bis 14. Juli 2012) ist bis 16. April 2012 verlängert worden. Insgesamt können 20 Personen aus Deutschland gefördert werden:

WIKIMANIA 2012 – ERÖFFNUNGSREDE

Im Blog der Wikimedia Foundation wird angekündigt, dass Mary Gardiner die Eröffnungsrede der diesjährigen Wikimania halten wird. Gardiner ist eine einflussreiche Fürsprecherin für die verstärkte Beteiligung von Frauen im Bereich Freier Software.

HISTORISCHE RUNDFUNKAUFNAHMEN AUF COMMONS

Der australische Rundfunk ABC hat damit begonnen, historische Aufnahmen aus seinem Archiv auf Wikimedia Commons zu stellen. Weitere Beiträge werden bald folgen.

EDITIERWORKSHOP FÜR FRAUEN

In San Francisco fand in der letzten Woche ein von der Wikimedia Foundation organisierter Workshop statt, der explizit neue weibliche Autoren für Wikipedia ansprechen wollte. Einen kurzen Rückblick gibt es hier:

Studien und Statistik

VERWEILDAUER VON AUTOREN

In einem kurzen Blogposting widmet sich die Wikimedia Foundation der Frage, wie der Zusammenfall sinkender Verweildauer neuer Wikipedia-Autoren mit dem zeitgleichen Anstieg von Warnhinweisen auf Benutzerseiten seit 2006 zu interpretieren ist. Statistische Erhebungen zeigten, dass die Qualität der ersten Beiträge neuer Autoren über die Jahre nicht gesunken ist. Der Grund für gesteigerte Warnhinweise und Revertierung ist demnach objektiv nicht in schlechteren Beiträgen zu finden.

RESEARCH NEWSLETTER

Der monatliche Bericht rund um Wikipedia-Forschung enthält unter anderem den Verweis auf eine Studie über das Verhältnis der englischen, deutschen und französischen Wikipedias zu gesichteten Versionen. Außerdem: Eine Mehrheit an Hoschuldozenten in England verbietet ihren Studenten Wikipedia zu benutzen, nutzt sie aber selbst. Und, ein Hinweis auf ein entstehendes Sammelwerk zu Wikipedia-Studien. Weiterführende Links zu allen Themen:

Technik

NEUES DESIGN FÜR MOBILE WIKIPEDIA

Es sind einige Neuerung im Design und in der Benutzerführung des Mobilversion von Wikipedia umgesetzt worden.

Termine

WIKIDATA-SPRECHSTUNDE IM IRC

Lydia Pintscher wird kommende Woche die ersten Sprechstunden zu dem Projekt Wikidata im IRC abhalten:
  • 4. April um 18.30 Uhr, auf Deutsch,
  • 5. April um 18.30 Uhr, auf Englisch,
beide Male auf Freenode im Kanal #wikimedia-wikidata:

WIKIMEDIA CONFERENCE

Vom 29. März bis 1. April ist Wikimedia Deutschland erneut Gastgeber der Wikimedia Conference. Wikimedia-Vertreter aus 40 Ländern treffen sich in Berlin, um über Strategie, Zusammenarbeit und Professionalisierung der Ländervertretungen zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. Außerdem trifft sich der Stiftungsrat der Wikimedia Foundation zur seiner regulären Sitzung. Die Konferenz selbst ist nicht öffentlich, der Einlass erfolgt nur auf Einladung.
Ein offener Abend zum Kennenlernen findet am Freitag, den 30.3., statt. Ab 20 Uhr im Clubkeller des baxpax downtown Hostels, Nähe Friedrichstraße. Details und Adresse hier:
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Bewertungen, Durchschnitt: 4,00 von 5)
Loading ... Loading ...

Schaut her! – Videos erläutern Wikipedia

Nicht immer ist Wikipedia für neue Autoren so zugänglich, wie man es sich von einem offenen und kollaborativen Projekt wünscht. Die immer komplexer werdende Wikipedia macht es jenen, die sich beteiligen wollen, nicht ganz so einfach wie in früheren Jahren.

Um solche Startprobleme zu lindern, wurde durch Lehrende des Hochschulprogramms wiederholt ein Werkzeug ins Spiel gebracht, das Neulinge leicht bei ihren ersten Schritten begleiten könnte: Sogenannte Screencasts, also Kurzvideos aus Bildschirm-Abbildungen, wären doch geeignet den richtigen Gebrauch der Wikipedia anschaulich zu illustrieren? – Stimmt eigentlich. Und weil die Idee, neuen Autoren auf diese Weise einen guten Start in die Wikipedia zu geben ja nahe liegt, hat der Bereich Bildung und Wissen kürzlich einen Werkvertrag ausgeschrieben, um solche Screencasts produzieren zu lassen.

