Archiv für Juni, 2011



Sommer, Sonne, Wikimedium!

Die Sommerausgabe unserer Vereinszeitung ist heute erschienen. Das Titelthema ist der Initiative Wikipedia muss Weltkulturerbe werden! gewidmet, die gestern übrigens den 25.000sten Unterzeichner der Online-Petition feiern konnte. Wir werfen auch einen kurzen Blick zurück auf das Expertengespräch vom 31. Mai im Deutschen Technikmuseum. Dazu findet ihr eine Videodokumentation der Veranstaltung auf unserer Vereinswebseite.

Und noch eine runde Zahl gibt es zu feiern. Im April dieses Jahres konnte Wikimedia Deutschland mit Professor Gernot Gutmann das 1.000ste Vereinsmitglied begrüßen. Er war auch gleich so freundlich, sich aus diesem Anlass für ein Interview in der Wikimedium bereit zu erklären. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken, genauso wie bei den vielen anderen Helfern, die für diese Ausgabe Themen beigesteuert haben, die sie über die Wikimedium verbreiten wollen! So können wir uns über Erfahrungen aus erster Hand zur Einweihung eines Tonstudios für Freiwillige freuen, das im Rahmen der Gesprochenen Wikipedia gefördert wurde. Ebenfalls dabei: Einblicke eines Benutzers in das Wikibooks-Projekt, der Erfahrungsbericht eines freiwilligen Referenten von Wikipedia macht Schule, ein Rückblick auf die Jurytagung des 14. Wikipedia-Schreibwettbewerbs und verschiedene aktuelle Themen rund um Freies Wissen sowie Veranstaltungen wie die WikiConvention in Nürnberg (9.-11. September 2011).

In dieser Ausgabe wird auch kurz der  8. Vorstand von Wikimedia Deutschland in Wort und Bild vorgestellt. Nicht allein dafür lohnt es sich wieder die Wikimedium zu lesen: Eine Verlosung gibt es auch noch! Mit freundlicher Unterstützung von cotton.de haben wir T-Shirts zur Initiative “Wikipedia muss Weltkulturerbe werden!” produzieren können. Jimmy Wales trägt es, auch Mitarbeiter der Geschäfsstelle haben es beinahe schon zu ihrer Berufskleidung gemacht und ihr könnt es auch bekommen. Schickt uns einfach eine E-Mail an redaktion@wikimedium.de. Die ersten zehn Absender gewinnen.

Kostenlos bestellen!

Die gedruckte Version der Wikimedium kann wie immer kostenlos unter redaktion@wikimedium.de abonniert werden. Wir schicken euch auch gerne Ausgaben zu, wenn ihr die Wikimedium bei Stammtischen oder Veranstaltungen auslegen oder an Freunde verteilen wollt. Schreibt uns am besten ebenfalls an die Redaktionsadresse.

Wir sammeln bereits wieder Themen für die nächste Wikimedium, die im September 2011 erscheinen wird. Wir freuen uns Eure Mitarbeit!

Viel Spaß beim Lesen!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (10 Bewertungen, Durchschnitt: 4.10 von 5)
Loading...Loading...

Freikarten für die OKCon 2011

Am Donnerstag und Freitag dieser Woche findet die Open Knowledge Conference 2011 in Berlin statt. Wikimedia Deutschland ist Partner der OKCon 2011. Daniel wird vor Ort einen Workshop zum Toolserver halten. Matthias nimmt am Workshop des Wikimedia Research Committee teil und stellt dort unter anderem das RENDER-Projekt vor.

Für Freunde Freien Wissens haben wir drei Freikarten für die OKCon 2011 zu vergeben. Schreibt einfach einen kurzen Kommentar zu diesem Blogbeitrag, wenn ihr eine diese Freikarten haben wollt! Unter allen, die bis morgen (Mittwoch, 29.6.) um 12 Uhr mittags kommentiert haben, verlosen wir die Tickets.

Details zur OKCon 2011 findet ihr im folgenden Auszug unserer Pressemitteilung oder vollständig im Pressebereich der Wikimedia Deutschland-Vereinsseite.

 

Pressemitteilung — Berlin, 28.06.2011

 
Freies Wissen nutzen!

Wikimedia Deutschland unterstützt die Open Knowledge Conference 2011.

In dieser Woche findet vom 30. Juni bis 1. Juli 2011 in der Berliner Kalkscheune die sechste Open Knowledge Conference statt. Die interdisziplinäre Veranstaltung bringt Einzelakteure und Organisationen aus den Bereichen offenes Wissen, offene Daten und offene Technologien zum Gedankenaustausch in Workshops und Vorträgen zusammen. Wikimedia Deutschland, Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V., ist Partner der OKCon 2011, die von der Open Knowledge Foundation organisiert wird. Gemeinsames Ziel ist es, den freien Zugang und die freie Nutzung von Daten und Inhalten zu fördern. Zum Programm der OKCon 2011 gehören neben Diskussionsrunden, beispielsweise zu den Entwicklungen des Datenjournalismus, unter anderem auch Vorträge des Gründers des GNU-Projektes, Richard Stallman, sowie zur Wikipedia-Forschung.

Daniel Kinzler, Software-Entwickler bei Wikimedia Deutschland, bietet auf der OKCon 2011 einen Workshop zur Einführung in den Wikimedia-Toolserver an. Er erklärt: “Durch die Automatisierung der Datenverarbeitung entstehen riesige Datenmengen. Nur ein kleiner Teil davon ist aber öffentlich zugänglich und weiter nutzbar, selbst wenn die Informationen eigentlich Gemeingut sind: das trifft zum Beispiel auf große Teile von Regierungs- und Verwaltungsdaten zu, aber selbst viele Informationen in Wikipedia sind zwar lesbar, können aber nicht ohne Weiteres weiter verarbeitet werden. Um Abhilfe zu schaffen, betreibt Wikimedia Deutschland das Toolserver-Projekt: Hier erhalten Interessente direkten Zugang zur Wikipedia-Datenbank und können auf dieser Grundlage selbst Werkzeuge schaffen, mit denen Informationen aus den Wikimedia-Projekten weiter verarbeitet und verbreitet werden können.”

Auf der OKCon 2011 werden Anwesende der Wikimedia Foundation und einzelner Wikimedia-Ländervertretungen empirische Forschung zur Funktionsweise von Wikipedia in einer eigenen Diskussionsrunde präsentieren. Wikimedia Deutschland stellt in diesem Zusammenhang seine Mitarbeit am EU-geförderten Forschungsprojekt RENDER (Reflecting Knowledge Diversity) vor. Das Projekt RENDER erforscht die Informationsvielfalt des World Wide Web und sucht nach Technologien, die Kommunikation und Zusammenarbeit über die Grenzen sozialer, kultureller und professioneller Gemeinschaften hinweg ermöglichen. Mit RENDER soll unter anderem eine Grundlage dafür geschaffen werden, die Inhalte von Wikipedia-Artikeln in verschiedenen Sprachversionen zu vergleichen oder Artikelqualität beurteilen zu können.

