In den vergangenen Wochen wurde die Zusammenstellung des Wikipedia-Buchs weiter vorangetrieben und inzwischen liegt das (fast) fertige Manuskript vor. Zuvor galt es aber diverse Fragen zu klären, wie die Handhabung von Fuß- bzw. Endnoten, die Erstellung einer lizenzkonformen Autorenliste, oder die Entscheidung darüber, über wie viele Gliederungsebenen der Inhalt verteilt werden soll. Gerade das letzte Thema entpuppte sich als ungeahnte Herausforderung: Durch die Unterscheidung zwischen größeren Beiträgen und kurzen Geschichten hatten wir nämlich bei der Erstellung des Manuskripts fünf Gliederungsebenen. Was im akademischen Bereich durchgehen mag oder sogar als Qualitätsmerkmal angesehen wird, ist für ein publikumswirksames Sachbuch verheerend. Nach konzeptionellen Umstellungen, diversen Beratungsrunden mit unserem Verlagspartner und unter Berücksichtigung der gestalterischen Möglichkeiten bei Satz und Herstellung des Buches ist es uns aber gelungen, dem Problem erfolgreich zu begegnen. Die Gliederungsebenen sind nunmehr auf drei reduziert (von denen die niedrigste lediglich als Lesehilfe dient und nicht indiziert wird) und auch für die gut sichtbare Abhebung größerer Beiträge von thematisch verwandten Anekdoten ist jetzt gesorgt.

Was zu tun bleibt…

Wenn die Rede von einem „fast“ fertigen Manuskript ist, kommt berechtigterweise die Frage auf, was denn noch fehlt. Zum einen steht die Einleitung noch nicht ganz, da sie erfahrungsgemäß immer erst zum Schluss und mit Blick auf die bereits vorhandenen Inhalte geschrieben wird. Zum anderen kommen derzeit – quasi im letzten Moment – zahlreiche Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge, Fotos und Autorenportraits bei uns an, die wir gerne annehmen und versuchen bestmöglich einzubeziehen. Und schließlich ist die Auswahl der Beiträge für das Buch, die in Abstimmung mit unserem Verlagspartner stattfindet, noch im Gange.

Der Teufel steckt im Detail

Am Ende bleibt festzuhalten, dass zahlreiche Detailfragen, wie etwa die Bebilderung oder die Cover-Gestaltung, mehr Zeit in Anspruch nehmen, als gemeinhin angenommen. Trotzdem besteht endlich Klarheit über das Cover-Motiv (inks zu sehen), wenn auch am genauen Layout noch weiter gearbeitet wird. Ein anderes Detail, das es gegenwärtig zu klären gilt, ist die Einholung von Autorenerklärungen. Mit diesen kurzen Standardtexten erklären sich die Autoren einerseits mit den Lizenzbedingungen einverstanden und können andererseits die aktuelle Fassung ihrer Beiträge noch einmal absegnen, bevor sie ins Lektorat gehen. Bei über 100 Autoren ist aber auch diese Formalität keine triviale Aufgabe…