Archiv für 2009



Praktikum Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Ich brauche Unterstützung, deshalb bieten wir in unserer Geschäftsstelle in Berlin-Schöneberg ab sofort ein Praktikum in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an.

  • Dauer: 3-6 Monate
  • Arbeitszeit: mindestens 5 Stunden pro Tag
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Computer-Skills: Microsoft Office, TYPO 3

Wikimedia unterstützt die Wikimedia-Projekte durch:

  • Pressemitteilungen
  • Informationsmaterialien
  • Veranstaltungen, Schulungen und Workshops
  • Vorträge, Interviews
  • Fundraising

Zur inhaltlichen Arbeit kommen Büroarbeiten hinzu – von der Pflege des Presseverteilers bis zur Systematisierung und Archivierung der Presseartikel.

Aufgaben:

  1. Recherche nach journalistischen Gesichtspunkten
  2. Aufbereitung von Pressethemen
  3. Beantwortung von Anfragen
  4. Organisatorische und konzeptionelle Mitarbeit bei Veranstaltungen und PR-Events
  5. Redaktionelle Mitarbeit an der Vereinszeitung WIKIMEDIUM
  6. Mitarbeit an der Wikimedia Website

Bewerbungen (Anschreiben mit Motivation und Lebenslauf) an: catrin.schoneville@wikimedia.de

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Das Gastspiel unfreier Inhalte im Netz

Im August 2006 stellte das Bibliographische Institut & F.A. Brockhaus (BIFAB) die Inhalte des Meyers-Konversationslexikons online – die Inhalte (weiterhin gedruckt für 150 Euro im Buchhandel) waren ab sofort kostenfrei auf lexikon.meyers.de einsehbar. Als Softwareplattform für dieses Projekt kam eine modifizierte MediaWiki-Version zum Einsatz, der man die öffentlich einsehbare Versionsgeschichte und die Möglichkeit zur öffentlichen Mitarbeit entfernt hatte. Zum einjährigen Relaunch “Meyers Lexikon 2.0″ führte der Verlag dann so etwas ein wie “gesichtete Versionen”: Angemeldete Nutzer konnten Vorschläge für Artikeländerungen einreichen, die dann von der BIFAB-Redaktion geprüft und ggf. eingearbeitet wurden.

Anfang 2008 wurde es dann etwas unübersichtlich: Mit dem Ausblick auf einen Millionenverlust und wegen der Absatzprobleme der gedruckten 21. Auflage der Brockhaus-Enzyklopädie kündigte der Verlag an, mit einer neuen Tochterfirma und einer neuen Seite namens “Brockhaus Online” ein Navigator der Wissenswelt werden zu wollen. Die Pläne klangen durchaus nicht uninteressant: Der komplette Bestand der Brockhaus-Enzyklopädie (und der diversen anderen Textsubstanzen, die auch schon auf dem Bezahlportal www.brockhaus-enzyklopaedie.de eingemischt waren), dazu ein starker Medienpartner für tagesaktuelle Inhalte und Millionen von Bildern, all das kostenlos und werbefinanziert. Der Starttermin im April wurde dann kurzfristig abgesagt, verschoben, abgesagt und zuletzt stillschweigend beerdigt.

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Wikimedium: Die neue Vereinszeitung

Die erste Ausgabe der neuen Vereinszeitung ist fertig und online verfügbar. Die druckfrische Version konnte bereits zur Mitgliederversammlung am 21. März in Berlin verteilt werden. Um Einzelbestellungen möglichst zu vermeiden, werden wir die Stammtische in den nächsten Wochen ausstatten.

WIKIMEDIUM 1/2009

Ziele der Vereinszeitung sind:

  • die Kommunikation zwischen dem Verein und den Mitglieder, (potentiellen) Partnern und Spendern verbessern
  • die Aktivitäten des Vereins darstellen und erläutern
  • Hintergrundinformationen liefern
  • die verschiedenen Wikipedia Projekte kommunizieren und Aktionen bekanntgeben
  • Übergreifende Themen aufbereiten

Wikimedium ist ein weiterer Baustein unserer verstärkten Öffentlichkeitsarbeit und verbesserten Kommunikation. Wir wollen mit der Zeitung nicht nur Vereinsmitglieder erreichen sondern auch Spender, Förderer, Kooperationspartner und potentielle Sponsoren des Vereins. Geplant ist die Zeitung bei Veranstaltungen, Konferenzen und Workshops auszulegen und so eine möglichst breite Streuung zu erreichen.  Weitere Ideen zur Verbreitung sind sehr willkommen.

WIKIMEDIUM wird 4x im Jahr erscheinen. Die nächste Ausgabe ist für Juni geplant. Ich würde mich freuen, wenn ihr uns unterstützt. Ideen und Beiträge zu redaktionellen Themen für die nächste Ausgabe können direkt bei mir eingereicht werden (catrin.schoneville@wikimedia.de). Wir sind gespannt auf Euer Feedback und wünschen viel Spaß beim Lesen der ersten Ausgabe.