[…]

Zur vollständigen Pressemitteilung.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (6 Bewertungen, Durchschnitt: 5.00 von 5)
Loading...Loading...

Wikimania Haifa 2011

Die öffentliche Registrierung für die Wikimania in Haifa hat begonnen. Wikimedia Israel hat eine entsprechende Pressemitteilung veröffentlicht, die nochmal Interessantes zur Veranstaltung und den aktuellen Stand der Vorbereitungen vermittelt. Sie dient als Grundlage für andere Chapter, die Informationen regional zu verbreiten. Die entsprechende Presseinformation von Wikimedia Deutschland findet ihr in Auszügen weiter unten und in vollem Umfang im Pressebereich unserer Vereinsseite zum Herunterladen.
Übrigens machen die unten erwähnten Teilnehmeranmeldungen aus 52 Ländern die diesjährige Wikimania zur internationalsten Veranstaltung, seit die jährliche Konferenz 2005 zum ersten Mal einberufen wurde. Jetzt also schon ein Grund, Wikimedia Israel zu gratulieren. Ein vielversprechender Anfang!

 

Pressemitteilung — Berlin, 23.06.2011

Wikimania Haifa 2011

Öffentliche Anmeldung für den Jahreskongress der ehrenamtlichen Wikipedia-Autoren gestartet.

Vom 4. bis 7. August 2011 treffen sich hunderte ehrenamtliche Wikipedia-Autoren, Befürworter von Freien Inhalten und Aktivisten der Wikimedia-Bewegung in Haifa, Israel. Die jährliche Wikimania bietet den internationalen Teilnehmern die Möglichkeit, Meinungen und Ideen zu diskutieren und sich über neue Trends auf dem Gebiet des Wissensaustausches im Internetzeitalter zu informieren. Vertreter aus 52 Ländern haben sich bereits angemeldet. Nun ist die Anmeldung auch für die Allgemeinheit geöffnet. Journalisten, Forscher, Pädagogen, Juristen und generell Menschen, die sich für Freies Wissen interessieren, werden das Forum nutzen, das die Wikimania 2011 ihnen für gemeinsame Gespräche bietet. Die diesjährige Veranstaltung umfasst 125 Sessions in fünf Themenbereichen und zahlreiche Workshops, die sich mit Freien Inhalten, Bildung und Wissenserwerb, Open Source, Copyright im Internetzeitalter, Webcommunitys und Netzwerken befassen.

Die Wikimania 2011 wird von Wikimedia Israel organisiert, der Wikimedia-Landesvertretung vor Ort. Wikimedia Israel versteht die Veranstaltung als großartige Gelegenheit, Israel den Teilnehmern der Wikimania vorzustellen. Viele von ihnen sind Meinungsbildner und engagieren sich, selbstverständlich, in der freien Enzyklopädie Wikipedia, der größten und bekanntesten Wissenssammlung der Welt. Deshalb beinhaltet die Konferenz einen zusätzlichen Tag, der für Ausflüge in die Bucht von Haifa, aber auch nach Galiläa, Jerusalem und Tel Aviv bestimmt ist. Zu den weiteren Aktivitäten gehören verschiedene Teilnehmertreffen und eine Strandparty. Einige Teilnehmer werden früher anreisen, um am 2. und 3. August einige begleitende Vorveranstaltungen zu besuchen. Dazu gehören ein Treffen von Programmierern und Entwicklern, um technische Details der Wikimedia-Projekte zu diskutieren, ein Symposium über das OpenZIM-Projekt und eine offene Diskussion über den Zugang zu Wissen und Informationen im Globalen Süden. Des Weiteren ist an diesen Tagen ein Treffen von Vertretern der Wikimedia Chapter aus aller Welt geplant. Zu den Gästen der Wikimania 2011 zählen unter anderem auch Wikipedia-Gründer Jimmy Wales und die Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation, Sue Gardner.

[…]

Zur vollständigen Pressemitteilung.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (4 Bewertungen, Durchschnitt: 5.00 von 5)
Loading...Loading...

Hier editiert der Chef noch höchstpersönlich

Dmitri Medwedew ist amtierender Präsident Russlands und hat sich in den letzten Monaten das Thema Urheberrecht zur Brust genommen. Dabei sparte er nicht mit Lob für das Lizenzmodell von Creative Commons. Vielleicht erklärt das auch, warum die staatliche Nachrichtenagentur RIA Novosti heute mit gleich einer ganzen Batterie von Meldungen online geht, in der sie den Start der Zusammenarbeit mit unseren Kollegen vom russischen Wikimedia-chapter bekanntgeben: Bilder aus dem RIA-Archiv werden unter einer freien Lizenz veröffentlicht und auf Wikimedia Commons hochgeladen:

Meldung von heute, 14:22 (Russisch): Medwedew startet Projekt zur Zugänglichmachung des RIA Novosti Bildarchivs

Meldung von heute, 00:09 (Russisch): RIA Novosti öffnet Bildarchiv für Commons

In einer Aktion, die dem Wort “photo-op” eine neue Bedeutung zuweist, lud der Präsident höchstpersönlich unter einem für diesen Zweck angelegten Account auf  das Hunderste Bild auf Wikimedia Commons.

Weiterführende Informationen bietet die Pressemitteilung von Wikimedia RU. Eine Liste aller veröffentlichten Bilder liegt auf Wikimedia Commons.

 

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (9 Bewertungen, Durchschnitt: 4.00 von 5)
Loading...Loading...

Projekte & Aktivitäten von Wikimedia Deutschland im Mai 2011

Liebe Freunde des Freien Wissens,

etwas verspätet folgt der Bericht über die Projekte und Aktivitäten von Wikimedia Deutschland für den Mai 2011. Viel Spaß beim Lesen – Kommentare und Feedback sind wie immer gerne gesehen.

Wikipedia muss Weltkulturerbe werden!

Im Mai war Catrin mit der Planung und Koordination der Video-Message von Jimmy zum Weltkulturerbe beschäftigt. Am 18. Mai war Jimmy Wales für die Aufnahmen und Pressegespräche (dpa, NYT) in Berlin. Texterstellung und Organisation und Dreharbeiten wurden von Michael unterstützt. Dazu gehörte das Sammeln und Aufbereiten von Informationsmaterial im Vorfeld sowie die Vorbereitung des Drehortes.