Und obwohl der gesetzte Zeitraum knapp war, freuen wir uns nun acht Screencasts vorlegen zu können, die einige besonders kritische Punkte für Neulinge griffig und konzis darstellen. Erstellt hat die Screencasts Christoph Kepper von PediaPress, dem wir herzlich danken für seine Arbeit. Natürlich stehen Sie alle unter einer freien Lizenz, nämlich CC-BY-SA 3.0. Zu finden sind sie -wie es sich gehört- auf den Commons im ogg-Format, für den Einsatz in Schulen und Universitäten legen wir in den kommenden Tagen mit .mov und .wmv auch handelsübliche Formate vor. Zu finden sind sie auf einer eigenen Seite in den Commons. Idealerweise sollten die Screencasts nicht nur in allen Bildungsprogrammen von Wikimedia Deutschland eingesetzt werden, sondern auch die oft sehr textlastigen Wikipedia-Hilfeseiten visuell ergänzen, wir würden uns freuen, wenn Sie auch in der Wikipedia bald zu finden wären.

Uns ist klar, dass diese Auswahl unvollständig ist und man noch viele weitere Screencasts zur Illustration grundlegender wie komplexer Wikipedia-Techniken realisieren könnte. Und darum möchten wir nicht bei diesen acht Screencasts stehen bleiben, sondern bitten Euch, Eure reichhaltigen Erfahrungen und Ideen einzusetzen, um sowohl neue Screencasts zu entwickeln wie auch vorhandenes Material ganz wiki-like aufzuwerten und zu verbessern. Und darum möchten wir Euch Folgendes anbieten:

Obwohl es nicht über Gebühr kompliziert ist, Screencasts zu erstellen, ist die Verwendung der Software zur Entwicklung guter Screencasts nicht ganz intuitiv. Solltet Ihr Interesse daran haben, eure Ideen zu entwickeln und in Screencasts umzusetzen, würden wir Euch gern einladen zu einer entsprechenden Schulung. Hier in Berlin, angeleitet von einem Experten, würden wir uns freuen wenn ganz im Sinne des Mottos “It’s a Wiki!” die obigen Screencasts einen Anstoß zur Verbesserung und Erstellung von Screencasts durch die Community geben könnten.

Solltet Ihr Interesse haben, Euch daran zu beteiligen, würden wir um eine kurze Mail an community@wikimedia.de bitten. Sobald wir eine kritische Masse von fünf Interessenten erreicht haben, hört Ihr von uns und wir würden mit den konkreten Planungen (Datumsvorschläge etc.) beginnen.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (6 Bewertungen, Durchschnitt: 3,50 von 5)
Loading ... Loading ...

Analyse der Diversität in Wikipedia – Das RENDER-Toolkit

Im Forschungsprojekt RENDER gibt es Neuigkeiten. Wie ich vor einiger Zeit hier angekündigt habe, gibt es nun erste Einblicke in unsere Analysen und Möglichkeiten zum Ausprobieren: das RENDER Toolkit auf dem Wikimedia Toolserver.

Dieses Toolkit enthält verschiedene Werkzeuge, die im Rahmen des Projekts von uns bzw. unseren Partnern entwickelt werden. Mit Hilfe dieser einzelnen Tools analysieren wir verschiedene Aspekte der Informationsvielfalt (Diversität) in Wikipedia und können gezielt Hinweise zur Verbesserung liefern.

Das Toolkit befindet sich in einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess und weitere Analysewerkzeuge werden folgen. Gegenwärtig sind diese vier Werkzeuge enthalten:

  • LEA (Link ExtrActor): Dieses Tool berechnet für einen Wikipedia-Artikel in einer Sprachversion die wichtigsten Konzepte, also die Begriffe, die von hoher Bedeutung für dieses Thema sind. Weiterhin liefert es Hinweise darüber, welche Verlinkungen ergänzt werden bzw. welche Artikel in einer angefragten Sprachversion fehlen könnten. Die Berechnung erfolgt auf einer Analyse der Wiki-Links eines Artikels im Vergleich zu anderen Sprachversionen.
  • Change Detector: Dieses Werkzeug zeigt die Liste der Artikel, die in einer Sprachversion nicht bearbeitet wurden, obwohl in der Mehrzahl der anderen Sprachversionen signifikante Änderungen festgestellt wurden.
  • Die Wikipedia Map ist in erster Linie ein Visualisierungswerkzeug, dass alle geo-getaggten Wikipedia-Artikel in einer Sprachversion auf einer Karte anzeigt. Mit Hilfe dieser Map können aber auch sprachspezifische Besonderheiten der Artikelverteilung beobachtet werden.
  • Corpex (Wikipedia Corpora Explorer): ist ein Visualisierungswerkzeug, das die Verteilung und Häufigkeit von Wörtern, Buchstabenkombinationen und kurzen Zwei-Wort-Kombinationen in verschiedenen Sprachversionen darstellt. Damit können beispielsweise Entwicklungen in eine bestimmte politische Richtung durch die Identifikation charakteristischer Ausdrücke im zeitlichen Verlauf ermittelt werden.

Diese Analysen werden den Nutzern als selbständige Instrumente zur Verfügung stehen. Darüber hinaus werden die Ergebnisse im weiteren Verlauf des Projekts in zwei verschiedene Unterstützungswerkzeuge integriert. Zum einen in ein Qualitätsübersichtswerkzeug, das für jeden Wikipedia-Artikel einen schnellen Überblick zu Qualität und Zustand sowie Hinweise auf weiterführende Informationen liefert. Die zweite geplante Applikation ist ein Arbeitslistengenerator. Mit diesem kann sich ein Wikipedia-Autor Listen verbesserungswürdiger Artikeln generieren und dabei einen bestimmten Themenbereich bzw. seine bevorzugte Kategorie wählen.

Wir freuen uns über Rückmeldungen, Verbesserungsvorschläge und weitere Anregungen auf der Diskussionsseite zu RENDER in Wikipedia bzw. auch unter render@wikimedia.de

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (5 Bewertungen, Durchschnitt: 4,80 von 5)
Loading ... Loading ...

2500 Kilometer

Blick in die Buchvorstellung
Blick in die Buchvorstellung

Nach einem sehr vollen Terminkalender in der zweiten Jahreshälfte 2011 begann 2012 etwas ruhiger, zunächst nur mit einem Treffen in Kassel zu Sondierungsgesprächen für “Wikipedia trifft Museen“. In den letzten zwei Wochen war es dann aber mal wieder so weit. Begonnen hatte es am 19. März mit einer Fahrt nach Leipzig. Als ich schon halb um Berlin herum war klingelte es – der Hexer mußte auch noch nach Leipzig. Irgendwie. Naja. Noch war ich nah genug um ihn einzusammeln. Und damit begann meine Reisewoche mit einer netten Begleitung. In Leipzig besuchten wir zunächst die Buchmesse. Ja, es war schon interessant. Ich war zuletzt Ende der 1990er Jahre dort. Aber so interessant wie bei meinem ersten Besuch war es dann doch nicht mehr. Sehr voll und echte neue Informationen gab es nicht. Einzig der Besuch beim Stand der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft war etwas

ergiebiger – auch in Sachen Bücher. Abends wurde dann noch einmal das Wikipedia-Jubiläumsbuch vorgestellt, bei einem lieben Partner von Wikimedia Deutschland, der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig. Ich versuchte mich einmal als Fotograf, da ich als Vorleser eher wenig geeignet bin, konnte mich aber immerhin in der anschließenden Diskussion etwas intensiver einbringen. Alles in allem war es ein guter Tag.

Die trunkene Alte
Die trunkene Alte

Nach der Übernachtung in Weimar und der vormittaglichen Suche nach original Thüringer Rostbratwürsten ging es weiter nach München, genauer nach Oberschleißheim. Dort verbrachte ich mein Wochenende bei der Verwandtschaft. Abstecher führten mich zu einer Freundin nach München und natürlich in die Staatlichen Antikensammlungen und erstmals auch in die Glyptothek. Erstmals – war es doch erst mein zweiter Besuch in München. Fast 600 Bilder machte ich in beiden Sammlungen binnen weniger Stunden. Und sicher werden Wikimedia Commons davon in absehbarer Zeit Diverse zugute kommen.