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Eine Zahl, sie alle zu finden und ewig zu binden

Seit Dezember 2008 kooperiert Wikimedia Deutschland e.V. mit dem Bundesarchiv bei der Bereitstellung von Bildern unter Freier Lizenz. Ein wichtiger Teil dieser Kooperation ist die Verknüpfung der Personendaten des Bundesarchivs, der Wikipedia-Personendaten und der Personennamendatei der Deutschen Nationalbibliothek, unserem Kooperationspartner seit 2003. Dieses Matching erzeugt im Idealfall einen Datensatz, der anzeigt, dass

a Bundesarchiv) Okuma | Premierminister | Japan
b Wikipedia) [[Ōkuma Shigenobu]] – 8. und 17. Premierminister von Japan (* 1838; † 1922)
c PND) Ōkuma, Shigenobu (119096420) – Premier- und Außenminister; Japan. Politiker (Land: XB-JP; Lebensdaten: 1838-1922)

die gleiche Person bezeichnen. Wer also nach dem erfolgreichen Matching ein Bild im Bundesarchiv entdeckt, wird mühelos auf den Wikipedia-Artikel zur abgebildeten Person weitergeleitet und kann dort mit einem Klick nachschlagen, was diese Person in Deutschland publiziert hat oder was über sie publiziert wurde. Dank des Forschungsprojektes VIAF geht es dann sogar noch weiter in die Bestände der französischen, schwedischen und US-amerikanischen Nationalbibliotheken oder ihrer Äquivalente.

Seit heute sind von 59.073 Datensätzen des Bundesarchivs bereits 70% erfolgreich bearbeitet, das für Ende März erhoffte Ziel wurde also erfolgreich vorzeitig erreicht und allen Helfen von Bundesarchiv und Wikipedia/Wikimedia möchte ich meinen herzlichsten Dank aussprechen.

Für diese wie auch für alle nachfolgenden Kooperationen mit ähnlicher Konzeption werden wir auch weiter Helfer benötigen, die Lust und Zeit
haben, die Personendaten in der Wikipedia zu pflegen und gegen andere Datensätze abzugleichen.


Interessierte können sich vertrauensvoll an mich (
mathias.schindler@wikimedia.de) wenden (Stichwort: Personendatenmatching).

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Entwicklertreffen Überfüllt

Die Anmeldungen zum Entwicklertreffen übersteigen alle Erwartungen – das freut uns natürlich sehr, führt aber dazu, dass ich die traurige Aufgabe haben euch zu sagen, dass wir keine Anmeldungen mehr annehmen können. Eventuell müssen wir sogar wieder Leute ausladen. Es wird einfach zu voll.

Also: wer sich jetzt noch nicht definitiv per angemeldet hat, wird leider nicht kommen können! Sorry. Wir werden wohl sogar einige eingegangenen Anmeldungen zurückweisen müssen.

Eine gute Nachricht gibt es aber doch: wer mag, kann am Samstag dem 4. April am 20:00 in die c-base zur Party kommen. Dort treffen sich die Entwickler, die Wikimedianer vom Chaptermeeting und dem Board-Meeting der Wikimedia Foundation, und alle, die sonst noch kommen mögen, zum Kennenlernen und Austauschen.

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Projektplaner (m/w) für “Generation 50plus” gesucht

Wikimedia Deutschland sucht zur sofortigen Anstellung einen Projektplaner/eine Projektplanerin für unser Projekt Generation 50plus. Folgend die Stellenbeschreibung:

Die Altersverteilung unter den aktiven Wikipedia-Autoren hat einen deutlichen Schwerpunkt im Bereich der jungen Erwachsenen bis 30. Eine Möglichkeit, die Attraktivität auch für andere Altersgruppen zu steigern, sieht Wikimedia Deutschland in dem Ausbau von Wikipedia:Generation 50plus. Die Initiative informiert ältere Menschen über Wikipedia und die anderen Wikimedia-Projekte und ermutigt sie dazu, ihre Erfahrung und ihr Wissen als Autor aktiv in die Projekte einzubringen.

Wir suchen einen engagierten und kreativen Projektplaner (m/w), der

  • eine Projektkonzeption und eine Machbarkeitsstudie erarbeitet,
  • Kontakte zu potenziellen Partnern aufbaut und
  • Möglichkeiten der Finanzierung entwirft.

Neben Interesse an den Wikimedia-Projekten und ihrer Weiterentwicklung erwarten wir Organisations- und Verhandlungsgeschick, sichere Kommunikation in Wort und Schrift und die Fähigkeit, selbständig zu arbeiten. Von besonderem Wert sind Erfahrungen in der Projektplanung, der Altenarbeit oder bei Trägern der Altenhilfe.

Die Tätigkeit ist auf drei Monate befristet, eine Weiterbeschäftigung ist von der Umsetzung und Finanzierung des Projekts abhängig. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen, Gehaltsvorstellungen und frühestmöglichen Einstellungsdatum ausschließlich per E-Mail an jobs@wikimedia.de.