Sebastian Sooth hat im Mai den Start der Petition und das Expertengespräch am 31.5. vorbereitet. Am 23.5. ging die Website mit der Petition in deutscher und englischer Sprache online, bis Ende Mai hatten sie über 10.000 Menschen mitgezeichnet. Inzwischen ist sie von Freiwilligen in über 25 Sprachen übersetzt worden und auch die Videobotschaft von Jimmy Wales hat jetzt u.a. griechische und chinesische Untertitel. Im Deutschen Technikmuseum fand das Expertengespräch “Muss Wikipedia Weltkulturerbe werden?” statt, die Aufzeichung der Podiumsdiskussion gibt es auf wikimedia.de/videodoku. Mit Vertretern der Deutschen UNESCO-Kommission sind wir in intensivem fachlichen Austausch und Sebastian hat sich bereits mit Vertretern getroffen. Weiterhin unterstützt Leo Burnett die Initiative pro bono und Sebastian hat auch im Mai die Begleitung der Aktivitäten geklärt. Dabei wurde u.a. die erste Postkarte zur Initative produziert. Wikimedia-Chapter aus verschiedenen Ländern haben Unterstützung angeboten oder angefragt. Für das zweite Halbjahr ist ein Barcamp Freies Wissen in Vorbereitung, Interessenten können sich jetzt schon hier eintragen. Auch den Wettbewerb “Wiki Loves Monuments” wird die Initiative unterstützen. In einem ausführlichen Blogposting hat Sebastian die Idee und die Ziele der Kampagne vorgestellt und gleichzeitig auch in Englisch veröffentlicht.

Buchprojekt

Im Mai wurde das Manuskript des Wikipedia-Buchs nun offiziell an unseren Verlagspartner übergeben und gegenwärtig findet das Lektorat statt. Neben der Einholung von Autorenerklärungen war der Monat von der Ausarbeitung und Weiterentwicklung des Marketingkonzepts unter Federführung von Catrin geprägt. Noch fehlende Einleitungstexte wie auch das Vorwort von Jimmy Wales wurden von Catrin erstellt. Bis auf den gelegentlichen Abstimmungsbedarf mit dem Lektor und der Öffentlichkeitsarbeit liegt die Arbeit an diesem Projekt derzeit schwerpunktmäßig bei unserem Verlagspartner.

OpenData / OpenData Day

Am 18.5. fand in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft und mit dem Berliner Wirtschaftssenator der 1. Berlin Open Data Day statt. Sebastian Sooth hat die Vorbereitung und die Organisation der Werkschau unterstützt und dort die Verbindung von Open Street Map und Wikipedia vorgestellt. Die dort veröffentliche Berliner Open Data Agenda wurde von Pavel Richter mitunterzeichnet. Michael und Sebastian haben dazu eine Pressemitteilung veröffentlicht.
Die Unterstützung der am 30.6. und 1.7. stattfindenden OKcon 2011 durch Wikimedia Deutschland betreut Sebastian. Wikimedia Deutschland ist dort Partner und wird auch selber interessante Ideen vorstellen.

CommunitySpace

Auch im Mai hat Sebastian viele verschiedene Angebote für Räumlichkeiten gesichtet. Leider war noch immer keine passende dabei. Das Blogposting zur Suche ist weiter aktuell. Mit Partnern für lokale CommunitySpace-Satelliten in weiten Städten hat Sebastian im Mai erste Gespräche geführt.

Community-Projektbudget

Sebastian Sooth ist Ansprechpartner für das Community-Projektbudget in der Geschäftsstelle. Im Mai hat er die Ausschreibung der ersten Antragsrunde unterstützt. Dazu wurde u.a. eine Sitenotice für angemeldete Nutzer aller deutschsprachigen Wikimedia-Projekte geschaltet. Antragsschluss für die erste Runde war der 31.5.. Den Community-Projektbudget-Ausschuss hat Sebastian u.a. bei dessen Start-Telefonkonferenz nach der Wahl der Mitglieder und bei der Einrichtung eines CPB-Wikis unterstützt.

4. Collaboratory zu “Privatheit und Öffentlichkeit”

Der zweite Workshop der Collaboratory-Initiative Internet und Gesellschaft fand in den Räumen der Stiftung Neue Verantwortung statt. Sebastian Sooth hat daran teilgenommen.

Berlin Hackathon 2011

Vom 13.-15. Mai war Wikimedia Deutschland Gastgeber für 65 MediaWiki-Hacker, das Projektteam des europäischen Wettbewerbs “Wiki loves Monuments” sowie das Language Committee. Beim Berlin Hackathon im Berliner betahaus wurde quasi rund um die Uhr an Bugs, neuen Features, verbesserten Bearbeitungsmöglichkeiten und anderen Projektthemen gearbeitet. Daniel übernahm die Rolle des Programmkoordinators und Nicole kümmerte sich – mit der Unterstützung von Cornelius – um die logistisch-organisatorischen Aufgaben. Ein ausführlicher Bericht zur Veranstaltung findet sich im Blog.

Das wahrscheinlich wichtigste Thema auf dem diesjährigen Hackathon war die Entwicklung einer verbesserten Bearbeitungsmöglichkeit für Wikitexte, die es erlaubt, Seiten so zu bearbeiten, wie sie angezeigt werden, oder gar direkt zu verändern, ohne auf eine spezielle Bearbeitungsseite wechseln zu müssen.

Wiki loves Monuments

Die Organisatoren des Wettbewerbes „Wiki loves Monuments“ kamen beim Hackathon in Berlin zu einem ersten europaweiten Treffen zusammen. Kilian hat dazu einen schönen Bericht im Wikimedia-Blog verfasst.

Für den deutschen Wettbewerb wurde von Elya eine eigene Webseite als Anlaufstelle für externe Teilnehmer, potentielle Sponsoren und Partner erstellt. Zurzeit wird weiter an den Listen gearbeitet und es werden Partner und Sponsoren gesucht. Den aktuellen Stand der Diskussion verfolgt man am besten direkt in der Wikipedia.

Zedler-Medaille 2011

Anfang Mai hat Nicole die Frage „Wie geht es weiter mit der Zedler-Medaille?“ hier im Blog veröffentlicht und auf der Wikipedia-Projektseite zur Diskussion neuer Konzepte und Ideen für die Aurichtung des Wettbewerbes in 2011 aufgerufen. Die Diskussion wurde recht lebhaft und konstruktiv geführt.

