Archiv für 2010



Über 320 neue Unterstützer!

Zwölf Tage lang dauerte die neueste Spendenkampagne auf www.wikipedia.de. Hierzu wurde ein anklickbares Banner geschaltet, das zu einem persönlichen Anschreiben unseres Geschäftsführers Pavel Richter und ersten Vorsitzenden Sebastian Moleski weiterleitete. Im Anschreiben wurde erläutert, wie wir Freies Wissen fördern, warum Spenden so wichtig sind und wofür Spenden eingesetzt werden. Unsere Ergebnisse belegen das große Interesse vieler Menschen am Freien Wissen: 320 Spender haben über 7800 Euro gespendet; das ergibt eine durchschnittliche Spendenhöhe von knapp 24 Euro! Zudem konnten wir ein erhöhtes Besucheraufkommen auf unserer Spendenwebseite beobachten. Umso erfreulicher war, dass wir in diesem Zeitraum ebenfalls einen Anstieg von Mitgliedsanträgen über die Webseite verzeichnen konnten.

Bei allen neuen Unterstützern bedanken wir uns hiermit für ihr Engagement.

Die Aktion war ein Pilotprojekt, dem weitere Maßnahmen auf www.wikipedia.de folgen werden. Insbesondere für die im November beginnende Herbstkampagne wollen wir neue Instrumente nutzen, um noch mehr Menschen von der Idee des Freien Wissens zu begeistern.

Habt Ihr Ideen oder Anregungen? Kontaktiert mich unter spenden@wikimedia.de Ich freue mich auf eure Beteiligung!

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Hört, hört: Die DZB spricht unsere Artikel des Tages ein

Heute veröffentlichten wir die Pressemitteilung „Wikipedia als Hörgenuss“ zur Bereitstellung gesprochener Versionen aller Artikel des Tages im Oktober. Ergänzend dazu möchte ich euch in diesem Blogbeitrag zeigen, wie das Projekt zustande kam. Es ist ein kleiner Blick hinter die Kulissen aus meiner Sicht als Vorstandsmitglied.

Die Anzahl gesprochener Artikel zu erhöhen, ist ein explizites Ziel des Kompass 2020. 2009 schwebten Tim und mir noch Radiostationen als Partner vor. Dann aber griff unser Fundraiser Till, nur wenige Wochen nach seinem Arbeitsbeginn bei Wikimedia Deutschland, das Thema Ende April 2010 unter dem Codenamen „Wikipedia auch mal hören“ auf. Till hat Erfahrungen im Bereich Barrierefreiheit gesammelt, als er seinen Zivildienst in der Blindenanstalt in Hannover leistete. Ich arbeite seit vier Jahren, zuerst als Forscher und jetzt als Berater, für Barrierefreiheit. Es war daher kein Zufall, dass wir uns sofort darauf einigten, als Kooperationspartner nur Organisationen aus diesem Bereich zu betrachten. Schnell fiel die Wahl auf die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB). Durch ihre Größe und langjährige Erfahrung in der Produktion von Hörbüchern schien sie uns ideal. (Übrigens versteht die DZB unter Hörbüchern nicht gekürzte Hörbuchausgaben, wie sie auf dem Massenmarkt zu finden sind, sondern originalgetreu eingesprochene Ausgaben. Die Kunden wollen genau das hören, was man sonst selbst lesen würde.)

Durch meinen Arbeitgeber bestand bereits persönlicher Kontakt zum Leiter der DZB, Thomas Kahlisch. Das ist nicht überraschend, denn die „Szene“ der Blinden und Sehbehinderten ist überschaubar, auf themenspezifischen Veranstaltungen trifft man stets die „üblichen Verdächtigen“. Diese Verbindung machte ich mir zunutze und lies mich über E-Mail kurz vorstellen. Telefonisch gab ich Herrn Kahlisch wenige Tage später einen Überblick über unseren Plan, mehr Artikel einsprechen zu lassen. Er war sofort von der Idee begeistert und schlug ein persönliches Treffen in Leipzig vor. Das war Anfang Mai. Trotz der vollen Terminkalender von DZB- und Wikimedia-Mitarbeitern schaufelten wir einen Termin für den 11. Juni frei.