Montag ging es weiter. Weiter zum eigentlichen Grund der weiten Reise. Zürich. Erstmals in die Schweiz. Eingeladen von Professor Beat Näf, den ich bei “Wikipedia trifft Altertum” kennen und sehr schätzen gelernt hatte, hatte mich eingeladen. Zum einen um als Wikipedia-Vertreter in einem von ihm betreuten Kolloquium über Wikipedia zu berichten und Frage und Antwort zu stehen, zum anderen um mit ihm ein weiteres seiner Projekte zu frühmittelalterlichen Kirchen und den Möglichkeiten dieses in die Wikipedia einzubeziehen zu sprechen. Auch wenn die Tage davor und danach allesamt äußerst angenehm und positiv waren, kann ich den Tag in der schönen Stadt Zürich nur als den Höhepunkt der Reise bezeichnen. Die interessanten Gespräche mit den Teilnehmern des Kolloquiums sowie davor und danach mit Professor Näf ließen es wirklich zu einem äußerst angenehmen Tag werden. Und wie die Rückmeldungen aussehen, habe ich Wikipedia offenbar nicht ganz unwürdig vertreten. Schade nur, dass ausgerechnet an diesem Montag die Antikensammlung der Universität geschlossen war. Der Blick den man von aussen werfen konnte war schon sehr erfreulich. Ich muss eben mal wieder nach Zürich. Für alle, die mal in Zürich sind: das Restaurant im Turm des Hauptgebäudes der Universität ist einen Besuch wert!

Wenn ich schon in der Schweiz bin und an der Organisation von “Wikipedia trifft Museen” arbeite, wäre es Unsinnig gewesen den nächsten Tag nicht dafür zu nutzen, einen Abstecher nach Basel zu machen. Dort gibt es mit dem “Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig” das einzige Museum der Schweiz, dass sich einzig den archäologischen Hinterlassenschaften der Mittelmeerkulturen widmet. Und ja – ich konnte auch hier fotografieren. Allerdings nur für mich privat und musste dokumentieren, welche Objekte ich fotografierte. Das war dann doch etwas “strange”. Mal sehen, vielleicht kann ich ja doch ein paar Bilder frei bekommen. Abends gab es dann so etwas wie einen Basler Stammtisch. Zwei Deutsche und ein Österreicher auf der Suche nach einer Lokalität, da das Stammlokal geschlossen war. Somit konnte ich immerhin die seltsame Bahnstruktur kennen lernen.

Allamannische Kreuzfiebel mit antiker Karneolgemme
Allamannische Kreuzfiebel mit antiker Karneolgemme

Der Dienstag stand im Zeichen eines weiteren “dienstlichen” Besuchs im Alamannenmuseum Ellwangen. Dort war ich wirklich begeistert. Ein didaktisch erstklassig aufbereitetes Museum. Danach hatte ich noch einige Zeit mich mit dem Leiter des Museum, Andreas Gut, zu unterhalten. Er schilderte mir seine Probleme mit dem Museum. Leider wird es trotz seiner überragenden Funde wohl in absehbarer Zeit geschlossen werden. Die politischen Gründe möchte ich an dieser Stelle nicht weiter ausbreiten, unschön und gar kulturfeindlich ist in unserem Lande leider immernoch vieles. Auch hier entstanden für Wikipedia diverse Bilder. Und ich habe wohl einen Redner für “Wikipedia trifft Museen” getroffen.

Fazit: eine anstrengende aber sehr ergiebige Woche. Gut 2500 Kilometer habe ich zurück gelegt und fast 1400 Bilder gemacht. Einzige Dummheit: ich habe vergessen sowohl Beat Näf wie auch Andreas Gut zu fotografieren. Es bleibt eben immer etwas zu tun.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (9 Bewertungen, Durchschnitt: 3,22 von 5)
Loading ... Loading ...

Wikimedia Conference: Internationale Gäste in Berlin

Wir berichteten bereits: Vom 29. März bis 1. April ist Wikimedia Deutschland erneut Gastgeber der Wikimedia Conference. Wikimedia-Vertreter aus 40 Ländern treffen sich in Berlin, um über Strategie, Zusammenarbeit und Professionalisierung der Ländervertretungen zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. Außerdem trifft sich das Board of Trustees, das oberste Entscheidungsgremium der Wikimedia Foundation, zur seiner regulären Sitzung. Die Konferenz selber ist nicht öffentlich, der Einlass erfolgt nur auf Einladung.