Ein Vorschlag aus der Community ist eine „Zedler-Medaille für Freies Wissen“, eine Art Grimme- oder Grammy-Preis für herausragende Leistungen, Artikel, Redaktionen, Portale, Sammlungen innerhalb aber auch außerhalb der Wikipedia. In verschiedenen Kategorien würden Projekte oder Personen ausgezeichnet, die sich innerhalb der letzten zwölf Monate besonders für die Förderung Freien Wissens eingesetzt oder bestimmte Lücken gefüllt haben. Für einige der Kategorien sollen externe Partner gefunden werden, die eine Patenschaft übernehmen, die Reichweite des Wettbewerbs erhöhen und eine Jury stellen können. Eine wichtige Neuerung wäre auch, dass nicht zum Erstellen von Artikeln extra für den Wettbewerb aufgerufen wird, sondern dass tolle Leistungen nachträglich geehrt werden.

Nun wird ein Termin für ein Treffen mit der Community gesucht, um die Vorschläge gemeinsam in ein fertiges Konzept zu gießen, Vorschläge für alte und neue Partner zu sammeln und die Kategorien festzulegen. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich an der Abstimmung zu beteiligen. Ansprechpartner bei uns ist Nicole.

Wikipedia trifft Altertum

Die drei Organisatoren Marcus Cyron, Martin Rulsch und Jonathan Groß haben im Mai verstärkt am Programm und der logistischen Vorbereitung ihrer Konferenz Wikipedia trifft Altertum gearbeitet.

Nicole unterstützt das Team in Bezug auf Übernachtungsmöglichkeiten, Tipps für die Organisation vor Ort, Catering und Technik und steht auch für Fragen rund um Budget und Kostenkontrolle zur Verfügung.

Das Programm kann sich sehen lassen: (1,5 gut gefüllte Tage mit je zwei Vortragssträngen) und es haben sich bisher fast 100 Teilnehmer angemeldet.

WissensWert

Aktuelle Berichte aus den Projekten finden sich im regelmäßigen Bericht im Wikimedia-Blog. Ansprechparterin ist Nicole Ebber.

Wikipedia Academy

Nicole, Angelika und Denis haben sich im Mai erste Gedanken zur diesjährigen Wikipedia Academy gemacht. Das ursprüngliche Konzept der Veranstaltung, externe Wissenschaftler zur Mitarbeit in der Wikipedia zu bewegen, ist bisher nicht sehr erfolgreich gewesen. Deswegen möchten wir in diesem Jahr den Fokus deutlicher in Richtung „Forschung und Wissenschaft um, in und mit Wikipedia“ verschieben. Somit sprechen wir Personen an, die sich sowieso bereits mit Wikipedia beschäftigen und bringen diese Leute miteinander in Kontakt. Ziel ist auch, das Ansehen von Wikipedia und Wikimedia im Wissenschaftsbereich zu verbessern und uns zu einem kompetenten Ansprechpartner in Sachen Wikipediaforschung zu etablieren.

Unsere Idee ist es, auf der Academy einen breiten Überblick der aktuellen Wikipedia-Forschung zu präsentieren. Dabei wird sowohl auf Forschungen eingegangen, die die Wikipedia selbst als Gegenstand der Untersuchungen verwenden, als auch auf Arbeiten, in denen Wikipedia als Datengrundlage der Entwicklung genutzt wird. Sie bietet den Rahmen, wissenschaftliche Ergebnisse aus verschiedenen Disziplinen vorzustellen, die zu diesem Forschungsfeld relevante Beiträge leisten.

Die Konferenz sollte dann jährlich stattfinden, um damit auch die Basis für weiterführende wissenschaftliche Arbeiten und Kooperationen zu schaffen. Wir werden in den nächsten Tagen die Projektseite in der Wikipedia aktualisieren und dort erste Ideen präsentieren und Interessierte zur Diskussion um Formate und Inhalte bitten.

Literaturstipendium

Im Literaturstipendium setzt sich ungebrochen der Trend des Jahres fort: Es entwickelt sich klasse. Kurz vor Jahreshälfte sind bei Denis Barthel bereits fast so viele Anfragen eingegangen und Stipendien vergeben worden wie im gesamten Jahr 2010. Offensichtlich ist dieses Wachstum stabil, wir freuen uns auf die nächsten Anfragen. Auch zwei neue Fachbereiche sind derweil dazugestoßen, zum einen das Portal “Essen und Trinken” und zum anderen das “Regionalprojekt Mittelhessen”. Die Mittelhessen forderten auch gleich zwei Literaturstipendien an, um in den nächsten Monaten schreibend die Fotografen ihrer Region bei “Wiki loves Monuments” zu unterstützen. Eine hervorragende Idee, an der sich hoffentlich zahlreiche weitere Autoren beteiligen!

Wikipedia-Autorenumfrage 2011

Seit langem geplant, ist sie jetzt auf der Zielgeraden: Die Wikipedia-Autorenumfrage 2011. Ende Juni wird Wikimedia Deutschland mit Unterstützung der Wikimedia Foundation eine detaillierte Untersuchung zur Zufriedenheit der Wikipedia-Autoren starten. Manuel Merz, der, administrativ unterstützt von Denis Barthel, die Umfrage umsetzt, setzt hiermit seine Vorstudie aus dem Jahr 2009 fort. Um einen guten Vergleich zu ermöglichen, findet sie parallel in der deutschsprachigen und auch der englischsprachigen Wikipedia statt. Ziel der Studie ist mehr zu erfahren über die Motivation, die Rollen und die Hintergründe der Autoren in der Wikipedia. Nur so ist eine präzise Unterstützung der Wikipedia-Autoren durch Wikimedia Deutschland möglich. Aber auch der Community soll die Studie spannende und diskussionswürdige Resultate bringen. Erste Ergebnisse sollen auf der Wikimania in Haifa präsentiert werden, ein Abschlussbericht auf der Wikipedia Academy im November.

Redaktionstreffen

Das erst im März diesen Jahres eingeführte Förderprogramm Redaktionstreffen hat sich trotz der kurzen Zeit offensichtlich bereits fest im Repertoire der Redaktionsfördermaßnahmen von Wikimedia Deutschland etabliert. Anfang Juni finden gleich vier durch das Programm geförderte Begegnungen “virtueller Fachbereiche” statt, nämlich der Redaktion Physik, der Redaktion Chemie, der Redaktion Biologie und des WikiProjekts Römischer Limes. Weitere Treffen sind in Planung. Besonders erfreulich ist, dass einige der teilnehmenden Bereiche sich erstmals treffen und den Anstoß zu ihren “Premieren” in dem Förderprogramm fanden.

Bildarchive

Weiterhin gibt es unter Bildarchiven ein großes Interesse an dem Austausch mit Wikimedia über die Frage, wie Inhalte unter Freier Lizenz verfügbar gemacht werden. Mathias nahm dazu am 6. Mai an einer Tagung in Bremen teil und stellte dabei die Bundesarchiv-Kooperation und die Projekte Wikimedia Commons vor.

eG8

Unter französischer Führung fand im Mai ein Treffen der G8 zu Fragen des Internets statt. Schwerpunkt war hier das Internet, das man sich nach französischer Darstellung als einen grenzenlosen unbestellten Acker vorstellen muss, den es einzuzäunen und zu bestellen gilt.