Till und Daniel vertraten unseren Verein und ich fuhr als Kontaktinitiator ebenfalls nach Leipzig. Wir wurden mit reichlich belegten Brötchen und viel Enthusiasmus begrüßt – selbstverständlich in der umgekehrten Reihenfolge. In dem Gespräch mit Herrn Kahlisch und drei seiner Mitarbeiter konnten wir viele Fragen klären, aber auch viele aufwerfen. Die Finanzierung war natürlich ein Thema, aber auch schon die inhaltliche Umsetzung und der zeitliche Rahmen. Die DZB-Mitarbeiter waren sofort in ihrem Element. Sie schlugen bspw. Workshops für Sprecher vor, noch bevor wir dies tun konnten, und sie demonstrierten uns die Funktionsweise eines Daisy-Hörbuchs. (Das ist ein nach Gliederung – Kapitel, Überschriften, Absätze, Seiten etc. – navigierbares Hörbuch.) Bereits bei diesem ersten Treffen einigten wir uns darauf, ein Pilotprojekt als Auftakt für eine langfristige Zusammenarbeit zu starten. Anlässlich der Woche des Sehens und des internationalen Tag des weißen Stockes sollten einige Artikel des Tages eingesprochen werden. Mit einem derartigen Testlauf können bspw. technische Probleme schnell erkannt und gelöst werden. Aber auch die Akzeptanz des Angebots durch die Leser und anschließenden Hörer lässt sich damit auswerten.

Nach dem Treffen lag die weitere Koordination des Projekts allein in den professionellen Händen der Geschäftsstelle, allen voran in Catrins. An mich als Vorstandsmitglied gingen noch einige Fragen und Bitten um Kommentare. Schon bald wurden Engagierte des Projekts Gesprochene Wikipedia in die Planung und Vorbereitung einbezogen. Die DZB bereitete sich intern ebenso vor. Die Ergebnisse unserer aller Zusammenarbeit werdet ihr nun bald hören. Seit Anfang September nimmt die DZB die Artikel des Tages für den gesamten Oktober mit professionellen Sprechern auf. Es war daher wichtig, dass die Liste der Artikel für diesen Monat etwas im Voraus feststand.

Den Wunsch, diese Aktion auf alle exzellenten und lesenswerten Artikel auszudehnen, haben schon jetzt einige geäußert. Diesen Wunsch teile ich, und er ist nicht unrealistisch. Gespannt müssen wir die Ergebnisse des Pilotprojekts abwarten und uns anschließend Gedanken über die Finanzierung machen. Ich bin überzeugt, dass gesprochene Artikel allen Lesern von Wikipedia einen tollen Mehrwert bieten und wir das Projekt deshalb weiterführen müssen.

Genießt ab 1. Oktober aber zunächst 31 neue eingesprochene Artikel. Ich danke der DZB und den Mitarbeitern unsere Geschäftsstelle für diese wunderbare Kooperation.

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Artikel des Tages als Podcast

Den Artikel des Tages aus der Wikipedia gibt es nun schon lange als News-Feed – nun ist eine Podcast-Funktion hinzugekommen. Wenn von dem Artikel eine gesprochene Version vorliegt, wird diese automatisch für jedes Programm verfügbar, das Podcasts versteht – zum Abspielen muss das Programm allerdings auch das freie Format Ogg/Vorbis unterstützen.

Der News-Feed mit Podcast-Funktion ist wie gehabt unter der Adresse http://wikimedia.de/feeds/wp-adt verfügbar.

Hintergrund dieser Neuerung ist ein Pilotprojekt, das Wikimedia Deutschland in Kooperation mit der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB) durchführt: Professionelle Sprecher der DZB werden in kürze für einige Wochen die Artikel des Tages einsprechen. Durch die neue Podcast-Funktionalität werden die so entstandenen Audio-Versionen der Artikel auch per News-Feed verfügbar gemacht.

Update vom 23.9. 16:55: Wie einige von euch vermutlich gemerkt haben, gabe es mit dem Feed heute Probleme. Insbesondere blieb der gestrige Artikel des Tages “hängen”, und wurde jede Stunde als “neu” gemeldet. Das sollte jetzt behoben sein.

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WissensWert – Wir investieren in eure Ideen!


Wikimedia Deutschland wagt heute ein Experiment: Wir investieren in mutige Ideen zur Förderung Freien Wissens und stellen ausgewählten Initiativen kurzfristig und unbürokratisch Mittel in Höhe von 500 € bis zu 5.000 € zur Verfügung.

Seid mutig!

Mit unserem Ideenwettbewerb WissensWert fördern wir Projekte, die mit unseren Zielen übereinstimmen. Ideen zur Erstellung, Sammlung und Verbreitung Freier Inhalte. Ideen, die den Zugang zu Wissen und Bildung fördern. Ideen zu Freien Lizenzen und Freier Software. Wir können mit einer Fördersumme helfen, aus mutigen Ideen außergewöhnliche Projekte zu machen!

Macht alle mit!

Alle können mitmachen! Alle, die eine Idee haben, die zu uns passt und nur darauf wartet, in die Tat umgesetzt zu werden. Wir sprechen damit nicht nur die Wikipedia- und Wikimedia-Community an – Vertreter der Free-Culture-Bewegung, Baustler und Creative Commons-Fans, Freunde von Open Streetmap, vom Offenen Web, Freier Software und Freien Netzen sind ebenso aufgerufen, ihre Ideen bei uns einzureichen. Dabei prämieren wir keine Ideen nur der guten Idee wegen, sondern stellen ausgewählten Einreichern Geld zur Verfügung, damit sie ihre Idee selber umsetzen können.