Aber wenn schon einmal so viele internationale Freundinnen und Freunde Freien Wissens in der Stadt sind, möchten wir allen Interessierten die Möglichkeit zum Kennenlernen und Austausch bieten. Wir laden alle, die sich mit den Themen Wikipedia, Wikimedia, Freies Wissen oder Freier Kultur beschäftigen, am Freitag den 30.03.2012 ab 20 Uhr zum gemütlichen Get-Together in den Clubkeller des baxpax downtown Hostels in der Nähe der Friedrichstraße ein. Hier bietet sich die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, eigene Projekte und Kooperationen zu besprechen oder sich einfach von dem Spirit dieser internationalen Bewegung anstecken zu lassen.

Ganz ausdrücklich wenden wir uns mit dieser Einladung natürlich an den Berliner Stammtisch, aber auch andere Gruppen und Organisationen sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.

Unterstützung gesucht

Neben dem freitagabendlichen Vergnügen gibt es übrigens auch noch die Möglichkeit, als Helferin oder Helfer bei der Conference dabei zu sein. Wir suchen nämlich noch Unterstützung bei Dokumentation, Begrüßung und Fotografie. Interessierte können sich entweder direkt im MetaWiki eintragen oder sich vertrauensvoll per Mail an mich wenden.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (5 Bewertungen, Durchschnitt: 4,80 von 5)
Loading ... Loading ...

Wikimedia:Woche 12/2012

Die Wikimedia:Woche ist die wöchentliche Zusammenfassung offzieller Ankündigungen und Hinweise der Wikimedia Foundation und der lokalen Wikimedia-Organisationen. Der gemeinschaftliche Mailing-Newsletter von Freiwilligen und Wikimedia Deutschland wird immer donnerstags auch hier im Blog veröffentlicht.

Interessierte sind herzlich eingeladen, bei der Zusammenstellung von interessanten Links und Themen mitzumachen. Bis zum jeweils folgenden Donnerstag wird im Etherpad der Wikimedia:Woche gesammelt.

Viel Spaß beim Lesen!

 

= Wikimedia:Woche (12/2012) =

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:
Beitragende: Jürgen Fenn, Anneke Wolf, Alice Wiegand, Michael Jahn

 

 

Foundation & Vereine

PERSONALAUFSTELLUNG DER WIKIMEDIA FOUNDATION

Sue Gardner, Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation, hat eine Umstrukturierung der Arbeitsbereiche der WMF angekündigt. Der Bereich Community unter Leitung von Zack Exley wird sich künftig ausschließlich dem Fundraising widmen. Dafür werden drei eigene Teams zusammengestellt, die auf unterschiedliche Weise an der Herausforderung einer besseren Autorenbindung arbeiten. Eines dieser Teams entwickelt den Visuellen Editor, das zweite ist für die mittelfristige Wirkung von Grußbotschaften und Mitteilungen an Bearbeiter zuständig und das dritte Team ist eine Zusammenführung verschiedener Mitarbeiter zur Entwicklung schneller technischer Verbesserungen. Dieses letzte Team besteht aus Mitgliedern des früheren Community-Bereichs sowie Entwicklern und Mitarbeitern aus der Produktsparte.
Auch ohne einen so betitelten Community-Bereich wird Siko Bouterse, die Leiterin der Community-Fellowships, weiterhin ihre Aufgaben wahrnehmen, allerdings unter Zuordnung zum Bereich Global Development.
Hintergrund aller Umstrukturierungen und Zuordnung ist laut Gardner der Zwischenstand beim Organisationsziel, die Zahl der ehrenamtlichen Autoren zu erhöhen. Während die Steigerung der mobilen Zugriffzahlen auf Wikipedia im Plan liegt, gelingt es bisher nicht, dauerhaft mehr ehrenamtliche Autoren zu motivieren. Die Neuordnung der hier eingebundenen WMF-Mitarbeiter soll Ressourcen besser nutzen.

CHAPTERS’ ASSOCIATION

Im Wikipedia Signpost wird die aktuelle Entwicklung zur Gründung eines Verbands der Wikimedia-Fördervereine nachgezeichnet. Es bleibe derzeit noch offen, welche Gestalt die Gründungscharta im Einzelnen haben werde. Vieles deute aber darauf hin, dass der Entwurf von Ziko van Dijk mehr Zuspruch erhält als der Gegenentwurf von Thomas Dalton. Auf Meta begründen die Chapter ihren jeweiligen Standpunkt in kurzen Statements.

MONATSBERICHTE

Wikimedia Ungarn und Wikimedia Frankreich haben Monatsberichte  für Februar 2012 veröffentlicht.