Wikipedia und Facebook und Youtube seien zwar ganz nett, aber nun bedürfe es einer staatlichen lenkenden Hand für die kommende Entwicklung. Im Vorfeld des eigentlichen G8-Treffens wurden dazu die sichtbaren Köpfe des Internets eingeladen, um einmal ihre Wünsche und Vorstellungen zum Netz vorzustellen, quasi als eine Art Impulsreferat für den G8-Gipfel. Eingeladen war dazu auch Jimmy Wales. In Berlin gab es am 17. Mai ein Internet Colloquium an der französischen Botschaft, wo einer der Organisatoren des Gipfels die Themen vorstellte. Mathias nahm am Colloquium als Vertreter von Wikimedia Deutschland teil und wies auf die “unbeabsichtigten” Konsequenzen durch Sperrgesetze (Zugangserschwerungsgesetz) und Datenschutzvorstöße (Google Street View) auf Projekte wie OpenStreetMap und Wikipedia hin.

Konrad Adenauer Stiftung

In Berlin veranstaltete die Konrad Adenauer Stiftung einen zweitägigen Workshop für junge Teilnehmer zum Schreiben in der Wikipedia, Denis war dort am 26. Mai als Referent vor Ort.

Silberwissen / TAO

Am 3. und 4. Mai nahm Elvira Schmidt am gemeinsamen Workshop von Community- und Forschungspartnern im Rahmen des TAO-Projekts in Bern teil. Während der beiden Tage wurden folgende Themen diskutiert:

* Erste Ergebnisse aus der Vorstudie 60plus

* Erarbeitung des Grundkonzepts vom Handbuch

* Einführung und Überblick über die bisherigen Aktivitäten und Begleitforschung (Seniorweb * Schweiz, Seniorweb NL, Silberwissen)

Das nächste gemeinsame Treffen der Partner wird im Herbst stattfinden.

Zur Vorbereitung von Seminaren und Workshops im Herbstsemester 2011 bzw. im Frühjahrssemester 2012 fanden jeweils vor Ort Beratungen mit Vertretern der Volkshochschule (VHS) Erftstadt, Senioren-VHS Bonn, des katholischen Bildungswerkes Mainz, der Seniorenakademie Worms und der Caritas Worms statt. Die Resonanz zum Projekt Silberwissen war durchgängig positiv und von vielen Fragen zu Wikipedia und zur Organisation von Kursen und Workshops begleitet. Die Termine für Vorträge und Workshops im September an den beiden VHS sind bereits festgelegt. Die Zusammenarbeit mit den kirchlichen Bildungsträgern aus Mainz und Worms wird im Frühjahr 2012 starten.

In einem ersten Treffen mit einer Vertreterin der gGmbH Medien+Bildung.com (Rheinland-Pfalz) wurden Möglichkeiten einer Zusammenarbeit im Projekt Silberwissen erörtert.

RENDER

In den aktuellen Arbeitspaketen zur Definition und Evaluation von Metriken innerhalb der Fallstudie arbeiten wir jetzt enger mit dem KIT zusammen. Der Fokus liegt hierbei noch stärker auf Diversität als Qualitätsmerkmal. Angelika war Anfang Mai in Karlsruhe um offene Fragen und Projektdetails zu klären. Während des einwöchigen Aufenthalts von Denny Vrandečić (KIT, http://www.aifb.kit.edu/web/Denny_Vrandecic) in Berlin zum Hackathon wurde ein Beitrag mit dem Titel “Representing knowledge diversity in Wikipedia” erarbeitet und bei der WikiSym 2011 (http://www.wikisym.org/), die im Oktober in Mountain View / CA stattfindet, eingereicht.
Darüberhinaus konnten in zahlreichen Gesprächen neue Ideen und Konzepte für RENDER gefunden, sowie die Details zu den aktuellen Arbeitspaketen weiter konkretisiert werden.

Schulprojekt

Wir haben im Mai mit dem Umbau der Projektseite begonnen. Dort kann man sich nun ausführlicher über das Projekt informieren. Die Schulansprache via Postversand läuft nach wie vor sehr gut. Die Informationen gelangen auf diesem Wege tatsächlich zu den betreffenden Lehrern oder werden entsprechend weitergeleitet, was uns natürlich sehr freut. Auch die Kommunikation mit Kooperationspartnern und die Vertretung des Projekts auf Tagungen, gewinnt mit dem Wachsen des Projekts an Bedeutung.
Unsere Termine lassen sich in diesem Monat wieder in Workshops und in Metaveranstaltungen (Tagungen, Konferenzen, …) gliedern. Fünf Workshops konnten realisiert werden und das Projekt konnte auf vier Metaveranstaltungen über das Wikipedia-Schulprojekt informieren. Die Workshops waren erfreulicher Weise ausgesprochen breit gefächert. Von einem Vortrag an der Universität Mainz vor Lehramtsstudierenden, über einen Schülerworkshop an einer Realschule im Rahmen eines Projekttages bis hin zu einem Workshop für Lehrer war alles dabei. Eine wichtige Veranstaltung war am Anfang dieses Monats die Präsentation des Schulprojekts vor der KMK in Hamburg. Hieraus haben sich bereits einige Kontakte und mehrere Veranstaltungen in Planung ergeben. Auch die Präsentation des Projekts auf der iMedia, einer Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte, gab Möglichkeiten zum Dialog und zur weiteren Vernetzung.
Als Ansprechpartner für das Schulprojekt stehen Elly und Denis zur Verfügung, Nicole hat sich aus dem Schulrojekt zurückgezogen und arbeitet an verschiedenen anderen Projekten. Das Schulprojekt ist derzeit verstärkt auf der Suche nach Referenten in der Region Bayern! Wer Lust hat oder jemanden kennt, der werfe gerne einen Blick auf unsere Ausschreibung. Für Anregungen und Workshopanfragen bitte eine Mail an schule@wikimedia.de.