Eure Ideen sind uns was wert!

Ihr habt bis zum 15. Oktober 2010 Zeit, eure überzeugenden Ideen bei uns einzureichen. Neben der offiziellen Jury aus Wikipedianern, Wikimedianern und Vertretern der Bewegung bekommt auch die Öffentlichkeit eine Stimme: Wir werden die Ideen zur öffentlichen Abstimmung auf der Website bereit stellen.

So geht’s:

Teilnahmebedingungen, Bewertungskriterien und das Bewerbungsformular findet ihr auf der WissensWert-Seite. Fragen beantworten wir gerne unter ideen@wikimedia.de. Und nun los! Raus aus der Schublade mit der Idee, rein in unser Bewerbungsformular! Wir freuen uns auf zahlreiche tolle Einreichungen.

Sagt’s weiter!

Wir zählen bei der Bekanntmachung unseres Wettbewerbes übrigens auf eure Unterstützung: Erzählt euren Freunden, Kollegen, Musen, Wirten und Partnern von der großartigen Möglichkeit dieser Förderung. Damit das ganze auch hübsch wird, haben wir ein paar Banner zum Einbinden auf eure Wikis, Blogs und Social Networks gebastelt. Danke!

Update: Wir freuen uns, mit Leonhard Dobusch, Benutzer:Eschenmoser, Jürgen Lüdeke, Philipp Otto und Elke Wetzig sehr kompetente Jurymitglieder gefunden zu haben: Hier stellen wir sie euch vor.

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TIFF Bilder können jetzt direkt verwendet werden.

Ravana approaches Sita during her captivity. Nina Paley, CC-BY-SA


TIFF-Bilder können jetzt direkt in der Wikipedia und anderen Wikimedia-Projekten verwendet werden. Nachdem die Hallo Welt Medienwerkstatt im Autrag von Wikimedia Deutschland die benötigte MediaWiki-Erweiterung fertig gestellt hatte, konnte sie heute nach einem Review durch die Server-Administratoren für alle Wikimedia-Projekte aktiviert werden.

Freuen wird das alle, die viel mit qualitativ hochwertigen Bildern arbeiten: TIFF ist ein beliebtes Format in der Reproduktionstechnik, im Bibliothekswesen und für wissenschaftliche Anwendungen. Das liegt unter anderem daran, dass TIFF-Dateien mehrere Bilder (z.B. Buchseiten) enthalten können, und dass sie zusätzliche Informationen zum Beispiel zum Farbmanagement unterstützen.

Hochladen konnte man TIFF-Dateien nun schon seit einiger Zeit. Und nicht alle TIFF-Dateien, die hochgeladen wurden,  lassen sich jetzt anzeigen: einige sind schlicht zu groß, manche auch kaputt, oder es haben sich Dateien in einem anderen Format als TIFFs verkleidet eingeschlichen.

Wer das neue Bildformat einmal ausprobieren möchte, findet in der entsprechenden Kategorie auf Commons reichlich Auswahl. Viel Spaß!

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Unsere Stellenausschreibungen: Ein paar Hinweise von uns

Aktuell sucht Wikimedia Deutschland weitere Mitarbeiter für das Projektmanagement und als Assistenz des Geschäftsführers. Das Echo auf die Ausschreibungen ist groß, und es wird noch einige Zeit dauern, bis wir alle Bewerbungen ausgewertet haben.

Der Eindruck, den wir bei den bisherigen Bewerbungen gewonnen haben, veranlasst uns zu ein paar grundsätzlichen Hinweisen für Bewerber, mit dem Ziel den Prozess zu vereinfachen und effektiver zu machen.

Für Wikimedia Deutschland zu arbeiten ist nicht gleichzusetzen mit irgendeinem „Job“ bei einer Firma. Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der sich die Förderung Freien Wissens auf die Fahnen geschrieben hat. Wir bieten Bewerbern ein interessantes, modernes Arbeitsfeld in einem kleinen Team mit viel eigenem Gestaltungsspielraum. Eine Bewerbung, die Verständnis und Begeisterung für Freies Wissen ausdrückt, hat bessere Chancen, als ein generisches Schreiben, welches abstrakt auf „das Profil Ihrer Firma“ verweist.

Die Versuchung, in einem standardisierten Schreiben lediglich die Namen des Ansprechpartners und der Firma zu ersetzen ist verlockend, aber nicht sehr hilfreich. Wer hingegen auf konkrete Fragen aus der Ausschreibung eingeht, wer Begeisterung für Freies Wissen zeigt und Ideen für die ausgeschriebene Position entwickelt, zeigt sehr deutlich, dass er/sie sich mit dem Verein und der Stelle auseinandergesetzt hat.