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Entwicklertreffen rückt näher

Das Entwicklertreffen rückt näher: am 3. bis 5. April treffen wir uns in der c-base in Berlin um uns über MediaWiki-Entwicklung, Extensions, Toolserver-Projekte, Wikiforschung und ähnliches auszutauschen. Die Anmeldung ist noch bis zum 20. März möglich. Die Anmeldung ist übrigens auch für alle erforderlich, die sich bereits eingetragen haben.

Das Programm nimmt allmählich Gestalt an: Am Freitag mittag geht es mit einer Runde zum kennenlernen los, abends kann man ein wenig Berlin kennen lernen. Am Samstag haben wir dann den ganzen Tag für Präsentationen und Diskussion, am Abend ist dann Party mit den anderen Wikimedianern angesagt, die für das Wikimedia Chapter-Meeting in Berlin sind. Am Sonntag gibt es noch eine Nachbesprechung und ein gemeinsamees Mittagessen.

Für bezahlbare Unterkünfte ist auch gesorgt: wir haben im Apartmenthaus am Potsdamer Platz Zimmer reserviert.

Ich freue mich, dass so viele bereits Interesse bekundet haben. Ich denke wir werden eine spannende Zeit haben!

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Monatsbericht Januar 2009

Nachdem in den letzten Monaten leider keine Berichte kamen, möchte ich hiermit diese “Tradition” wieder aufleben lassen. Folgend der Bericht für den Januar, der kürzlich dem Vorstand vorgelegt wurde.

Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr euch gern direkt an mich wenden oder hier Kommentare hinterlassen

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Bilder suchen und finden, auch auf Deutsch

Wikimedia Commons ist ein mehrsprachiges Projekt — theoretisch. Praktisch ist es leider sehr schwer, dort irgendetwas zu finden, wenn man kein englisch spricht: das Kategoriesystem ist englisch und die Bildbeschreibungen zumeist auch. Und zu hoffen, dass alle Beschreibungen irgendwann in zumindest 10 Sprachen vorliegen, ist wohl illusorisch. Wie könnte es also möglich werden, mit einer Suchanfrage auf Deutsch oder Italienisch oder gar Urdu Bilder zu finden?

Möglich wäre das mithilfe eines so genannten “multilingualen Thesaurus“: er gibt an, welche Wörter in welcher Sprache welche Bedeutungen haben. Oder umgekehrt, welche Bezeichnungen es für eine Sache in verschiedenen Sprachen gibt.

Solch ein Thesaurus lässt sich aus Wikipedia extrahieren — darüber habe ich meine Diplomarbeit geschrieben. Das Resultat war WikiWord, ein Programm, das Wikipedia-Dumps in verschiedenen Sprachen einließt, und daraus einen Thesaurus erzeugt, der unter anderem dazu verwendet werden kann, Suchanfragen über Sprachgrenzen hinweg zu verarbeiten.

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Gedanken von der FOSDEM

Am 7. und 8. Februar fand in Brüssel die FOSDEM statt, eine große Konferenz zum Thema OpenSource Software und allem, was damit zusammenhängt. Mehrere tausend interessierte Programmierer, Benutzer, Unterstützer und Aktivisten trafen sich auf dem Gelände der Freien Universität Brüssel und tauschten sich zwei Tage lang aus. Dabei waren auch einige Wikimedianer, unter anderem aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Finnland und den USA. Es gab einiges zu besprechen und wir hatten viel Spaß. Für die Vorträge blieb, wie so oft auf solchen Veranstaltungen, kaum Zeit. Aber ich finde, die Vorträge sind ohnehin nur Anlässe, sich auszutauschen. Einige Themen fand ich besonders interessant und/oder wichtig, speziell Translatewiki und die Speicherung von strukturierten Daten bzw. Metadaten.

Auf translatewiki.net, auch als BetaWiki bekannt, wird die Benutzeroberfläche von MediaWiki in über hundert Sprachen übersetzt — das Projekt dient aber auch für andere Softwareprojekte als Plattform für die Übersetzung, zum Beispiel für Commonist. Der Wiki-Ansatz scheint sich auch für die Lokalisierung von Benutzeroberflächen sehr gut zu eignen, oft sind neue Texte schon nach einem Tag in diverse Sprachen übersetzt. Wir planen nun, Translatewiki auch für die Übersetzung von Toolserver-Tools zu nutzen. Das wäre super!

Auch die Frage nach der Speicherung und Bereitstellung von strukturierten Daten und Metadaten kam wieder auf: Dabei geht es um die Erfassung von Eckdaten, wie sie in Infoboxen angegeben werden, oder wie die, die das Personendatenprojekt nutzt. Auch die Informationen über die Herkunft und Lizenz von Bilder, die auf Bildbeschreibungsseiten enthalten sind, gehören zu diesem Thema. Auf Commons läuft zu diesem Thema im Augenblick ein informelles Meinungsbild.

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