Presseanfragen

Es gab diverse Anfragen für Wikipedianer-Portraits und der Geburtstag der deutschsprachigen Wikipedia wurde nochmals thematisiert. Catrin hatte Interviews mit verschieden Radiosendern (BR, mdr-info) und Hintergrundgespräche mit Tagespresse. Im Mittelpunkt stand das Thema warum Wikipedia Weltkulturerbe werden sollte, aber es wurden damit auch immer Kernthemen wie Bedeutung Freien Wissens, Unterstützung und Teilnahme kommuniziert. Nicht nur national hat das Thema bereits großes Interesse hervorgerufen. Für die Deutsche Welle gab Catrin Interviews für die Serbische Redaktion. Besonderes Highlight war die Zusammenarbeit mit der New York Times. Weitere internationale Anfragen und die Koordination von Interviews mit anderen Chaptern folgten.  Darüber hinaus wurde die FAQ zum Thema ‚Weltkulturerbe‘ erweitert und ins Englische übersetzt. Der Austausch im Rahmen der internationalen Pressearbeit hat auf der internationalen Jubiläumsseite und zugehöriger Mailingliste begonnen. Catrin unterstützt andere Chapter bei Presseanfragen. Hier erste Ergenisse in den Medien. Aktuell wird mit zdf/3sat für ein geplantes Wikipedianer-Portrait im Rahmen des ‚Tag des Ehrenamtes‘ gearbeitet.

Pressemitteilungen

Wikimedia Deutschland unterstützte den ersten Berlin Open Data Day. Michael erstellte und verschickte in diesem Zusammenhang eine Pressemitteilung, ebenso für den dritten Hackathon von Wikimedia Deutschland. Im Rahmen des Petitionsstarts der Initiative „Wikipedia muss Weltkulturerbe werden!“ erstellten Catrin und Michael eine Pressemitteilung, die auch für die internationalen Wikimedia Chapter als englische Vorlage für eigene Darstellungen übersetzt wurde. Für das Expertengespräch „Warum sollte Wikipedia Weltkulturerbe werden!“ am 31. Mai im Deutschen Technikmuseum Berlin wurde eine Presseeinladung vorbereitet und verschickt.

Wikimedium

Auch im Mai gab es nochmals kräftigen Zuwachs an Abonnenten unserer Vereinszeitschrift. Außerdem konnte Catrin mit dem Deutschen Technikmuseum einen weiteren Partner akquirieren, der die Zeitung zukünftig auslegt.

Die nächste Ausgabe erscheint im Juni. Michael und Catrin haben dafür im Mai redaktionelle Vorarbeiten geleistet und Beiträge aus der Community gesammelt. Jederzeit können Ideen, Bilder oder Texte bei uns eingereicht werden: redaktion@wikimedium.de

Informationsmaterialien

Das Projekt Wikipedia macht Schule entwickelt sich weiter und hat nun großen Bedarf an Informationsmaterial. Logoentwicklungen für dieses und andere Projekte werden von Catrin und  Michael vorangebracht und weiteres Material konzipiert.

Für die Veranstaltung Wikipedia trifft Altertum erstellte Catrin in Zusammenarbeit mit den Organisatoren Martin Rulsch und Marcus Cyron einen Einladungsflyer. Den Versand an eine Liste wissenschaftlicher Einrichtungen nahm Michael vor.

Die Infobroschüre zu Wikimedia Commons ist frisch gedruckt und kann über die Geschäftsstelle bezogen werden. Im Layout ist derzeit die Informationsbroschüre für Wikisource, voraussichtlich ab Ende Juni fertig. An dieser Stelle allen Community-Mitgliedern, die Catrin und Michael bei der Erstellung dieses Informationsmaterials nützliche Hinweise und Unterstützung geben, herzlichen Dank.

Internet-Auftritt

Die Webpräsenz von Wikimedia Deutschland wurde auch im Mai kontinuierlich weiterentwickelt. Neben der Einbindung von OSM-Karten auf Projektseiten (Beispiel Silberwissen) wurde die Navigation des Blogs an die Hauptseite angepasst. Der Blog stellte auch das Hauptaugenmerk der Arbeit in diesem Bereich in den vergangenen Wochen dar. Unter anderem hat er jetzt eine bessere Suchfunktion, erneuerte Seitennavigation am unteren Rand („Pagination“) und neue Kategorie-Navigationsfunktionen am rechten Rand. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden alle vorhandenen Inhalte konsistent kategorisiert, neue Kategorien geschaffen und Unterkategorien angelegt.

Zudem wurde die von Wikipedianern vor einigen Jahren erstellte Wikimedia-Seite im Wikipedia-Namensraum nach einem Hinweis aus der Community neugestaltet und aktualisiert.

Mitglieder

Wieder erfreuliche Nachrichten von Henriette aus der Mitgliederverwaltung: Im Mai 2011 haben wir 44 Mitglieder mit aktiver Mitgliedschaft und 9 Mitglieder mit Fördermitgliedschaft aufgenommen; bedauerlich allerdings, dass zwei Mitglieder zum 31. Dezember 2011 ihre Mitgliedschaft gekündigt haben.

Der Verein zählt derzeit 901 aktive (= Stimmrecht auf der Mitgliederversammlung; nur natürliche Personen) und 255 Fördermitglieder (= finanzielle Unterstützung des Vereins), insgesamt also 1.156 Mitglieder; hinzu kommt ein Ehrenmitglied (Jimbo Wales).

Fundraising

Der Mai war stark geprägt durch eine Vielzahl an Aktionen. Zunächst wurde ein Mailing mitsamt des Tätigkeitsberichtes und der aktuellen Ausgabe der Wikimedium an 1100 Spender verschickt. Zusammen mit Tobias haben wir zudem eine Spenderumfrage erstellt, die nächsten Monat verschickt werden soll. Hierzu sollen mehrere Tausend Spender angeschrieben werden. Ziel der Umfrage ist unsere Spender besser kennenzulernen. Was treibt die Menschen an, sich finanziell für Wikipedia zu engagieren? Was sind ihre Befürchtungen und wofür sollen die Spenden ausgegeben werden? Das sind einige der ca. 25 Fragen, von deren Antworten wir uns aufschlussreiche Erkenntnisse erhoffen. Übrigens hat auch die Wikimedia Foundation letztes Jahr eine internationale Spenderumfrage durchgeführt, mit durchaus interessanten Erkenntnissen. Desweiteren habe ich im Mai mit den ersten Vorbereitungen für die nächste Spendenkampagne begonnen. Dazu habe ich eine Projektseite erstellt und angefangen, Wikipedianer für das Schreiben von persönlichen Aufrufen zu begeistern. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn noch weitere Wikipedia-begeisterte Menschen sich an der Vorbereitung und Durchführung der nächsten Spendenkampagne beteiligen würden. Ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung war der Video-Dreh mit Jimmy Wales, der ebenfalls im Mai stattfand. Denn gerade Videos würde ich gerne zur nächsten Spendenkampagne viel stärker ausprobieren. Habt Ihr Fragen, Anmerkungen oder Kritik? Immer her damit: till.mletzko[at]wikimedia.de

 

Der nächste Bericht erscheint am Freitag, den 1. Juli 2011.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (10 Bewertungen, Durchschnitt: 3.80 von 5)
Loading...Loading...