MITARBEITER GESUCHT

Wikimedia Sverige sucht zwei neue Mitarbeiter: einen Projektassistenten, der im Europeana-Awareness-Projekt mehrere internationelle GLAM-Konferenzen und eine “Wiki-Loves-Public-Art”-Kampagne organisiert, und einen Projektleiter für eigene GLAM und Outreach-Projekte.
Und auch bei Wikimedia Deutschland hat es neue Stellenausschreibungen gegeben: Gesucht werden ein Bereichsleiter Bildung und Wissen, ein Bereichsleiter für die Freiwilligenförderung und eine Honorarkraft für die Durchführung der Landtagsprojekte.

MITARBEITER GEFUNDEN

Christoph Jackel, Wikipedianern auch als [[Benutzer:Sargoth]] bekannt, unterstützt ab sofort bei Wikimedia Deutschland Johannes Rohr im Bereich Community.
Wikimedia UK hat mit Stevie Benton, der seine Aufgabe als Communications Manager bereits übernommen hat, einen vierten Mitarbeiter eingestellt.

OUTREACH ÄGYPTEN

Das Outreach-Programm der Wikimedia Foundation in Ägypten hat mit dem dortigen Semesterbeginn vor einem Monat angefangen. Ziel ist es, die arabische Wikipedia (derzeit rund 170.000 Artikel) zu verbessern. Die Projektmanagerin Annie Lin hat die dortigen Pilot-Kurse besucht und berichtet über den Start. In einem Kurs verbessern Mathematikstudenten die Artikel über mathematische Grundbegriffe sowie über berühmte Mathematiker, während Französischstudenten Übersetzungen ins Arabische anfertigen.

Projekte und Initiativen

FREIE LEHRMATERIALIEN

Unter dem englischen Begriff Open Educational Resources (OER) wird seit Monaten unter Lehrern wie der breiten Öffentlichkeit über die Verwendung von Lehrmaterial unter freien Lizenzen diskutiert. Auch für den Bereich Bildung und Wissen bei Wikimedia Deutschland ist das Thema zentral. Eine Einführung und Situationseinschätzung anlässlich des EduCamps vom 16.-18. März in Köln findet sich im Blog von WMDE.

MEILENSTEINE

Die italienische Wikipedia zählt seit der vergangenen Woche 900.000 Artikel, die Wikipedia in der südindischen Sprache Telugu hat die Grenze von 50.000 Artikeln überschritten, und sowohl das Wiktionary in Malayalam, einer Sprache, die im Südwesten Indiens gesprochen wird, als auch die Wikipedia in einfachem English (Simple English) umfassen je 80.000 Artikel, schreibt der Wikipedia Signpost.

MEINUNGSBILD IN EN.WP ZU ABBILDUNGEN VON MOHAMMED

In der englischen Wikipedia hat ein bedeutsames Meinungsbild zu einem Thema begonnen, das nicht nur die dortige Community schon lange beschäftigt und das bereits zu einem Schiedsgerichtsverfahren geführt hatte, das im vergangenen Februar abgeschlossen wurde.
Es geht um die Frage, ob in Wikipedia-Artikeln Bilder gezeigt werden dürfen, die den islamischen Prophet Mohammed zeigen und – falls ja – an welcher Stelle im Artikel. Es wird auch gefragt, ob Leser einen Hinweis erhalten sollten, mit dem sie die Anzeige der Bilder ausschalten können.
Das Meinungsbild läuft bis zum 19. April 2012.

Studien und Statistik

FORSCHUNGSNEWSLETTER

Der monatliche Newsletter der Wikimedia Foundation zum Thema Forschung rund um Wikipedia und die anderen Wikimedia-Projekte ist jetzt erstmals als Sammelband erschienen. Ausgabe 1 umfasst die Monate Juli bis Dezember 2011 und ist sowohl als PDF als auch in einer Printausgabe verfügbar.

Technik

SUMMER OF CODE

In einem Blogposting ruft die Wikimedia Foundation zur Teilnahme an der siebenten Auflage von Googles Programmierausschreibung Summer of Code auf. Themenvorschläge zur Verbesserung der MediaWiki-Software gibt es bereits:

FEEDBACK-WERKZEUG

Seit 2010 testet die Wikimedia Foundation das so genannte Article Feedback Tool. Mit dieser MediaWiki-Erweiterung sollen Leser die Aussagekraft von Artikeln bewerten. In der neuesten Version (v5) wurden seit Dezember 2011 drei verschiedene Designs/Abfragen getestet, um zu sehen, welcher Auftritt die meisten Rückmeldungen gibt. Ergebnis: die Version 5 ist erfolgreicher als die Vorgänger, was den Umfang der Rückmeldungen betrifft.