Die hohe Anzahl der Bewerbungen ist eine Herausforderung auch für die Kandidaten: Man will sich aus der Masse der Bewerbungen absetzen. Dass sich jemand für die Stelle interessiert und sich für geeignet hält, zeigt ja schon die Bewerbung an sich. Das Anschreiben soll uns überzeugen, gerade DICH zum Bewerbungsgespräch einzuladen, es soll uns neugierig auf Dich machen!

In diesem Sinne ist auch die Frage nach der Gehaltsvorstellung zu verstehen: Hier werden keine Vor-Verhandlungen geführt und es gibt daher auch keine „richtige“ oder „falsche“ Antwort. Die Frage zielt darauf ab, ob sich der Bewerber mit der Stelle beschäftigt und ob er eine realistische Vorstellung von marktüblichen Gehältern hat. Wer diese Frage partout nicht beantworten möchte oder kann, sollte dies lieber kurz begründen, statt nur auf ein erstes persönliches Gespräch zu verweisen.

Die Besetzung von offenen Stellen bedeutet für uns auch, immer neuen, tollen Ideen, begeisterten Menschen, spannenden Projekten und neuen Sichtweisen zu begegnen. Die Bewerbung ist der erste Schritt auf diesem Weg, für die Bewerber und für uns. Deswegen unser Wunsch an alle Bewerber: Überrasche uns mit Deiner Bewerbung! Sei mutig, sei kreativ! Was fasziniert Dich an Freiem Wissen, was ist für Dich das Besondere an der Mitarbeit bei Wikimedia Deutschland? Und warum bist genau Du der oder die Richtige für uns?

Wir hoffen, diese Ideen und Hinweise helfen ein wenig dabei, diesen ersten Schritt erfolgreich zu gehen und freuen uns auf viele eindrucksvolle Bewerbungen!

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Sei mutig – bewirb Dich heute als Vorstandsreferent für Qualität

Am 19. August habe ich im Namen des Vorstands zur Bewerbung auf eine neue ehrenamtlichen Position im Verein aufgerufen, den Vorstandsreferenten für Qualität. Wenn Du die damalige Mail zunächst zur Seite gelegt hast, solltest Du Dir diese einzigartige Gelgenheit spätestens jetzt noch einmal genau ansehen. Hier könntest Du etwas im Verein bewegen und Deine Wünsche und Vorstellungen zur Qualitätssteigerung und -sicherung in den Wikimedia-Projekten Realität werden lassen.

Die Bewerbungsfrist läuft nur noch bis zum 9. September. Einige Anfragen und Bewerbungen sind bereits bei uns eingegangen, aber ich möchte jetzt auch die letzten Zögernden ermuntern sich vorzustellen.

Zugegeben, wir haben hohe Anforderungen formuliert, weil auch das Ressort Qualität eine verantwortungsvolle und anspruchsvolle Aufgabe ist. Es geht hier tatsächlich nicht allein um langfristige Visionen und Konzeptionen für die nächsten zehn Jahre – es geht um die tatkräftige Unterstützung der Wikimedia-Projekte durch den Verein heute und morgen.

Wir suchen jemanden, dem vor allem das Projekt Wikipedia am Herzen liegt und die Bedeutung von Qualität in der Wikipedia bewusst ist. Sicherlich ist das mit einem Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden. Aber Du bist nicht allein: der Vorstand, unsere Mitarbeiter und natürlich die Community werden Dich unterstützen. Also, sei mutig und bewirb Dich heute als Vorstandsreferent für Qualität!

Das erwartet Dich:
– Du übernimmst gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied das Ressort Qualität.
– Du entwickelst die strategische Planung weiter.
– Du prüfst und begleitest die Umsetzung der strategischen Ziele.
– Du bist der Ansprechpartner für Mitarbeiter des Vereins.
– Du nimmst an den Vorstandssitzungen teil (25./26. September, 27./28. November, 19. Februar).
– Du beteiligst Dich an unseren zweiwöchentlichen Telefonkonferenzen.
– Du erstellst einen Rechenschaftsbericht für die Mitgliederversammlung.

Das bringst Du mit:
– Qualitätsbewusstsein für Inhalte der Wikimedia-Projekte, z.B. als Autor ausgezeichneter Artikel
– Beteiligung an Reviews oder Diskussionen um Auszeichnungen von Texten und Bildern
– Erfahrung im ehrenamtlichen Engagement innerhalb oder außerhalb der Wikimedia-Projekte
– Kenntnis wissenschaftlicher Arbeitsmethoden und qualitätsfördernder Maßnahmen in der Wikipedia
– Bewusstsein für den hohen Stellenwert, den die Qualität der Wikimedia-Projekte in der Außenwahrnehmung darstellt
– Bereitschaft, die strategische Ausrichtung des Vereins mitzugestalten
– Freude und Fähigkeit mittel- und langfristig zu planen
– Kommunikationsfähigkeit und Entscheidungsfähigkeit
– Ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder vergleichbare Qualifikation

Als ehrenamtliche Position erhält der Vorstandsreferent für Qualität keine Vergütung. Reisekosten und Verpflegungsmehraufwände werden gemäß der Geschäftsordnung des Vereins erstattet.