Umfrage 2011: Wikipedia-Autoren – Wie zufrieden sind sie?

Lang vorbereitet – jetzt ist es soweit: Die Wikipedia-Autorenumfrage 2011 steht unmittelbar bevor.

Anfang Juli startet Wikimedia Deutschland mit Unterstützung der Wikimedia Foundation eine umfangreiche und detaillierte Untersuchung zum Thema der Zufriedenheit von Wikipedia-Autoren. Die durch Manuel Merz realisierte Umfrage setzt eine Vorstudie aus dem Jahr 2009 fort, aus der auf der Wikipedia Academy 2010 bereits überraschende Ergebnisse präsentiert werden konnten (siehe „Wer editiert warum in Wikipedia?“) .

Das Ziel dieser neuen Studie ist es, mehr über die Motivation und die Rollen der Autoren in der Wikipedia zu erfahren. Die zentrale Frage lautet daher: Was motiviert die Autoren der freien Online-Enzyklopädie eigentlich, sich in der Wikipedia zu engagieren und – angesichts momentaner Trends- was hält sie davon ab? Die verschiedenen Autoren-Gruppen mit ihren teils ähnlichen Aufgaben und Rollen werden dabei separat und genau betrachtet, denn nur ein differenziertes Bild der Autorenschaft ermöglicht ihre optimale Unterstützung. Eine wichtige Qualität dieser Umfrage ist dazu der internationale Vergleich: Um diesen zu ermöglichen, findet die Befragung parallel in der deutschsprachigen und in der englischsprachigen Wikipedia statt.

Für Wikimedia Deutschland ist diese Umfrage für die kommende Arbeit insbesondere im Bereich Qualitäts- und Freiwilligenförderung von großer Bedeutung.  Aber auch die Wikipedia-Community selbst kann sich auf spannende und diskussionswürdige Resultate freuen. Erste Zwischenergebnisse der Umfrage werden auf der Wikimania in Haifa vorgestellt, eine ausführliche Zusammenfassung der spannendsten Erkenntnisse steht auf der Wikipedia Academy im Herbst zu erwarten.

„[http://www.purl.org/merz/20101119 Wer editiert warum in Wikipedia?]“
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (12 Bewertungen, Durchschnitt: 4.58 von 5)
Loading...Loading...

Ein neuer Mitarbeiter: Johannes Rohr übernimmt die Freiwilligenförderung

Liebe Freunde des Freien Wissens,

ich freue mich, Euch heute über einen Neuzugang im Team von Wikimedia Deutschland zu informieren: Zum 15. Juni übernimmt Johannes Rohr die Position “Freiwilligenförderung und Community-Beziehungen”. Johannes ist gelernter Historiker und Slawist und hat seit seinem Studium für verschiedene Nichtregierungsorganisationen im Bereich Umwelt, Entwicklung und Menschenrechte gearbeitet, zuletzt bei der Kopenhagener International Work Group for Indigenous Affairs als Leiter des Russland-Programms.

Seinen ersten Edit als angemeldeter Benutzer in der DE-Wikipedia machte Johannes am 26. Juli 2004 in der Diskussion zum Artikel “Sibirien”. Aktiv war er v.a. in den deutschsprachigen Wikipedia zu seinen Leib- und Magen-Themen, u.a. Russland, Sprachen, Geschichte, Menschenrechte, aber auch in einigen anderen Sprachausgaben und auf dem Meta-Wiki, vorwiegend im Bereich Mehrsprachigkeit und kleine Wikis.
Während der letzten drei Jahre musste Johannes sein Wiki-Engagement berufsbedingt zurückfahren, ohne es jemals ganz einzustellen. Nun freut er sich umso mehr darauf, bei Wikimedia Deutschland wieder aktiv für Wikipedia tätig sein zu können und sich ganz der Arbeit mit der und für die Wikimedia-Community zu widmen. Als Projekt- und Kampagnenkoordinator hat Johannes langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Ehrenamtlichen und Basisgruppen verschiedenster Hintergründe, wobei der Schwerpunkt seiner Arbeit stets darauf lag, diese bei der Entwicklung eigener Zielvorstellungen und der Umsetzung selbst entwickelter Projekte zu unterstützen, also, wie es im Entwicklungsjargon heißt – Hilfe zur Selbsthilfe.
Ähnlich sieht er seine Rolle bei Wikimedia Deutschland, wo er vor allem dafür sorgen will, dass mehr aktive Wikipedianer (und natürlich auch aus den Schwesterprojekten!) als bisher erfahren, welche Unterstützung sie von Wikimedia Deutschland erhalten können, aber auch dafür, dass Wünsche und Kritiken aus der Community im Verein schnell und direkt ankommen und dass viele bislang ungenutzte Möglichkeiten im Zusammenspiel beider zukünftig verwirklicht werden. Neben der Unterstützung der Arbeit der Wikimedianer in den Wikimedia-Projekten stellt die Einbindung von Freiwilligen in allen Bereichen der Vereinsarbeit eine wichtige Aufgabe dar. Hierbei wird Johannes in allen wichtigen Projekten des Vereins als Berater sein Wissen einbringen.

 

Johannes ist im Büro per Mail oder über seine Wikipedia-Benutzerseite zu erreichen.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (22 Bewertungen, Durchschnitt: 2.55 von 5)
Loading...Loading...

Es heißt Abschied nehmen: Henriette Fiebig verlässt Wikimedia Deutschland

Liebe Freunde des Freien Wissens,

am 30. Juni 2011 wird der letzte Arbeitstag von Henriette Fiebig bei Wikimedia Deutschland sein. Henriette hat seit September 2008 als Community Assistentin für den Verein gearbeitet und in dieser Zeit unzählige Initiativen aus der Community begleitet, bei der Organisation zahlreicher Veranstaltungen mitgearbeitet, die Mitgliederbetreuung aufgebaut und uns hier im Büro als verlässliche Verbindung in die Community unterstützt.

Henriette verlässt den Verein auf eigenen Wunsch. Ich bedanke mich im Namen des Vorstands, der Mitglieder und der Kollegen für fast drei Jahre wirklich toller Zusammenarbeit und für ihren unermütlichen Einsatz. Ich wünsche Henriette alles Gute für die Zukunft und freue mich schon darauf, sie bei Stammtischen, Wikipedia-Veranstaltungen aller Art oder einfach nur so irgendwo in der Wikipedia wieder zu treffen.

Danke, Henriette!

P.S.: Die Aufgaben von Henriette werden übernommen von unserem neuen Projektmanager ““Freiwilligenförderung und Community-Beziehungen”, Johannes Rohr.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (31 Bewertungen, Durchschnitt: 2.00 von 5)
Loading...Loading...