DISKUSSION UM DIE VIDEO-CODECS AUF COMMONS

Brion Vibber hat auf der Mailingliste Wikitech-l die Frage aufgeworfen, ob auf Wikimedia Commons auch proprietäre Video-Codecs neben Ogg Theora oder WebM akzeptiert werden sollten, insbesondere H.264. Es geht um den Zugriff auf Inhalte mit mobilen Endgeräten, auf denen auch der Java-Player nicht zur Verfügung steht. In der Diskussion zum Vorschlag wurde darauf hingewiesen, dass die geringe Zahl an Videos auf Commons auch daran liegen dürfte, dass die Endgeräte keine Dateien in freien Codecs ausgeben können. Ian Baker hat die Vor- und Nachteile der diversen Codecs aus technischer und aus patentrechtlicher Sicht ausführlich zusammengefasst.

Termine

29. März bis 1. April: Wikimedia Conference in Berlin (Chapters Meeting)
30. März: Wiki Loves Monuments Kick-Off-Seminar in Dresden
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (5 Bewertungen, Durchschnitt: 4,80 von 5)
Loading ... Loading ...

OER – Ein Einblick in die pädagogische Praxis

Jonathasmello, CC-BY 3.0 *

In der pädagogischen Praxis sind Creative Commons-Lizenzen, Freies Wissen oder Urheberrecht leider immernoch Themen mit denen sich Lehrer weder während ihrer Ausbildung noch in der Praxis intensiv beschäftigen müssen. Zum Glück gibt es jedoch eine Menge Lehrer, die Wissensvermittlung in der Lehre als aktiven Prozess betrachten und daher partizipative Methoden dafür einsetzen. Doch selbst diese Lehrer scheinen derzeit durch die “Schultrojaner-Debatte” und Diskussionen um Open Educational Ressources ( “OER”) verunsichert zu sein.

Am Wochenende wurde im Rahmen des EduCamps in Köln und im Anschluss bei den 13ten Gautinger Internet-Treffen unter Pädagogen, Lehrenden und Koordinierenden über die Fragen Freier Lizenzierung gesprochen und Best-Practice-Ansätze ausgetauscht. Dabei ist klar geworden, dass es nochgroßen Klärungsbedarf gibt.

Die Praxis

Lehrer stehen – oftmals ohne es zu wissen- vor einem Problem: Machen sie sich die Vermischung von Lern- und Lehrmaterialien in Zeiten des Web 2.0 einmal bewusst, so wird die Frage nach dem Urheber und der daraus resultierenden Zitierung immer schwerer zu beantworten. Eine beunruhigende Erkenntnis in den Gesprächen mit den Lehrenden: Unsicherheit und Angst ist bei einer großen Anzahl der Lehrenden ein Hinderungsgrund, sich mit offenen Lehrmaterialien oder den daraus resultierenden kollaborativen Prozessen zu beschäftigen.

Dies wurde für mich in einer Vielzahl an Argumenten sichtbar: Von dem Wunsch nach der “einen richtigen” Lizenz (so wie im Schulbuch früher)  bis hin zu der Frage, ob man bei Falschverwendung nicht verklagt wird, gab es eine Vielzahl solcher Unsicherheiten, die es zu besprechen galt. Umso erfreulicher jedoch die Beobachtung, dass es oft nur wenig Erläuterung genügte, um Bedenken aus dem Weg zu räumen. Aus der Debatte um richtige Lizenzierung wurde deutlich, dass Aufklärung über Freies Wissen weiterhin eine wichtige Aufgabe ist.

Die Vision: Open Educational Ressources

Die Basis von Open Educational Ressources (im Folgenden OER) umfasst das Spektrum der verschiedenen Creative Commons-Lizenzen. Darüber hinaus ist der Begriff, wie immer wieder deutlich wird, noch sehr unklar in der Definition. Viele denken immernoch, dass “CC” eine einzige Lizenz ist. Die Creative Commons-Lizenzen sind noch sehr unbekannt unter den Lehrenden, was auf das fehlende Bewusstsein für urheberrechtliche Fragen unter Lehrenden zurückzuführen ist. Ein zweiter Punkt, der noch häufig unklar ist, ist die Tatsache, dass “open” nicht nur kostenlos bedeutet. Immer wieder kam der Einwand, dass Plattformen, die Ihre Inhalte “frei” zur Verfügung stellen, doch auch schon OER sein müssten. So lange für das Problembewusstsein für die bisherige Praxis besteht, ist daher auch der Mehrwert Freier Lizenzen schwer zu vermitteln. Im Gespräch mit einem der Teilnehmer, der eine Plattform freier Geschichtsmaterialien pflegt, kamen wir unter anderem auch auf Wikipedia als Freie Ressource zu sprechen:

“Ich habe jetzt (durch die Diskussion) den Mehrwert erkannt: Meine Sicht auf Wikipedia hat sich seit dem um 100% gedreht” (@segu_geschichte im Real-life)

Deutlich wird damit, dass die Diskussion um OER und die praktische Dimension dahinter zwar noch weit auseinander liegen, aber die Diskussion über Freie Inhalte erstmals öffentlich im Bildungsbereich stattfindet.

Die visionäre Praxis

Besonders bemerkenswert war jedoch in den Gesprächen die große Vielzahl einzelner Akteure, die bereits seit Jahren OER produzieren, Freie Lizenzen verwenden und richtige Verfechter Freien Wissens sind. Aus dieser Beobachtung resultierte dann auch eine zweite Session beim EduCamp zu “Best-Practice”, die ich gemeinsam mit @Gibro und @sondala und einer Gruppe Interessierter bestritt. Die gemeinsamen Ergebnisse haben wir in einem Etherpad gesammelt. Projekte, die bereits freie Inhalte erarbeiten, sind leider noch immer kaum sichtbar und vernetzt. Hier liegt somit eine große Aufgabe für die Zukunft der OER-Bewegung. Von @herrlarbig wie folgt zusammengefasst:

“Sei egoistisch und das hochgradig vernetzt. (Mach dein Ding, rede drüber, kooperiere.) #dialektik #effizienz #oer #ecco12” (@herrlarbig)

Vernetzung kann, so wurde deutlich, einerseits durch Veranstaltungen wie diese geschaffen werden, eine wichtige Rolle kommt jedoch hierbei auch technischen Features für die computerlesbare Kennzeichnung freier Materialien zu. Die Einblicke in die pädagogische Praxis sind wichtig und können dabei helfen, uns in dem Engagement für Freies Wissen ab und zu zu erden und uns den nach wie vor großen Bedarf der Aufklärung für die Grundbedingungen Freien Wissens zu verdeutlichen.

* Link: CC-BY 3.0

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (10 Bewertungen, Durchschnitt: 4,90 von 5)
Loading ... Loading ...

Ein Umzug steht an

Meetings in der Küche, Telefonkonferenzen im Abstellraum und übervolle Büros – die Räume von Wikimedia Deutschland in einer Schöneberger Altbauwohnung platzen aus allen Nähten.

Eines unserer Ziele für 2012 ist die Einrichtung eines neuen Standortes mit genug Platz für das Büro, für Arbeitsflächen, die von der Community genutzt werden können und für Veranstaltungen.

Ursprünglich sollte das im ersten Halbjahr so weit sein. Da es aber gar nicht so einfach ist, geeignete und bezahlbare Flächen dafür zu finden und einzurichten, wird die Geschäftsstelle ab April übergangsweise in neue Räumlichkeiten ziehen.

In diesen Räumen, die direkt gegenüber des Deutschen Technikmuseums Berlin liegen, werden wir mit Platz für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter inklusive des neuen Wikidata-Teams  Freies Wissen noch besser fördern können. Und natürlich werden wir von dort aus weiter an der Idee arbeiten, einen Ort des Freien Wissens zu schaffen – mit CommunitySpace, Eventflächen, Platz für die Geschäftsstelle und für weitere Partner.

Obentrautstr. 72, 10963 Berlin wird daher ab 2. April die Adresse der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland sein.

Und zur Einweihung der Räume werden wir gleich nach dem Umzug einladen.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (10 Bewertungen, Durchschnitt: 3,80 von 5)
Loading ... Loading ...

Wer bin ich?

Ich brenne für Freies Wissen und Open Culture. Ich freue mich deshalb sehr, ab heute mit Johannes im Team Community von Wikimedia Deutschland wirken zu dürfen.

Ich hoffe dabei, viel mehr und viel ausführlicher als bisher mit Wikimedianern und Wikimedianerinnen sprechen zu können und möchte mich deshalb hier nur mit einem kurzen Überblick über mein Leben und meine Tätigkeit bei Wikipedia und Commons vorstellen: Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (18 Bewertungen, Durchschnitt: 4,94 von 5)
Loading ... Loading ...