Wenn Du Dich für diese Position interessierst, solltest Du uns neben Deinem Lebenslauf vor allem auch Deine persönliche Vorstellung geben, warum Du Dich bewirbst und was Dich für diese Position auszeichnet. Außerdem möchten wir von Dir eine kurze Einschätzung zur derzeitigen Qualität der Wikipedia und gern auch Deine ersten Ideen zur Qualitätssteigerung erfahren.

Du bist durch unsere Ansprüche noch nicht abgeschreckt? Du willst das Ressort Qualität mitgestalten und beeinflussen? Außerdem siehst Du die Aufgabe gleichzeitig als gute Chance, Erfahrungen in der Vorstandsarbeit sammeln zu können? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung!

Bis spätestens 9. September 2010 kannst Du Deine Bewerbung unter referent@wikimedia.de einreichen. Der 11. September ist als Termin für persönliche Gespräche mit den Kandidaten vorgesehen. Am 25. und 26. September steht dann schon die erste Vorstandsklausur für den erfolgreichen Bewerber an.

Gern stehen Maria und ich Dir für Rückfragen zur Verfügung.

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Bericht aus der Geschäftsstelle August 2010

Liebe Freunde des Freien Wissens,

hier unser Bericht aus der Geschäftsstelle für August 2010.

Literaturstipendium

Der kürzliche Relaunch des Literaturstipendiums führte zu erfreulich vielen Anfragen, die nunmehr abgewickelt wurden. Einige weitere Anfragen stehen noch in der Pipeline. Nicht allein in den neu hinzugekommenen Bereichen, auch aus den “klassischen” Fachbereichen wurden wir verstärkt angesprochen und konnten so weitere Autoren bei ihrer Arbeit in der Wikipedia unterstützen. Außergewöhnlich darunter sicher das dreibändige, 13 Kilogramm schwere chinesische Werk “Quan guo zhong dian [...]“, das zahlreiche Kulturdenkmäler der VR China behandelt.

Wikipedia Academy

Leider erhalten wir in diesem Jahr keine Förderung der Wikipedia Academy durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, unser Antrag wurde nicht bewilligt. Erfolgreich verlief hingegen die Suche nach einem Veranstaltungsort in Frankfurt: Wir werden die Gäste der diesjährigen Academy am 19. und 20. November in den Räumen der Frankfurter Goethe-Universität empfangen. Ein erster Programmentwurf wurde erstellt, Catering- und Technik-Lieferanten gesucht und weitere Kontakte geknüpft.

Zedler-Medaille

Der Artikel- und Bilderwettbewerb um die Zedler-Medaille läuft seit Mitte Juli; den August haben wir genutzt, um die Ausschreibung über die Grenzen der Wikipedia hinaus bekannter zu machen. Wir haben Universitäten und Institute angeschrieben, in der Community getrommelt, Fotografen und Grafiker zum Mitmachen angeregt und die Stammtische sowie Freunde und Bekannte um Mithilfe gebeten.
Nach den Bannern, die alle Zedler-Supporter auf eigene Webseiten, Blogs oder Social Networks einbinden können, haben wir auch an den Offline-Werbemarkt gedacht und Poster und Flyer drucken lassen. Alle Unterstützer und Freunde Freien Wissens sind nach wie vor eingeladen, diese – natürlich kostenlos – in der Geschäftsstelle zu ordern und an Universitäten, wissenschaftlichen Einrichtungen, Grafikbüros oder Fotostudios zu verteilen.
Die Suche nach einem geeigneten Ort für die festliche Preisverleihung ist ebenfalls erfolgreich abgeschlossen: unsere Wahl fällt in diesem Jahr auf die historische Aula der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Am 19. November werden die glücklichen Gewinner die Medaille dort im Abendprogramm der Wikipedia Academy entgegen nehmen.

Generation 50+

Im August hat sich die Geschäftsführung entschlossen, drei kleine Testprojekte mit interessierten Senioren an unterschiedlichen Standorten durchzuführen. Die Entscheidung wurde getroffen, weil sich die Vorbereitungen für das TAO-Projekt langwieriger sind als angenommen.
Elvira wurde mit der Organisation und Vorbereitung beauftragt.  Inzwischen ist eine Veranstaltung im November in Würzburg mit tatkräftiger ehrenamtlicher Unterstützung vor Ort in Vorbereitung. An der VHS Potsdam stieß unser Vorschlag ebenfalls auf sehr positive Resonanz und ein Termin im Oktober wird vorbereitet. In Berlin ist Kontakt mit einem Bildungsträger für ein dritte Veranstaltung aufgenommen.