Wikipedia trifft Altertum: Noch zwei Tage!

Am Freitag, den 10. Juni 2011, beginnt die Konferenz Wikipedia trifft Altertum in Göttingen. Im Pressebereich unserer Vereinsseite findet Ihr die passende Pressemitteilung zum Herunterladen. Im Folgenden auch ein Textauszug der Mitteilung.

Wo es reichlich Gelegenheit zum fachlichen Austausch gibt, freuen sich nicht nur die Anwesenden über Neuigkeiten. Das Twitter-Hashtag für die Veranstaltung ist #WP@ALT.

Für Fragen zur Veranstaltung steht Mitorganisator Martin Rulsch unter martin.rulsch@wikimedia.de gerne zur Verfügung.

 

 

Pressemitteilung — Berlin, 07.06.2011

Wikipedia trifft Altertum

Konferenz bringt freiwillige Autoren und Wissenschaftler zusammen.

Am 10. und 11. Juni 2011 findet die Konferenz „Wikipedia trifft Altertum” an der Georg-August-Universität Göttingen statt. Ziel der Veranstaltung ist es, Fachwissenschaftler und ehrenamtliche Wikipedia-Mitarbeiter gemeinschaftlich über den aktuellen Stand, aber auch die Probleme und die Zukunft des Wikipedia-Fachbereiches „Altertumswissenschaften“ diskutieren zu lassen. Die Altertumswissenschaften sind eines von derzeit 25 Themengebieten, die freiwillige Autoren in der deutschensprachigen Wikipedia in so genannten “Redaktionen” gemeinschaftlich verbessern, erweitern und pflegen. Die Veranstaltung “Wikipedia trifft Altertum” wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Redaktion Antike in Zusammenarbeit mit Wikimedia Deutschland organisiert, der Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V.

“Die Konferenz ‘Wikipedia trifft Altertum’ ermöglicht Wissenschaftlern und Wikipedia-Autoren einen großartigen Austausch. Wir wollen die Akzeptanz der freien Enzyklopädie in akademischen Kreisen vergrößern und Bedürfnisse sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern eruieren,” begründet Pavel Richter, Geschäftsführer von Wikimedia Deutschland, die Unterstützung seitens des gemeinnützigen Vereins.

Mehr als 100 Teilnehmer haben sich bereits für die Konferenz mit ihren rund 30 Vorträgen angemeldet. Wie die bereits vier Mal durchgeführte Wikipedia Academy fördert sie den Austausch zwischen Wissenschaftlern und Autoren der freien Online-Enzyklopädie. “Wikipedia trifft Altertum” spricht allerdings erstmals Vertreter eines einzelnen Fachbereiches direkt an. Die Konferenz wird von sechs großen deutschen altertumswissenschaftlichen Verbänden gefördert: der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft, der Deutschen Orient-Gesellschaft, dem Deutschen Altphilologenverband, dem Deutschen Archäologen-Verband, dem Deutschen Archäologischen Institut und der Mommsen-Gesellschaft. Zu den Teilnehmern gehören unter anderem Vorstandsmitglieder dieser Verbände, Professoren und Fachwissenschaftler sowie der Präsident der Universität Erfurt.

“Wikipedia trifft Altertum” eröffnet Wissenschaftlern einen neuen Blickwinkel auf ihr Metier. Uwe Walter, Professor für Alte Geschichte an der Universität Bielefeld, befürwortet das Vorhaben der Konferenz in einem Kommentar: „Nun zieht am 10./11. Juni eine Tagung in Göttingen Bilanz, mit […] dem Anspruch, weit über die pragmatisch-technischen Fragen nach einer zweckmäßigen Gestaltung von Auskunftsmitteln hinauszugehen […]. Vorgesehen sind Bestandsaufnahmen, Beispiele für Modernisierungen von Uraltem, grundsätzliche Reflexionen, Informationen, Leistungsvergleiche und Konfrontationen. Ein Besuch in Göttingen lohnt immer, an dem genannten Wochenende aber vielleicht besonders.“

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (9 Bewertungen, Durchschnitt: 3.67 von 5)
Loading...Loading...

Ein neuer Mitarbeiter: Jan Engelmann leitet den Bereich Politik & Gesellschaft

Ich freue mich, zum 1. Juni 2011 Jan Engelmann als neuen Mitarbeiter von Wikimedia Deutschland begrüßen zu können. Jan wird bei Wikimedia Deutschland e.V. künftig den Bereich Politik & Gesellschaft leiten. Im Verbund mit Mathias Schindler soll er als Schnittstelle zum Politikbetrieb fungieren, aber auch die Nähe zu anderen Teilöffentlichkeiten, etwa kulturellen oder zivilgesellschaftlichen Initiativen, suchen. Grundlage dieser Arbeit sind die im Kompass 2020 definierten Ziele. Der frühzeitige und kontinuierliche Kontakt zu politischen Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und gesellschaftlichen Organisationen wird für uns in Zukunft immer wichtiger werden. Genau herausgearbeitete und klar formulierte Positionen zu so unterschiedlichen Bereichen wie dem Urheberrecht, der Lizensierung staatlicher Werke, zu Leistungsschutzrechten, Netzneutralität und vielen anderen mehr sind dabei entscheidend. Jan wird zusammen mit dem Vorstands-Ressort Lobbying und mir diese Positionen erarbeiten und im politischen Raum vertreten.

Bei der Ansprache unterschiedlicher Milieus und Interessengruppen kommt ihm seine langjährige  Erfahrung in der Politischen Bildung und im Journalismus zugute. Ursprünglich aus dem Verlagswesen kommend, hat sich Jan in den letzten Jahren verstärkt mit urheberrechtspolitischen Fragestellungen und den Restriktionen gegen die Idee einer „sharing culture“ auseinandergesetzt. Jan Engelmann war zuvor fünf Jahre lang Kulturreferent der Heinrich-Böll-Stiftung. Dort war er u.a. auch für Fragen der digitalen Öffentlichkeit zuständig. So organisierte er neben Diskursformaten wie “Spielstand” (Sophiensaele Berlin) und “Utopie-Station” (Nationaltheater Mannheim) u.a. Debatten zu Google Books oder dem geplanten Leistungsschutzrecht für Presseverleger. In Kooperation mit iRights entstand 2009 der Reader “Copy.Right.Now! Plädoyers für ein zukunftstaugliches Urheberrecht” Nun freut er sich darauf, zusammen mit interessanten Menschen innerhalb einer international vernetzten Bewegung die Wege, auf denen Wissen aggregiert und weitergegeben wird, mit zu gestalten.

Jan ist hier im Büro bzw. per Mail zu erreichen.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (20 Bewertungen, Durchschnitt: 4.00 von 5)
Loading...Loading...