Gesprochene Wikipedia

Wie bereits auf der Diskussionsseite des Projekts ‘Gesprochene Wikipedia’ von Maria Schiewe (Beisitzerin im Vorstand) angekündigt, realisiert der Verein zurzeit eine Kooperation mit der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB). In einem Pilotprojekt werden professionelle Sprecher der DZB die Artikel des Tages einsprechen. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, um für den gesamtem Oktober die Artikel des Tages als gesprochene Version anzubieten. In dieser Zeit soll das Projekt ‘Gesprochene Wikipedia‘ in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden, die Nachfrage untersucht und um Unterstützung geworben werden. Außerdem laufen derzeit Überlegungen, ehrenamtliche Sprecher von Wikipedia-Artikeln durch die DZB ausbilden zu lassen, um das professionelle Lesen von Fachbeiträgen zu schulen. Im September werden dazu weitere Informationen wie auch eine Pressemitteilung folgen.

Themen in den Medien

Anlässlich des Newsweek.com-Artikels gab es einige Presseanfragen. Nach der Veröffentlichung der ARD/ZDF-Onlinestudie 2010 hat unter anderem die FAZ das Thema vom Ende des Mitmachnetzes aufgegriffen. Trotz eingehender Informationen und Emails von Wikimedia Deutschland zeigte sich auch hier wieder die ungenaue Wiedergabe und fehlerhafte Berichterstattung. Obwohl wir für die Presseanfragen Statistiken und Factsheets zu den Wikimedia-Projekten aktuell aufbereiten und zur Verfügung stellen, ist die Wiedergabe oft falsch.
Die FAZ machte aus dem Thema: Wikipedia verliert seine Autoren. Der Reiz des Anfangs ist verloren. Als Reaktion darauf erschien der Beitrag von Torsten Kleinz im bildblog.deFakten im Rückwärtsgang‘  und auch der Tagesspiegel nahm das Thema auf. Platz für Millionen – Die deutsche Wikipedia widerspricht der These vom Ende des Mitmachnetzes Web 2.0. ‚Soll man Wikipedia nutzen‘? fragte uns die Kinderausgabe von Spiegel. Diesen und weitere Medienberichte im August sind nachzulesen in unserem Pressespiegel.

Medienwoche @IFA

Vom 3. bis 9. September findet in Berlin die IFA statt. Im Rahmen der Medienwoche zur IFA organisiert VG Media eine Podiumsdiskussion an der Sebastian Moleski teilnehmen wird . Das Thema ist: Urheber- und Leistungsschutzrechte – Bremse oder Motor für die Innovation? Derzeit laufen die internen Briefings, Abstimmungen und Vorbereitungen zu der Veranstaltung. Weitere Informationen hier.

Wikimedium

Seit Erscheinen der neuen Ausgabe unserer Vereinszeitung Anfang August haben uns mehr als 100 Interessenten angeschrieben, um die Zeitung zu abonnieren. Im Rahmen des Wissenschaftsjahr Berlin 2010 wird die Kulturprojekte Berlin GmbH ein Mailing mit je fünf Exemplaren der Zeitung an ca. 350 Schulen und wissenschaftliche Einrichtungen durchführen. Die Verbreitung der Zeitung wird von Ausgabe zu Ausgabe verbessert und erreicht immer mehr Leser. Weitere Ideen dazu sind sehr willkommen.

Mitglieder

Im Laufe des Juli und August 2010 haben wir insgesamt 14 neue Mitglieder aufgenommen; davon haben neun die aktive und fünf die Fördermitgliedschaft beantragt; Kündigungen gab es keine in diesem Zeitraum. Der Verein zählt damit Ende August 475 aktive (= Stimmrecht auf der Mitgliederversammlung; nur natürliche Personen) und 141 Fördermitglieder (= finanzielle Unterstützung des Vereins), also insgesamt 616 Mitglieder.

Community

Die zehn Schiedsrichter der Wikipedia haben sich Anfang Juli zu einer Sitzung in Frankfurt am Main getroffen, um sich kennenzulernen und anstehende Fragestellungen zu klären: Mit Reise- und Übernachtungskosten unterstützte Wikimedia Deutschland dieses Wochenend-Meeting.
Besonders erfreulich, dass auch die Mentoren der Wikipedia sich wieder zu einem Wochenend-Workshop zusammenfinden: ca. 15  Mentoren werden sich Mitte Oktober in der Evangelischen Akademie in Meißen treffen, um über technische Umstellungen der Datenbank, allgemeine Fragen der Zusammenarbeit, Arbeitsorganisation, über Bild- und Urherrechte oder grundlegende Ansätze der Motivationspsychologie zu sprechen. Dieses Treffen wurde im Vorfeld organisatorisch von Henriette betreut und wird mit finanziellen Zuschüssen zu Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten unterstützt. Wir wünschen den Mentoren ein arbeitsames und  konstruktives Wochenende!
Ende Juli fragten die Organisatoren der Veranstaltung [[Wikipedia:Ein kritischer Standpunkt]] bei Wikimedia Deutschland an, ob man sich eine organisatorische und finanzielle Unterstützung dieser Veranstaltung vorstellen könne: Bei der Organisation und Umsetzung dreier einführender Wikipedia-Workshop-Veranstaltungen zu den Themen Artikelrecherche, Bebilderung und Administration und der Einbindung der Wikipedia-Community in die Konferenz waren Ideen und veranstalterische Kompetenz gefragt. Seit Ende August stehen Planungsseiten in der Wikipedia bereit und jeder, der am Konferenzprogramm und dem – gewiss spannenden! – Roundtable-Gespräch zwischen Wikipedianern und Wissenschaftlern teilnehmen möchte, sei ermuntert sich informell auf den Planungsseiten einzutragen: Wir freuen uns auf rege Teilnahme der Community!
Vom 03. bis 05. September 2010 findet der Klassiker der Community-Veranstaltungen statt: Der Fotoworkshop in Nürnberg wird zum bereits siebten Mal spannende Gespräche rund ums Foto-Thema bieten; Wikimedia Deutschland unterstützt die Fotografen mit technischer Ausstattung und Reisekosten.

Aus dem Maschinenraum

Diesen Monat ist viel Arbeit in die XMLRC-Extension geflossen. Hinter dem kryptischen Namen verbirgt sich die Möglichkeit, auf einfache Weise alle Änderungen in einem Wiki verfolgen zu können. Eine Demo-Installation für die englischsprachige Wikipedia läuft auf dem Toolserver, Details sind hier zu finden.

Fundraising

Der Monat August stand ganz im Schatten der Vorbereitungen für den diesjährigen Fundraiser. Den Auftakt der Vorbereitungen machte ein Besuch der WMF vom 8. bis 13. August. Während des Aufenthaltes wurde insbesondere das Konzept des Fundraisers 2010 der WMF diskutiert. Drei Seiten möchte wir Euch in diesem Zusammenhang ans Herz legen: die allgemeine Seite auf meta rund um den nächsten Fundraiser mit allen relevanten Links, die globale Diskussionsseite für mögliche Banner und Botschaften und die Seite der getesteten Botschaften. Denn die Vorbereitungen für den Fundraiser 2010 haben begonnen! Der frühe Beginn der Vorbereitungen hat vor allem zwei Gründe: Erstens soll eine intensive globale Diskussion zwischen WMF, Chaptern und den Communities einen kreativen Austausch für die Gestaltung der Kampagne initiieren und zweitens sollen Botschaften auf ihre Effektivität getestet werden, um die erfolgreichsten während des Fundraisers einzusetzen.
In Ergänzung zur globalen soll auch eine Diskussion mit und innerhalb der deutschsprachigen Community entstehen. Hierfür wurde von Till eine Diskussionsseite eingerichtet, auf der ihr ebenfalls das Konzept der WMF zusammengefasst finden könnt. Ihr seid alle eingeladen,euch an den Diskussionen zu beteiligen.

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[[Wikipedia:Ein kritischer Standpunkt]] – Konferenz in Leipzig

Vom 24. bis 26. September 2010 findet die Konferenz [[Wikipedia:Ein kritischer Standpunkt]] in Leipzig statt. Die Konferenz will Wikipedia-ForscherInnen, KritikerInnen und Community-Mitglieder aus dem deutschsprachigen Raum für eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit der Wikipedia zusammenzubringen. Insbesondere die Bedeutung der Wikipedia für Bildung, Politik, Kultur und Gesellschaft soll hinterfragt und diskutiert werden.

Themenschwerpunkte der Konferenz sind Geschichte und Politik freien Wissens, Digitale Governance, Wikipedia und (politische) Bildung, Wissens(re)präsentationen und die Zukunft der Wissensgesellschaft. Sie leiten sich aus der Bedeutung der Wikipedia für die Neukonfiguration der Wissens(re)produktion und deren Konsequenzen für Öffentlichkeit(en), Architekturen der Partizipation und politische Bildung in der Mediendemokratie ab. Neben Vorträgen etablierter Wissenschaftler wie Christian Stegbauer, Peter Haber, Felix Stalder, Ramón Reichert oder Ulrich Johannes Schneider finden im Rahmen der Konferenz auch eine Podiumsdiskussion mit WikipedianerInnen und KritikerInnen sowie ein Netzwerktreffen für Wikipedia-ForscherInnen statt.

Am Freitag, den 24. September, finden Wikipedia-Workshops für SchülerInnen, Studierende und Interessierte zu den Themen „Artikelrecherche”, „Bebilderung“ und „Administration“ statt. Die Workshops werden von erfahrenen Wikipedianern konzipiert und geleitet und von Wikimedia Deutschland e.V. finanziell unterstützt. Am Abend des 24. September gibt es voraussichtlich ein lockeres Beisammensein für Wikipedianer, WissenschaftlerInnen und Interessierte.

Am Samstagabend findet – ebenfalls von Wikimedia Deutschland initiiert und unterstützt – ein Roundtable „Wikipedia und Wissenschaft“ statt, der dem Austausch von WissenschaftlerInnen und Wikipedianern dienen soll. Für diesen Roundtable haben wir ab 20 Uhr einen Bereich im Beyerhaus in Leipzig reserviert und freuen uns über aktive Teilnahme aus der Wikipedia-Community. Interessierte können sich auf der Projektseite in der Wikipedia eintragen.

Die Konferenz ist öffentlich, es wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Nur für den Wikipedia-Workshop und das Netzwerktreffen ist eine Anmeldung per Email erforderlich. Community-Mitglieder sind herzlich willkommen!

Das Konferenzprogramm im Überblick

Freitag, 24. September 2010

Ort: Geisteswissenschaftliches Zentrum der Universität Leipzig (GWZ)

  • 10.00 – 14.00 Wikipedia-Workshop
  • 15.00 – 18.00 Netzwerktreffen für Wikipedia-ForscherInnen
  • Von 18.00 – 24.00 findet an diesem Tag die Lange Nacht der Wissenschaften in Leipzig statt.

Samstag, 25. September 2010

Ort: Bibliotheka Albertina

  • 10.00 – 18.00 Vortragsprogramm zu den Themen Geschichte und Politik freien Wissens, Digitale Governance sowie Wikipedia und (politische) Bildung.
  • 20:00 – 21:30 Roundtable Wikipedia und Wissenschaft. Ort: Beyerhaus

Sonntag, 26. September 2010

Ort: Bibliotheka Albertina

  • 10.00 – 12.00 Vortragsprogramm zu den Themen Wissens(re)präsentationen und Die Zukunft der Wissensgesellschaft
  • 12.30 – 14.00 Podiumsdiskussion

Die Leipziger Konferenz setzt die Reihe internationaler Konferenzen der Wikipedia-Forschungsinitiative Critical Point of View fort, die im Januar und März 2010 in Bangalore (Indien) und Amsterdam (Niederlande) stattgefunden haben. Die Leipziger Konferenz wird veranstaltet von cultiv – Gesellschaft für internationale Kulturprojekte e.V. und der Universitätsbibliothek Leipzig. Das Konzept stammt von Geert Lovink, Johanna Niesyto und Andreas Möllenkamp. Sie wird gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung. Der Wikipedia-Workshop und der Roundtable Wikipedia und Wissenschaft werden von Wikimedia Deutschland e.V. gefördert.

Alle Informationen auf der Konferenz-Webseite und auf der Projektseite in der Wikipedia.

Update: Nun liegt auch eine PDF-Version des Programms vor. Sehr hübsch!

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Langjähriges Vereinsmitglied spendet eine Woche Arbeitszeit

Als Gründungsmitglied bei Wikimedia Deutschland erfülle ich mir einen langgehegten Traum: Ich arbeite eine Woche freiwillig und unentgeldlich in der Berliner Geschäftsstelle.

Sebastian Wallroth
Sebastian Wallroth

Ich habe zehn Jahre Erfahrung mit Projekt- und Produktmanagement sowie Social Media im eCommerce gepaart mit Organisationstalent, Begeisterungsfähigkeit und dem Drang, Gutes zu tun im Gepäck. Ich möchte das Vereinsziel – die Förderung freien Wissens – voran bringen. Aus meiner Tätigkeit mit und in StartUps bringe ich dafür Arbeitsweisen und Denkmodelle mit. Effizienz und Zielstrebigkeit sind hervorragend, führen aber immer auch zu Einschränkungen. Wie kann ich trotzdem die “Weisheit der Vielen” nutzen? Um diese Kunst zu meistern, habe ich mich viel mit Wissens- und Innovationsmanagement beschäftigt.

In dieser Woche werde ich mich speziell um ein Konzept kümmern, wie die phantastischen Möglichkeiten von Social Media für Wikimedia Deutschland nutzbar gemacht werden können. Mir schwirren da eine Menge Ideen durch den Kopf. Aber wenn ich auch nur eine Lösung dafür finde, dass nicht ständig Foundation, Wikipedia und Wikimedia Deutschland miteinander verwechselt werden, rechne ich das als Erfolg. :-)

Der Einstieg war sehr unkompliziert; nach einem Mittagessen mit Geschäftsführer Pavel Richter in der letzten Woche konnte ich an diesem Montag einen freien Schreibtisch beziehen – gleich neben einem gigantischen Nutella-Glas. Ich freue mich über den herzlichen Empfang, den ich in der Geschäftsstelle erhalten habe. Enthusiasmus- und Arbeitskraft-Spenden sind offensichtlich herzlich willkommen. Und wer weiß, was sich nach dieser Woche noch alles entwickeln kann?

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